{"id":386061,"date":"2025-08-31T08:13:11","date_gmt":"2025-08-31T08:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386061\/"},"modified":"2025-08-31T08:13:11","modified_gmt":"2025-08-31T08:13:11","slug":"chemnitz-liebich-narrt-behoerden-deutliche-kritik-nach-ihrer-flucht-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386061\/","title":{"rendered":"Chemnitz: Liebich narrt Beh\u00f6rden \u2013 deutliche Kritik nach ihrer Flucht &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach der verurteilten Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist sie weiterhin fl\u00fcchtig.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Auf der Plattform X werden zahlreiche Posts unter dem Namen Liebichs abgesetzt, die die Haftstrafe offensichtlich ins L\u00e4cherliche ziehen sollen und eine Flucht nach Russland andeuten. Belegt ist das nicht. Am fr\u00fchen Sonntagmorgen wurde auf dem Account unter anderem ein Comicbild gepostet, das Liebich in Moskau zeigen soll. Dazu auf Russisch: \u201eGuten Morgen\u201c. Es folgen wirre Worte.<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. 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Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">\u201eDiverse Sicherheits- und Strafverfolgungsbeh\u00f6rden besch\u00e4ftigen sich seit Jahren mit Liebich und lie\u00dfen sich dabei immer wieder auch an der Nase herumf\u00fchren\u201c, kritisiert die fraktionslose Abgeordnete Henriette Quade, die Mitglied im Innenausschuss des Landtags in Sachsen-Anhalt ist. \u201eEs ist schlicht nicht nachvollziehbar, wie all diese Beh\u00f6rden nicht erkennen konnten, dass sich Liebich der Haft entziehen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Liebich sollte ihre Haft bis Freitagabend in der Justizvollzugsanstalt in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Chemnitz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Chemnitz<\/a> antreten. Nachdem sie sich jedoch dort nicht gemeldet hatte, hatte die Staatsanwaltschaft Halle Vollstreckungshaftbefehl gegen sie erlassen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Liebich war im Juli 2023 wegen Volksverhetzung, \u00fcbler Nachrede und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 18 Monaten ohne Bew\u00e4hrung verurteilt worden &#8211; damals noch als Sven Liebich. \u00dcber die Plattform X hatte Liebich angek\u00fcndigt, die Haft am Freitagabend um 22 Uhr anzutreten. Vorher wollte sie f\u00fcr Interviews bereitstehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Neben Journalisten hatten sich am Freitag vor der Justizvollzugsanstalt in Chemnitz auch Demonstranten versammelt. Nach Angaben der Polizei waren mindestens 60 Menschen gekommen. Die Splitterpartei Freie Sachsen hatte die Versammlung angemeldet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">W\u00e4hrend der Kundgebung wurde nach Angaben der Beamten auch eine Audiodatei vorgespielt. Ein Sprecher gab an, sie stamme \u201emutma\u00dflich von der Person, die heute hier die Haft antreten wollte\u201c. Diese habe mitgeteilt, dass sie sich \u201eunp\u00e4sslich f\u00fchlt, in ein Drittland abgesetzt hat\u201c, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin wurden sowohl die Versammlung als auch der Polizeieinsatz beendet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\"><a href=\"https:\/\/x.com\/MarlaSvenjaL\/status\/1961505582067929486\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">In einem Post auf X hie\u00df es: \u201eDas Kunstst\u00fcck eines Zaubertricks: Alle Augen werden auf die Kulisse gelenkt, w\u00e4hrend das Objekt im Schatten verschwindet. Niemand wusste von meinem Entschluss &#8211; kein Anwalt, keine Familie. Was folgt? Ein internationaler Haftbefehl.\u201c<\/a><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Der Fall Liebich hatte die Debatte \u00fcber das neue Selbstbestimmungsgesetz zuletzt wieder angefacht. Mit dem im November 2024 in Kraft getretenen Gesetz, das das fr\u00fchere Transsexuellengesetz abl\u00f6ste, wurden \u00c4nderungen des Geschlechtseintrags und des Vornamens deutlich erleichtert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warf Liebich einen Missbrauch der neuen Regelungen vor und forderte \u00c4nderungen am Gesetz. \u201eDer Geschlechterwechsel scheint hier eindeutig ein Missbrauchstatbestand zu sein\u201c, sagte er dem Nachrichtenportal \u201eZDFheute.de\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach der verurteilten Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich. 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