{"id":391988,"date":"2025-09-02T21:16:10","date_gmt":"2025-09-02T21:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391988\/"},"modified":"2025-09-02T21:16:10","modified_gmt":"2025-09-02T21:16:10","slug":"goetz-alys-wie-konnte-das-geschehen-die-mitte-machte-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/391988\/","title":{"rendered":"G\u00f6tz Alys \u201eWie konnte das geschehen?\u201c: Die Mitte machte mit"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Wie konnte das geschehen? Das fragt sich G\u00f6tz Aly in seinem neuen Buch, in dem er die Erkenntnisse seiner Forschungen seit den 1980ern zusammengefasst und in Teilen neu akzentuiert hat. \u201eWie konnte das geschehen?\u201c darf man als Summa dieses Gelehrten bezeichnen, dessen B\u00fccher immer wieder \u00fcberrascht und <a href=\"https:\/\/taz.de\/Buch-von-Goetz-Aly-ueber-Antisemitismus\/!5382602\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Widerspruch erregt<\/a> haben. Was es mit diesem \u201eDas\u201c auf sich hat, ist nicht so selbstverst\u00e4ndlich. Viele wollten es nach 1945 auch gar nicht so genau wissen, zu sehr waren sie darin verstrickt gewesen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Obwohl die Geschichtswissenschaft immer gr\u00fcndlicher \u201ealle m\u00f6glichen Teilprobleme\u201c ausleuchte, sei die \u201ezentrale Frage aller deutschen Fragen\u201c \u2013 wie es dazu kommen konnte \u2013 in Vergessenheit geraten, meint Aly. Sich mit ihr zu befassen, sei von seiner Tochter bei einem Besuch der KZ-Gedenkst\u00e4tte Sachsenhausen angesto\u00dfen worden: \u201eSag\u2019 mal, und bei all dem war Opa irgendwie dabei?\u201c Ja, lautet die Antwort Alys. Sein Vater wurde 1937 Heimbau-Referent der Gaujugendf\u00fchrung in der Saarpfalz, war als Soldat in Frankreich und an der Ostfront, wurde schwer verwundet und leitete von Anfang 1944 bis Kriegsende die Kinderlandverschickung im Sudetenland. Er habe seine Aufgaben mit Schwung und Erfolg erledigt, schreibt sein Sohn. \u201eMit Morden und Kriegsverbrechen hatte er nichts zu tun, mehrfach davon geh\u00f6rt sehr wohl.\u201c Zweifellos habe auch der Vater eine der vielen kleinen St\u00fctzen Hitlerdeutschlands gebildet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Diese vielen kleinen St\u00fctzen, aber auch die Skeptiker, wurden von der modernen, multimedialen Propaganda aus dem Ministerium von Joseph Goebbels, von Hitlers pokernder Politik, von Annexionen und Blitzkriegen in st\u00e4ndige Spannung, Angst, Atemlosigkeit und immer nur kurze Erleichterung versetzt. Es galt, wie Aly anschaulich zeigt, ein hohes Tempo vorzulegen, die Leute nicht zur Ruhe und zum Nachdenken kommen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Goebbels spannte die hochentwickelte deutsche Unterhaltungsindustrie f\u00fcr seine \u00adZwecke ein und besch\u00e4ftigte die besten Regisseure, Schauspielerinnen, Komponisten und S\u00e4ngerinnen. Ob die schwul oder aus der linken Kulturelite der Weimarer Republik stammten, war dem Propagandaminister egal. Die \u201eKulturschaffenden\u201c machten gern mit, sie wurden gut bezahlt.<\/p>\n<p>Das Buch<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\"><strong>G\u00f6tz Aly:<\/strong> \u201eWie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945\u201c. S. Fischer, Frankfurt am Main 2025, 768 Seiten, 34 Euro.