{"id":389170,"date":"2025-09-01T19:35:20","date_gmt":"2025-09-01T19:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/389170\/"},"modified":"2025-09-01T19:35:20","modified_gmt":"2025-09-01T19:35:20","slug":"schwierige-rettungsarbeiten-nach-erdbeben-in-afghanistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/389170\/","title":{"rendered":"Schwierige Rettungsarbeiten nach Erdbeben in Afghanistan"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.09.2025 20:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Mehr als 800 Tote und 2.800 Verletzte: Das Erdbeben in Afghanistan war verheerend &#8211; und das ganze Ausma\u00df ist noch lange nicht klar. Viele D\u00f6rfer sind abgelegen und es gibt kaum noch Hilfsorganisationen vor Ort. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/amler-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Franziska Amler\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755234551_436_amler-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Verzweiflung ist gro\u00df: M\u00e4nner versuchen mit blo\u00dfen H\u00e4nden, schwere Tr\u00fcmmer beiseite zu schaffen. Ein Video eines lokalen Reporters zeigt die Zerst\u00f6rung: \u00fcberall liegen Holzbalken, Steine, Teile von D\u00e4chern. Nur wenige H\u00e4user stehen noch.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Leid sei gro\u00df, erz\u00e4hlt ein Bewohner eines afghanischen Dorfs. Alles sei zerst\u00f6rt worden, das Erdbeben habe die Menschen um Mitternacht getroffen, Kinder und \u00e4ltere Menschen seien unter den Tr\u00fcmmern eingeschlossen. &#8222;Wir brauchen dringend Hilfe. Unsere Kinder, Frauen, \u00c4ltere und die Toten liegen weiterhin unter den Tr\u00fcmmern begraben.&#8220;<\/p>\n<p>    Schwierige Rettungsarbeiten in abgelegenen D\u00f6rfern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Beben der St\u00e4rke 6,0 hatte die Menschen kurz vor Mitternacht im Schlaf \u00fcberrascht &#8211; in einer l\u00e4ndlichen, gebirgigen Gegend im Osten Afghanistans, nahe der Grenze zu Pakistan. Die Rettungsarbeiten gestalten sich \u00e4u\u00dfert schwierig. Denn die betroffenen D\u00f6rfer sind abgelegen und nur schwer zu erreichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem hatte die Region erst am Wochenende mit schweren \u00dcberschwemmungen zu k\u00e4mpfen, sagt Christina Ihle vom afghanischen Frauenverein in Hamburg. Die Organisation ist\u00a0seit Jahrzehnten im Land aktiv, betreut mehr als\u00a020 Hilfsprojekte &#8211; auch im Erdbebengebiet.<\/p>\n<p>    Ganze Familien unter Tr\u00fcmmern begraben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Stra\u00dfen sind durch Erdrutsche versch\u00fcttet. Es ist sehr, sehr schwer in die Region zu kommen&#8220;, beschriebt Ihle die Lage. Am schwersten betroffen sei die Provinz Kunahr. Die Menschen lebten dort in Lehmh\u00e4usern, die nicht erdbebensicher seien und sofort kollabierten. Ganze D\u00f6rfer seien dort zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Dazu kommt, dass das Erdbeben leider mitten in der Nacht stattgefunden hat. Deswegen sind wirklich ganze Familien unter den Tr\u00fcmmern begraben&#8220;, so Ihle.<\/p>\n<p>    Opferzahlen steigen weiter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Opfer werden von den wenigen Rettungsteams, die \u00fcberhaupt vor Ort sind, geborgen. Die Luftwaffe der Taliban setzt zudem Hubschrauber ein. Sie bringen Verletzte in umliegende Krankenh\u00e4user. Doch die Hilfe reicht nicht aus: Die Opferzahlen steigen st\u00fcndlich, und auch die Zahl der Verletzten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcberlebende berichten von Szenen der Verw\u00fcstung: &#8222;F\u00fcnfundneunzig Prozent unseres Dorfes wurden zerst\u00f6rt&#8220;, erz\u00e4hlt ein Betroffener. &#8222;In jedem Haus sind mindestens f\u00fcnf bis zehn Personen verletzt. Ich bitte alle Muslime, uns zu helfen. M\u00f6ge Gott jede Hilfe, die Sie leisten, belohnen.&#8220;<\/p>\n<p>    Zu wenig Trinkwasser, Zelte und medizinische Versorgung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInternationale Hilfsorganisationen haben sich seit der Macht\u00fcbernahme der Taliban vor vier Jahren weitgehend aus Afghanistan zur\u00fcckgezogen, viele L\u00e4nder ihre Unterst\u00fctzung stark eingeschr\u00e4nkt. Das erschwert die Situation zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Organisationen, die noch vor Ort sind, koordinierten sich nun, um schnellstm\u00f6glich zu helfen, sagt Ihle. &#8222;Unser Team, das in Dschalalabad arbeitet, ist auf dem Weg in die Region, um die Menschen vor Ort bei den Bergungsarbeiten zu unterst\u00fctzen. Gebraucht wird jetzt vor allem Wasser, Trinkwasser, Unterk\u00fcnfte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMan ben\u00f6tige aber auch Decken und medizinische Versorgung f\u00fcr die betroffenen Menschen, so Ihle weiter. Das volle Ausma\u00df des Bebens ist noch unklar. Sicher ist nur: Es hat die ohnehin dramatische humanit\u00e4re Lage in Afghanistan weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.09.2025 20:47 Uhr Mehr als 800 Tote und 2.800 Verletzte: Das Erdbeben in Afghanistan war verheerend &#8211;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":389171,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[7451,22,13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-389170","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-afghanistan","9":"tag-erdbeben","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115130723641993255","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=389170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/389171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=389170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=389170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=389170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}