{"id":390143,"date":"2025-09-02T04:30:20","date_gmt":"2025-09-02T04:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390143\/"},"modified":"2025-09-02T04:30:20","modified_gmt":"2025-09-02T04:30:20","slug":"das-grosse-pizza-voting-der-aachener-zeitung-welche-essen-sie-am-liebsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390143\/","title":{"rendered":"Das gro\u00dfe Pizza-Voting der Aachener Zeitung: Welche essen Sie am liebsten?"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Sie steht auf der Unesco-Liste des Immateriellen Kulturerbes, die \u201eKunst des neapolitanischen Pizzab\u00e4ckers\u201c, des Pizzaiolo. Ein besonders ambitionierter Vertreter seines Berufsstandes, der Pizzaiolo Raffaele Esposito, soll es gewesen sein, der Mitte 1889 in Neapel zu Ehren von Margherita\u00a0von Savoyen und ihrem Mann, K\u00f6nig\u00a0Umberto I.,\u00a0ein in den italienischen Landesfarben belegtes Fladenbrot kreierte, mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Die \u201eMargherita\u201c, wie wir sie heute kennen, war geboren. Und mit ihr trat die Pizza, urspr\u00fcnglich eher ein Arme-Leute-Essen, ihren weltweiten Siegeszug an.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Bez\u00fcglich des Namens Pizza gibt es verschiedene Herkunftsdeutungen, das etymologische W\u00f6rterbuch der italienischen Sprache hat sich schlie\u00dflich auf den langobardischen Begriff \u201epizzo\u201c f\u00fcr \u201eBissen\u201c festgelegt.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Dar\u00fcber, wie man Pizza verzehrt, gibt es verschiedene Auffassungen: Bissen f\u00fcr Bissen, mit Messer und Gabel w\u00e4re die elegante Version. In Dreiecke geschnitten, die man sich von Hand und wegen der K\u00e4sef\u00e4den mehr oder minder umst\u00e4ndlich in den Mund schiebt, gilt als authentischer. Puristen aber propagieren diesen Weg zum Pizzagenuss: Der gesamte Fladen wird zweimal mittig gefaltet \u2013 a portafoglio = in der Brieftasche \u2013 bevor man herzhaft hineinbei\u00dft. So kann nichts vom k\u00f6stlichen Belag herunterfallen, und schlie\u00dflich handelt es sich bei Pizza um Streetfood, das man ohne weitere Hilfsmittel verzehren k\u00f6nnen sollte. Voraussetzung f\u00fcr die Faltvariante ist allerdings der geschmeidige Pizzaboden, wie er in Neapel gebacken wird.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Apropos Puristen: Wissen Sie, wer der amtierende Pizza-Weltmeister ist? Wussten Sie \u00fcberhaupt, dass es ein solches Ranking, n\u00e4mlich die World Pizza Championship, gibt? Und zwar j\u00e4hrlich ausgetragen im oberitalienischen Parma, eigentlich ber\u00fchmt f\u00fcr seinen Prosciutto und den Parmigiano Reggiano. Aber einmal im Jahr backen hier \u00fcber 700 internationale Pizzameister um die Wette. Und, so betonen die Veranstalter, zelebrieren dabei die Leidenschaft f\u00fcr den herzhaft belegten Teigfladen, den sie als Symbol schlechthin f\u00fcr italienische K\u00fcchentradition kennzeichnen. Aktueller Sieger ist \u00fcbrigens die Pizzeria Fratelli Pulcinella\u00a0&#8211; nein, nicht aus Italien, sondern aus Australien!<\/p>\n<p>Ein guter Pizzateig braucht Handfertigkeit und viel Zeit.\u00a0Foto: Adobe Stock<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Apropos Tradition: Da hat doch glatt ein streitbarer Landsmann, Alberto Grandi, Lebensmittelhistoriker\u00a0an der Universit\u00e4t Parma, die angeblich so authentische italienische K\u00fcche als gar nicht so traditionell entlarvt, wie so gerne vermittelt werde. Vielmehr w\u00fcrden viele typische Gerichte der Cucina Italiana auf, wenn man so will, Re-Importe italienischer USA-Auswanderer zur\u00fcckgehen. Unter anderem die \u201ePizza rosso\u201c, die Pizza mit Tomatenso\u00dfe, wie wir sie heute im Wesentlichen kennen. Tomatenso\u00dfe auf dem Pizzaboden sei eine Idee aus der Neuen Welt, konstatiert Grandi. In der alten Heimat habe es urspr\u00fcnglich allenfalls Focaccia mit Beilagen gegeben. