{"id":388164,"date":"2025-09-01T10:08:14","date_gmt":"2025-09-01T10:08:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/388164\/"},"modified":"2025-09-01T10:08:14","modified_gmt":"2025-09-01T10:08:14","slug":"ukraine-krieg-das-euroatlantische-modell-hat-sich-ueberlebt-sagt-putin-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/388164\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eDas euroatlantische Modell hat sich \u00fcberlebt\u201c, sagt Putin ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Wladimir Putin stellt bei einem Besuch in China die westlich dominierte Weltordnung infrage. Die Zukunft liege in einer multipolaren Ordnung. Am Donnerstag soll es ein europ\u00e4isches Gipfeltreffen geben. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Trump wollte ein rasches Ende des Ukraine-Krieges erreichen. Doch Moskaus Angriffe sprechen eine andere Sprache. Was wird aus seinen diplomatischen Bem\u00fchungen? Die Europ\u00e4er wollen bald in Paris \u00fcber die aktuelle Lage beraten.<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse zum Ukraine-Krieg im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>08:31 Uhr \u2013 Putin: Euroatlantische Weltordnung hat sich \u00fcberlebt<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin ist beim Gipfel der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ) in China f\u00fcr eine Weltordnung eingetreten, die sich nicht mehr an Europa und den USA ausrichtet. \u201eDas eurozentrische und euroatlantische Modell hat sich \u00fcberlebt\u201c, sagte Putin den anwesenden Staats- und Regierungschefs in der Stadt Tianjin. Die Zukunft geh\u00f6re einem System, \u201edas die Interessen eines maximal gro\u00dfen Kreises an L\u00e4ndern ber\u00fccksichtigt und wahrhaftig ausbalanciert ist\u201c, sagte der Kremlchef nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.<\/p>\n<p>In diesen Rahmen stellte er auch das Sicherheitsb\u00fcndnis SOZ im eurasischen Raum. Seine Priorit\u00e4t seien die innere Sicherheit seiner Mitglieder und die Sicherheit an ihren Au\u00dfengrenzen. Putin w\u00fcrdigte die gemeinsame Abwehr von Extremismus und Drogenhandel.<\/p>\n<p>Die SOZ wurde vor 24 Jahren als Organisation f\u00fcr den Kampf gegen Terrorismus und f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit gegr\u00fcndet. Mittlerweile geh\u00f6ren ihr zehn Staaten an. Darunter sind Gr\u00fcndungsl\u00e4nder wie Russland, China und Kasachstan, aber auch L\u00e4nder wie Indien und Pakistan sowie seit 2023 der Iran und seit 2024 Belarus. Die Organisation ist damit eine Art Gegengewicht zu westlichen B\u00fcndnissen.<\/p>\n<p>07:29 Uhr \u2013 Putin: Verst\u00e4ndigungen von Alaska-Gipfel k\u00f6nnen Weg f\u00fcr Frieden ebnen<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat die bei Gespr\u00e4chen mit den USA erzielten Verst\u00e4ndigungen als einen Weg zur L\u00f6sung des Ukraine-Krieges bezeichnet. In diesem Zusammenhang seien zudem die Bem\u00fchungen Chinas und Indiens zu w\u00fcrdigen, sagte Putin auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ) im chinesischen Tianjin. \u201eIch m\u00f6chte auch anmerken, dass die Verst\u00e4ndigungen, die beim j\u00fcngsten russisch-amerikanischen Treffen in Alaska erzielt wurden, hoffentlich auch zu diesem Ziel beitragen\u201c, sagt Putin weiter. <\/p>\n<p>Er hatte im August bei einem Gipfeltreffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Alaska \u00fcber den Weg zu einer Friedensl\u00f6sung im Ukraine-Krieg beraten. Die SOZ ist ein von China und Russland dominierter Staatenverbund zur Kooperation in Fragen der Sicherheit und der Wirtschaft, dem unter anderem auch Indien angeh\u00f6rt. <\/p>\n<p>07:07 Uhr \u2013 Spahn und Miersch \u00fcberraschend in der Ukraine<\/p>\n<p>Die Vorsitzenden der beiden Koalitionsfraktionen, Jens Spahn (CDU\/CSU) und Matthias Miersch (SPD), sind zu einem gemeinsamen Solidarit\u00e4tsbesuch in der von Russland angegriffenen Ukraine eingetroffen. In der Hauptstadt Kiew wollen sie im Laufe des Tages Gespr\u00e4che \u00fcber die weitere deutsche Unterst\u00fctzung der Ukraine und die diplomatischen Bem\u00fchungen um ein Ende des Krieges f\u00fchren.<\/p>\n<p>Spahn betonte, dass die beste Sicherheitsgarantie f\u00fcr die Ukraine eine gut ausger\u00fcstete ukrainische Armee sei. \u201eDas, was die ukrainische Armee leisten kann, kann keine andere Armee leisten.