{"id":385543,"date":"2025-08-31T02:14:10","date_gmt":"2025-08-31T02:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385543\/"},"modified":"2025-08-31T02:14:10","modified_gmt":"2025-08-31T02:14:10","slug":"europa-am-staerksten-von-cyberangriffen-getroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385543\/","title":{"rendered":"Europa am st\u00e4rksten von Cyberangriffen getroffen"},"content":{"rendered":"<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Europa ist in der ersten Jahresh\u00e4lfte von 2025 am st\u00e4rksten von Cyberattacken getroffen worden. Ein Bericht zeigt, dass es weltweit mehr als acht Millionen digitale Angriffe gab.<\/p>\n<p>Die meisten dieser Angriffe verursachten Ausf\u00e4lle von f\u00fcnf bis 15 Minuten bei Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, Frankreich, Polen, Russland und Saudi-Arabien.<\/p>\n<p>Das amerikanische Cloud-Sicherheitsunternehmen NETSCOUT fand heraus, dass die L\u00e4nder Europas, des Nahen Ostens und Afrikas (EMEA) in diesem Jahr von 3,2 Millionen DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) betroffen waren. Diese Attacken haben zum Ziel, ein bestimmtes System, eine Website oder ein Netzwerk \u00fcberlasten.<\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) treibt Cyberangriffe voran und wird von Staaten und Hacktivisten eingesetzt, um die Sicherheit an verschiedenen Fronten zu durchbrechen und Angriffe \u00fcber mehrere Internet-Provider (IP) zu verbreiten, damit sie nicht entdeckt werden.<\/p>\n<p>Die sogenannten DDoS-Angriffe sind jetzt &#8222;pr\u00e4zisionsgesteuerte Waffen der geopolitischen Einflussnahme, die in der Lage sind, kritische Infrastrukturen zu destabilisieren&#8220;, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies bringe ein &#8222;beispielloses Cyber-Risiko&#8220; f\u00fcr Organisationen auf der ganzen Welt mit sich&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Angesichts der zunehmenden Automatisierung, der gemeinsamen Nutzung von Infrastrukturen und der sich weiterentwickelnden Taktiken m\u00fcssen Unternehmen erkennen, dass herk\u00f6mmliche Abwehrma\u00dfnahmen nicht mehr ausreichen&#8220;, so Richard Hummel, Direkter der Abteilung Threat Intelligence bei NETSCOUT.<\/p>\n<p>Auch das KI-Unternehmen Anthropic hat in seinem j\u00fcngsten Bedrohungsbericht mitgeteilt, dass es im Juli eine Operation gestoppt hat, bei der sein Chatbot Claude f\u00fcr den Diebstahl und die Erpressung pers\u00f6nlicher Daten im gro\u00dfen Stil eingesetzt wurde, sofern die Opfer kein L\u00f6segeld zahlten. Dieses betrug teilweise 500.000 Dollar (fast 430.000 Euro).<\/p>\n<p>Angriffe mit b\u00f6sartigen Versionen von ChatGPT<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge nutzen die Aktivisten KI-Assistenten oder gro\u00dfe Sprachmodelle (LLMs) wie WormGPT und FraudGPT, um ihre Angriffe zu koordinieren.<\/p>\n<p>Rakesh Krishnan, ein leitender Bedrohungsanalytiker bei der indischen Firma Netenrich, die FraudGPT entdeckt hat, beschreibt es als einen KI-Bot, der im Dark Web verkauft wird und ausschlie\u00dflich f\u00fcr &#8222;offensive Zwecke&#8220; entwickelt wurde. So erstellt diese KI-Version beispielsweise Phishing-E-Mails, knackt Passw\u00f6rter oder verwendet und sammelt Kreditkarteninformationen ohne Genehmigung.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass ein Bedrohungsakteur mit FraudGPT eine E-Mail verfassen k\u00f6nnte, die wie eine &#8222;kurze, aber professionelle Nachricht&#8220; klingt, um den Empf\u00e4nger zu t\u00e4uschen. Dieser k\u00f6nnte durch Verwechslung mit einer seri\u00f6sen Nachricht auf einen b\u00f6sartigen Link klicken.