{"id":384677,"date":"2025-08-30T16:11:29","date_gmt":"2025-08-30T16:11:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384677\/"},"modified":"2025-08-30T16:11:29","modified_gmt":"2025-08-30T16:11:29","slug":"von-wegen-saumagen-leben-wie-gott-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384677\/","title":{"rendered":"Von wegen Saumagen: Leben wie Gott in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im pf\u00e4lzischen Deidesheim, wo Helmut Kohl mit Michail Gorbatschow und der Queen Saumagen a\u00df, genie\u00dft man heute anders: leichter, vielseitiger, in mediterraner Atmosph\u00e4re. Die h\u00fcbsche Altstadt ist mit ihren Restaurants, Hotels und Weing\u00fctern sogar f\u00fcr Franzosen eine Attraktion.<\/strong><\/p>\n<p>Dass unsere franz\u00f6sischen Nachbarn nicht automatisch an Deutschland denken, wenn es um gutes Essen und Trinken und \u00fcberhaupt ums Savoir-vivre geht, ist ein uraltes Klischee. Der fr\u00fchere Bundeskanzler Helmut Kohl hat es unterf\u00fcttert, als er nicht nur den sowjetischen Pr\u00e4sidenten Michail Gorbatschow oder die Queen, sondern auch seine franz\u00f6sischen Kollegen Fran\u00e7ois Mitterrand und Jacques Chirac zum Verzehr von &#8222;Pf\u00e4lzer Saumagen&#8220; einlud. \u00dcbrigens, das d\u00fcrfte als Beweis der guten europ\u00e4ischen Beziehungen seitens der G\u00e4ste gelten, die eine geschnittene Br\u00fchwurst aus Schweinefleisch mit eitrig-eierlik\u00f6rgelben Kartoffelst\u00fccken a\u00dfen. Dazu lie\u00df Kohl liebliche Rieslinge reichen, die mit allerh\u00f6chster Wahrscheinlichkeit auch nicht jedermanns Sache sind.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6609.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Marktplatz von Deidesheim ist selten so leer. Zu Pfingsten kommen hier Tausende, um einen Gei\u00dfbock zu (ver)steigern \u2013 und das schon seit mehr als 600 Jahren.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6609.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Marktplatz von Deidesheim ist selten so leer. Zu Pfingsten kommen hier Tausende, um einen Gei\u00dfbock zu (ver)steigern \u2013 und das schon seit mehr als 600 Jahren.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: P. Littger)<\/p>\n<p>Ausgerechnet der damalige Ort des Geschehens \u2013 das pf\u00e4lzische St\u00e4dtchen Deidesheim \u2013 hat mittlerweile einen Wandel erlebt, der sich sehen, schmecken und rundherum genie\u00dfen lassen kann. Restaurants und Hotels auf h\u00f6chstem europ\u00e4ischem Niveau sowie mehrere Weing\u00fcter, die sich wieder zu den besten in Deutschland z\u00e4hlen d\u00fcrfen, locken jedes Jahr mehr als 100.000 Besucher. Darunter sind nicht nur Hedonisten aus Frankfurt oder K\u00f6ln, sondern auch aus Frankreich, der Schweiz oder Italien. Viele kommen in sportlichen, oft alten und nicht selten offenen Autos.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6nste Weindorf <\/p>\n<p>Obwohl Deidesheim seit 630 Jahren das Stadtrecht besitzt, z\u00e4hlt es gerade einmal 3700 Einwohner. Das ist weniger als ein Viertel von Baiersbronn, dem Schwarzwalddorf, das als kulinarischer Hotspot in Deutschland gilt \u2013 und verleitet zur Annahme, dass Deidesheim in Wahrheit das hei\u00dfeste Nest f\u00fcr Genuss ist. W\u00e4hrend des zweiw\u00f6chigen Weinfestes im August schien es auf jeden Fall das Sch\u00f6nste zu sein.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6759.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Zypressen im Deidesheimer Weinberg Hohenmorgen. Neben und hinter dem Fotografen stehen Apfel-, Pfirsich- und Mandelb\u00e4ume.\u00a0\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6759.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Zypressen im Deidesheimer Weinberg Hohenmorgen. Neben und hinter dem Fotografen stehen Apfel-, Pfirsich- und Mandelb\u00e4ume.\u00a0<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: P. Littger)<\/p>\n<p>Stilpr\u00e4gend f\u00fcr die vorz\u00fcgliche Entwicklung ist das pr\u00e4chtige Herrenhaus des Weinguts Von Winning, das am h\u00f6chsten Punkt der Deidesheimer Weinstra\u00dfe liegt. Zwei S\u00e4uleneichen zieren die Sandsteinvilla aus dem 19. Jahrhundert und wirken wie Zypressen in S\u00fcdeuropa, die ein toskanisches Flair verbreiten. Das Hofrestaurant &#8222;Leopold&#8220; k\u00f6nnte ein Bistro in Br\u00fcssel oder Bordeaux sein. Und probiert man die trockenen, sehr aromatischen und in Holzf\u00e4ssern gereiften Von-Winning-Weine, schmeckt man eine Machart, die im franz\u00f6sischen Burgund typisch ist.