{"id":391982,"date":"2025-09-02T21:13:19","date_gmt":"2025-09-02T21:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391982\/"},"modified":"2025-09-02T21:13:19","modified_gmt":"2025-09-02T21:13:19","slug":"warum-jeder-seine-leistung-feiern-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391982\/","title":{"rendered":"Warum jeder seine Leistung feiern sollte"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Weniger als drei Wochen sind es noch bis zum <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/sport\/berlin-marathon\/article407175030\/berlin-marathon-2025-strecke-sperrungen.html\" data-category-full-path=\"\/sport\/berlin-marathon\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1756275364\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">diesj\u00e4hrigen Berlin-Marathon<\/a> \u2013 und so langsam d\u00fcrfte die Anspannung bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern steigen. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Vorbereitung haben sie inzwischen geschafft, h\u00f6chstens ein langer Lauf muss am n\u00e4chsten Wochenende noch absolviert werden, bevor der Trainingsumfang reduziert wird. Und die Veranstalter vom SCC Events leisten ihren Anteil, um Vorfreude und Aufregung gleicherma\u00dfen zu steigern: In einem Video \u2013 unterlegt mit einem etwas dramatisch klingenden Song mit dem Titel \u201eGolden Hour\u201c (Goldene Stunde) \u2013 wurde mittlerweile pr\u00e4sentiert, wie die neue Medaille aussieht, die sich die weit mehr als 50.000 Starter im Ziel abholen wollen. Und Sponsor Adidas verkauft online bereits die offizielle Kleidung f\u00fcr den 51. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/berlin-marathon\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Berlin-Marathon<\/a>.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Auch, wenn ich beim Marathon nicht mitlaufe, sondern nur das 5-Kilometer-Rennen am Tag vorher absolviere, kann ich die Emotionen nur zu gut nachempfinden. Vor allem aber f\u00e4llt es mir als Beobachterin wieder auf, wie viel Disziplin so ein Marathon im Training erfordert, gerade, wenn nebenbei noch eine Familie oder ein Vollzeitjob gemanaged werden muss. Eine Freundin ist selbst an ihrem Geburtstag um sechs Uhr zum <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/blogs-kolumnen\/article407189406\/berlin-marathon-2024-das-ist-die-wichtigste-trainingseinheit.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/blogs-kolumnen\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1726027200\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">30-Kilometer-Lauf<\/a> gestartet (wurde aber immerhin danach geb\u00fchrend von ihrer Familie empfangen und gefeiert). Andere ziehen eisern und alleine ihr Tempo-Training durch \u2013 und aus eigener Erfahrung wei\u00df ich, wie viel h\u00e4rter es ist, solche Einheiten ohne Mitl\u00e4ufer zu bew\u00e4ltigen, die einen von der Anstrengung ablenken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409796216_1755702714_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"L\u00e4ufer am Spreeufer im Regierungsviertel\" title=\"Im Berliner Regierungsviertel l\u00e4sst sich Sightseeing mit einer Lauftour verbinden. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Marathon laufen: \u201eEs ist hart, diese Disziplin zu haben\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Nun ist es allerdings so, dass der durchaus angemessene Stolz auf die eigene Leistung manchmal etwas in den Hintergrund r\u00fcckt. Weil man dank sozialer Medien immer den Vergleich zu anderen Sportlern hat, die noch mehr trainieren. Oder \u2013 und das ist kaum besser \u2013 die deutlich schneller laufen als man selbst, ganz ohne viel zu trainieren. Umso bemerkenswerter finde ich die Worte, die  Sifan Hassan, <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/sport\/olympische-spiele-in-paris-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Olympiasiegerin aus Paris<\/a>, vor wenigen Tagen in einem Interview ge\u00e4u\u00dfert hat. <\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/409850993_1756543184_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"L\u00e4uferin aus dem Morgenpost-Laufteam: Barbara Plaschke\" title=\"Barbara Plaschke hat schon als Kind beim Marathon zugeschaut und erf\u00fcllt sich in diesem Jahr, an ihrem 29. Geburtstag, den Traum, selbst mitzulaufen. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Niederl\u00e4nderin hat gerade den Sydney-Marathon gewonnen, der am vergangenen Wochenende stattfand und seit diesem Jahr Teil der \u201eWorld Marathon Majors\u201c-Serie ist, zu der auch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Berlin <\/a>geh\u00f6rt. Einen Marathon zu laufen, sagte die 32-J\u00e4hrige dort, sei immer gro\u00dfartig, weil man sich selbst herausfordert. Bei manchen dauere diese Herausforderung f\u00fcnf oder sechs Stunden, bei anderen nur zwei Stunden, aber: \u201eEs ist hart, diese Disziplin zu haben\u201c, sagte Hassan. Das gilt aus ihrer Sicht unabh\u00e4ngig von der Geschwindigkeit. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Was nach Meinung der Europarekordlerin au\u00dferdem alle verbindet: das Gl\u00fcck und die Endorphine nach dem Rennen. Sie hoffe, sagte Sifan Hassan weiter, dass noch mehr Menschen grunds\u00e4tzlich Sport machen, sich aber auch an einem Marathon versuchen, um sich selbst zu testen. <\/p>\n<p>  Olympiasiegerin Sifan Hassan kennt die Zweifel vorm ersten Marathon<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Schon 2023, nachdem sie <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/blogs-kolumnen\/article409304177\/berlin-marathon-2025-so-klappt-es-mit-den-ersten-42-kilometern.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/blogs-kolumnen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1750831200\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ihren ersten Marathon<\/a> in London direkt gewonnen hatte, gab Hassan \u00fcbrigens ein Interview, das ich bis heute im Kopf habe. Der Reporter fragte sie damals, wie es f\u00fcr sie war, die 42 Kilometer zu laufen. Und die 32-J\u00e4hrige erz\u00e4hlte erfrischend ehrlich von ihren Emotionen am Morgen vor dem Rennen: \u201eWas habe ich mir dabei gedacht, als ich entschieden habe, einen Marathon zu laufen? Was ist falsch mit mir?\u201c \u2013 so umschrieb sie das Chaos in ihrem Kopf. Sogar ein paar Tr\u00e4nen seien geflossen, obwohl sie eigentlich nie weine.<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/408701380_1743752815_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"Berlin liebt dich\" title=\"Berlin liebt dich.... J\u00fcrgen Lock (links) und Mark Milde von SCC Events auf dem Sportplatz Hanns-Braun-Stra\u00dfe\/Adlerplatz.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Gedanken von Sifan Hassan kennen wahrscheinlich fast alle, die sich schon mal f\u00fcr einen Marathon oder ein anderes Rennen angemeldet haben, bei dem sie sich nicht sicher waren, ob sie es auch wirklich schaffen werden. Die Zweifel begegnen einem immer wieder: w\u00e4hrend der Trainingsl\u00e4ufe, in denen nichts zusammenpasst, in den Tagen kurz vor dem Event oder auch w\u00e4hrend des Rennens selbst, wenn es hart wird. Und deshalb hat die Niederl\u00e4nderin auch mit ihrer anderen Aussage recht: Die Gl\u00fccksgef\u00fchle erlebt man unabh\u00e4ngig von der Zielzeit. Und es hat sie jeder verdient, der sich selbst herausgefordert und s\u00e4mtliche Zweifel besiegt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weniger als drei Wochen sind es noch bis zum diesj\u00e4hrigen Berlin-Marathon \u2013 und so langsam d\u00fcrfte die Anspannung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":391983,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-391982","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115136771311196588","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391982"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391982\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/391983"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}