{"id":391959,"date":"2025-09-02T20:59:11","date_gmt":"2025-09-02T20:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391959\/"},"modified":"2025-09-02T20:59:11","modified_gmt":"2025-09-02T20:59:11","slug":"frankfurt-u5-faehrt-fruehestens-2029-bis-ins-europaviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391959\/","title":{"rendered":"Frankfurt: U5 f\u00e4hrt fr\u00fchestens 2029 bis ins Europaviertel"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Europaviertel in Frankfurt ist fast vollst\u00e4ndig bebaut, die mit Gras bewachsene Trasse f\u00fcr den neuen Streckenabschnitt der Stadtbahn ist frei gehalten worden, und unter dem Europagarten genannten Park liegt schon der Tunnel. Trotzdem wird sich die Verl\u00e4ngerung der U-Bahn-Linie 5 in den Westen der Stadt um weitere zwei Jahre verz\u00f6gern. Fr\u00fchestens 2029 fahren die Z\u00fcge \u00fcber den Hauptbahnhof hinaus in den noch jungen Frankfurter Stadtteil. Das haben Mobilit\u00e4tsdezernent Wolfgang Siefert (Die Gr\u00fcnen) und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH (SBEV) am Dienstag mitgeteilt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Urspr\u00fcnglich war eine Fertigstellung f\u00fcr 2022 vorgesehen, dann f\u00fcr Ende 2025. Vor zwei Jahren schlie\u00dflich gingen die Beteiligten davon aus, die neue U-Bahn-Strecke\u00a0 k\u00f6nne 2027 er\u00f6ffnet werden. Sogar die Verl\u00e4ngerung \u00fcber die bisher geplante Endstation Europaviertel West hinaus bis zum R\u00f6merhof sollte in diesem Zeitraum gelingen, hie\u00df es damals. Schon in den vergangenen Monaten zeichnete sich ab, dass der Zeitplan wegen der Marktlage kaum zu halten sein wird.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Projektbaugesellschaft findet nach Worten ihres kaufm\u00e4nnischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers Florian Habersack nach wie vor nur sehr schwer Unternehmen f\u00fcr die ausgeschriebenen Gewerke. \u201eEs besteht eine enorme Nachfrage. Das Angebot passt nicht, auch preislich nicht.\u201c Einige Angebote l\u00e4gen um das Zweieinhalbfache \u00fcber den kalkulierten Kosten. Deshalb sei auch abzusehen, dass der U-Bahn-Bau am Ende abermals teurer werde. Voriges Jahr hatten die Stadtverordneten einer Kostenerh\u00f6hung um 141,5 Millionen auf 515 Millionen Euro zugestimmt. \u201eUns ist das Geld noch nicht ausgegangen\u201c, sagte Habersack. Aber 2027 werde es wegen der gestiegenen Preise weiteren Finanzbedarf geben. Dieser lasse sich jetzt noch nicht beziffern.\u00a0<\/p>\n<p>Zeitverzug durch abgebrochene Ausschreibungen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr vier Schl\u00fcsselgewerke hatte die SBEV seit 2023 keine, nicht verwertbare oder unwirtschaftliche Angebote bekommen und die Ausschreibungen abgebrochen. Dies waren die Baulogistik, der oberirdische Fahrweg, die elektrischen Anlagen ohne die Oberleitungen und der unterirdische Fahrweg.\u00a0 Ein abgebrochenes Verfahren bedeute eine Verz\u00f6gerung von sechs bis zw\u00f6lf Monaten, sagte Habersack. Unterlagen von 2000 Seiten und zus\u00e4tzliche Pl\u00e4ne m\u00fcssten vorbereitet und von den Unternehmen ausgef\u00fcllt werden. Der zus\u00e4tzliche Zeitbedarf wirke sich auf das ganze Projekt aus, denn f\u00fcr die Inbetriebnahme m\u00fcssten alle Fachgewerke ineinandergreifen. Nach heutigem Stand k\u00f6nne die Stadtbahn daher erstmals 2029 ins Europaviertel fahren. \u201eWenn alles l\u00e4uft wie eingetaktet\u201c, erg\u00e4nzte er. Das war bisher nicht der Fall: Der Ausbau und die Installation der Technik sollten eigentlich seit 2024 laufen. Der Beginn verz\u00f6gert sich jetzt auf 2026.