<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnen hier so vielseitig sein, weil uns Deidesheim die M\u00f6glichkeit dazu gibt&#8220;, sagt Stephan Attmann. Der geborene Mannheimer leitet seit 2008 den Keller und die Gesch\u00e4fte des 60-Hektar gro\u00dfen Weingutes. Dass er &#8222;Von Winning&#8220; zu einer sehr gefragten Marke f\u00fcr deutsche Spitzenweine gemacht hat, zeigt der Export in mittlerweile 47 L\u00e4nder. <\/p>\n<p>Warum in die Ferne schweifen?<\/p>\n<p>Worauf Attmann anspielt, sind die Standortvorteile von Deidesheim: Zum einen ein besonderes, beinahe mediterranes Klima entlang des Pf\u00e4lzerwalds, dem sogenannten Haardtrand. Nicht ohne Grund ist auch von&#8220;der Toskana Deutschlands&#8220; die Rede \u2013 wo Bananen, Kiwis, Mandarinen, Zitronen und Apfelsinen, Granat\u00e4pfel, Kakteen und Palmen wachsen, zum Beispiel im Schlosspark von Deidesheim. W\u00e4hrend der Luftkurort selbstverst\u00e4ndlich Teil einer traditionellen deutschen Kulturlandschaft ist, zu der auch das 20 Kilometer s\u00fcdlich gelegene Hambacher Schloss geh\u00f6rt, entwickelt er vor allem in den Sommermonaten ein leichtes, geradezu undeutsches Lebensgef\u00fchl. <\/p>\n<p>Attmann steht in der kleinen Vinothek im Hof hinter der Villa und zeigt eine lange Galerie von Weinflaschen. Sie fallen mit opulenten Etiketten und einem gro\u00dfen, geschwungenen, meistens goldenen &#8222;W&#8220; ins Auge. Schrift, Farben und Bezeichnungen wie &#8222;OTC 500&#8220; bilden einen eklektischen Mix aus Renaissance, Art Nouveau und Moderne. &#8222;Sie sind Ausdruck einer Zeitlosigkeit, die wir kultivieren und verkaufen.&#8220; Gestaltet hat sie Markus Weisbeck, ein Professor an der Bauhaus-Universit\u00e4t in Weimar, dem damit nicht nur eine Wiedererkennung f\u00fcr das Weingut Von Winning, sondern f\u00fcr ganz Deidesheim gelungen ist. Neben &#8222;Tradition und Vision&#8220;, wie es Attmann nennt, spiegeln sie die mannigfaltigen Farbverl\u00e4ufe, die man das Jahr hindurch im Himmel \u00fcber dem Haardt beobachten kann. Ein Naturph\u00e4nomen, das jede k\u00fcnstliche Ambientebeleuchtung \u00fcbertrumpft.<\/p>\n<p>The Winning takes it all  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6499.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"An dieser Stelle existiert seit beinahe 900 Jahren ein Restaurant. Es hie\u00df aber nicht immer &quot;Zur Kanne&quot; und sieht erst seit ca. 200 Jahren so aus.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6499.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">An dieser Stelle existiert seit beinahe 900 Jahren ein Restaurant. Es hie\u00df aber nicht immer &#8222;Zur Kanne&#8220; und sieht erst seit ca. 200 Jahren so aus.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: P. Littger)<\/p>\n<p>Notwendig f\u00fcr den Aufstieg von Deidesheim zu einem Mekka der Gen\u00fcsse waren die Investitionen des 2013 verstorbenen Unternehmers Achim Niederberger. Er kaufte die drei ber\u00fchmten, aber vernachl\u00e4ssigten Weing\u00fcter Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl (das der Familie zu Guttenberg geh\u00f6rte) und Dr. Deinhard und lie\u00df sie jeweils von Grund auf erneuern. Der siegesbewusste Name &#8222;Von Winning&#8220;, der &#8222;Dr. Deinhard&#8220; ersetzte, geht auf Leopold von Winning zur\u00fcck, einen Mitbegr\u00fcnder des Verbands der Pr\u00e4dikatsweing\u00fcter VDP. <\/p>\n<p>Zugleich gr\u00fcndete Niederberger die Hotels &#8222;Ketschauer Hof&#8220; mit f\u00fcnf Sternen und &#8222;Kaisergarten&#8220; mit vier Sternen (und einem Schwimmbad) sowie mehrere Restaurants, darunter das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete L.A. Jordan. Es bietet \u2013 wie das wenige Kilometer entfernte Zwei-Sterne-Restaurant &#8222;Intense&#8220; in Wachenheim \u2013 eine vorz\u00fcgliche Mischung der lokalen und asiatischen, vorrangig der japanischen K\u00fcche.