<\/p>\n<p>      Die Jugend strebt nach oben<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Aly blickt auf die Interdependenzen zwischen F\u00fchrung und Volk: Wer Macht aus\u00fcben will, tut auch in einer Diktatur gut daran, sich des Wohlwollens und des Mitmachens einer Mehrheit, in Hitlers Worten: \u201eder Masse der Mitte\u201c, zu versichern. Aly zeigt anhand vieler Biografien, Tagebucheintr\u00e4ge und Briefe ganz normaler Deutscher, vom BdM-M\u00e4del bis zum Professor, wie Hitlers Regime die Gesellschaft in Begeisterung versetzte, atomisierte, aktivierte, ihren Bed\u00fcrfnissen entgegenkam, sie in die eigenen Verbrechen verwickelte, etwa durch das Ersteigern j\u00fcdischen Hausrats. Schlie\u00dflich drohte man den Deutschen mit der Beteiligung an diesen Verbrechen: Mitgefangen, mitgehangen. Im Falle einer Niederlage werde es den Deutschen nicht anders ergehen als ihren Opfern, bleuten Goebbels und Hitler den Deutschen seit 1942 ein.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Wie konnte das also geschehen? F\u00fcr Aly gibt es nicht eine, sondern mehrere Antworten, die je nach Phase \u2013 im Frieden, in der erfolgreichen ersten und in der von der absehbaren Niederlage bestimmten zweiten H\u00e4lfte des Kriegs \u2013 unterschiedlich ausfallen. Die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge einer laut Thomas Mann so aufm\u00fcpfigen wie autorit\u00e4ren Jugend strebten nach oben. Sie hatten \u201eLust, Klassengrenzen zu \u00fcberschreiten\u201c und nahmen die Angebote des Regimes zur Teilhabe genauso gern an wie die durch den Ausschluss der Juden aus der Volksgemeinschaft frei gewordenen Stellen.<\/p>\n<p>      Die evangelische Kirche liebt den F\u00fchrer<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\">Die Protestanten geh\u00f6rten zur Kernklientel der \u00adNSDAP. F\u00fchrende Vertreter der Evangelischen Kirche (die Bekennende Kirche keineswegs ausgenommen) bejubelten Hitlers \u201eMachtergreifung\u201c als \u201eGeschenk und Wunder Gottes\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\">Man kann sich nur einmal mehr dar\u00fcber wundern, wie es dieser Kirche nach 1945 gelungen ist, so zu tun, als h\u00e4tte sie gegen das Regime gek\u00e4mpft. Auch Gewerkschaften setzten mancherorts einiges daran, den Mythos ihrer Zerschlagung aufrechtzuerhalten, obwohl sie sich im Gro\u00dfen und Ganzen relativ geschmeidig gleichschalten lie\u00dfen. Das hatte mit den Gerechtigkeitsversprechen der Nazis zu tun, die sie durch sozialpolitische Wohltaten auch einl\u00f6sten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\">1933 votierte nur die SPD gegen das Erm\u00e4chtigungsgesetz. Die anderen vier Parteien der Mitte stimmten zu, auch das katholische Zentrum. Allerdings war es der katholische Bischof von M\u00fcnster, Clemens August Graf von Galen, der im Sommer 1941 in drei Predigten gegen das Euthanasieprogramm wetterte, mit dem das Morden begann. Aly stellt die berechtigte Frage, was passiert w\u00e4re, wenn Galen fr\u00fcher seine Stimme erhoben und wenn er vor allem nicht allein auf weiter Flur geblieben w\u00e4re.<\/p>\n<p>      Die blutigste Konkursverschleppung der Weltgeschichte<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\">Im Zentrum der Analyse steht \u2013 wenig \u00fcberraschend, das hat er bereits anderswo dargelegt \u2013 Alys Charakterisierung der Hitlerschen Politik als \u201ehochkriminell durchorganisierte, blutigste Konkursverschleppung der Weltgeschichte\u201c. Die Aufr\u00fcstung der Wehrmacht war nur durch massive Staatsverschuldung m\u00f6glich, was den Krieg unausweichlich machte, der die Verschuldung weiter erh\u00f6hte. So wurden die deutschen Juden enteignet, die besetzten L\u00e4nder ausgeraubt und diesen nahegelegt, ebenfalls ihre Juden zu enteignen. Wurden die Lebensmittel in Deutschland knapp, plante man das Verhungernlassen ganzer St\u00e4dte in der Sowjetunion.