<\/p>\n<p>Krishnam verwendet FraudGPT in einem Blog-Beitrag als Beispiel, indem er eine Textnachricht verfasst, die die Bank of America repr\u00e4sentiert und den Benutzer auffordert, einen wichtigen Link zu \u00fcberpr\u00fcfen, um &#8222;die Sicherheit Ihres Online-Bankkontos zu gew\u00e4hrleisten&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/slashnext.com\/blog\/wormgpt-the-generative-ai-tool-cybercriminals-are-using-to-launch-business-email-compromise-attacks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sicherheitsforscher<\/a> Daniel Kelley schrieb, dass WormGPT viele der gleichen Funktionen wie FraudGPT habe, aber auch BEC-Angriffe (Business Email Compromise) durchf\u00fchren k\u00f6nne. In diesem Fall geben sich Cyberkriminelle als F\u00fchrungskr\u00e4fte aus, um Mitarbeiter dazu zu bringen, ihnen Geld oder Daten zu schicken.<\/p>\n<p>Diese Betrugsmaschen kosten Unternehmen jedes Jahr &#8222;Millionen&#8220;, wie das <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/en-us\/security\/business\/security-101\/what-is-business-email-compromise-bec\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sicherheitsteam von Microsoft <\/a>mitteilt. Viele kleine Unternehmen seien nicht in der Lage, sich finanziell zu erholen.<\/p>\n<p>Globale Ereignisse als Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Zunahme der Angriffe<\/p>\n<p>F\u00fcr den Bericht sammelte NETSCOUT Daten von seiner Threat Intelligence-Plattform, die t\u00e4glich Zehntausende von aktiven und potenziellen DDoS-Angriffen \u00fcberwacht. Die Plattform testete, wie Websites auf einen Angriff reagieren w\u00fcrden, und sammelt Daten aus dem tats\u00e4chlichen Internetverkehr.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden mehrere &#8222;Botnets&#8220;, das hei\u00dft Netzwerke aus infizierten Computern, die Angriffe durchf\u00fchren, sowie DDoS-For-Hire-Dienste \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Mit 3,2 Millionen Angriffen entfiel knapp die H\u00e4lfte der DDoS-Angriffe des Jahres 2025 auf die EMEA-Region, was einem R\u00fcckgang von elf Prozent gegen\u00fcber den letzten Monaten des Jahres 2024 entspricht.<\/p>\n<p>Globale Veranstaltungen waren ebenfalls wichtige Katalysatoren f\u00fcr Cyberangriffe, wie die Konferenz des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz, bei der mehr als 1.400 Angriffe verzeichnet wurden &#8211; doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, so das Forum.<\/p>\n<p>Auch in Italien gab es im Februar und M\u00e4rz zahlreiche DDoS-Angriffe, die sich gegen regionale und lokale \u00f6ffentliche Einrichtungen im ganzen Land richteten. Es habe sich laut Unternehmensangaben um eine Reaktion auf &#8222;eine Reihe politischer Diskussionen&#8220; bezogen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb Europas kam es aufgrund der eskalierenden regionalen Konflikte zwischen Pakistan und Indien sowie zwischen Iran und Israel zu \u00fcberdurchschnittlich vielen DDoS-Angriffen.<\/p>\n<p>So stellte der Bericht fest, dass der Iran seit dem 13. Juni mehr als 15.000 Cyberangriffe \u00fcber sich ergehen lassen musste. 2.800 davon fanden an nur einem Tag statt, was darauf hindeutet, dass das Land &#8222;ein Hauptziel ist&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Europa ist in der ersten Jahresh\u00e4lfte von 2025 am st\u00e4rksten von Cyberattacken getroffen worden. 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