{"id":385821,"date":"2025-08-31T04:59:11","date_gmt":"2025-08-31T04:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385821\/"},"modified":"2025-08-31T04:59:11","modified_gmt":"2025-08-31T04:59:11","slug":"deutsch-franzoesischer-neustart-merz-und-macron-wollen-europa-zum-machtfaktor-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/385821\/","title":{"rendered":"Deutsch-franz\u00f6sischer Neustart: Merz und Macron wollen Europa zum &#8222;Machtfaktor&#8220; machen"},"content":{"rendered":"<p>                    Deutsch-franz\u00f6sischer Neustart<br \/>\n                Merz und Macron wollen Europa zum &#8222;Machtfaktor&#8220; machen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.08.2025, 22:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Bei einem Treffen betonen Merz und Macron die zentrale Rolle ihrer L\u00e4nder in der EU. Gemeinsam wollen sie Europa st\u00e4rken und eine neue Dynamik schaffen. Dennoch herrscht bei Themen wie Schulden, Atomkraft und Mercosur weiter Uneinigkeit.<\/strong><\/p>\n<p>Einen Tag vor den deutsch-franz\u00f6sischen Regierungsberatungen haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron die Bedeutung der Zusammenarbeit beider L\u00e4nder f\u00fcr ein starkes Europa beschworen. &#8222;Deutschland und Frankreich spielen in dieser Europ\u00e4ischen Union, auf diesem europ\u00e4ischen Kontinent eine zentrale Rolle&#8220;, sagte CDU-Politiker Merz bei einem Treffen mit Macron in dessen Sommerresidenz an der C\u00f4te d&#8217;Azur. Beide L\u00e4nder bildeten zusammen eine &#8222;Achse&#8220; in der EU.<\/p>\n<p>Der Kanzler betonte gleichzeitig, wie wichtig der Zusammenhalt aller 27 EU-Mitgliedstaaten der EU sei. &#8222;Die Entwicklung auf dieser Welt zeigt, wie wichtig es ist, dass wir, ja, ein Machtfaktor werden auf der Welt &#8211; \u00f6konomisch, politisch, auch sicherheitspolitisch.&#8220; Macron hob hervor, dass der erfolgreiche Neustart der deutsch-franz\u00f6sischen Beziehungen ein Motor f\u00fcr die St\u00e4rkung Europas sei. Frankreich und Deutschland h\u00e4tten nach dem Regierungswechsel in Berlin gemeinsam &#8222;ein neues Kapitel in den deutsch-franz\u00f6sischen Beziehungen aufgeschlagen&#8220;. Beide wollten eine noch st\u00e4rkere Dynamik f\u00fcr Europa schaffen.<\/p>\n<p>Halbes Merz-Kabinett dabei<\/p>\n<p>An dem Ministerrat zur Wirtschafts- und Sicherheitspolitik im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Toulon nimmt das halbe Kabinett von Merz teil. Unter anderem haben sich Finanzminister Lars Klingbeil von der SPD, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU, Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD und Innenminister Alexander Dobrindt von der CSU angesagt. Es ist das erste deutsch-franz\u00f6sische Treffen in diesem Format seit dem Regierungswechsel in Berlin.<\/p>\n<p>Am Nachmittag tagt dann der deutsch-franz\u00f6sische Verteidigungs- und Sicherheitsrat, bei dem in kleinerem Kreis \u00fcber die Herstellung von Waffensystemen in Europa sowie deutsch-franz\u00f6sische R\u00fcstungsvorhaben gesprochen wird. Beim wichtigen Kampfjet-Projekt FCAS hakt es im Moment zwischen den beteiligten L\u00e4ndern, weil es unterschiedliche Vorstellungen \u00fcber die jeweilige Beteiligung gibt.<\/p>\n<p>Regierungskrise \u00fcberschattet Treffen <\/p>\n<p>Das Treffen wird von einer tiefen Regierungskrise in Frankreich \u00fcberschattet. Premier Fran\u00e7ois Bayrou will am 8. September im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Erwartet wird der Fall der Regierung, Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen. Auch wenn es dabei nicht um das Pr\u00e4sidentenamt geht, wird Macron durch die Krise geschw\u00e4cht. Merz und die deutschen Minister verhandeln also mit einem franz\u00f6sischen Kabinett, von dem man nicht wei\u00df, wie lange es noch im Amt ist.<\/p>\n<p>Nachdem die deutsch-franz\u00f6sische Zusammenarbeit unter Merz&#8216; Vorg\u00e4nger Olaf Scholz ins Stocken geraten war, setzt man in Paris und Berlin nun auf einen &#8222;deutsch-franz\u00f6sischen Neustart&#8220;. Sowohl f\u00fcr die Beziehungen beider L\u00e4nder als auch f\u00fcr die europ\u00e4ische Politik solle eine gemeinsame Agenda aufgestellt werden, hei\u00dft es aus dem \u00c9lys\u00e9e-Palast. Das Verh\u00e4ltnis von Macron zu Merz gilt als deutlich besser als das zu Scholz.<\/p>\n<p> Liste der Differenzen ist lang<\/p>\n<p>Dennoch gibt es unver\u00e4ndert eine lange Liste von Differenzen zwischen den beiden L\u00e4ndern. Paris wirbt f\u00fcr europ\u00e4ische Gemeinschaftsschulden zur St\u00e4rkung der R\u00fcstungsindustrie, Berlin lehnt das ab. Frankreich will weiter Kernenergie nutzen und f\u00f6rdern, Deutschland ist ausgestiegen und die Bundesregierung spricht bei dem Thema nicht mit einer Stimme.<\/p>\n<p>Und auch beim Handelsabkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten hakt es. Paris lehnt das Abkommen weiter ab, Berlin setzt auf einen schnellen Abschluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutsch-franz\u00f6sischer Neustart Merz und Macron wollen Europa zum &#8222;Machtfaktor&#8220; machen 28.08.2025, 22:36 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":385822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,15169,1356,548,663,158,3934,3935,156,775,13,14,15,16,12],"class_list":{"0":"post-385821","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-deutsch-franzoesische-beziehungen","11":"tag-emmanuel-macron","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-frankreich","18":"tag-friedrich-merz","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-politik","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115121616720385039","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=385821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/385821\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/385822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=385821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=385821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=385821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}