{"id":389318,"date":"2025-09-01T20:56:11","date_gmt":"2025-09-01T20:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/389318\/"},"modified":"2025-09-01T20:56:11","modified_gmt":"2025-09-01T20:56:11","slug":"demo-teilnehmer-versuchten-laut-polizei-einsatzkraeften-ihre-waffen-zu-entreissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/389318\/","title":{"rendered":"Demo-Teilnehmer versuchten laut Polizei, Einsatzkr\u00e4ften ihre Waffen zu entrei\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Antikriegsdemo in K\u00f6ln haben Randalierer offenbar versucht, Einsatzkr\u00e4ften ihre Waffen zu entrei\u00dfen. Nach Vorw\u00fcrfen der K\u00f6lner Linken ermittelt die Polizei auch in den eigenen Reihen. Der Einsatzleiter rechtfertigt das Vorgehen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bei der Antikriegsdemo des B\u00fcndnisses \u201eRheinmetall entwaffnen\u201c in der K\u00f6lner Innenstadt gerieten am vergangenen Wochenende Einsatzkr\u00e4fte und gewaltbereite Teilnehmer aneinander. Dutzende Menschen wurden verletzt. Nun teilt die Polizei in K\u00f6ln mit, nach Vorw\u00fcrfen einer Abgeordneten Strafanzeige gegen die eigenen Einsatzkr\u00e4fte gestellt zu haben, um den Einsatz unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen zu lassen. <\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt der Einsatzleiter Details \u00fcber das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68b3ff0d52bf491685b7a401\/koeln-polizei-kesselt-teilnehmer-bei-antikriegs-demo-ein-reizgas-und-schlagstoecke-im-einsatz.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68b3ff0d52bf491685b7a401\/koeln-polizei-kesselt-teilnehmer-bei-antikriegs-demo-ein-reizgas-und-schlagstoecke-im-einsatz.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorgehen der gewaltbereiten Demonstranten<\/a> bekannt. \u201eAuch wenn der \u00fcberwiegende Teil der etwa 3000 Menschen friedlich war, gab es einen Block von etwa 500 Personen, die sich nicht an Vereinbarungen gehalten und der gesamten Versammlung in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung einen unfriedlichen Charakter verliehen haben\u201c, sagt Martin Lotz.<\/p>\n<p>Besonders schockierend: Einige Gewaltt\u00e4ter haben offenbar vergeblich versucht, Einsatzkr\u00e4ften w\u00e4hrend der Rangeleien die Waffen aus den Holstern zu rei\u00dfen. \u201eDen Angreifern gelang es indes, zwei Einsatz-Mehrzweckst\u00f6cke und Einsatzunterlagen der Verbindungsbeamten zu rauben\u201c, berichtet der Einsatzleiter weiter.<\/p>\n<p>Bereits zu Beginn der Demo h\u00e4tten sich Teilnehmer vermummt und nicht erlaubte Teleskop-Eisenstangen mitgef\u00fchrt. Diese seien den Teilnehmern abgenommen worden. Eineinhalb Stunden sp\u00e4ter sei es erneut brenzlig geworden. \u201eErneut vermummten sich schwarz gekleidete Personen, verknoteten Banner und tauchten unter einer gro\u00dfen Fahne ab, die \u00fcber ihre K\u00f6pfe gezogen wurde\u201c, so Lotz. \u201eNach Entfernen der Fahne z\u00fcndeten Personen aus der Gruppe heraus Pyrotechnik. Die Versammlungsleitung unterband dies nicht.\u201c <\/p>\n<p>Die Leiterin einer der beiden zusammengeschlossenen Aufz\u00fcge habe zu diesem Zeitpunkt bereits einger\u00e4umt, nicht mehr den kompletten Einfluss auf die eigene Versammlung zu haben.<\/p>\n<p>Eine halbe Stunde sp\u00e4ter habe die Polizei den Aufzug wieder gestoppt, nachdem erneut Eisenstangen und Holzlatten in der Menge aufgetaucht waren. 