{"id":385610,"date":"2025-08-31T02:53:16","date_gmt":"2025-08-31T02:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385610\/"},"modified":"2025-08-31T02:53:16","modified_gmt":"2025-08-31T02:53:16","slug":"ec-kac-rotjacken-feiern-sensationellen-sieg-gegen-eisbaeren-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385610\/","title":{"rendered":"EC-KAC: Rotjacken feiern sensationellen Sieg gegen Eisb\u00e4ren Berlin"},"content":{"rendered":"<p><b>Am Samstagabend, dem 30. August, stand in der Heidi Horten-Arena das zweite Spiel des EC-KAC in der diesj\u00e4hrigen Champions Hockey League (CHL) auf dem Programm. Nach der Niederlage gegen Sparta Prag vor zwei Tagen, stand man diesmal den Eisb\u00e4ren Berlin gegen\u00fcber. Am Ende siegten die Rotjacken mit 3:2 und feierten den ersten Sieg in der diesj\u00e4hrigen CHL-Saison.<\/b><\/p>\n<p>KLAGENFURT. Mit den Eisb\u00e4ren Berlin erwartete die Rotjacken ein harter Brocken im zweiten Spiel der Champions Hockey League-Saison 2025\/26. Der elffache Deutsche Meister (DEL) ist auch Dauergast in der CHL und erreichte zuletzt in der Saison 2024\/25 das Viertelfinale.<\/p>\n<p>Starker Beginn<\/p>\n<p>Beste Stimmung herrschte in der bestens gef\u00fcllte Arena. Dazu trugen einerseits die Fans der Rotjacken bei, aber auch rund 120 Schlachtenbummler aus der deutschen Hauptstadt waren mit dem Bus nach Klagenfurt gekommen und feuerten ihr Team lautstark an. Die Anfangsminuten waren von energischen Vorst\u00f6\u00dfen auf beiden Seiten gepr\u00e4gt. Besonders hervorstechend die starken Leistungen des jungen Filip Simovic (18 Jahre) im Dress der Rotjacken, der in der Defensive eine mehr als solides Spiel zeigte, aber auch in der 2. Minute zusammen mit Simon Schwinger vor dem Tor der Eisb\u00e4ren f\u00fcr zwei gro\u00dfe Chancen sorgte. Simovic war es auch, der in der Folge bei einem Backcheck perfekt zur\u00fcckarbeitete und die beiden Angreifer der anst\u00fcrmenden Berliner in Schach hielt. Riesenchancen von Thomas Hundertpfund, auf der Backhand allein vor Torh\u00fcter Jake Hildebrand (05.00 min.), und Jan Mursak (07.30 min) zeigten fr\u00fchzeitig, dass die Rotjacken das Spiel machen wollten.<\/p>\n<p>Rotjacken dominant<\/p>\n<p>Die Dominanz der Klagenfurter zeigte sich auch in den durchwegs auffallenden Leistungen der jungen Garde und hier vor allem David Waschnig (Nr. 19), der zeitweise gleich drei Berliner allein im Angriffsdrittel besch\u00e4ftigte und hinter dem Tor aggressiv arbeite &#8211; wof\u00fcr es Szenenapplaus von den R\u00e4ngen gab. Die Eisb\u00e4ren Berlin blieben aber ebenso gef\u00e4hrlich und so schoss Reinke aus rund vier Metern Entfernung nur knapp \u00fcber das Tor von Sebastian Dahm. Der Rotjacken-Goalie wirkte generell bei den Angriffen der Deutschen sehr wachsam und solide. Auf der anderen Seite scheiterte Verteidiger Clemens Unterweger (13.06 min.) und auch Nick Petersen versuchte als Aktivposten in der Offensive immer wieder f\u00fcr Akzente zu sorgen. Die erste Strafe im Spiel zogen die Eisb\u00e4ren in Person von Lean Bergmann (wegen Behinderung nach 14.59 min.). Das folgende Powerplay der Rotjacken brachte zwar einige Chancen, aber kein Tor. Nachdem Thomas Hundertpfund bei 18.20 min. v\u00f6llig allein vor dem Tor des Gegners scheiterte, zogen die Eisb\u00e4ren nahezu im Gegenzug in Richtung Dahm und erzielten so nach 19.01 min. das Tor zum 1:0. Torsch\u00fctze die Nr. 77, Eric H\u00f6rdler. Fazit 1. Drittel: EC-KAC \u00fcberlegen, das Tor machte aber Berlin.