{"id":387977,"date":"2025-09-01T07:19:10","date_gmt":"2025-09-01T07:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/387977\/"},"modified":"2025-09-01T07:19:10","modified_gmt":"2025-09-01T07:19:10","slug":"afghanistan-mehr-als-620-tote-nach-erdbeben-an-afghanistans-grenze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/387977\/","title":{"rendered":"Afghanistan: Mehr als 620 Tote nach Erdbeben an Afghanistans Grenze"},"content":{"rendered":"<p>                An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden<\/p>\n<p>Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung<\/p>\n<p>\n                Weiter\n            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei einem Erdbeben im Osten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/afghanistan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Afghanistans<\/a><br \/>\nsind nach ersten Angaben des von den Taliban gef\u00fchrten Innenministeriums mehr als 620 Menschen gestorben. Zudem seien mehr als 1.500 Menschen verletzt worden, hie\u00df es.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am schlimmsten betroffen sei die Provinz Kunar mit mindestens 610 Toten und 1.300 Verletzten, sagte ein Ministeriumssprecher. Dort wurden laut dem Gesundheitsministerium drei D\u00f6rfer zerst\u00f6rt und weitere erheblich besch\u00e4digt. In der angrenzenden Provinz Nangarhar seien mindestens zw\u00f6lf Menschen get\u00f6tet und weitere 255 verletzt worden, hie\u00df es vom Innenministerium.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Beben der St\u00e4rke 6,0 hatte den Osten<br \/>\nAfghanistans nahe der Grenze zu Pakistan ersch\u00fcttert. Es ereignete sich den Angaben der\u00a0US-Erdbebenwarte USGS zufolge um 23.47 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von acht<br \/>\nKilometern. Das Epizentrum des<br \/>\nBebens lag in der N\u00e4he der Stadt Dschalalabad in der Provinz Nangarhar nahe der Grenze zur Provinz Kunar.<br \/>\nEtwa 20 Minuten sp\u00e4ter kam es laut USGS in den gebirgigen Provinzen zu einem<br \/>\nweiteren Beben mit einer St\u00e4rke von 4,5 in einer Tiefe von zehn<br \/>\nKilometern.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Bergregion ist schwer zug\u00e4nglich        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In den ersten Angaben der \u00f6rtlichen Gesundheitsbeh\u00f6rde war die Rede von neun Toten und 25 Verletzten, sp\u00e4ter meldeten Vertreter lokaler Beh\u00f6rden, dass Hunderte Tote zu bef\u00fcrchten seien. Zahlreiche Lehm- und Steinh\u00e4user in der Gebirgsregion wurden demnach zerst\u00f6rt. Rettungskr\u00e4fte suchten in den Tr\u00fcmmern nach \u00dcberlebenden. Bei schweren \u00dcberschwemmungen in der Provinz Nangarhar waren au\u00dferdem in der Nacht zum Samstag f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet worden.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut Gesundheitsministerium gab es allein in einem Dorf 30 Tote. Genaue Zahlen aus dem Gebiet mit seinen verstreuten Siedlungen waren demnach zun\u00e4chst schwer zu ermitteln. &#8222;Die Zahl der Toten und Verletzten ist hoch, aber da das Gebiet schwer zug\u00e4nglich ist, sind unsere Teams noch im Einsatz&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des Ministeriumssprechers Scharafat Saman. Hunderte Verletzte seien in Krankenh\u00e4user gebracht worden, sagte der Informationschef der Provinz, Nadschibullah Hanif. Es wird bef\u00fcrchtet, dass die Zahlen weiter steigen, sobald mehr Berichte aus den schlecht erschlossenen Gebieten eingehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bisher habe es keine Hilfs- oder Rettungsangebote von Regierungen anderer L\u00e4nder gegeben, teilte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums mit.\n<\/p>\n<p>        Beben in Kabul zu sp\u00fcren        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Erdsto\u00df war Journalisten zufolge auch in Kabul und in der rund 370 Kilometer entfernten<br \/>\npakistanischen Hauptstadt Islamabad zu sp\u00fcren.\u00a0Afghanistan wird<br \/>\n h\u00e4ufig von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/erdbeben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erdbeben<\/a> ersch\u00fcttert, insbesondere in der Hindukusch-Region.<br \/>\n In der N\u00e4he des Gebirges treffen die Eurasische und die Indische<br \/>\nErdplatte aufeinander.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am 7. Oktober<br \/>\n2023 hatte ein <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2023-10\/naturkatastrophe-afghanistan-erdbeben-suche-ueberlebende\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erdbeben der St\u00e4rke 6,3 Afghanistan ersch\u00fcttert<\/a>, gefolgt<br \/>\nvon starken Nachbeben. Nach Angaben der Talibanregierung starben damals mindestens 4.000 Menschen. Die Vereinten Nationen gaben eine<br \/>\ndeutlich niedrigere Zahl von etwa 1.500 Toten an. Es war die<br \/>\nt\u00f6dlichste Naturkatastrophe, die Afghanistan in der j\u00fcngeren<br \/>\nVergangenheit getroffen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung Weiter Bei einem Erdbeben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":387978,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[7451,22,1724,13,14,25,15,10670,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-387977","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-afghanistan","9":"tag-erdbeben","10":"tag-gesellschaft","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-naturkatastrophe","14":"tag-news","15":"tag-pakistan","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115127829383823532","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=387977"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387977\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/387978"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=387977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=387977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=387977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}