{"id":391205,"date":"2025-09-02T14:06:09","date_gmt":"2025-09-02T14:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391205\/"},"modified":"2025-09-02T14:06:09","modified_gmt":"2025-09-02T14:06:09","slug":"nordrhein-westfalen-koelner-polizei-und-demonstranten-machen-sich-vorwuerfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391205\/","title":{"rendered":"Nordrhein-Westfalen: K\u00f6lner Polizei und Demonstranten machen sich Vorw\u00fcrfe"},"content":{"rendered":"<p>                    Nordrhein-Westfalen<br \/>\n                K\u00f6lner Polizei und Demonstranten machen sich Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.09.2025, 16:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Tausende Menschen beteiligten sich an einem Anti-Kriegs-Marsch durch K\u00f6ln. Am Ende gab es Verletzte unter Demonstranten und Polizisten. Nun wird dar\u00fcber gestritten, wer daf\u00fcr verantwortlich ist.<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6ln (dpa\/lnw) &#8211; Nach gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen bei einem Anti-Kriegs-Marsch am Samstag in K\u00f6ln machen sich Polizei und Demonstranten gegenseitig Vorw\u00fcrfe. &#8222;Insbesondere der Angriff auf zwei danach nicht mehr dienstf\u00e4hige Polizeibeamte, die wir als Verbindungsbeamte zu der Versammlungsleitung eingesetzt hatten, ist erschreckend&#8220;, kritisierte der Polizei-Einsatzleiter Martin Lotz. &#8222;Diese feige Attacke war der Ausl\u00f6ser f\u00fcr das massive Einschreiten der Einsatzkr\u00e4fte, die Schlimmeres verhindert haben.&#8220; Auch in der Nachbetrachtung sei der Polizei-Einsatz gerechtfertigt.<\/p>\n<p>Die Demonstranten bestreiten diese Darstellung. &#8222;Wir haben deeskaliert, wo wir nur konnten&#8220;, sagte Versammlungsleiter Reiner Schmidt der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei habe das Gegenteil getan. &#8222;Was da seitens der Polizei veranstaltet wurde, habe ich noch nie erlebt&#8220;, so Schmidt. Es seien insgesamt 147 Demo-Teilnehmer verletzt worden, 64 davon infolge von Pfefferspray-Einsatz.<\/p>\n<p>Demonstranten: Protest soll kriminalisiert werden\u00a0<\/p>\n<p>Zu dem Vorwurf der Polizei, dass die Demonstranten Pyrotechnik gez\u00fcndet h\u00e4tten, sagte Schmidt, dass drei Raucht\u00f6pfe von drei Demonstranten gez\u00fcndet worden seien. &#8222;Drei Demonstranten von 3.000.&#8220; Die Eisenstangen, die die Polizei moniere, seien PVC-Stangen gewesen, die metallisch gegl\u00e4nzt h\u00e4tten. Er k\u00fcndigte an, Klage gegen das Vorgehen der Polizei einzureichen.\u00a0<\/p>\n<p>Peter F\u00f6rster vom Friedensforum K\u00f6ln, das den Marsch gemeinsam mit &#8222;Rheinmetall entwaffnen&#8220; organisiert hatte, sagte, 18 Demo-Teilnehmer seien so schwer verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus gekommen seien. &#8222;Ich habe selbst Demonstrationsteilnehmer gesehen, die verletzt waren&#8220;, sagte F\u00f6rster. &#8222;Das waren wirklich blutende Leute. Dementsprechend m\u00fcssen die Angriffe der Polizei massiv gewesen sein.&#8220;<\/p>\n<p>Er sehe deutliche Hinweise daf\u00fcr, dass das NRW-Innenministerium, der Polizeistab und die Einsatzleitung die Absicht gehabt h\u00e4tten, die Proteste gegen die Aufr\u00fcstungspolitik der Bundesregierung zu kriminalisieren. Auch Schmidt sagte, die zunehmende Militarisierung der Bundesrepublik nach au\u00dfen gehe offenbar einher mit wachsender Repression nach innen. Zudem sei die Polizei wohl frustriert dar\u00fcber gewesen, dass das Oberverwaltungsgericht in M\u00fcnster das urspr\u00fcnglich verh\u00e4ngte Verbot eines Anti-Kriegs-Camps von &#8222;Rheinmetall entwaffnen&#8220; im K\u00f6lner Gr\u00fcng\u00fcrtel gekippt habe.<\/p>\n<p>Die Bundestagsabgeordnete Lizzy Schubert von der Linken wurde nach eigenen Angaben ebenfalls von der Polizei attackiert. Die K\u00f6lner Polizei teilte dazu mit, eine parlamentarische Beobachterin habe angegeben, von Polizisten geschubst worden zu sein. Dies werde selbstverst\u00e4ndlich gepr\u00fcft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nordrhein-Westfalen K\u00f6lner Polizei und Demonstranten machen sich Vorw\u00fcrfe 02.09.2025, 16:03 Uhr Tausende Menschen beteiligten sich an einem Anti-Kriegs-Marsch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":391206,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[18844,29,30,1420,2160,1209,121,4968],"class_list":{"0":"post-391205","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-demonstranten","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-koeln","12":"tag-koelner","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-polizei","15":"tag-vorwuerfe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115135092285047367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/391206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}