<\/p>\n<p>Zweites Drittel<\/p>\n<p>Die Rotjacken, an diesem Abend ohne Murray (erkrankt), Fraser, Sablattnig und Hochegger (alle verletzt) kamen auch im 2. Drittel mit Schwung aus der Kabine, die erste Chance hatte aber Berlin durch Liam Kirk (21.45 min.), Dahm hielt aber sicher. Auf der Gegenseite wurde Hildebrand zweimal gepr\u00fcft, auch hier war der Fanghandschuh zur Stelle, so u.a. gegen Unterweger in der 22. Minute. Nur kurz danach scheiterten zuerst Mathias From (Save Hildebrand) und Kempe &#8211; jagte den Puck im Nachschuss \u00fcber das Tor &#8211; dann aber lie\u00df Nick Petersens Ausgleich nur wenige Sekunden sp\u00e4ter per Onetimer  ins lange Eck (23.21 min.) die Halle endg\u00fcltig explodieren. In der Folge gab es eine Strafe gegen Kirk (23.42 min., 2 Min. wegen Beinstellens), welche ein starkes Powerplay des EC-KAC nach sich zog, wobei Kempe und Petersen zusammen mit Gomboc vorne f\u00fcr Akzente sorgten. Tor fiel jedoch keines und so blieb es vorerst beim 1:1. In den folgenden Minuten neutralisierten sich die Teams weitestgehend &#8211; Chancen blieben h\u00fcben wie dr\u00fcben kurzzeitig Mangelware, dann kam der gro\u00dfe Moment von Mathias From: Nach einem Fehlpass der Berliner kam der D\u00e4ne mit der Nr. 77 in zentraler Position vor Torh\u00fcter Hildebrand an den Puck und schoss die Scheibe aus k\u00fcrzester Distanz halbhoch ins linke Eck &#8211; 2:1 F\u00fchrung f\u00fcr den EC-KAC.<\/p>\n<p>Packende Partie<\/p>\n<p>Das Spiel blieb weiterhin spannend, von beiden Seiten aggressiv und h\u00f6chst offensiv gef\u00fchrt. Ein unn\u00f6tiger Check der Berliner gegen Sebastian Dahm lie\u00df pl\u00f6tzlich die Wogen hochgehen &#8211; und die jungen Rotjacken wie Waschnig oder Nickl, die zu diesem Zeitpunkt am Eis waren, antworteten nach dem Motto \u201edon\u2019t touch my goalie\u201c mit H\u00e4rte. In der Folge kassierte Jesper Jensen Aabo (32.38 min.) zwei Minuten wegen hohen Stocks. Was folgte war das erste Powerplay der Deutschen und in diesem zappelte der Puck schon nach acht Sekunden im Netz. Leonhard Pf\u00f6rderl kam zur Chance, sein Schuss blieb im Get\u00fcmmel vor Dahm liegen und Pf\u00f6derl schob seinen eigenen Rebound zum 2:2 \u00fcber die Linie. Wie in der CHL \u00fcblich endete das Powerplay jedoch nicht mit dem Tor und so st\u00fcrmte Berlin weiterhin an und kam, u.a. durch Reinke und Eder, zu insgesamt drei gro\u00dfen Chancen, alle aber ohne Erfolg. Nach 35.27 min. folgte das n\u00e4chste Powerplay der Rotjacken. Wieder wirbelten Mursak, Kempe und Co. im Angriffsdrittel und als Luca Gomboc nach perfektem Assists von Aabo und Kempe nahezu volley den Puck ins lange Kreuzeck wuchtete f\u00fchrten die Klagenfurter mit 3:2 &#8211; sehr zur Freude der besten gef\u00fcllten Halle. Die folgenden Minuten gab es Dauerdruck der Rotjacken auf das Tor von Hildebrand, einzig das Tor zum 4:2 blieb ihnen verwehrt. Trotzdem dankten es die Fans ihren Klagenfurter Jungs mit Standing Ovations und tosendem Applaus. Zum Abschluss des Drittels gab es noch zwei Minuten wegen \u00fcbertriebener H\u00e4rte gegen Finn van Ee, weshalb der EC-KAC zu Beginn des 3. Drittels in Unterzahl auf das Eis kam.