<\/p>\n<p>Das alles bedeutet nicht, dass das teils mittelalterliche St\u00e4dtchen \u2013 die Grundmauern des Restaurants &#8222;Zur Kanne&#8220; sind von 1160 \u2013 das Reizende2 oder Anheimelnde verloren h\u00e4tten, das auch der britischen Premierministerin Margaret Thatcher aufgefallen war. F\u00fcr sie hatte Helmut Kohl 1989 in Deidesheim Hof gehalten. &#8222;Ich glaube, die Deutschen nennen es &#8218;Gem\u00fctlichkeit&#8216;, schrieb sie in ihren Erinnerungen. <\/p>\n<p>Diese Gem\u00fctlichkeit kann man weiterhin im &#8222;Deidesheimer Hof&#8220; erleben, wo Kohl bis zu seinem Tod Stammgast war. Es ist das zweite F\u00fcnf-Sterne-Haus im Ort. Im Restaurant &#8222;Sankt Urban&#8220; gibt es noch heute neben einem gr\u00fcnen Kachelofen die &#8222;Kohl-Ecke&#8220;, und auf der Vesperkarte steht eine Rinderkraftbr\u00fche namens &#8222;Kanzlersuppe&#8220;. Wer unterdessen den wohl edelsten Saumagen der Welt probieren will, bekommt ihn im hoteleigenen Ein-Sterne-Restaurant &#8222;Schwarzer Hahn&#8220; mit Tr\u00fcffel und sogar mit Foie Gras.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6786.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Die Franz\u00f6sin Louise Gaye \u2013 eine\u00a0Verwandte des amerikanischen S\u00e4ngers Marvin Gaye\u00a0\u2013 ist im Restaurant\u00a0&quot;Leopold&quot; auch f\u00fcr die gute Stimmung verantwortlich.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-6786.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Die Franz\u00f6sin Louise Gaye \u2013 eine\u00a0Verwandte des amerikanischen S\u00e4ngers Marvin Gaye\u00a0\u2013 ist im Restaurant\u00a0&#8222;Leopold&#8220; auch f\u00fcr die gute Stimmung verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: P. Littger)<\/p>\n<p>    F\u00fcr meinen Mann keinen Alkohol bitte<\/p>\n<p>&#8222;Ob Kohl das gemocht h\u00e4tte, bezweifle ich&#8220;, sagt Louise Gaye mit dem Akzent ihrer Heimat Frankreich. Sie genie\u00dft es, seit einem guten Jahr Kellnerin im Restaurant &#8222;Leopold&#8220; zu sein \u2013 ist aber nicht zum ersten Mal in Deidesheim. 1993 arbeitete sie schon einmal im &#8222;Deidesheimer Hof&#8220; und bediente Kohl, \u00fcbrigens in einer Runde mit Angela Merkel und Gerhard Schr\u00f6der. &#8222;Als ich ihm den Teller reichte, sagte ich: &#8218;Und Sie m\u00fcssen der deutsche Bundeskanzler sein&#8216;. Daraufhin habe er gelacht \u2013 und er hat sie sich gemerkt. <\/p>\n<p>&#8222;22 Jahre sp\u00e4ter erkannte er mich wieder, als ich ihn zum letzten Mal in Speyer bediente&#8220;, erinnert sich Gaye. &#8222;Er fragte mich: Bist du die Franz\u00f6sin, die mich in Deidesheim nicht erkannt hat?&#8220; Dann bat er sie um einen Riesling, was ein Problem war, da Kohls Frau zuvor ein striktes Alkoholverbot ausgegeben hatte. Gaye gab ihm trotzdem, was er verlangte \u2013 in einem Apfelsaftglas. &#8222;Daf\u00fcr hat er sich mit Handschlag bedankt.&#8220;<\/p>\n<p>Es versteht sich von selbst, dass Louise Gaye diese Geschichte schon zig Male erz\u00e4hlt hat. Ihren Landsleuten, die Deidesheim entdecken. Also auf Franz\u00f6sisch. Und gelegentlich auch bei Saumagen und lieblichem Wein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im pf\u00e4lzischen Deidesheim, wo Helmut Kohl mit Michail Gorbatschow und der Queen Saumagen a\u00df, genie\u00dft man heute anders:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":384678,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,6763,30,13,44123,984,14,3923,15,3921,1756,12,11097,16560],"class_list":{"0":"post-384677","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-gastronomie","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-helmut-kohl","18":"tag-international","19":"tag-nachrichten","20":"tag-nachrichten-aus-deutschland","21":"tag-news","22":"tag-news-aus-deutschland","23":"tag-rheinland-pfalz","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-traditionsunternehmen","26":"tag-wein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115118596768843827","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/384677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=384677"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/384677\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/384678"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=384677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=384677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=384677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}