\u201c Deswegen m\u00fcsse sie bestm\u00f6glich ausgestattet werden. Eine Debatte \u00fcber alles, was dar\u00fcber hinausgehe, sei verfr\u00fcht. Das unterstrich auch Miersch \u2013 er sagte zu einer m\u00f6glichen Entsendung von Bundeswehrsoldaten aber auch: \u201eWir schlie\u00dfen nichts aus.\u201c<\/p>\n<p>05:38 Uhr \u2013 Umspannwerk in s\u00fcdrussischer Region Krasnodar in Brand<\/p>\n<p>Tr\u00fcmmer einer abgeschossenen ukrainischen Drohne setzen in der s\u00fcdrussischen Region Krasnodar ein Umspannwerk in Brand. Laut Regionalverwaltung wird das Feuer in der Stadt Kropotkin umgehend gel\u00f6scht. Nach ersten Angaben gibt es keine Verletzten. In der Nacht auf Montag gilt in mehreren s\u00fcdrussischen Regionen stundenlang Luftalarm. An mehreren Flugh\u00e4fen, darunter in Saratow und Wolgograd, wird der Flugbetrieb laut Luftfahrtbeh\u00f6rde aus Sicherheitsgr\u00fcnden f\u00fcr mehrere Stunden ausgesetzt. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>23:46 Uhr \u2013 Selenskyj: Verd\u00e4chtiger im Mordfall Parubij festgenommen<\/p>\n<p>Im Mordfall des fr\u00fcheren ukrainischen Parlamentspr\u00e4sidenten Andrij Parubij wird ein Verd\u00e4chtiger festgenommen. \u201eDie notwendigen Ermittlungen laufen\u201c, schreibt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram. \u201eIch danke den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden f\u00fcr ihr schnelles und koordiniertes Vorgehen. Alle Umst\u00e4nde dieses schrecklichen Mordes m\u00fcssen aufgedeckt werden.\u201c <\/p>\n<p>21:37 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj weist darauf hin, dass heute ein Treffen zwischen ihm und Putin h\u00e4tte stattfinden sollen<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sieht weiterhin keine Gespr\u00e4chsbereitschaft von Kremlchef Wladimir Putin. Vor zwei Wochen sei in Washington verk\u00fcndet worden, dass Moskau \u201egenau heute\u201c zu einem Treffen auf F\u00fchrungsebene bereit sein m\u00fcsste, erinnerte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. \u201eAber das Einzige, was Russland tut, ist, in den weiteren Krieg zu investieren.\u201c<\/p>\n<p>Und Putin mache w\u00e4hrend seines aktuellen Besuchs in China nur neue Ausfl\u00fcchte. \u201eDas ist sein Lieblingssport\u201c, sagte Selenskyj. Weltweit werde die Notwendigkeit eines schnellen Kriegsendes betont. \u201eDer einzige, der Krieg will, ist Russland.\u201c <\/p>\n<p>Trotz der von Washington erwarteten direkten Verhandlungen der Pr\u00e4sidenten Russlands und der Ukraine zeigt Moskau bisher keine Gespr\u00e4chsbereitschaft. Aus dem Kreml gab es bisher lediglich Ausfl\u00fcchte. Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow betonte zuletzt gar, dass Putin nicht mit Selenskyj sprechen wolle, da er dessen Legitimit\u00e4t als Pr\u00e4sident der Ukraine anzweifle, da dieser trotz abgelaufener Amtszeit unter Kriegsrecht \u2013 entsprechend der ukrainischen Verfassung \u2013 weiterhin an der Staatsspitze in Kiew stehe. Putin selbst regiert durchgehend seit 2012, auch dank zu seinen Gunsten ver\u00e4nderter Verfassungsbestimmung zu Amtszeiten.<\/p>\n<p>20:39 Uhr \u2013\u00a0Zeitung: Spitzentreffen zu Ukraine am Donnerstag in Paris <\/p>\n<p>Auf Einladung des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron kommen am Donnerstag in Paris europ\u00e4ische Spitzenpolitiker zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die Ukraine zusammen. Das berichtet die \u201eFinancial Times\u201c unter Berufung auf drei Diplomaten. Zu den Teilnehmern geh\u00f6ren demnach Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte.<\/p>\n<p>Die EU arbeitet <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/8ade14ca-7aa1-4413-887b-59712037665c\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ft.com\/content\/8ade14ca-7aa1-4413-887b-59712037665c&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">laut der Zeitung<\/a> nach den Worten von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen zudem an konkreten Pl\u00e4nen f\u00fcr die Entsendung multinationaler Truppen in die Ukraine. Dies sei Teil von Sicherheitsgarantien nach einem Ende des Konflikts und werde von den USA unterst\u00fctzt, sagte von der Leyen. Pr\u00e4sident Donald Trump habe eine amerikanische Pr\u00e4senz als Teil dieser Garantien zugesichert.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/rtr\/saha\/dol\/s\u00e4d\/kami\/ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wladimir Putin stellt bei einem Besuch in China die westlich dominierte Weltordnung infrage. 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