{"id":391351,"date":"2025-09-02T15:25:10","date_gmt":"2025-09-02T15:25:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391351\/"},"modified":"2025-09-02T15:25:10","modified_gmt":"2025-09-02T15:25:10","slug":"das-quartier-selbst-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391351\/","title":{"rendered":"Das Quartier selbst gestalten"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 02.09.2025, 17:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/steven-micksch-3fzjolug1.html\" title=\"Zur Autorenseite von Steven Micksch\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" micksch=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steven Micksch<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/39559450-frankfurt-am-main-22-june-2018frankfurt-preungesheim-nachbarschaftsfest-auf-dem-spielplatz-.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Nachbarschaftsfest in Preungesheim auf dem Spielplatz &#x201E;Rolli&#x201C; in der Karl-Kirchner-Siedlung. Kinder spielen Fu&#xDF;ball.\"\/>Nachbarschaftsfeste wie hier in Preungesheim gibt es dank des Programms. \u00a9\u00a0Peter J\u00fclich<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Das Programm \u201eAktive Nachbarschaft\u201c verbessert seit 25 Jahren das Leben in einigen Stadtteilen und soll weiter wachsen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ohne das Programm \u201eAktive Nachbarschaft\u201c w\u00e4re Frankfurt um einiges \u00e4rmer. Darin sind sich die Verantwortlichen der Stadt, der Tr\u00e4ger der freien Wohlfahrtspflege und die Aktiven einig. Sozialdezernentin Elke Voitl (Gr\u00fcne) sagt, der Millionenbetrag, der in das Pr\u00e4ventionsprogramm flie\u00dft, sei viel kleiner als jener Betrag, den man aufwenden m\u00fcsste, um zu intervenieren, wenn es die positiven Effekte der aktiven Nachbarschaft nicht g\u00e4be.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Was nach Wundermittel klingt, begann als Soziale-Stadt-Projekt in Preungesheim, Sossenheim, Ginnheim, Schwanheim und Nieder-Eschbach, um die Quartiere sozial zu entwickeln. Damals begrenzt auf f\u00fcnf Jahre. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ein Vierteljahrhundert sp\u00e4ter besteht das Programm noch immer, seit 2007 unter dem Namen \u201eFrankfurter Programm Aktive Nachbarschaft\u201c. Es hatte sich herausgestellt, dass die geschaffenen ehrenamtlichen Strukturen eine dauerhafte Begleitung brauchen, um nachhaltig zu bestehen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eDie Aktive Nachbarschaft kommt nicht nur gut an, sie wird auch gebraucht\u201c, sagt Voitl. Das Programm bringe die Stadt insgesamt voran, weil es Menschen bef\u00e4hige, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und ihnen zeige, dass man etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nne. Es stifte Gemeinschaft und sorge f\u00fcr eine soziale Balance.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Programm wird von vier freien Tr\u00e4gern gestaltet: der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt, der Diakonie und dem Internationalen Bund. Die Stadt bezuschusst die Aktive Nachbarschaft und bespricht mit den Tr\u00e4gern den Rahmen der Aktionen. Anschlie\u00dfend werden hauptamtliche Quartiersmanager:innen eingestellt. Sie sind der direkte Kontakt f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eWir sind vor Ort und ermitteln die Bedarfe, indem wir die Menschen fragen und ihnen zuh\u00f6ren\u201c, sagt Janina Korb, Quartiersmanagerin in der Nordweststadt. Dank eines eigenen Sozialbudgets, das alle Manager:innen haben, k\u00f6nnen Projekte und Aktionen schnell umgesetzt werden. Diese verbessern dann nicht nur die Wohn- und Lebensbedingungen im Stadtteil, sondern zeigen den Menschen, was sie leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die dr\u00e4ngendsten Probleme in Korbs Viertel seien Armut und Isolation, erz\u00e4hlt sie. Da besonders \u00e4ltere Menschen betroffen seien, habe man einen ehrenamtlichen Mittagstisch eingerichtet. \u201eHier schaffen wir Begegnungen und geben den Menschen das Gef\u00fchl zur\u00fcck, Teil der Gesellschaft zu sein\u201c, sagt Korb.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auch der Ginnheimer Quartiersmanager Dominikus Landwehr bekr\u00e4ftigt: \u201eDie Menschen m\u00f6chten sich begegnen.\u201c Allerdings sei es in der t\u00e4glichen Arbeit nicht immer leicht, alle dr\u00e4ngenden Situationen simultan unter einen Hut zu bekommen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Deshalb muss es Schritt f\u00fcr Schritt gehen. Mit Nachbarschaftsfesten, Begegnungscaf\u00e9s, Beratungsangeboten und diversen Treffs. Um Projekte zu realisieren, braucht es Ehrenamtliche. Leute wie Nura Tium auf Eckenheim, die dort Stadtteill\u00e4uferin ist und zweimal w\u00f6chentlich auf das Programm und die M\u00f6glichkeiten aufmerksam macht. \u201eDieses Engagement brauchen wir\u201c, sagt Voitl. Ziel sei es, in jedem Stadtteil ein Quartiersmanagement anzusiedeln, wobei die Priorit\u00e4t auf den am meisten benachteiligten Stadtteilen liege. Wenn man in den n\u00e4chsten 25 Jahren noch weitere 16 Stadtteile abdecke, sei man auf einem sehr guten Weg.<\/p>\n<p>Engagement<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Das Programm<\/strong> \u201eAktive Nachbarschaft\u201c gibt es seit mittlerweile 25 Jahren, es ist aktuell in 16 Stadtteilen vertreten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Vier Tr\u00e4ger<\/strong> unterst\u00fctzen das Programm und stellen beispielsweise die 25 Quartiersmanager:innen. Diese sind die richtigen Ansprechpartner f\u00fcr Menschen, die sich aktiv beteiligen wollen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Die Stadt<\/strong> gibt momentan rund 3,8 Millionen Euro f\u00fcr das Programm aus. Zus\u00e4tzlich steuern die Tr\u00e4ger Eigenmittel bei.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Einen \u00dcberblick<\/strong> \u00fcber alle teilnehmenden Stadtteile gibt es unter www.frankfurt-sozialestadt.de im Internet. Alternativ geben auch Besch\u00e4ftigte der Stadt telefonische Ausk\u00fcnfte: 069\/212\u2006339\u200690 oder 212\u2006443\u200635.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 02.09.2025, 17:20 Uhr Von: Steven Micksch DruckenTeilen Nachbarschaftsfeste wie hier in Preungesheim gibt es dank&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":391352,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-391351","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115135402928232673","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391351"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391351\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/391352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}