{"id":386551,"date":"2025-08-31T15:05:14","date_gmt":"2025-08-31T15:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386551\/"},"modified":"2025-08-31T15:05:14","modified_gmt":"2025-08-31T15:05:14","slug":"premier-tusk-und-eu-chefin-von-der-leyen-an-der-grenze-zu-weissrussland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386551\/","title":{"rendered":"Premier Tusk und EU-Chefin von der Leyen an der Grenze zu Wei\u00dfrussland"},"content":{"rendered":"<p>Torfmoore \u2013 schwammige, wasserges\u00e4ttigte B\u00f6den, die in n\u00f6rdlichen Klimazonen weit verbreitet sind \u2013 sind f\u00fcr Panzer weitgehend unpassierbar. In Polen bef\u00fcrworte das Verteidigungsministerium die Wiederherstellung von Feuchtgebieten entlang der Ostgrenze. Robert Bartosewicz \/ Polskie Radio <\/p>\n<p>Seit 2022 haben europ\u00e4ische L\u00e4nder an der Grenze zu Russland ihre Sicherheitsma\u00dfnahmen verst\u00e4rkt. Finnland hat den ersten Abschnitt einer Mauer entlang seiner 1.340 Kilometer langen Grenze fertiggestellt und beobachtet verst\u00e4rkte russische Truppenbewegungen. In diesem Sommer hat Polen im Rahmen seines Infrastrukturprogramms\u00a0<a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/400\/7764\/Artykul\/3478913,donald-tusk-europa-muss-schild-ost-finanzieren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eSchild Ost\u201c<\/a> zum Schutz Minenfelder auf einem 20 Kilometer langen Grenzabschnitt zu Russland und Wei\u00dfrussland angelegt.<\/p>\n<p>Nun wenden sich beide NATO-Mitglieder den Feuchtgebieten zu. Torfmoore \u2013 schwammige, wasserges\u00e4ttigte B\u00f6den, die in n\u00f6rdlichen Klimazonen weit verbreitet sind \u2013 sind f\u00fcr Panzer weitgehend unpassierbar. Finnlands Verteidigungs- und Umweltministerien werden im Herbst Gespr\u00e4che \u00fcber ein Pilotprojekt zur Wiederherstellung von Mooren aufnehmen, sagte ein Mitglied der Arbeitsgruppe gegen\u00fcber Politico.<\/p>\n<p>In Polen bef\u00fcrworte das Verteidigungsministerium die Wiederherstellung von Feuchtgebieten entlang der <a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/400\/7764\/Artykul\/3540688,vier-l%C3%A4nder-fordern-st%C3%A4rkung-der-euostgrenze\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostgrenze<\/a>. Gespr\u00e4che zwischen Wissenschaftlern sowie den Verteidigungs- und Umweltministerien laufen bereits. \u201eDie Natur ist ein Verb\u00fcndeter, und wir wollen sie nutzen\u201c, sagte Vize-Verteidigungsminister, Cezary Tomczyk, gegen\u00fcber dem Online-Portal.<\/p>\n<p><strong>Ukraine hat Nassgebiete gegen russische Truppen genutzt<br \/><\/strong>Die Ukraine hatte bereits im M\u00e4rz 2022 Moorgebiete zu ihrem Vorteil genutzt. Ihre Streitkr\u00e4fte hatten den Kozarowytschi-<a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/400\/7764\/Artykul\/3184427,polen-verurteilt-zerst%C3%B6rung-des-dniprostaudamms\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Damm zerst\u00f6rt<\/a> und 2.800 Hektar \u00fcberflutet. Damit konnten sie den Vormarsch russischer Truppen auf Kiew verlangsamen. Die Flutung hatte jedoch auch Begleitsch\u00e4den verursacht, unter anderem in Wohngebieten. Sie setzte wahrscheinlich Schadstoffe wie Abwasser, Schwermetalle sowie invasive Arten aus Fischfarmen frei.<\/p>\n<p>Das Greifswald Moor Centrum in Deutschland hat im Juni die EU aufgefordert, einen Fonds von bis zu 500 Millionen Euro einzurichten, um 100.000 Hektar zu planen und wieder zu vern\u00e4ssen. \u201eNat\u00fcrlich nasse und wiedervern\u00e4sste Moore sind f\u00fcr Panzer unpassierbar, verlangsamen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/400\/7764\/Artykul\/3494954,russland-r%C3%BCstet-bei-suwalkil%C3%BCcke-auf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Truppenbewegungen<\/a> und zwingen diese in vorhersehbare Korridore, die leichter zu verteidigen sind\u201c, hie\u00df es. Zudem k\u00f6nnten Moore Transportwege und Energieanlagen sch\u00fctzen, indem sie Truppenbewegungen erschweren.<\/p>\n<p><strong> Entw\u00e4sserte Moore verursachen Treibhausgasemissionen<br \/><\/strong>In Finnland \u201ebesteht ein Drittel des Landes aus Mooren, aber wir haben die H\u00e4lfte dieser Fl\u00e4che entw\u00e4ssert\u201c, sagte Kristiina Lang vom Forschungszentrum f\u00fcr Naturressourcen Finnlands. Entw\u00e4sserte Moore machen 10 Prozent der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen des Landes aus, verursachen jedoch mehr als die H\u00e4lfte der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/400\/7764\/Artykul\/3445843,andrzej-duda-auf-cop29-bewaffnete-konflikte-haben-schwere-klimafolgen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Treibhausgasemissionen<\/a> des Sektors, erkl\u00e4rte sie. Europaweit sind fast die H\u00e4lfte aller Moore gesch\u00e4digt. Entw\u00e4sserte Moorfl\u00e4chen sind f\u00fcr rund 7 Prozent der j\u00e4hrlichen Emissionen der EU verantwortlich. Moorgebiete speichern in nassem Zustand enorme Mengen an Kohlenstoff, doch wenn sie entw\u00e4ssert werden, verwandeln sie sich in erhebliche Kohlenstoffquellen.<\/p>\n<p>Die EU-Renaturierungsgesetze verpflichten die Staaten, bis 2030 mindestens 30 Prozent der entw\u00e4sserten Moorfl\u00e4chen und bis 2050 zu 50 Prozent wiederherzustellen. Das Europ\u00e4ische Parlament bezeichnet die Wiedervern\u00e4ssung von Mooren als eine der kosteng\u00fcnstigsten Methoden zur Senkung der Emissionen im Agrarsektor.<\/p>\n<p>PR\/France24\/Politico\/ps<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Torfmoore \u2013 schwammige, wasserges\u00e4ttigte B\u00f6den, die in n\u00f6rdlichen Klimazonen weit verbreitet sind \u2013 sind f\u00fcr Panzer weitgehend unpassierbar.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386552,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-386551","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115123999511490432","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=386551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386551\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=386551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=386551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=386551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}