30 Minuten sp\u00e4ter seien aus einem Lautsprecherfahrzeug \u201eerneut Pyrotechnik, Banner, Wechselkleidung und Handschuhe\u201c an Demonstranten ausgegeben worden, weshalb die Polizei erneut habe einschreiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als sich schlie\u00dflich Verbindungsbeamte der Polizei dem Transportwagen gen\u00e4hert haben, seien sie \u201eunmittelbar <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68abf05e5d3e123a945aa087\/Politikerin-bei-Demo-verletzt-Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-bedrohlicher-Stimmung.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68abf05e5d3e123a945aa087\/Politikerin-bei-Demo-verletzt-Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-bedrohlicher-Stimmung.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">von einer gr\u00f6\u00dferen Personengruppe attackiert<\/a> und verletzt\u201c worden. Bereitschaftspolizisten h\u00e4tten Schlagst\u00f6cke und Reizstoff eingesetzt, um die beiden Polizeibeamten und den gewaltt\u00e4tigen Block vom Rest der Versammlung zu trennen. Dabei h\u00e4tten die Randalierer versucht, an die Waffen zu kommen.<\/p>\n<p>Bei der Durchsuchung des Transportwagens h\u00e4tten die Polizisten neben den gro\u00dfen Fahnen diverse Pyrotechnik, zwei Helium-Gasflaschen, acht mit Farbe gef\u00fcllte Glasflaschen, eine Flasche Brennspiritus sowie Wunderkerzen sichergestellt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter habe eine parlamentarische Beobachterin angegeben, von Polizisten geschubst worden zu sein. \u201eDies wird selbstverst\u00e4ndlich gepr\u00fcft\u201c, so Lotz. Die K\u00f6lner Linke \u00e4u\u00dferte sich zu den Ereignissen vom Wochenende unter anderem auf Instagram: \u201eWir fordern eine l\u00fcckenlose Aufkl\u00e4rung der Polizeigewalt, die sofortige Einstellung aller Verfahren gegen die Aktivist*innen und die konsequente Wahrung von Grundrechten bei k\u00fcnftigen Protesten.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt zw\u00f6lf Polizisten wurden bei der Demo verletzt, mindestens zwei waren anschlie\u00dfend nicht mehr dienstf\u00e4hig. Ein Sprecher der Demonstranten sagte, es habe 40 bis 60 Verletzte gegeben, die angeblich nicht ins Krankenhaus gelassen worden seien. <\/p>\n<p>\u201eDass so viele Kolleginnen und Kollegen von mir in diesem Einsatz verletzt wurden, macht mich sehr betroffen\u201c, \u00e4u\u00dfert sich hingegen Einsatzleiter Lotz. Insbesondere der Angriff auf zwei danach nicht mehr dienstf\u00e4hige Polizeibeamte, die als Verbindungsbeamte eingesetzt waren, sei erschreckend. \u201eDiese feige Attacke war der Ausl\u00f6ser f\u00fcr das massive Einschreiten der Einsatzkr\u00e4fte, die Schlimmeres verhindert haben.\u201c Auch in der Nachbetrachtung sei dieser entschlossene Einsatz der Bereitschaftspolizei gerechtfertigt gewesen, stellt er klar.<\/p>\n<p>Angereiste Demonstranten wollten laut Polizei nicht friedlich demonstrieren<\/p>\n<p>\u201eBetrachtet man die mitgef\u00fchrten Gegenst\u00e4nde und die Verhaltensweisen des gewaltt\u00e4tigen Blocks, d\u00fcrfte auch der unabh\u00e4ngige Beobachter zum Schluss kommen, dass der von uns festgesetzten, unter anderem aus Berlin angereisten Gruppe nicht daran gelegen war, mit den friedlichen Mitteln so zu protestieren, wie Artikel 8 des Grundgesetzes das vorsieht\u201c, merkte Lotz weiter an. In Erwartung derartiger Verhaltensweisen habe die K\u00f6lner Polizei verdeutlicht, \u201edass wir entschlossen gegen Gewalt und unfriedliche Aktionen vorgehen werden\u201c.<\/p>\n<p>saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei der Antikriegsdemo in K\u00f6ln haben Randalierer offenbar versucht, Einsatzkr\u00e4ften ihre Waffen zu entrei\u00dfen. 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