{"id":390384,"date":"2025-09-02T06:42:09","date_gmt":"2025-09-02T06:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390384\/"},"modified":"2025-09-02T06:42:09","modified_gmt":"2025-09-02T06:42:09","slug":"bundeskanzler-friedrich-merz-besucht-die-fraunhofer-ffb-in-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390384\/","title":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz besucht die Fraunhofer FFB in M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnster &#8211; Der Antrittsbesucb von Bundeskanzler Friedrich Merz in NRW fand am Montag in M\u00fcnster statt. Nach einem Treffen mit dem Landeskabinett in der Innenstadt ging es f\u00fcr Merz auch zur Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB in M\u00fcnster-Amelsb\u00fcren. <\/p>\n<p>Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen besuchte Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit dem nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Hendrik W\u00fcst sowie der Ministerin f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Brandes die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, wo sie Einblicke in eine Musterlinie f\u00fcr die komplette Batteriezellproduktion im kleineren Ma\u00dfstab erhielten. Im Gespr\u00e4ch mit dem Kanzler betonten Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. Constantin H\u00e4fner sowie die Institutsleitung der Fraunhofer FFB die Bedeutung der Batterieforschung f\u00fcr die Wertsch\u00f6pfung und technologische Souver\u00e4nit\u00e4t Deutschlands.<\/p>\n<p>&#8222;Ein solches Forschungszentrum ist einmalig, nicht nur in Deutschland, sondern in Europa. Und insofern haben wir hier eine Chance, in einer Zukunftstechnologie wirklich ganz vorne zu stehen. Ich m\u00f6chte mich dazu ausdr\u00fccklich bekennen, dass das richtig ist, was Sie hier machen und was wir auch finanziell unterst\u00fctzen, damit wir in einer solchen Zukunftstechnologie den Anschluss behalten und vielleicht sogar an der Spitze des technologischen Fortschritts und der technologischen Entwicklung stehen. Batterieproduktion wird mitentscheidend sein \u00fcber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unseres Standortes. Ich setze gro\u00dfe Hoffnung in das, was Sie hier machen, weil Sie den \u00dcbergang von der Forschung und Entwicklung in die Produktion abbilden. Und genau das ist das, was uns in Deutschland h\u00e4ufig genug fehlt. Wir sind in der Grundlagenforschung wunderbar. Wir wissen alle, was geht, aber wenn es in die Umsetzung geht und wenn es in die Produktion geht und wenn es in die industrielle Fertigung geht, dann waren wir bisher nicht gut genug. Und diese Schnittstelle, die bedienen Sie. Herzlichen Dank. Viel Erfolg&#8220;, so Merz anl\u00e4sslich seines Besuchs.<\/p>\n<p>Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst sagte: &#8222;In Nordrhein-Westfalen geh\u00f6ren Forschung, Entwicklung und industrielle Anwendung eng zusammen. Die Fraunhofer FFB in M\u00fcnster ist daf\u00fcr ein herausragendes Beispiel. Moderne Batterietechnologien sind ein Motor f\u00fcr Innovation und Wettbewerbsf\u00e4higkeit und zugleich die Grundlage f\u00fcr neue Wertsch\u00f6pfungsketten, die Energiewende und f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Zukunft. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft leistet die FFB M\u00fcnster einen zentralen Beitrag f\u00fcr Deutschland und Europa, dass wir auch in Zukunft ein starker Industriestandort mit sicheren, guten Arbeitspl\u00e4tzen bleiben k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mit der Fraunhofer FFB b\u00fcndeln wir Fraunhofer-Kompetenz in einer offenen, herstellerneutralen und industrienahen Forschungsfertigung. Vom Material bis zur Vor- und Gro\u00dfserie im Gigawattstunden-Ma\u00dfstab vernetzen wir Wissen, Anlagen und Daten \u2013 so schlie\u00dfen wir die L\u00fccke zwischen Forschung und Anwendung, beschleunigen Innovationen, senken Industrialisierungsrisiken