{"id":391489,"date":"2025-09-02T16:37:10","date_gmt":"2025-09-02T16:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391489\/"},"modified":"2025-09-02T16:37:10","modified_gmt":"2025-09-02T16:37:10","slug":"dortmund-digitalisiert-weiter-fuer-mehr-service-und-weniger-aufwand-fuer-die-buergerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391489\/","title":{"rendered":"Dortmund digitalisiert weiter \u2013 f\u00fcr mehr Service und weniger Aufwand f\u00fcr die B\u00fcrger*innen"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Dortmund setzt ihre Digitalisierungsoffensive fort: Das Dortmunder Systemhaus f\u00fchrt gemeinsam mit dem IT-Unternehmen adesso SE das Projekt \u201eDigitales Bauhaus\u201c bis Mitte 2027 weiter. Ziel ist es, Verwaltungsangebote f\u00fcr B\u00fcrger*innen noch einfacher, schneller und verst\u00e4ndlicher zu gestalten.<\/p>\n<p>Hinter dem \u201eDigitalen Bauhaus\u201c stehen digitale L\u00f6sungen, die funktional, b\u00fcrgernah und leicht zug\u00e4nglich sind. Seit dem Start wurden bereits \u00fcber 200 Verwaltungsleistungen digitalisiert. Intern wurden Abl\u00e4ufe neu aufgestellt, digitale Kompetenzen ausgebaut und zentrale Anwendungen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Trotz dieser Erfolge ist klar: Die Digitalisierung der Stadtverwaltung Dortmund ist noch nicht abgeschlossen. Um die Ziele des st\u00e4dtischen \u201eMemorandums Digitalisierung 2020 bis 2025\u201c zu erreichen, braucht es weitere Schritte \u2013 mit neuen Schwerpunkten.<\/p>\n<p><strong>Fit f\u00fcr die Zukunft<br \/><\/strong>Deshalb wird das erfolgreiche Projekt nun verl\u00e4ngert. Das Dortmunder Unternehmen adesso SE, das sich erneut in einem Vergabeverfahren durchsetzen konnte, begleitet den Ver\u00e4nderungsprozess weiterhin als Partner. Oberb\u00fcrgermeister Thomas Westphal und Professor Dr. Volker Gruhn, Aufsichtsratsvorsitzender von adesso SE, besiegelten die Zusammenarbeit offiziell.<\/p>\n<p>\u201eWir schaffen den n\u00e4chsten Digitalisierungsschub. Mit dem Digitalen Bauhaus machen wir die Verwaltung fit f\u00fcr die Zukunft \u2013 und das ganz im Sinne der Menschen in unserer Stadt. Das Ziel ist klar: Dienstleistungen, die so einfach funktionieren, wie die Menschen es heute erwarten \u2013 digital, verst\u00e4ndlich und zuverl\u00e4ssig. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen und serviceorientierten Stadtverwaltung\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister Thomas Westphal.<\/p>\n<p>\u201eDie Stadt Dortmund zeigt, wie Digitalisierung konkret gelingt: mit klaren Zielen, partnerschaftlicher Kooperation und dem Mut, neue Technologien wie K\u00fcnstliche Intelligenz gezielt einzusetzen. Dabei beeindruckt besonders, dass nicht nur einzelne Prozesse digitalisiert werden \u2013 vielmehr entsteht ein ganzheitlicher, strategisch geplanter Wandel. Das \u201aDigitale Bauhaus\u2018 ist ein Erfolgsprojekt \u2013 getragen von der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und adesso. Es verbindet technische Innovationskraft mit einem klaren Fokus auf den Nutzen f\u00fcr die B\u00fcrger*innen. Wir freuen uns, diesen digitalen Wandel weiter mitzugestalten und gemeinsam zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sungen zu entwickeln, die auch als Modell f\u00fcr andere Kommunen dienen k\u00f6nnen\u201d, sagt Professor Dr. Volker Gruhn.<\/p>\n<p><strong>Das sind die Fundamente der n\u00e4chsten Projektphase:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Digitale Strategien f\u00fcr den Alltag:<\/strong> Die Stadt plant ihre IT-Zukunft so, dass neue Technologien, Abl\u00e4ufe und Systeme den Service f\u00fcr B\u00fcrger*innen verbessern. Dabei stehen Effizienz, Sicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Personal und Budget im Vordergrund.<\/li>\n<li><strong>Gut vernetzte IT-Systeme:<\/strong> Alle digitalen Anwendungen sollen k\u00fcnftig noch besser zusammenspielen \u2013 damit Verwaltungsprozesse schneller und reibungsloser funktionieren.<\/li>\n<li><strong>Erste praktische Anwendungen mit K\u00fcnstlicher Intelligenz:<\/strong> In Pilotprojekten wird getestet, wie KI zum Beispiel Anfragen vorsortieren oder Daten schneller auswerten kann \u2013 damit B\u00fcrger*innen schneller R\u00fcckmeldungen erhalten und die Verwaltung entlastet wird.<\/li>\n<li><strong>Qualit\u00e4ts- und Innovationsmanagement:<\/strong> Ein neu aufgestelltes Qualit\u00e4tsmanagement stellt zuk\u00fcnftig sicher, dass digitale L\u00f6sungen nutzungsfreundlich und sicher funktionieren. Erg\u00e4nzend wird ein Innovationsmanagement etabliert, das technologische Entwicklungen fr\u00fchzeitig erkennt und in nutzbringende digitale Angebote \u00fcberf\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Digitalisierung in Zahlen<br \/><\/strong>Das Projekt Digitales Bauhaus zeigt, wie weit der digitale Wandel in Dortmund bereits fortgeschritten ist (Stand August 2025):<\/p>\n<ul>\n<li>Die Stadt bietet \u00fcber<strong> 200 digitalisierte Verwaltungsleistungen<\/strong>, darunter zentrale B\u00fcrgerdienste wie Wohnsitzanmeldung, F\u00fchrungszeugnisse oder Bauantr\u00e4ge.