{"id":386849,"date":"2025-08-31T18:36:11","date_gmt":"2025-08-31T18:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386849\/"},"modified":"2025-08-31T18:36:11","modified_gmt":"2025-08-31T18:36:11","slug":"ukraine-krieg-nicht-europa-sondern-putin-legt-trump-steine-in-den-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/386849\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Nicht Europa sondern Putin legt Trump Steine in den Weg"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Eine Folge von Trumps Bem\u00fchungen zur Beendigung des Ukrainekriegs l\u00e4sst sich im fernen, aber geopolitisch wichtigen Asien beobachten. Auf einem Gipfeltreffen im chinesischen Tianjin traf der indische Ministerpr\u00e4sident Modi den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping; dort will er auch mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Putin zusammenkommen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch wenn man solche Begegnungen nicht \u00fcbersch\u00e4tzen sollte, steht vor allem Modis Treffen mit Xi f\u00fcr eine Nebenwirkung von Trumps Sekund\u00e4rsanktionen, die eigentlich nicht im Interesse Amerikas sein kann: Indien r\u00fcckt enger mit China zusammen, statt ein Gegengewicht zu Peking zu bilden. Und auch f\u00fcr Putin l\u00e4uft es gerade gut. Trump hat ihm buchst\u00e4blich den roten Teppich ausgerollt, ohne dass Russlands Allianz mit China erkennbar geschw\u00e4cht wurde.<\/p>\n<p>Druck auf Russland erh\u00f6hen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zur gleichen Zeit versucht man in Washington offenbar, den Europ\u00e4ern die Schuld daf\u00fcr zuzuschieben, dass die Friedensbem\u00fchungen des Pr\u00e4sidenten keine Fr\u00fcchte tragen. Zumindest lassen sich ungenannte Beamte aus dem Wei\u00dfen Haus mit dem Vorwurf zitieren, einige Europ\u00e4er versuchten seit dem Alaska-Gipfel, Trumps Diplomatie im Stillen zu hintertreiben.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass viele in Europa Putin nicht so weit entgegenkommen wollen wie Trump, ist unbestritten. Aber der Kern der Sache ist ein anderer. Es ist Putin, der Trump am meisten Steine in den Weg legt: durch die Fortsetzung seines Angriffskrieges und seine Politik der Maximalforderungen. Dass man das im Wei\u00dfen Haus nicht wahrhaben will, zeigt, wie oberfl\u00e4chlich in der amerikanischen Regierung derzeit gedacht wird. Russland ein strategisches Geschenk zu machen, kann auch nicht in Amerikas Interesse sein.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Europ\u00e4er sollten allerdings selbst mehr tun, um den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen. Das n\u00e4chste Sanktionspaket ist da wichtiger als die wiederkehrende und schwierige Debatte \u00fcber die Konfiszierung russischen Auslandsverm\u00f6gens. An dieses Geld kommt Putin schon lange nicht mehr dran. Jetzt m\u00fcssen seine laufenden Kosten erh\u00f6ht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Folge von Trumps Bem\u00fchungen zur Beendigung des Ukrainekriegs l\u00e4sst sich im fernen, aber geopolitisch wichtigen Asien beobachten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386850,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-386849","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115124829294422579","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=386849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/386849\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=386849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=386849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=386849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}