{"id":385052,"date":"2025-08-30T20:55:34","date_gmt":"2025-08-30T20:55:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385052\/"},"modified":"2025-08-30T20:55:34","modified_gmt":"2025-08-30T20:55:34","slug":"vorfall-aus-dem-jahr-2020-delta-zahlt-fast-80-millionen-weil-crew-einer-boeing-777-ueber-wohngebiet-treibstoff-abliess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385052\/","title":{"rendered":"Vorfall aus dem Jahr 2020: Delta zahlt fast 80 Millionen, weil Crew einer Boeing 777 \u00fcber Wohngebiet Treibstoff ablie\u00df"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Zwischenfall sorgte schon im Januar 2020 f\u00fcr Aufsehen. Delta-Air-Lines-Flug DL89 war mit einer Boeing 777-200 von Los Angeles nach Shanghai gestartet, als kurz nach dem Abheben eines der beiden Triebwerke Probleme machte. Die Crew brach den Langstreckenflug ab, schaltete das betroffene Triebwerk ab und entschied sich f\u00fcr eine sofortige R\u00fcckkehr nach zum Flughafen Los Angeles LAX.<\/p>\n<p>Schulen, H\u00e4user und G\u00e4rten wurden mit Kerosin der Boeing 777 von Delta benetzt<\/p>\n<p>Schulen, H\u00e4user und G\u00e4rten wurden mit Kerosin benetzt. Mehrere Dutzend Menschen, auch Kinder mussten medizinisch behandelt werden, gl\u00fccklicherweise nur mit leichten Symptomen. Doch das Ganze hatte Folgen f\u00fcr Delta. Schon kurz nach dem Vorfall reichten Anwohner Klage ein. Sie warfen der Crew von Delta vor, den Treibstoff unn\u00f6tig tief und \u00fcber bewohntem Gebiet abgelassen zu haben. Die Airline versprach damals zwar eine Reinigung der betroffenen Fl\u00e4chen, wies aber jede Schuld zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach f\u00fcnf Jahren juristischen Streits gibt es nun eine Einigung. Delta will 78,75 Millionen Dollar zahlen, um den Fall abzuschlie\u00dfen. Davon werden nach Abzug von Anwalts- und Gerichtskosten noch etwa 50,6 Millionen Dollar an Betroffene verteilt. Eigent\u00fcmer von rund 38.000 Grundst\u00fccken sollen im Schnitt knapp 900 Dollar erhalten, rund 160.000 Anwohner jeweils gut 100 Dollar.<\/p>\n<p>Delta: Crew der Boeing 777 handelte korrekt<\/p>\n<p>Die Airline betont bis heute, dass die Crew im Sinne der Sicherheit agierte. Man habe die Vorgaben der FAA und das eigene Training befolgt. Die Gefahr einer \u00dcberlastlandung sei zu hoch gewesen, au\u00dferdem habe das Risiko bestanden, dass auch das zweite Triebwerk ausf\u00e4llt. Die FAA untersuchte den Vorfall und sprach die Besatzung sp\u00e4ter von jedem Fehlverhalten frei.<\/p>\n<p>Delta erkl\u00e4rt zudem, dass die Menge an Kerosin, die tats\u00e4chlich den Boden erreicht habe, vernachl\u00e4ssigbar gewesen sei. Labortests, die sieben Tage nach dem Vorfall durchgef\u00fchrt wurden, h\u00e4tten zudem keine Spuren von Kerosin im lokalen Erdreich nachgewiesen. Warum also der Vergleich? Delta erkl\u00e4rt, man wolle die Unsicherheit und die enormen Kosten eines Prozesses vermeiden, bestreite aber weiterhin jede Schuld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Zwischenfall sorgte schon im Januar 2020 f\u00fcr Aufsehen. 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