<\/li>\n<li>Aktuell werden<strong> 113 Digitalisierungs- und IT-Infrastrukturprojekte<\/strong> gleichzeitig betreut.<\/li>\n<li>Weitere<strong> 75 Digitalisierungsideen<\/strong> wurden aus der Verwaltung gemeldet \u2013 19 davon befinden sich bereits in konkreter Vorbereitung.<\/li>\n<li>Das Dortmunder Systemhaus hat im Zuge der Neuaufstellung zum Digitalen Bauhaus <strong>52 Mitarbeitende<\/strong> in den Bereichen Anforderungsmanagement, Projektleitung, Innovation und Change-Management qualifiziert.<\/li>\n<li>Die Online-Bezahlfunktion<strong> (ePayment)<\/strong> ist inzwischen in mehr als 35 Leistungen integriert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Beispiele aus der Projektpraxis<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kfz-Anmeldung online:<\/strong> \u00dcber 15.000 digitale Vorg\u00e4nge zeigen die hohe Nachfrage und Nutzerakzeptanz.<\/li>\n<li><strong>Online-Wohngeldantrag:<\/strong> Bereits mehr als 4.000 Antr\u00e4ge konnten papierlos bearbeitet werden \u2013 ein Gewinn an Effizienz und Schnelligkeit.<\/li>\n<li><strong>Buchung von Sportanlagen:<\/strong> J\u00e4hrlich \u00fcber 2.500 Nutzungen \u00fcber das digitale Buchungssystems f\u00fcr Hallenzeiten.<\/li>\n<li><strong>ePayment-Integration:<\/strong> \u00dcber 100.000 Online-Zahlungen wurden bereits \u00fcber das st\u00e4dtische Zahlungssystem abgewickelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale laufende Projekte<br \/><\/strong>Derzeit laufen \u00fcber 100 Digitalisierungs- und Infrastrukturprojekte parallel. Einige besonders relevante Vorhaben im \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ordnungsamt:<\/strong> Digitalisierung rund um die allgemeine Gefahrenabwehr, die Gewerbeangelegenheiten sowie die Aufgaben des Kommunalen Ordnungsdienstes.<\/li>\n<li><strong>Jugendamt:<\/strong> Digitale Bearbeitung von Elternbeitr\u00e4gen und Kindertagespflege sowie die vollst\u00e4ndige Digitalisierung des Unterhaltsvorschusses.<\/li>\n<li><strong>Amt f\u00fcr Wohnen:<\/strong> Digitalisierung des Wohngeldantrags mit durchg\u00e4ngig digitalem Prozessablauf.<\/li>\n<li><strong>Sozialamt:<\/strong> Digitale Umsetzung der Dortmund-Karte sowie der Prozesse im Fallmanagement.<\/li>\n<li><strong>Feuerwehr Dortmund:<\/strong> Einf\u00fchrung eines Telenotarztsystems in Kooperation mit der Stadt Hagen und dem Kreis Unna.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Digitalisierungsideen in Vorbereitung<br \/><\/strong>Parallel arbeitet das Dortmunder Systemhaus gemeinsam mit den Fachbereichen an einer Vielzahl weiterer Digitalisierungsvorhaben, die nach Abschluss laufender Projekte umgesetzt werden sollen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Sozialamt:<\/strong> Geplant ist die Digitalisierung von station\u00e4ren und ambulanten Hilfen f\u00fcr Kinder und Jugendliche sowie der Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.<\/li>\n<li><strong>Gesundheitsamt:<\/strong> Aufbau eines digitalen Systems f\u00fcr den mobilen Medizinischen Dienst.<br \/>Fachbereich Schule: Verbesserung der digitalen Erreichbarkeit von Schulhausmeister*innen \u2013 f\u00fcr schnellere Kommunikation und optimierte Abl\u00e4ufe.<\/li>\n<li><strong>Umweltamt:<\/strong> Digitalisierung des Antragsverfahrens f\u00fcr Baumf\u00e4llungen \u2013 inklusive digitaler Pr\u00fcfung und R\u00fcckmeldung.<\/li>\n<li><strong>Ordnungsamt:<\/strong> Entwicklung eines digitalen Verfahrens f\u00fcr die Bearbeitung von Kampfmittelbeseitigungen.<\/li>\n<li><strong>Verwaltungsweite Innovation:<\/strong> Konzeption und Erprobung einer KI-gest\u00fctzten L\u00f6sung zur Unterst\u00fctzung allgemeiner Verwaltungsaufgaben \u2013 zum Beispiel durch automatische Vorstrukturierung von Antr\u00e4gen oder automatisierte Fristen\u00fcberwachung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eUnsere digitalen Angebote sparen den B\u00fcrger*innen Zeit und Wege \u2013 und machen die Verwaltung zugleich leistungsf\u00e4higer. Der Aufbau neuer Strukturen und Kompetenzen war daf\u00fcr entscheidend. So gestalten wir den Wandel nachhaltig \u2013 f\u00fcr eine moderne Stadtverwaltung, die funktioniert\u201c, sagt Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Dortmund setzt ihre Digitalisierungsoffensive fort: Das Dortmunder Systemhaus f\u00fchrt gemeinsam mit dem IT-Unternehmen adesso SE das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":391490,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[3364,29,217,30,1209],"class_list":{"0":"post-391489","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dortmund","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115135685980317519","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391489"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391489\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/391490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}