{"id":387760,"date":"2025-09-01T04:18:22","date_gmt":"2025-09-01T04:18:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/387760\/"},"modified":"2025-09-01T04:18:22","modified_gmt":"2025-09-01T04:18:22","slug":"hoch-und-tiefbauer-trotz-umsatzplus-in-sorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/387760\/","title":{"rendered":"Hoch- und Tiefbauer trotz Umsatzplus in Sorge"},"content":{"rendered":"<p>Hoch- und Tiefbauer in Niedersachsen blicken trotz gesteigerter Ums\u00e4tze im ersten Halbjahr mit Sorge in die Zukunft. Beim sogenannten Bauhauptgewerbe kletterte der Umsatz gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro bei Betrieben mit mehr als 19 Angestellten, wie das Landesamt f\u00fcr Statistik Niedersachsen mitteilte. Doch der Baugewerbeverband Niedersachsen warnt: \u201eDahinter verbergen sich strukturelle Schw\u00e4chen, die eine nachhaltige Erholung der Branche fraglich erscheinen lassen.\u201c Inflationsbereinigt betrage das Umsatzwachstum zudem lediglich 6,5 Prozent. <\/p>\n<p>Im Hochbau f\u00fcr \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude stieg der Umsatz den Statistikern zufolge am deutlichsten &#8211; um 22,7 Prozent auf 429 Millionen Euro. Das geringste Umsatzwachstum verzeichnete die Branche beim \u00f6ffentlichen Tiefbau (plus 1,5 Prozent auf 689 Millionen Euro). Dazwischen lagen der Wohnungsbau (plus 4,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro), der gewerbliche Hochbau (plus 4,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro) und der gewerbliche Tiefbau (plus 16,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro). Lediglich im Stra\u00dfenbau ging der Umsatz zur\u00fcck &#8211; um 1,3 Prozent auf 875 Millionen Euro.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Verband: Gesteigerte Ums\u00e4tze kommen beim Mittelstand kaum an <\/p>\n<p>Vor allem das deutliche Umsatzplus im \u00f6ffentlichen Hochbau macht den Branchenverband stutzig. Die Zahl liege deutlich \u00fcber dem Bundesschnitt und sei vermutlich auf einige wenige Gro\u00dfprojekte zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zudem w\u00fcrden die Auftr\u00e4ge f\u00fcr nun realisierte Ums\u00e4tze in der Regel 24 Monate zur\u00fcckliegen. Zusammen mit dem Wohnungsbau bleibe der \u00f6ffentliche Hochbau daher das Sorgenkind, hei\u00dft es vom Verband.\u00a0 <\/p>\n<p>Der gewerbliche Tiefbau profitiere unterdessen von gro\u00dfen Investitionen in Stromnetze, Logistik oder Hochwasserschutz &#8211; an denen wegen der Auftragsgr\u00f6\u00dfen jedoch meist keine Mittelst\u00e4ndler beteiligt sein. Auch die Zuw\u00e4chse bei den Auftragseing\u00e4ngen stimmen den Branchenverband nicht optimistisch, weil die Ausgangsbasis gering gewesen sei. <\/p>\n<p>F\u00fcr eine Verbesserung der Lage in der Branche fordert der Verband unter anderem neue F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Auch Auftr\u00e4ge und Besch\u00e4ftigtenzahl im Plus <\/p>\n<p>Laut den Statistikern nahmen auch die Auftr\u00e4ge im \u00f6ffentlichen Hochbau um 45,8 Prozent zu. Auch im Wohnungsbau (plus 21,9 Prozent) und Stra\u00dfenbau (plus 9,7 Prozent) stieg die Nachfrage. Im gewerblichen Hochbau gingen die Auftr\u00e4ge hingegen um 16,3 Prozent zur\u00fcck. Auch die durchschnittliche Zahl der besch\u00e4ftigten Arbeitskr\u00e4fte in der Branche stieg leicht auf rund 65.000 (plus 1,1 Prozent). Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ging um 0,9 Prozent auf rund 36 Millionen zur\u00fcck. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hoch- und Tiefbauer in Niedersachsen blicken trotz gesteigerter Ums\u00e4tze im ersten Halbjahr mit Sorge in die Zukunft. 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