{"id":388833,"date":"2025-09-01T16:38:12","date_gmt":"2025-09-01T16:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/388833\/"},"modified":"2025-09-01T16:38:12","modified_gmt":"2025-09-01T16:38:12","slug":"berlin-brandenburg-inspirationen-aus-dem-ausland-fuer-eine-lebenswerte-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/388833\/","title":{"rendered":"Berlin Brandenburg: Inspirationen aus dem Ausland f\u00fcr eine lebenswerte Stadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.09.2025 18:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Auf Reisen sammeln wir Inspiration. Ein sch\u00f6ner Radweg, eine gute Autobahnrastst\u00e4tte oder ein kostenloses Freibad \u2013 das Gras wirkt manchmal gr\u00fcner als zuhause. Eine (unvollst\u00e4ndige) Liste von guten sommerlichen Ideen aus dem Ausland, gesammelt von Simon Wenzel<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBerlin ist ziemlich gr\u00fcn f\u00fcr eine Gro\u00dfstadt, in Brandenburg gibt es kilometerlange Radwege und viele sch\u00f6ne Seen. Auch hier in der Region gibt es gute stadtplanerische Ideen und historisch gewachsene St\u00e4rken. Es soll in diesem Artikel nicht darum gehen, dass hier alles schlecht w\u00e4re. Aber in der Urlaubszeit hat unsere Redaktion im Ausland auch einiges entdeckt: eine (unvollst\u00e4ndige) Liste.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rbb-video-rbb24-16-06-2025-axel-walter-100.jpg\" alt=\"Ein Tempo-30-Schild steht im Vordergrund des Fernsehturms in Berlin fotografiert am 30.05.2023. (Quelle: IMAGO\/Nicolas Lepartz\/photothek.)\" title=\"Video: rbb24 Abendschau | 16.06.2025 | Sebastian Sch\u00f6bel | IMAGO\/Nicolas Lepartz\/photothek.\"\/><\/p>\n<p>Tempo 30 steht auf Dutzenden Hauptstra\u00dfen wieder zur Debatte<\/p>\n<p>            Auf Dutzenden Berliner Hauptstra\u00dfen wurde wegen schlechter Luftqualit\u00e4t Tempo 30 eingef\u00fchrt. CDU-Verkehrssenatorin Bonde will dies zur\u00fcckdrehen. Die SPD bef\u00fcrchtet negative Auswirkungen f\u00fcr Sch\u00fcler und fordert erst eine ausf\u00fchrliche Pr\u00fcfung.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/06\/senatsverwaltung-verkehr-berlin-tempo-30.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Ein Monat ohne Auto auf Probe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Schweiz gibt es ein Projekt namens &#8222;31days&#8220;. Aktueller Stop: Basel. Hier k\u00f6nnen Menschen, die sich freiwillig bewerben, ihr Auto probeweise f\u00fcr einen Monat stehen lassen und bekommen daf\u00fcr ein landesweites Ersatz-Mobilit\u00e4tspaket. Kostenlosen Zugang zum Nah- und Fernverkehr in der gesamten Schweiz, kostenlose Nutzung der Baseler Stadt-Leihr\u00e4der (auch E-Bikes) und sogar kostenloses Car-Sharing.<br \/>\u00a0<br \/>Die Initiatoren des Projekts wollen damit Anreize zur Reduktion der Autos in der Stadt schaffen, vor allem derer mit Verbrennermotor. Basel ist nicht die erste Stadt in der Schweiz, in der der autofreie Monat angeboten wird. In Winterthur nahmen nach Angaben der Initiative knapp \u00fcber 1.000 Leute Teil \u2013 563 Autos blieben dadurch einen Monat lang stehen. Erkenntnisse \u00fcber die Langzeiteffekte gibt es noch nicht. Eine Studie zweier Schweizer Universit\u00e4ten fragt daf\u00fcr zun\u00e4chst im kommenden Jahr die Teilnehmenden ab &#8211; dann l\u00e4sst sich sagen, ob Menschen dadurch dauerhaft vom eigenen Auto wegzubringen waren.<\/p>\n<p>    K\u00fchler Spr\u00fchnebel an hei\u00dfen Tagen<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nWas w\u00fcnscht man sich bei hohen Temperaturen in einer aufgeheizten Stadt am meisten? Einen Sprung ins k\u00fchle Nass. Ganz so gut wird&#8217;s nicht, aber immerhin: Kaltes Wasser spielt eine Rolle bei dieser Idee.