{"id":390957,"date":"2025-09-02T11:55:10","date_gmt":"2025-09-02T11:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390957\/"},"modified":"2025-09-02T11:55:10","modified_gmt":"2025-09-02T11:55:10","slug":"antisemitismus-kritik-an-street-art-schau-in-chemnitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/390957\/","title":{"rendered":"Antisemitismus-Kritik an Street-Art-Schau in Chemnitz"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<b class=\"ortsmarke\">Chemnitz.<\/b>\u00a0<\/p>\n<p>Nach Antisemitismusvorw\u00fcrfen haben die Organisatoren der Street-Art-Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/thema\/schlagwort\/ibug\" title=\"Ibug\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/KEYWORD\/IBUG\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ibug<\/a> in Chemnitz Teile eines Kunstwerks abgeh\u00e4ngt. Konkret handelt es sich den Angaben zufolge um eine Arbeit des K\u00fcnstlers Luke Carter mit dem Schriftzug &#8222;DEUTSCHLAND MORDET MIT&#8220;. Laut einem Experten der Johns Hopkins Universit\u00e4t seien Teile des Werkes problematisch, teilten die Veranstalter auf Anfrage mit. &#8222;Obwohl die Arbeit des K\u00fcnstlers in ihrer Intention nicht antisemitisch ist, haben wir uns entschieden, diese Teile abzuh\u00e4ngen.&#8220; Dar\u00fcber hatte zuvor die &#8222;Freie Presse&#8220; berichtet.\u00a0<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tKulturhauptstadt-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung reagiert<\/p>\n<p>Das Festival f\u00fcr urbane Kunst ist Teil des Programms von Chemnitz als Kulturhauptstadt <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/thema\/ort\/europa\" title=\"Europas\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/LOCATION\/EUROPAS\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europas<\/a> 2025. Die Ibug als Projektpartnerin sei f\u00fcr die Inhalte eigenverantwortlich, betonte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Kulturhauptstadt gGmbH auf dpa-Anfrage. Die Vertragspartner seien aber verpflichtet, sich an vereinbarte Richtlinien zu halten. Dazu geh\u00f6rten Werte wie Menschenw\u00fcrde, Vielfalt und Toleranz. &#8222;Antisemitische oder menschenverachtende \u00c4u\u00dferungen widersprechen diesen Grundwerten und finden in unserem Umfeld keinen Platz.&#8220; Die Vorw\u00fcrfe gegen die Ibug w\u00fcrden nun unabh\u00e4ngig auch seitens der Kulturhauptstadt gGmbH juristisch und inhaltlich gepr\u00fcft.\u00a0<\/p>\n<p>Das Festival &#8211; Ibug steht kurz f\u00fcr Industriebrachenumgestaltung &#8211; verwandelt allj\u00e4hrlich an wechselnden Orten Brachen in eine Galerie f\u00fcr urbane Kunst. Dieses Jahr wurde daf\u00fcr ein ehemaliges <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/thema\/organisation\/krankenhaus\" title=\"Krankenhaus\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/ORGANISATION\/KRANKENHAUS\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krankenhaus<\/a> auserkoren. Dabei sind Arbeiten von 70 K\u00fcnstlern und Kollektiven aus dem In- und Ausland zu sehen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tMehrere Arbeiten thematisieren Gaza-Krieg\u00a0<\/p>\n<p>Etliche Arbeiten besch\u00e4ftigen sich mit dem Gaza-Krieg und dem Leid der Zivilbev\u00f6lkerung. Neben dem Werk von Luke Carter etwa Gino Dambrowski, der eine Mutter mit ihrem vier Jahre alten Kind zeigt, das bei einem israelischen Luftangriff ums Leben gekommen ist. Dar\u00fcber steht nur ein Wort: &#8222;STAATSR\u00c4SON&#8220;. In einem anderen Werk zeigt der K\u00fcnstler Plan B unter der \u00dcberschrift &#8222;Netanyahu&#8217;s Stickers <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/thema\/ort\/gaza\" title=\"Gaza\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/LOCATION\/GAZA\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gaza<\/a> Set&#8220; verst\u00fcmmelte Kinder. Auch daran gibt es laut &#8222;Freie Presse&#8220; <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/thema\/schlagwort\/filmkritik\" title=\"Kritik\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/KEYWORD\/KRITIK\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kritik<\/a>. Es referiere klischeehaft auf die Ritualmordlegende aus dem Mittelalter, wird ein j\u00fcdischer Professor zitiert.\u00a0<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDas sagen die K\u00fcnstler selbst<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler selbst verteidigt seine Arbeit. Die Vorw\u00fcrfe seien unbegr\u00fcndet, &#8222;da die Werke nichts Antisemitisches enthalten&#8220;, schreibt Plan B in einer Reaktion. Sie richteten sich nicht gegen Juden als Bev\u00f6lkerungsgruppe, sondern basierten auf Fakten zur Situation in Gaza. Es gehe um eine Kritik an den Machthabern. Carter verwies auf Berichte von Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen. Und der Slogan &#8222;DEUTSCHLAND MORDET MIT&#8220; beziehe sich auf milit\u00e4rische und finanzielle Unterst\u00fctzung Deutschlands f\u00fcr Israel. Er monierte, dass in Deutschland der Antisemitismusvorwurf benutzt werde, um Menschenrechtsexperten zum Schweigen zu bringen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Schau hatte am 22. August regul\u00e4r f\u00fcr Publikum ge\u00f6ffnet und ist jeweils Freitag bis Sonntag zu sehen &#8211; das letzte Mal am kommenden Wochenende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Chemnitz.\u00a0 Nach Antisemitismusvorw\u00fcrfen haben die Organisatoren der Street-Art-Ausstellung Ibug in Chemnitz Teile eines Kunstwerks abgeh\u00e4ngt. 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