{"id":38440,"date":"2025-04-17T06:05:18","date_gmt":"2025-04-17T06:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/38440\/"},"modified":"2025-04-17T06:05:18","modified_gmt":"2025-04-17T06:05:18","slug":"sie-glauben-keiner-wuerde-sie-zur-rechenschaft-ziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/38440\/","title":{"rendered":"\u201eSie glauben, keiner w\u00fcrde sie zur Rechenschaft ziehen\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAMgv tspAMgw\">Die Drohungen gegen den Berliner Journalisten Nicholas Potter haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Auf Plakaten, die diese Woche in Berlin aufgeh\u00e4ngt wurden und die optisch als Fahndungsaufruf anmuten, ist ein Foto des \u201etaz\u201c-Mitarbeiters unter einem roten Dreieck abgedruckt. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Das Symbol wird verwendet, um Feinde der Terrororganisation Hamas zu markieren. Auch in Deutschland wird es seit dem 7. Oktober regelm\u00e4\u00dfig in antiisraelischem und antisemitischem Kontext verwendet, etwa bei der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/150000-euro-schaden-berliner-humboldt-uni-beziffert-kosten-der-institutsbesetzung-11778851.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besetzung der Humboldt-Universit\u00e4t<\/a> im vergangenen Mai. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/checkpoint.tagesspiegel.de\/?icid=single-topic_13554487___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jeden Morgen ab 6 Uhr Herausgeber Lorenz Maroldt und sein Team berichten im Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint \u00fcber Berlins Irrungen und Wirrungen. Hier kostenlos anmelden. <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">In der N\u00e4he des Geb\u00e4udes, das Aktivisten <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/erneute-besetzung-an-der-berliner-hu-polizei-raumt-horsaal--dutzende-anzeigen-gegen-palastina-aktivisten-13553092.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am Mittwoch erneut besetzt haben<\/a>, wurden am 14. April auch wenige Exemplare der besagten Plakate gefunden, die auf Deutsch, Arabisch und Englisch dazu aufrufen, \u201edenjenigen, die den V\u00f6lkermord in Pal\u00e4stina ideologisch erm\u00f6glichen, keine Sekunde der Sicherheit\u201c zu g\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">\u201eSie kommen in unsere Stadt und glauben, keiner w\u00fcrde sie zur Rechenschaft ziehen. Sie sind normale Menschen, die bluten wie jeder andere auch und sie k\u00f6nnen erniedrigt und eliminiert werden\u201c, hei\u00dft es im Text der bislang unbekannten Verfasser. <\/p>\n<p class=\"tspRcy\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspRc4\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Monatelange Rufmord-Kampagne <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Die Anfeindungen gegen Potter begannen im vergangenen Dezember, nachdem er eine Recherche \u00fcber die Plattform \u201eRed\u201c angestellt hatte, die mutma\u00dflich russische Propaganda verbreitet. Seitdem ist der Journalist auf ebendieser Plattform und in den sozialen Medien <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rufmordkampagne-gegen-berliner-journalisten-weshalb-nicholas-potter-so-angefeindet-wird-13330585.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einer Rufmord-Kampagne <\/a>aus aggressiv-antiisraelischen Kreisen ausgesetzt. Im vergangenen M\u00e4rz tauchten in Berlin Aufkleber mit Potters Konterfei unter dem Titel \u201eThe German Hurensohn\u201c auf. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">\u201eSeine Berichterstattung soll offenbar durch Einsch\u00fcchterung unterbunden werden\u201c, hei\u00dft es <a href=\"https:\/\/blogs.taz.de\/hausblog\/taz-chefredaktion-zur-bedrohung-von-nicholas-potter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">in einer Hausmeldung<\/a> der \u201etaz\u201c, die pers\u00f6nliche Bedrohung des Kollegen sei auch ein Angriff auf die Pressefreiheit. \u201eWir stehen hinter unserem Kollegen. Wir unterst\u00fctzen ihn mit allem, was er braucht und ergreifen Ma\u00dfnahmen, um ihn zu sch\u00fctzen\u201c, schreiben die Chefredakteurinnen Barbara Junge, Ulrike Winkelmann und Katrin Gottschalk.<\/p>\n<p> Lesen Sie mehr zum Thema bei Tagesspiegel.de <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/im-kriegszustand-mit-deutschland-ein-experte-erklart-die-radikale-palastina-solidaritat-und-israel-kritik-13545400.html?icid=topic-list_13554487___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eIm Kriegszustand mit Deutschland\u201c Ein Experte erkl\u00e4rt die radikale Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4t an Hochschulen <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/pressefreiheit-reporter-ohne-grenzen-doppelt-so-viele-attacken-auf-presse-13506553.html?icid=topic-list_13554487___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressefreiheit Reporter ohne Grenzen: Doppelt so viele Attacken auf Presse <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/migrationsfeindliche-schriftzuge-farbanschlage-auf-parteiburos-von-grunen-und-spd-in-berlin-reinickendorf-13248808.html?icid=topic-list_13554487___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Migrationsfeindliche Schriftz\u00fcge Farbanschl\u00e4ge auf Parteib\u00fcros von Gr\u00fcnen und SPD in Berlin-Reinickendorf <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Der Journalist und PEN-Berlin-Sprecher Deniz Y\u00fccel sagte zu dem Fall: \u201eMan kann und muss \u00fcber vieles diskutieren, und wir sind grunds\u00e4tzlich immer daf\u00fcr, die Grenzen der Meinungsfreiheit so weit wie irgend m\u00f6glich auszulegen. Aber bei Morddrohungen gibt es nichts zu diskutieren. (\u2026) Wir erwarten, dass auch propal\u00e4stinensische Stimmen diese Grenze ziehen und die niedertr\u00e4chtige Kampagne gegen Nicholas Potter verurteilen. Und wir gehen davon aus, dass die Berliner Sicherheitsbeh\u00f6rden weiterhin alle Anstrengungen unternehmen werden, um die Sicherheit von Nicholas Potter zu gew\u00e4hrleisten und die T\u00e4ter zu ermitteln.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Nicholas Potter hat in der Vergangenheit auch f\u00fcr den Tagesspiegel geschrieben. Er selbst will sich zu den neuen Drohungen derzeit nicht \u00e4u\u00dfern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Drohungen gegen den Berliner Journalisten Nicholas Potter haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. 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