{"id":391753,"date":"2025-09-02T18:53:18","date_gmt":"2025-09-02T18:53:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391753\/"},"modified":"2025-09-02T18:53:18","modified_gmt":"2025-09-02T18:53:18","slug":"werke-von-matratzen-hersteller-schlaraffia-machen-dicht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391753\/","title":{"rendered":"Werke von Matratzen-Hersteller Schlaraffia machen dicht"},"content":{"rendered":"<p>Der insolvente Matratzen- und Kissen-Hersteller Schlaraffia wird abgewickelt. Die Marke Schlaraffia bleibt aber bestehen. Die zust\u00e4ndige vorl\u00e4ufige Insolvenzverwalterin Frauke Heier und das Traditionsunternehmen aus Bochum, das inzwischen Aquinos Bedding Germany\u00a0GmbH hei\u00dft und auch Boxspringbetten sowie Lattenroste verkauft hat, teilten mit, dass kein K\u00e4ufer f\u00fcr die Produktionsstandorte gefunden worden sei. Der Maschinenpark sei veraltet und die Logistik technisch \u00fcberholt. Das Bochumer Matratzen-Werk und die Lattenrost-Produktion im s\u00e4chsischen J\u00f6hstadt werden daher dichtgemacht. <\/p>\n<p>Die Markenrechte und Patente seien hingegen verkauft worden, und zwar an die EuroComfort Group aus Bocholt im M\u00fcnsterland. Der neue Eigent\u00fcmer wolle \u201edie Marke Schlaraffia kurzfristig neu aufbauen und z\u00fcgig wieder auf dem Markt zu platzieren\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung. F\u00fcr den Neustart der Marke Schlaraffia seien \u201einsgesamt sehr gute Voraussetzungen geschaffen\u201c worden. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              171 Mitarbeitende verlieren Jobs <\/p>\n<p>Wie aus der Mitteilung hervorgeht, verlieren die 171 Mitarbeitenden von Schlaraffia ihre Jobs. Da ein Kaufpreis erzielt wurde, werden sie den Angaben zufolge aber zumindest bis zum Ende ihrer K\u00fcndigungsfristen bezahlt. Bei den meisten Besch\u00e4ftigten werde dies bis Ende Dezember der Fall sein, sagte Insolvenzrechtlerin Heier. <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <br \/>Die Besch\u00e4ftigten k\u00f6nnen sich auf Stellen beim Neueigent\u00fcmer bewerben. Da dieser die Schlaraffia-Produktion aber nicht \u00fcbernimmt, werden sich wohl viele Besch\u00e4ftigte anderweitig umschauen m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Schlaraffia geh\u00f6rte ab 2022 zu der portugiesischen Equinos-Gruppe. Die Deutschlandtochter und die Schwestergesellschaften aus Polen, Belgien, den Niederlanden und Rum\u00e4nien gerieten in diesem Jahr in finanzielle Schieflage. Die Schwesterfirmen waren Zulieferer der Deutschlandtochter, sie hatten Lieferschwierigkeiten und brockten der deutschen Firma dadurch Probleme ein. Als ein Grund f\u00fcr die angespannte Situation werden hohe Energiekosten genannt. Die Lage verschlechterte sich, der Gang zum Amtsgericht war unvermeidlich. Im Juli begann ein vorl\u00e4ufiges Insolvenzverfahren. <\/p>\n<p>Der neue Eigent\u00fcmer der Schlaraffia-Markenrechte, die EuroComort Group aus Bocholt, hat den Angaben zufolge rund 5.000 Mitarbeitende. Die Firma stellt ebenfalls Matratzen und Kissen sowie Decken her, zu den Marken geh\u00f6ren Irisette, Brinkhaus und Badenia-Trendline. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der insolvente Matratzen- und Kissen-Hersteller Schlaraffia wird abgewickelt. Die Marke Schlaraffia bleibt aber bestehen. 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