<\/p>\n<p>Drittes Drittel<\/p>\n<p>Das Powerplay der Eisb\u00e4ren Berlin brachte keinen Erfolg, auch wenn ein Stangenschuss kurz f\u00fcr Aufregung sorgte. Der amtierende deutsche Meister blieb aber am Dr\u00fccker &#8211; wobei ein Angriff von Mathias From \u00fcber links f\u00fcr Entlastung sorgte. Die rund 3.700 Zuseher feuerten ihre Rotjacken weiterhin lautstark an. Am Eis schalteten die Eisb\u00e4ren einen Gang h\u00f6her, scheiterten aber ein ums andere Mal an Goalie Sebastian Dahm, der sich in Topform pr\u00e4sentierte. Mitte des Drittels wogte das Spiel hin und her und ein Vorcheck von Thimo Nickl, der Obersteiner bediente, wurde von der Berliner Abwehr gestoppt. Die n\u00e4chste gef\u00e4hrliche Chance fand wieder Mathias From vor &#8211; an diesem Abend einer der besten Klagenfurter am Eis &#8211; sein Schuss streifte die Latte. Das folgende Powerplay wegen Stockschlags gegen Norwin Panocha lie\u00df die Halle noch mehr zum Siedepunkt bringen. Rollende Angriffe der Rotjacken landeten jedoch zumeist im Fanghandschuh von Hildebrand.<\/p>\n<p>Hektische Schlussphase<\/p>\n<p>Rund f\u00fcnf Minuten vor Schluss f\u00fchrten die Rotjacken weiterhin mit 3:2 &#8211; die Berliner wollten sich aber nicht so leicht geschlagen geben, weshalb sich die Schlussminuten auf beiden Seiten entsprechend turbulent gestalteten. Ein unn\u00f6tig hartes Einsteigen von Veilleux gegen Raphael Herburger endete f\u00fcr den Berliner auf der Strafbank (zwei Minuten wegen Crosscheck) und somit durfte der EC-KAC nochmal in \u00dcberzahl auf das Eis. Dort hatte Gomboc (56. Minute) die erste Riesenchance auf das Tor zum 4:2, Hildebrand rettete aber in letzter Sekunde. Weiterhin blieb es spannend und auch wenn im Powerplay kein Tor gelang, versuchten die Klagenfurter alles um die Partie zu entscheiden. Zwei Minuten vor Schluss nahm Berlin den Torh\u00fcter vom Eis und lief nun mit sechs gegen f\u00fcnf in Richtung Dahm, dieser hielt den Kasten aber vorerst sauber. Es folgte ein Timeout 37 Sekunden vor dem Ende und die Coaches gaben finale Anweisungen an ihre Cracks weiter. Nach dem Faceoff in der neutralen Zone, eroberte Berlin den Puck, aber Klagenfurt behielt einen k\u00fchlen Kopf, brachte die verbleibenden Sekunden \u00fcber die Zeit und siegte sensationell mit 3:2. Ein ohrenbet\u00e4ubender L\u00e4rm durchzog das Rund der Heidi Horten-Arena, G\u00e4nsehaut pur in Klagenfurt &#8211; ein gro\u00dfartiger Eishockeyabend f\u00fcr die Rotjacken und ein hochverdienter Sieg, der die ersten drei Punkte in der diesj\u00e4hrigen CHL bescherte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Samstagabend, dem 30. 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