und st\u00e4rken die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standorts&#8220;, sagte Prof. Dr. Constantin H\u00e4fner, Vorstand f\u00fcr Forschung und Transfer der Fraunhofer-Gesellschaft. &#8222;Als in Europa f\u00fchrendes Innovations\u00f6kosystem verbinden wir hier Industrie, Mittelstand, Start-ups und Wissenschaft \u2013 an der Seite der Bundesregierung und der Industrie. Die Batterie ist Schl\u00fcssel f\u00fcr die Mobilit\u00e4ts- und Energiewende, ebenso f\u00fcr Robotik und station\u00e4re Speicher. In der Verteidigung wird sie \u00fcberall dort kritisch, wo leiser Betrieb, Mobilit\u00e4t, Autonomie und resiliente Energieversorgung gefragt sind. Unser Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und Vision gilt der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, und dem Land Nordrhein-Westfalen.&#8220;<\/p>\n<p> Forschungs- und Entwicklungsplattform f\u00fcr Batteriezellen <\/p>\n<p>Im Rahmen des Besuchs stellten Prof. Dr. H\u00e4fner sowie die beiden Institutsleiter der Fraunhofer FFB, Prof. Dr. Jens T\u00fcbke und Prof. Dr. Simon Lux, zun\u00e4chst die Aufgaben und Forschungsschwerpunkte der Einrichtung vor: Die Fraunhofer FFB soll als offene Forschungs- und Entwicklungsplattform die industrielle Fertigung von Batteriezellen &#8222;made in Germany&#8220; entscheidend voranbringen und arbeitet daher unter anderem an neuen Batterietechnologien, der Zertifizierung neuer Batterietypen sowie der Prozessoptimierung bei der Produktion bis hin zur Anwendung und dem Batterierecycling. Damit leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag, um den wachsenden internationalen Marktbedarf zu bedienen und gleichzeitig die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Technologiestandorts Deutschland langfristig zu sichern.<br \/>Prof. Jens T\u00fcbke, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Institutsleiter der Fraunhofer FFB, sagte: &#8222;Exzellente Forschung und schnelle Innovationstransfers sind der Schl\u00fcssel, um das volle Potenzial der Batteriezellfertigung in Deutschland und Europa auszusch\u00f6pfen. Der Besuch des Bundeskanzlers unterstreicht, dass die Bundesregierung Deutschland als Standort f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Anwendung im internationalen Wettbewerb st\u00e4rken will und die Batteriezellproduktion hier eine zentrale Rolle einnimmt.&#8220;<\/p>\n<p> Forschung in der #BatteryCityM\u00fcnster <\/p>\n<p>Zusammen mit dem MEET (M\u00fcnster Electrochemical Energy Technology), der Universit\u00e4t M\u00fcnster, dem Helmholtz-Institut M\u00fcnster (HI MS) des Forschungszentrums J\u00fclich sowie weiteren Forschungspartnern in Aachen und der gesamten Republik entsteht mit der #BatteryCityM\u00fcnster ein zentraler Wirtschafts- und Technologiestandort in Deutschland und Europa, dessen Weiterentwicklung international beachtet wird.<br \/>Finanzielle F\u00f6rderung durch den Bund und das Land NRW. Dass M\u00fcnster den Zuschlag f\u00fcr den Standort bekam, war Gegenstand vieler Diskussionen, insbesondere in den Bundesl\u00e4ndern, die sich ebenfalls um die Ansiedlung beworben hatten.<\/p>\n<p>Die Fraunhofer FFB wird vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und vom Land Nordrhein-Westfalen gef\u00f6rdert. Der Bund stellt bis zu 500 Millionen Euro f\u00fcr Forschungsanlagen und -projekte zur Verf\u00fcgung, das Land Nordrhein-Westfalen f\u00f6rdert mit bis zu 320 Millionen Euro Grundst\u00fccke und Neubauten.<\/p>\n<p>Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB ist eingebettet in das Dachkonzept Batterieforschung, unter dem das BMFTR seine F\u00f6rderung der Batterietechnologie an verschiedenen Kompetenzzentren und Clustern in Deutschland geordnet hat.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnster &#8211; Der Antrittsbesucb von Bundeskanzler Friedrich Merz in NRW fand am Montag in M\u00fcnster statt. 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