\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Mobilit\u00e4tsdezernent Siefert nannte die Nachricht \u201eern\u00fcchternd f\u00fcr uns und alle Frankfurter\u201c. Die Stadtbahn Europaviertel sei eines der gr\u00f6\u00dften Infrastrukturprojekte der Stadt. Er habe den Eindruck, die Verantwortlichen der Projektbaugesellschaft \u201etun, was m\u00f6glich ist\u201c. Die Ausbaupl\u00e4ne der Deutschen Bahn seien ein gro\u00dfer Treiber der Nachfrage gewesen. Kritisch seien aber die Unsicherheiten beim Bund, was die weitere Finanzierung des Bahnausbaus angehe. \u201eWelches Unternehmen soll da Kapazit\u00e4ten aufbauen?\u201c Die Situation verlange von der \u00f6ffentlichen Hand Flexibilit\u00e4t und Kreativit\u00e4t, sagte Siefert. Die SBEV hat zum Beispiel Lose aufgeteilt, um auch kleinere Unternehmen zu gewinnen. Der oberirdische und der unterirdische Streckenabschnitt wurden getrennt vergeben.\u00a0 \u201eDas ist f\u00fcr kleinere Firmen besser zu kalkulieren, weil die zu erbringende Leistung \u00fcberschaubarer wird\u201c, sagte der technische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ingo K\u00fchn. Von insgesamt 30 Vergaben st\u00fcnden noch 20 aus, die man bis Ende des Jahres 2026 an den Markt bringen wolle.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Derzeit entsteht in mehr als 20 Meter Tiefe die unterirdische Station G\u00fcterplatz. Die Neubaustrecke vom Platz der Republik bis zur urspr\u00fcnglich geplanten Endstation ist 2,7 Kilometer lang. Die Stadtverordneten haben der\u00a0 Vorplanung f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung um weitere 1,5 Kilometer bis zum R\u00f6merhof voriges Jahr zugestimmt. Allerdings ist ein Planfeststellungsverfahren f\u00fcr die Strecke n\u00f6tig, und f\u00fcr das dort geplante Wohngebiet muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dar\u00fcber stimme man sich mit dem Planungsdezernat ab, sagt Mobilit\u00e4tsdezernent Siefert. Au\u00dferdem besch\u00e4ftige man sich mit Grunderwerb.\u00a0 \u201eWir halten am Ziel einer Inbetriebnahme bis zum R\u00f6merhof fest\u201c, sagte SBEV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer K\u00fchn, das gelte auch f\u00fcr das neue Datum 2029. So seien f\u00fcr den Abschnitt Bodenuntersuchungen in Auftrag gegeben worden, und die Entwurfsplanung werde erarbeitet. Sollte sich die Verl\u00e4ngerung bis zum R\u00f6merhof verz\u00f6gern,\u00a0 werde man auf jeden Fall schon einmal bis zum Europaviertel West fertig bauen.<br \/>Wer sich \u00fcber den Stand der Bauarbeiten informieren will, hat dazu am 20. September Gelegenheit. Die SBEV bietet dann wieder bei einem Tag der offenen Baustelle an, in den Untergrund zu gehen.<\/p>\n<p>KI-Artikelchat nutzen<\/p>\n<p>Mit der kostenlosen Registrierung nutzen Sie Vorteile wie den Merkzettel.&#13;<br \/>\n                Dies ist&#13;<br \/>\n                kein Abo und kein Zugang zu FAZ+&#13;<br \/>\n                Artikeln.<\/p>\n<p>Sie haben Zugriff mit Ihrem Digital-Abo.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Registrierung<\/p>\n<p>            <a data-registered-resend=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-loggedin-continue=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-login=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-register=\"\" adobe-track=\"true\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Europaviertel in Frankfurt ist fast vollst\u00e4ndig bebaut, die mit Gras bewachsene Trasse f\u00fcr den neuen Streckenabschnitt der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":391960,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-391959","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115136716074176852","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/391960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}