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/dreilaenderschmeck\/chicoree-pizza-mit-abteikaese\/27170333.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__VnSAw RelatedTeaser_related-teaser--image___cimF read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"27170333\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Chicor\u00e9e-Pizza mit Abteik\u00e4se<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Dass ketzerische Erkenntnisse wie diese, die Grandi in seinem Buch \u201eLa Cucina Italiana Non Esiste\u201c zusammengefasst hat (in Deutschland erschienen als \u201eMythos Nationalgericht\u201c), fast schon reflexartig f\u00fcr Missstimmung sogar bis in h\u00f6chste politische Kreise der derzeitigen rechtsnationalistischen Regierung gesorgt haben, sei hier nur am Rande erw\u00e4hnt. Und \u00fcberhaupt: Schon im r\u00f6mischen Reich soll es einen mit Oliven und Kr\u00e4utern belegten runden Teigfladen gegeben haben &#8230;<\/p>\n<p>Al taglio: In handlichen St\u00fccken wird die Pizza gerne auch hier serviert; in Rom etwa vom Blech und dann in Quadrate geschnitten.\u00a0Foto: Adobe Stock<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Wie dem auch sei, und Pizza-World-Championship hin oder her \u2013 auch in unserer Region werden zweifelsohne weltmeisterliche Pizzen gebacken. Und so ziemlich jede und jeder von uns hat eine bevorzugte Variante: neapolitanisch soft mit knusprigem Rand, r\u00f6misch mit d\u00fcnnem Boden, oder al taglio \u2013 in handlichen St\u00fccken, alla siciliana mit einem dicken weichen Hefeteig, \u201edeep dish\u201c im Chicago Style oder vielleicht auch Ladenia, die traditionelle griechische Pizza. Erlaubt ist, was schmeckt, selbst wenn sich pulled porc, Ananas oder gar Sauerkraut mit Nutella (kein Scherz) auf dem Teigboden wiederfinden. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/region-heinsberg\/erkelenz\/troyka-setzt-auf-neue-tiefkuehlpizza-fryzza\/85891118.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__VnSAw RelatedTeaser_related-teaser--image___cimF read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"85891118\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Troyka setzt auf neue Tiefk\u00fchlpizza Fryzza<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__UjMp8 Paragraph_default-lg-default__kHtfk articleParagraph\">Aber wo in unserer Region wird die beste hausgebackene Pizza serviert? \u00dcber diese Frage k\u00f6nnen Sie, liebe Leserinnen und Leser, in den kommenden drei Wochen pers\u00f6nlich abstimmen. Und die Auswahl ist wahrlich riesig! Auf unserer Website <a class=\"LinkText_root__1H0f2 annotation-link_annotationLink__nXU8B\" href=\"https:\/\/aachener-zeitung.de\/pizza\/\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">aachener-zeitung.de\/pizza<\/a> finden Sie die Pizza-Adressen, die wir f\u00fcr Sie aus unserem Verbreitungsgebiet zusammengetragen haben. Ihr Lieblings-Pizzaiolo ist aus Versehen nicht dabei? Kein Problem, Sie k\u00f6nnen ihn einfach auf unserer Seite nachmelden. Zu gewinnen gibt nat\u00fcrlich auch etwas: Unter allen, die mit abstimmen, verlosen wir zwei \u00dcbernachtungen f\u00fcr zwei Personen inkl. Fr\u00fchst\u00fcck im Maritim Hotel Bremen inkl. 3-G\u00e4nge-Wintermen\u00fc und Gl\u00fchwein zum Aufw\u00e4rmen (Eigenanreise). Und nun viel Vergn\u00fcgen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie steht auf der Unesco-Liste des Immateriellen Kulturerbes, die \u201eKunst des neapolitanischen Pizzab\u00e4ckers\u201c, des Pizzaiolo. 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