{"id":385710,"date":"2025-08-31T03:54:25","date_gmt":"2025-08-31T03:54:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385710\/"},"modified":"2025-08-31T03:54:25","modified_gmt":"2025-08-31T03:54:25","slug":"bedeutsame-schenkung-fuer-das-museumszentrum-wir-lieben-bottrop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385710\/","title":{"rendered":"Bedeutsame Schenkung f\u00fcr das Museumszentrum \u2013 Wir lieben Bottrop"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1673\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304995P-scaled.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"\" decoding=\"async\"  \/><\/p>\n<p class=\"has-small-font-size\">v.l.n.r Kurator Julius Osman, Museumsdirektorin Dr. Linda Walther, Kulturdezernent Jochen Brunnhofer, Oberb\u00fcrgermeister Bernd Tischler<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des bevorstehendes Ausscheidens von Oberb\u00fcrgermeister Bernd Tischler aus dem Amt hat die \u201eJosef and Anni Albers Foundation\u201c Bottrop ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Dem Josef Albers Museum Quadrat wurden zwei Werke von Anni Albers \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Diese sind nun eingetroffen und ab sofort bei freiem Eintritt zu sehen. Bei einem Medientermin (28. August 2025) w\u00fcrdigte Oberb\u00fcrgermeister Bernd Tischler die beiden Neuzug\u00e4nge und zeigte sich zutiefst dankbar und gl\u00fccklich \u00fcber die Schenkung. \u201eEs ist mir eine immense Ehre und Verantwortung zugleich, diese Schenkung in Empfang zu nehmen und sie dem Museum dauerhaft anzuvertrauen. Josef und Anni Albers symbolisieren in Bottrop kreative Pionierarbeit und kulturelle Offenheit \u2013 Dinge, die unserer Stadt Identit\u00e4t geben, Denkanst\u00f6\u00dfe liefern und \u00fcber die Stadtgrenze hinaus Besucherinnen und Besucher anziehen.\u201c<\/p>\n<p>Auch Museumsdirektorin Dr. Linda Walther betonte: \u201eIch bin stolz und kann gar nicht sagen, wie gl\u00fccklich ich bin. Ihnen zu Ehren, Herr Tischler, haben wir zwei herausragende Werke geschenkt bekommen. Das zeigt und st\u00e4rkt die \u00fcber 50j\u00e4hrige Verbindung zwischen unserem Haus und der US-amerikanischen Josef und Anni Albers Foundation.\u201c Nicolas Fox Weber, Direktor der Stiftung, betone damit die zuverl\u00e4ssige und lange Zusammenarbeit und das besondere Engagement Bernd Tischlers f\u00fcr das Bottroper Museum. Im Jahr 2022 ist das Haus um einen inzwischen preisgekr\u00f6nten Anbau f\u00fcr Wechselausstellungen, entworfen von Annette Gigon, erweitert worden. Daf\u00fcr hatte sich Tischler ma\u00dfgeblich eingesetzt.<\/p>\n<p>Bei den geschenkten Werken handelt es sich um die einzigartige Reproduktion des gewebten\u00a0Smyrna Teppichs. Die Zeichnung des Teppichentwurfs von 1925 befindet sich im Museum of Modern Art in New York. Das zweite Werk ist eine besondere Rarit\u00e4t, eine der wenigen Zeichnungen von Anni Albers mit dem Titel DR XVI von 1974.<\/p>\n<p>Neben der weltweit gr\u00f6\u00dften Museumssammlung der Werke von Josef Albers beheimatet das Josef Albers Museum Quadrat eine Sammlung internationaler Kunst mit den Schwerpunkten Geometrische Abstraktion, Farbmalerei, Fotografie und Skulptur. Darunter ist bisher eine einzige Arbeit von Anni Albers, die Textilarbeit\u00a0Intersecting\u00a0(1962).<\/p>\n<p>Die beiden Neuzug\u00e4nge bereichern die Museumssammlung daher in herausragender Weise, insbesondere da Werke der K\u00fcnstlerin in deutschen Museen \u00e4u\u00dferst selten sind. \u201eDas wir nun drei Werke besitzen, ist ein Trumpf f\u00fcr uns, dadurch sind wir ganz vorne mit dabei, denn auch unsere Besucher:innen fragen immer wieder nach Anni Albers,\u201c freut sich Dr. Linda Walther. Die K\u00fcnstlerin wird in j\u00fcngster Zeit, sp\u00e4testens seit ihren gro\u00dfen Ausstellungen in D\u00fcsseldorf und London 2018, in einer gro\u00dfen \u00d6ffentlichkeit wahrgenommen. Auch Kulturdezernent Jochen Brunnhofer betont: \u201eDie Bedeutung von Anni Albers nimmt zu. Uns war die Wertigkeit schon immer bewusst, deshalb haben wir auch den Platz vor dem Museum nach ihr benannt.