<br \/>\u00a0<br \/>In Wien werden besonders hei\u00dfe Orte &#8211; viel Asphalt, wenig Pflanzen und Schatten &#8211; zu &#8222;Cooling Points&#8220;. Angeschlossen an 100 Hydranten in der Stadt gibt es dort Schatten und &#8222;Sommerspritzer&#8220; &#8211; Spr\u00fchvorrichtungen, die feine Spr\u00fchnebelschleier aus kaltem Wasser spenden. Ein Traum an hei\u00dfen Sommertagen! In einer App sind die k\u00fchlenden Oasen zu finden.<br \/>\u00a0<br \/>Wien ist nat\u00fcrlich nicht die einzige Stadt, auch in anderen Metropolen kommen \u00e4hnliche Konzepte zum Einsatz und in Berlin gibt es seit diesem Jahr ebenfalls einen <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/07\/berlin-hitze-schutz-mauerpark-cooling-point-abkuehlung.html\" title=\"ersten &quot;Cooling Point&quot; nach Wiener Vorbild\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ersten &#8222;Cooling Point&#8220; nach Wiener Vorbild<\/a> &#8211; leider noch ohne Spr\u00fchnebel, der kommt erst 2026.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Eine Frau k\u00fchlt sich in Wien an einer Spr\u00fchnebeldusche ab.\n                    <\/p>\n<p>    Ein Wald auf dem Rathausvorplatz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin besonders prominentes Beispiel dieses Sommers ist der &#8222;Stadtwald&#8220; in Paris. Dort wurde \u00fcber Jahre aufwendig der ehemals komplett versiegelte Rathausplatz aufgerissen und zu einem Mini-Wald umgestaltet. 150 B\u00e4ume sind jetzt auf dem Platz zuhause. Ein echter Hingucker &#8211; die Bilder machten auch in den sozialen Medien die Runde.<br \/>\u00a0<br \/>Die Neugestaltung ist Teil eines Begr\u00fcnungsprogramms in der gesamten Stadt, auch am Place de Catalogne wurde ein &#8222;Stadtwald&#8220; gebaut. \u00dcberhaupt passiert in Paris gerade vieles, das die Stadt klimafreundlicher aufstellen soll. Auch die Umgestaltung des Seine-Ufers und die Einrichtung von Badestellen waren ein Erfolg.<br \/>\u00a0<br \/>Das war zugegebenerma\u00dfen aber auch bitter n\u00f6tig: Paris hatte und hat immer noch viele versiegelte Fl\u00e4chen, ist dichter besiedelt und hat deutlich weniger Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Parks als Berlin. Bei Hitzewellen z\u00e4hlte die franz\u00f6sische Hauptstadt seit Jahren zu den am schlechtesten vorbereiteten. Im Stadtwald vor dem Rathaus wurden \u00fcbrigens bereits ausgewachsene B\u00e4ume eingepflanzt &#8211; aus den Niederlanden und Deutschland.<\/p>\n<p>    Kostenlose \u00f6ffentliche Toiletten in der U-Bahn<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Taipeh, der Hauptstadt Taiwans mit rund 2,5 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen, gibt es in den U-Bahnstationen kostenlose Toiletten. An gr\u00f6\u00dferen Stationen sind zudem R\u00e4ume eingerichtet, in denen M\u00fctter ihre Kinder stillen k\u00f6nnen. Meist sind die kostenlosen WCs sauber und in gutem Zustand, auf Monitoren wird sogar angezeigt, wie viele und welche gerade frei sind.<\/p>\n<p>    Gratis \u00d6PNV f\u00fcr Touristen (auch in Deutschland)<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm deutschsprachigen Raum gibt es in immer mehr St\u00e4dten und Regionen kostenlose Nahverkehrsnutzung f\u00fcr Hotelg\u00e4ste &#8211; auch und gerade im l\u00e4ndlichen Raum ist das Angebot verbreitet. Die &#8222;G\u00e4stekarte&#8220; gibt es beispielsweise im Bayerischen Wald, im Harz, im Schwarzwald oder der Eifel. Es sind aber auch St\u00e4dte wie Basel in der Schweiz dabei. Sogar in die Uckermark hat es das Angebot schon geschafft: Die Kurkarte erm\u00f6glicht Touristen kostenfreie Bus-Nutzung.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rbb-video-rbb24-abendschau-31-08-2025-holger-trzeczak-100.jpg\" alt=\"Dichter Verkehr auf der Verl\u00e4ngerung der Stadtautobahn A100 vor Treptow. (Quelle: dpa)\" title=\"Video: rbb24 Abendschau | 31.08.2025 | Holger Trzeczak | dpa\"\/><\/p>\n<p>Neue A100-Verl\u00e4ngerung in Berlin startet mit Staus<\/p>\n<p>            20 Minuten f\u00fcr rund 3 Kilometer: Drei Tage nach der offiziellen Er\u00f6ffnung m\u00fcssen sich Autofahrer auf der A100-Verl\u00e4ngerung Richtung Treptow mehr gedulden, als dass sie schneller vorankommen. Doch der Stau ist eingeplant.