{"id":391606,"date":"2025-09-02T17:37:11","date_gmt":"2025-09-02T17:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391606\/"},"modified":"2025-09-02T17:37:11","modified_gmt":"2025-09-02T17:37:11","slug":"so-stehts-aktuell-um-die-streaming-messung-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391606\/","title":{"rendered":"So steht\u2019s aktuell um die Streaming-Messung in Frankreich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch in Frankreich w\u00fcnscht man sich gerne mehr Transparenz von den Streamingdiensten. Auf einem Podium des Unifrance Rendez-Vous in Le Havre wurde aber diagnostiziert, dass durch den Werbe-Aspekt innerhalb der Abos eine neue Dynamik in die Zusammenarbeit mit Netflix &amp; Co. gekommen ist.<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"Yannick Carriou und Gilles P\u00e9lisson\" class=\"wp-image-209904\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Uni-scaled-e1756829462626-1024x577.jpg\"\/>Yannick Carriou (l.) von M\u00e9diam\u00e9trie und Unifrance-Pr\u00e4sident Gilles P\u00e9lisson (Credit: J\u00e9r\u00e9me Charbaut\/Unifrance)<\/p>\n<p>Der Unifrance-Pr\u00e4sident Gilles P\u00e9lisson, der vor gar nicht allzu langer Zeit auch deswegen bei der Organisation f\u00fcr die Auslandsvermarktung von franz\u00f6sischen Filmen und Serien angetreten ist, um mehr Transparenz bei Streaming-Daten im eigenen Land zu schaffen, hat am Dienstag eine Podiumsdiskussion mit Yannick Carriou in Le Havre gef\u00fchrt. Carriou ist Chef des Datenmessungs-Unternehmens M\u00e9diam\u00e9trie und wusste dahingehend Genaueres \u00fcber den aktuellen Stand der Dinge zu berichten.<\/p>\n<p>\u201eM\u00e9diam\u00e9trie hat daf\u00fcr gek\u00e4mpft, die Menschen mit transparenten Daten zu versorgen\u201c, f\u00fchrte P\u00e9lisson den Gr\u00fcnder Yannick Carriou ein. \u201eEs gibt Fortschritt bei den Messungen\u201c, befand darauf Carriou, es gebe aber weiter Herausforderungen. \u201eDie Publikumsmessung wurde in jedem einzelnen Land entwickelt. Es gibt damit gro\u00dfe Unterschiede.\u201c<\/p>\n<p>So sei das Gesamtbild f\u00fcr europ\u00e4ische Inhalte, die zum Beispiel Unifrance interessieren, fragmentiert. Dieses Problem gelte auch zum Beispiel f\u00fcr Werbefirmen, die ihre globalen Kampagnen messen. \u201eIn Frankreich arbeiten wir mit Wassermarken in den Tonspuren, die Menschen nicht, aber Maschinen sehr wohl wahrnehmen\u201c, erkl\u00e4rte Carriou.<\/p>\n<p>Aufwendige Arbeit mit Wassermarken auf Sound-Ebene<\/p>\n<p>\u201eDaf\u00fcr m\u00fcssen aber auch die Plattformen die Wassermarken akzeptieren. Manche Plattformen wie Netflix haben das in Frankreich getan. So k\u00f6nnen wir dort messen. Aber die meisten internationalen Plattformen k\u00f6nnen nicht von allen L\u00e4ndern Wassermarken einbauen\u201c, f\u00fchrte Carriou weiter aus.<\/p>\n<p>So k\u00f6nne M\u00e9diam\u00e9trie ziemlich genau sagen, wie viel Zeit ein Haushalt auf einem Streamingdienst verbringe. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Inhalte gebe es extra eine Sound-Bibliothek, mit der das Unternehmen Shazam-\u00e4hnlich \u00fcber den Sound wei\u00df, was geschaut wird. \u201eDas ist sehr aufwendig\u201c, befand Carriou.<\/p>\n<p>Werbeunterst\u00fctzte Abos erh\u00f6hen Bereitschaft zur Kooperation<\/p>\n<p>Aber es h\u00e4tte sich viel ver\u00e4ndert, seitdem die Streamingdienste auch Werbung in ihre Abos integriert haben. \u201eLangsam bauen wir die Verbindungen mit den Streamern aus. Jetzt wollen alle bei den Messungen mitmachen\u201c, sagte Carriou.\u00a0\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Inzwischen kann M\u00e9diam\u00e9trie so belastbare Zahlen f\u00fcr eine Top-Ten-Rangfolge der erfolgreichsten Streaming-Formate aufstellen, so wie es zum Beispiel auch die Marktforscher von Nielsen in den USA tun. Wobei Carriou sagte, dass der US-amerikanische Markt nochmal deutlich komplexer als der franz\u00f6sische sei und dort die Streamingdienste die Nutzung schon viel mehr dominierten.<\/p>\n<p>Das traditionelle Fernsehen mit seinen Mediatheken und Plattformen sei in den USA noch bei 42 Prozent der monatlichen Nutzung gegen\u00fcber Streamingdiensten wie Netflix oder YouTube. In Frankreich stehe das Fernsehen inklusive der Streaming-Aktivit\u00e4ten noch bei 68 Prozent. Durch die europ\u00e4ische Gesetzgebung erwartet sich Carriou in der Zukunft noch deutlich mehr Transparenz von Seiten der Streamer.<\/p>\n<p>Unifrance-Pr\u00e4sident Gilles P\u00e9lisson pflichtete ihm abschlie\u00dfend bei: \u201eWir brauchen mehr Transparenz nicht nur f\u00fcr die Werbetreibenden, sondern auch die Kreativen, die Formate herstellen.\u201c<\/p>\n<p>\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch in Frankreich w\u00fcnscht man sich gerne mehr Transparenz von den Streamingdiensten. 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