{"id":384683,"date":"2025-08-30T16:14:31","date_gmt":"2025-08-30T16:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384683\/"},"modified":"2025-08-30T16:14:31","modified_gmt":"2025-08-30T16:14:31","slug":"kunstausstellung-in-xanten-duisburger-sezession-zeigt-es-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384683\/","title":{"rendered":"Kunstausstellung in Xanten: Duisburger Sezession zeigt Es war"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs war \u2013 es ist\u201c hei\u00dft der Titel der neuen Kunst-Ausstellung im Dreigiebelhaus in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/xanten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Xanten<\/a>, die vom 31. August bis zum 27. September zu sehen ist. Die Ausstellung mit Werken der Duisburger Sezession wird am Sonntag, 31. August, um 12 Uhr durch B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/thomas-goertz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thomas G\u00f6rtz<\/a> er\u00f6ffnet. Die Einf\u00fchrung h\u00e4lt Heinz-Peter Helmer. In der Duisburger Sezession sind K\u00fcnstler zusammengeschlossen, die sich dem \u201enonfiguralen\u201c Schaffen verschrieben haben. 1957 als Neuer Duisburger K\u00fcnstlerbund gegr\u00fcndet, haben sich die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler sp\u00e4ter in die Duisburger Sezession umbenannt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Die K\u00fcnstlergruppe<\/strong> Einer der Grundgedanken war, aus der vielschichtigen k\u00fcnstlerischen Szene der Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Duisburg<\/a> eine \u00fcberschaubare, qualitative und aktiv agierende K\u00fcnstlergruppe zu machen. Die Gr\u00fcndung der Duisburger Sezession brachte der Szene und auch der Stadt neue Aktivit\u00e4ten, neue Ausstrahlung, neue Akzeptanz. Die Kunstszene in Duisburg bekam, wenn man die Berichte aus den 1960er Jahren liest, einen anderen \u201eBiss\u201c. \u201eDie Duisburger Sezession beschr\u00e4nkte sich von Anfang an nicht nur auf die Pr\u00e4sentation in \u201aihrer Stadt\u2018, sondern sie suchte \u2013 und fand \u2013 vielf\u00e4ltige Resonanz im In- und Ausland. Sie trug, bedingt durch ihre rege Ausstellungst\u00e4tigkeit mit dazu bei, die Duisburger Kunstszene bekannter zu machen\u201c, beschreibt Gerhard Losemann, Nestor der K\u00fcnstlervereinigung, den Charakter der Gruppe. Die Duisburger Sezession richte ihr Augenmerk nicht nur auf \u201eausw\u00e4rtige Aktivit\u00e4ten\u201c, vielmehr arbeite sie genauso intensiv und formend an der Neugestaltung der Duisburger Kunstszene, so Losemann. Zusammen mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Museum, dem Duisburger K\u00fcnstlerbund und der Verwaltung der Stadt Duisburg wurde die erste jurierte Ausstellung offen f\u00fcr alle Duisburger K\u00fcnstler durchgef\u00fchrt. Es gab aber auch Kontakte mit K\u00fcnstlerinnen, K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlergruppen aus den St\u00e4dten D\u00fcsseldorf, Berlin, Paris, Salzburg, aus der Region Eindhoven und in j\u00fcngster Zeit mit Kunstschaffenden aus Nimwegen. 2027 feierte die Duisburger Sezession ihr 70-j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Der <\/strong><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Veranstalter<\/strong> \u201eWir vom Verein Stadtkultur freuen uns sehr, dass es uns zum dritten Mal gelungen ist, die K\u00fcnstlergruppe f\u00fcr eine Ausstellung zu gewinnen\u201c, sagt Michael Blaszcyk, seit 2010 Kurator und Vorstandsmitglied im Verein Stadtkultur. \u201eNach 2013 und 2017 sind sie jetzt zum dritten Mal in Xanten. Die Gruppe ist wie ein Ankerpunkt, ein Pfahl im Meer in der Ausstellungsgestaltung. Man wird nicht entt\u00e4uscht. Sie sind eine K\u00fcnstlergruppe, die mit ihren ausgesuchten Werken die Vielf\u00e4ltigkeit des k\u00fcnstlerischen Schaffens auf hohem Niveau und eindrucksvolle Weise pr\u00e4sentieren.