\u201c<\/p>\n<p>Kurator Julius Osman hat die beiden Werke, die aus den USA \u00fcber Frankfurt in Bottrop angekommen sind, in Empfang genommen. \u201eDas war ein ganz besonderer, sehr sch\u00f6ner Moment, die Pakete zu \u00f6ffnen. Die Zeichnung ist in einer Klimakiste und der Teppich vorsichtig eingerollt, hier angekommen. Wir sind stolz, sie jetzt direkt der \u00d6ffentlichkeit zu zeigen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wir-lieben-bottrop.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304996P-scaled.jpg\" data-wpel-link=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"599\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304996P-1024x599.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81216\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Die beiden Werke der Schenkung sind ab sofort im Josef Albers Museum Quadrat bei freiem Eintritt zu sehen. Die n\u00e4chste gro\u00dfe Ausstellung zu Anni Albers findet unter dem Titel\u00a0Anni Albers Constructing Textiles\u00a0im Zentrum Paul Klee in Bern (7.11.2025 \u2013 22-02.2026) statt, darunter das Werk\u00a0Intersecting\u00a0aus der Bottroper Sammlung. Auch das wird den Blick auf die K\u00fcnstlerin und das Bottroper Museum noch einmal verst\u00e4rken. Oberb\u00fcrgermeister Bernd Tischler fasste seinen Wunsch f\u00fcr die Wahrnehmung in der Zukunft zusammen: \u201eWir stehen heute an der Schwelle zweier Perspektiven: der historischen Bedeutung von Anni und Josef Albers f\u00fcr Bottrop und der zuk\u00fcnftigen Aufgabe unserer Stadt, deren Kunst zug\u00e4nglich zu machen. M\u00f6ge die Ausstellung nicht nur Staunen hervorrufen, sondern auch Gespr\u00e4che beleben: \u00dcber Design, Industrie, Verarbeitung von Materialien, aber auch \u00fcber die Rolle von Frauen in der Kunstgeschichte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Anni Albers (1899\u20131994)\u00a0<\/strong>war eine herausragende K\u00fcnstlerin und Designerin, die die Textilkunst revolutionierte. Als eine der wenigen Frauen, die am Bauhaus studierten, brach sie mit traditionellen Vorstellungen von Handwerk und etablierte das Weben als eine eigenst\u00e4ndige Kunstform. Ihre Werke zeichnen sich durch die innovative Kombination von Form, Farbe und Struktur aus und zeigen oft komplexe geometrische Muster. Anni Albers experimentierte mit neuen Materialien und Techniken, um einzigartige taktile und visuelle Erlebnisse zu schaffen. Ihr Verm\u00e4chtnis liegt nicht nur in ihren faszinierenden Textilien, sondern auch in ihren einflussreichen Schriften und Grafiken, die die Br\u00fccke zwischen Kunst, Handwerk und Design schlagen und bis heute K\u00fcnstler*innen und Designer*innen inspirieren. Ihre Weitsichtigkeit und die gro\u00dfz\u00fcgige Schenkung der Werke ihres Ehemannes Josef Albers an die Stadt Bottrop bilden heute die Grundlage f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Sammlung seiner Werke in \u00f6ffentlicher Hand.<\/p>\n<p class=\"has-small-font-size\">(c) Text: Stadt Bottrop, Fotos: Stadt Bottrop, Headline: Wir lieben Bottrop<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"v.l.n.r Kurator Julius Osman, Museumsdirektorin Dr. Linda Walther, Kulturdezernent Jochen Brunnhofer, Oberb\u00fcrgermeister Bernd Tischler Anl\u00e4sslich des bevorstehendes Ausscheidens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":385711,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-385710","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115121361676201067","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=385710"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385710\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/385711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=385710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=385710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=385710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}