{"id":385343,"date":"2025-08-31T00:18:13","date_gmt":"2025-08-31T00:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385343\/"},"modified":"2025-08-31T00:18:13","modified_gmt":"2025-08-31T00:18:13","slug":"ist-gears-of-war-reloaded-die-neue-ultimate-edition-digital-foundry-nennt-es-ein-exzellentes-paket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385343\/","title":{"rendered":"Ist Gears of War Reloaded die neue Ultimate Edition? Digital Foundry nennt es ein \u201cexzellentes Paket\u201d"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.eurogamer.de\/games\/gears-of-war-reloaded\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gears of War Reloaded<\/a> ist eine Neuinterpretation der Gears of War Ultimate Edition von 2015, die ihrerseits ein umfassendes visuelles Update des Originals von 2006 darstellte.<\/p>\n<p>Die neue Version markiert zugleich das PlayStation-Deb\u00fct des Franchise und bringt das Spiel auf Xbox Series X\/S, PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und PC, einschlie\u00dflich Steam.  Digital Foundry hat sich die neue Version genauer angeschaut und verr\u00e4t euch, ob sie sich lohnt.<\/p>\n<p>Noch immer Unreal Engine 3<\/p>\n<p>Obwohl Reloaded weiterhin auf der Unreal Engine 3 basiert, wurde diese zu einer benutzerdefinierten Hybridl\u00f6sung weiterentwickelt, die moderne Funktionen wie einen hybriden Deferred Renderer, Per-Pixel Motion Vectors f\u00fcr pr\u00e4zisere Post-Processing-Effekte wie Screen Space Reflections und moderne Upscaling-Techniken wie FSR, DLSS und PSSR integriert. Insbesondere f\u00fcr die PS5 musste das Entwicklerteam von The Coalition auf inoffiziellen UE3-PS4-Code zur\u00fcckgreifen, da die Engine dort nie offiziell unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Die grafischen Verbesserungen sind demnach umfassend: Reloaded bietet eine native HDR-Rendering-Unterst\u00fctzung mit dem Tone Mapper von Gears 5, was zu tieferen Schatten und helleren Highlights f\u00fchrt, und eliminiert Clipping, das bei Auto-HDR auftrat. Die Lightmaps wurden laut Digital Foundry ebenfalls komplett \u00fcberarbeitet, mit h\u00f6herer Texturkomprimierung und erh\u00f6hter Wiedergabetreue, was zu sch\u00e4rferen, besser definierten Schatten und einer \u00fcberzeugenderen indirekten Beleuchtung f\u00fchrt. Auch die Ambient Occlusion wurde von SSAO auf AMDs CAO aufger\u00fcstet, und Charaktere profitieren von Schatten mit PCSS-Filterung, was die Szenen visuell vereinheitlicht. Obwohl es kein Sprung im Stil der urspr\u00fcnglichen Gears Ultimate Edition ist, wird alles mit h\u00f6herer Wiedergabetreue und saubereren Ergebnissen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><a class=\"button video\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=N8jBoIvToZY\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Auf YouTube ansehen<\/a><\/p>\n<p>Trotz der umfangreichen visuellen \u00dcberarbeitung gibt es jedoch einige Einschr\u00e4nkungen: Die Zwischensequenzen werden weiterhin als vorgerenderte Videoclips mit 30 Bildern pro Sekunde dargestellt, obwohl sie intern in 8K neu gerendert und herunterskaliert wurden, um die neuen visuellen Verbesserungen einzubeziehen.<\/p>\n<p>Das ist den Technik-Experten zufolge auf den Aufwand zur\u00fcckzuf\u00fchren, die \u00e4ltere Engine f\u00fcr Echtzeit-Sequenzen umschreiben zu m\u00fcssen. Au\u00dferdem kritisiert man etwa die Umwelteffekte, wie den Regen in Kapitel 3 und den Krill-Schwarm in Kapitel 2, die in Reloaded und der Ultimate Edition im Vergleich zum Original von 2006 weniger atmosph\u00e4risch und eindrucksvoll erscheinen. Der allgemeine thematische Ton von Reloaded ist im Vergleich zum dunkleren Original von 2006 auch heller und farbenfroher.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Performance bieten die Konsolen verschiedene Optionen: einen stabilen 60fps-Modus und einen entsperrten 120fps-Modus, der jedoch zwischen 70 und 120fps schwankt. Die PS5 Pro liefert nach Angaben von Digital Foundry die besten Ergebnisse, mit einer internen Aufl\u00f6sung von 1620p bei 60fps (hochskaliert auf 4K mittels PSSR) und 1440p bei 120Hz, und \u00fcbertrifft die Basiskonsolen.<\/p>\n<p>Die Xbox Series X hat in vielen Szenen einen Performancevorteil gegen\u00fcber der Basis-PS5 im 120Hz-Modus. Allerdings gibt es ein Problem mit VRR auf Xbox-Konsolen, wo es sich wie V-Sync verh\u00e4lt und zu Rucklern f\u00fchrt, w\u00e4hrend es auf den PS5-Konsolen einwandfrei funktioniert. Daher empfiehlt man, auf Xbox vorerst den 60fps-Modus zu verwenden. Die PC-Version weist demnach erhebliche Performanceverbesserungen auf, beseitigt CPU-Limitierungen der fr\u00fcheren Version und l\u00e4uft viel konsistenter bei hohen Bildwiederholraten. Sie ist auch f\u00fcr das Steam Deck verifiziert und soll auf dem kommenden ROG Ally X gut funktionieren.<\/p>\n<p>Das Gameplay &#8211; obwohl es ein Produkt des Jahres 2006 mit Schw\u00e4chen in der KI und nicht animierten M\u00fcndern bei In-Engine-Dialogen ist &#8211; \u00fcberzeugt die Technik-Experten weiterhin durch sein gut ausgearbeitetes Kampagnendesign und die st\u00e4ndige Einf\u00fchrung neuer Mechaniken und Ideen, wie den Hammer of Dawn, den Berserker, oder Abschnitte im Dunkeln.<\/p>\n<p>Die Klangkulisse ist zudem hervorragend, mit ausgezeichneter Sprachausgabe, druckvollen Soundeffekten und einem gro\u00dfartigen Soundtrack von Kevin Riepl, unterst\u00fctzt durch verbesserten Surround-Sound. Insgesamt bezeichnet Digital Foundry Gears of War Reloaded daher als ein \u201cexzellentes Paket\u201d, das sich nicht nur f\u00fcr neue Spielerinnen und Spieler auf der PlayStation 5 lohnt &#8211; und das besonders im Hinblick auf das bald erscheinende Prequel <a href=\"https:\/\/www.eurogamer.de\/games\/gears-of-war-e-day\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gears of War: E-Day<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/7c5585e448a946a29622777cca7cd1bc.gif\" height=\"1\" width=\"1\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gears of War Reloaded ist eine Neuinterpretation der Gears of War Ultimate Edition von 2015, die ihrerseits ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":385344,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[29,30,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-385343","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-science","11":"tag-science-technology","12":"tag-technik","13":"tag-technology","14":"tag-wissenschaft","15":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115120511857228540","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385343","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=385343"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385343\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/385344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=385343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=385343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=385343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}