\u201c Das Dreigiebelhaus sei eine ad\u00e4quate Plattform, die aktuelle Kunst zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Die K\u00fcnstler<\/strong> Die Gruppe besteht aus 15 M\u00e4nnern und Frauen, die Werke zum Titel \u201eEs war \u2013 Es ist\u201c ausgestellt haben. Jan Arlt hat seine Werke beispielweise im Ruhrgebiet, in D\u00fcsseldorf, aber auch in Z\u00fcrich, Krakau oder Bangkok ausgestellt. Er hat das Thema umgesetzt, indem er \u00e4ltere neben neuere Werke pr\u00e4sentiert. Er versucht, den Gegensatz auch in einem Werk auszudr\u00fccken. Zum Beispiel in einer \u201egepuzzelten\u201c Weltkarte, wo er die alte Welt in einer neuen Welt darstellt. Renate Krupp, die an der staatlichen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kunstakademie-duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunstakademie D\u00fcsseldorf<\/a> studiert hat, stellt Werke aus ihrer Schaffensperiode von 2015 bis 2025 aus. Sie m\u00f6chte Variationen im Zeitlosen darstellen, ein gro\u00dfes Ganzes. Zum Beispiel durch Barken aus gebranntem Ton und aus Wachs. Barken sind f\u00fcr sie ein Gef\u00e4hrt der Transformation. Daneben h\u00e4ngen Zellen, die als Drucktechnik zu sehen sind. Beide Werke zusammen sind ihre Kritik an der Zerst\u00f6rung der Welt. Die Barken f\u00fcr den Abbau und die Zellen f\u00fcr den Aufbau.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Cornelia Schweinoch-Kr\u00f6ning hat ebenfalls an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf studiert und ist bis 2009 in Duisburg und Oberhaus einer Lehrt\u00e4tigkeit nachgegangen. Sie hat nach mehreren Jahren einen Bogen mit ihren Darstellungen von Gr\u00e4sern und Insekten gespannt. So steht die Libelle f\u00fcr sie als Zeichen der Erneuerung. Klaus Wiesel, ein echtes Kind des Ruhrgebietes, setzt sich mit abstrakten Bildwelten auseinander. Die Bilder kreiert er mit experimentellen Techniken zum Beispiel mit den Ergebnissen von Oxidation und Korrosion verschiedener Metalle. Das ausgeh\u00e4ngte Werk in der Ausstellung ist inspiriert von einer \u201eRostpf\u00fctze\u201c im Landschaftspark Nord. Ein erstes Werk ist mit der Aquarellfarbe entstanden. Die Technik hat er weiterentwickelt, indem er Kupferplatten mit Essig behandelt hat, was Gr\u00fcnspan ergab.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Marco Morosin ist in Duisburg geboren und hat unter anderem eine k\u00fcnstlerische Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer absolviert. Im Dreigiebelhaus sind Zeichnungen von ihm zu sehen. \u201eMeine zweidimensionalen Arbeiten sind als &#8218;Bildhauer-Zeichnungen&#8216; zu verstehen, mit dem Ziel der Verselbstst\u00e4ndigung, sie sollen eine Eigenst\u00e4ndigkeit erlangen\u201c, erkl\u00e4rt er seine Werke. \u201eSo entstehen die Arbeiten \u2013 im Gegensatz zu den Skulpturen \u2013 intuitiv, aus dem Bauch heraus, um so viel Spontanit\u00e4t wie m\u00f6glich Raum zu geben und eine gewisse Lockerheit und Lebendigkeit zu erlangen. Um an Ausdrucksst\u00e4rke zu gewinnen, reduziere ich die Form- und Farbgebung auf ein Minimum.\u201c Weitere Werke sind in der Ausstellung zu bestaunen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEs war \u2013 es ist\u201c hei\u00dft der Titel der neuen Kunst-Ausstellung im Dreigiebelhaus in Xanten, die vom 31.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":384684,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[2076,103807,103808,3364,29,3715,7465,30,20684,2075,3910,103806,62794,103809,4815,10427,53225,103810,24254,1209,103805,13205,10421,27125],"class_list":{"0":"post-384683","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-ausstellung","9":"tag-ausstellungsgestaltung","10":"tag-ausstellungstaetigkeit","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-duisburg","14":"tag-duisburger","15":"tag-germany","16":"tag-gruppe","17":"tag-kunst","18":"tag-kuenstler","19":"tag-kuenstlerbund","20":"tag-kuenstlergruppe","21":"tag-kuenstlergruppen","22":"tag-kuenstlerinnen","23":"tag-kuenstlerische","24":"tag-kuenstlerischen","25":"tag-kuenstlervereinigung","26":"tag-kunstszene","27":"tag-nordrhein-westfalen","28":"tag-sezession","29":"tag-szene","30":"tag-werk","31":"tag-xanten"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115118608448333905","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/384683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=384683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/384683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/384684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=384683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=384683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=384683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}