{"id":386136,"date":"2025-08-31T09:07:53","date_gmt":"2025-08-31T09:07:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386136\/"},"modified":"2025-08-31T09:07:53","modified_gmt":"2025-08-31T09:07:53","slug":"trumps-zoelle-gekippt-was-bedeutet-das-fuer-uns-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386136\/","title":{"rendered":"Trumps Z\u00f6lle gekippt: Was bedeutet das f\u00fcr uns? | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Washington \u2013 <b>Trumps Zoll-Pingpong geht in die n\u00e4chste Runde. Das Berufungsgericht hat die Z\u00f6lle gegen China, Mexiko und Kanada einkassiert. Doch was bedeutet das f\u00fcr uns?<\/b><\/p>\n<p>Deutschland und die EU sind zwar erstmal nicht direkt davon betroffen. Seit dem 7. August gelten auf die meisten EU-Importe in die USA 15 Prozent Zoll. Das Urteil geht auf <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trumps <\/a>Zollpl\u00e4ne vom April zur\u00fcck, die seither mehrfach nachverhandelt und angepasst wurden. Und neu geschlossen wurden, wie im Fall der EU. <\/p>\n<p>\u25ba Wirtschaftsexperte Achim Wambach betont in BILD: \u201eWenn das Urteil von der n\u00e4chsten Instanz best\u00e4tigt wird, w\u00fcrde es einen massiven R\u00fcckschlag f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Trump bedeuten. Seine Verhandlungsposition w\u00e4re deutlich schlechter, um international Z\u00f6lle durchzusetzen.\u201c <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p><b>Aber: Das Gericht hat sich auch f\u00fcr eine lange Frist entschieden, bis das Urteil am 14. Oktober in Kraft tritt. Hei\u00dft: Der Pr\u00e4sident hat ausreichend Zeit, die Entscheidung vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten. Und der neigte zuletzt eher zu Trump. Auf \u201eTruth Social\u201c verk\u00fcndete der Pr\u00e4sident sogleich, er werde die Z\u00f6lle \u201emit Hilfe des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten zum Wohle unserer Nation\u201c wieder einsetzen. <\/b><\/p>\n<p>Bis Oktober gilt laut Experte Prof. Wambach: \u201eDie Z\u00f6lle haben nach wie vor Bestand.\u201c <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"647\" alt=\"ZEW-Pr\u00e4sident Wambach: \u201eVieles am Urteil noch schwammig.\u201c\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/d8ca1b455b12774f289a094367b6da93,db0d3bd8\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">ZEW-Pr\u00e4sident Achim Wambach (57): \u201eVieles am Urteil ist noch schwammig.\u201c<\/p>\n<p>Foto: picture alliance \/ Flashpic<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr das Urteil ist der von Trump argumentierte Notstand \u2013 mit dem deshalb die Anwendung eines entsprechenden Gesetzes aus dem Jahr 1977 gerechtfertigt wird. Trump verweist auf ein Ungleichgewicht im internationalen Handel zulasten der USA und meint, dass die Vereinigten Staaten unfair behandelt werden.<\/p>\n<p>Das Gesetz besagt, dass ein Pr\u00e4sident im Krisenfall Dekrete erlassen kann, ohne dass das Parlament der USA angerufen werden muss. Im Falle der weitreichenden Z\u00f6lle auf Importprodukte und des daf\u00fcr herangezogenen Notstandsgesetzes hat das Berufungsgericht dem Pr\u00e4sidenten \u2013 wie schon die Vorinstanz\u00a0\u2013 eine solche Befugnis nun jedoch abgesprochen. Z\u00f6lle seien eine Kernkompetenz des US-Kongresses, so die Richter.<\/p>\n<p><b>Prof. Achim Wambach<\/b> ist \u00d6konom, Pr\u00e4sident des ZEW \u2013 Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung, sowie Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t Mannheim.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington \u2013 Trumps Zoll-Pingpong geht in die n\u00e4chste Runde. 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