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/08\/berlin-a100-verlaengerung-stadtautobahn-staus-ampel-elsenbruecke.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Gratis \u00d6PNV f\u00fcr alle (im reichsten Land der Welt)<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nIn Luxemburg sind die \u00d6ffis einfach gleich komplett gratis &#8211; f\u00fcr alle: Einheimische und Touristen. 2020 wurden Fahrpreise abgeschafft und die Regelung gilt f\u00fcr das gesamte (zugegebenerma\u00dfen sehr kleine) Land, also auch in &#8222;Fern&#8220;-Z\u00fcgen. Selbst Fahrr\u00e4der k\u00f6nnen kostenfrei mitgenommen werden. Nur f\u00fcr die erste Klasse m\u00fcssen hier Tickets erworben werden.<br \/>\u00a0<br \/>Damit wollte Luxemburg sein Autoproblem eind\u00e4mmen &#8211; das Land hatte die h\u00f6chste Pkw-Dichte in der gesamten Europ\u00e4ischen Union und Kraftstoff ist hier immernoch sehr g\u00fcnstig. Weder das Gras noch die Klimabilanz sind hier also gr\u00fcner: Luxemburg ist weiterhin ein ziemliches Autoland.<br \/>\u00a0<br \/>Ob der Versuch, mit dem kostenlosen \u00d6PNV entegegen zu wirken, erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. Die Kosten werden aus Steuermitteln getragen, das sollte immerhin machbar sein: Gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist Luxemburg mit gro\u00dfem Abstand das reichste Land der Welt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Die &#8222;Cirkelbroen&#8220; in Kopenhagen &#8211; architektonisch wertvoll und infrastrukturell praktisch.\n                    <\/p>\n<p>    Radbr\u00fccken als Touristenattraktion und Hauptverkehrsader<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Kopenhagen wurde in den letzten Jahrzehnten viel Geld in spektakul\u00e4re Rad- und Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccken im Hafenbereich investiert. Die meisten sind inzwischen auch schon zehn Jahre alt, es ist also kein ganz neues Projekt mehr, was hier beschrieben wird.<br \/>\u00a0<br \/>Vor allem zwei der Br\u00fccken &#8211; die geschl\u00e4ngelte &#8222;Cykelslangen&#8220; und die &#8222;Cirkelbroen&#8220; (kreisf\u00f6rmige Br\u00fccke) &#8211; sind inzwischen aber viel mehr als &#8222;nur&#8220; ein praktischer Fahrradweg. Mit ihren architektonisch wertvollen Designs sind sie auch Touristenmagneten und beliebte Fotomotive.<br \/>\u00a0<br \/>Kopenhagen gilt generell als eine der fahrradfreundlichsten St\u00e4dte der Welt, das kommt auch daher, dass viel Geld in die Infrastruktur geflossen ist. Die Br\u00fccken sind da nur das optisch auff\u00e4lligste Beispiel.<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/09\/sommer-urlaub-ausland-inspiration-ideen-staedte-konzepte.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABmKJi16M\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.09.2025 18:20 Uhr Auf Reisen sammeln wir Inspiration. Ein sch\u00f6ner Radweg, eine gute Autobahnrastst\u00e4tte oder ein kostenloses&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":388834,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,30,2239],"class_list":{"0":"post-388833","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-rbb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115130027784110119","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/388833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=388833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/388833\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/388834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=388833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=388833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=388833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}