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\">\u201eDie staatlich organisierte Expropriation der Juden entlastete die als arisch definierte deutsche Mehrheit bis zum letzten Kriegstag und dar\u00fcber hinaus\u201c, schreibt Aly. Nicht nur dar\u00fcber wurde auch lange nach Kriegsende geschwiegen. Noch unter der Regierung Helmut Schmidt wurden die Akten der Reichsbankkommissare in den besetzten L\u00e4ndern vernichtet. \u201eH\u00e4tten die Nachfolgestaaten Hitlerdeutschlands das Geraubte zur\u00fcckerstatten und f\u00fcr die Zerst\u00f6rungen, Verletzten und Toten, f\u00fcr die Waffen und Bomben, die aufgewendet werden mussten, um die hitlerdeutschen Aggressoren zu besiegen, bezahlen m\u00fcssen, w\u00e4re jeder wirtschaftliche Neuanfang unm\u00f6glich geworden.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"15\">Viele Deutsche, die bei diesen Verbrechen mitwirkten, waren keine NSDAP-Mitglieder, sie kamen \u201eaus der Mitte der Gesellschaft\u201c. Die Regierung, die Staat und Gesellschaft zusehends verschmolz, konnte \u201eauf Millionen von aktiven Unterst\u00fctzern, von gleichg\u00fcltigen, fungiblen Mitl\u00e4ufern und mehreren Hunderttausend an den Schreibtischen, in der Logistik und der Verwaltung sowie in den St\u00e4tten zur Menschenvernichtung t\u00e4tigen Exekutoren\u201c bauen. Weshalb Aly bevorzugt, von Hitlerdeutschland und den Deutschen, nicht von \u201eden Nationalsozialisten\u201c zu sprechen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\">Auch die ersten Opfer des Regimes, das sich durch hohe innere Pluralit\u00e4t auszeichnete, waren Deutsche, die als politische Gegner exemplarisch verhaftet wurden. Seit 1934 richtete sich die Gewalt gegen \u201eInl\u00e4nder, die von der gesellschaftlichen Mehrheit als unliebsame, das kerndeutsche Miteinander beeintr\u00e4chtigende Randgruppen angesehen wurden\u201c, schreibt Aly. \u201eVorneweg z\u00e4hlten dazu die Juden, die knapp ein Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmachten, es folgten Menschen, die \u201azigeunerisch\u2018 umherzogen, Kleinkriminelle, Arbeitsscheue, Obdachlose, Landstreicher, Behinderte, psychisch Auff\u00e4llige. Am Ende fanden Wissenschaftler den Sammelbegriff \u201aGemeinschaftsfremde\u2018.\u201c<\/p>\n<p>      Die Deutschen, nicht die Nationalsozialisten<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\">Aly wendet sich dagegen, diesen \u201eauf das aktive oder passive Mittun der Volksmassen gest\u00fctzten Schurkenstaat\u201c unter dem allgemeinen, sehr unterschiedliche Regime beschreibenden Begriff \u201eFaschismus\u201c zu subsumieren. Die Adjektive \u201enationalsozialistisch\u201c und \u201ev\u00f6lkisch\u201c erscheinen ihm hohl, auch wenn man sie mit dem inhaltlich entleerten Schimpfwort \u201eIdeologie\u201c kombiniere.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"19\">Der Holocaust habe auf dem Antisemitismus basiert, \u201eh\u00e4tte jedoch ohne einen insgesamt m\u00f6rderisch gef\u00fchrten, allein von Deutschland zu verantwortenden Gro\u00dfkrieg nicht ins Werk gesetzt werden k\u00f6nnen\u201c. Aly versucht zu zeigen, dass es das Scheitern des Kriegs war, das Hitler im Winter 1941 zum Entschluss brachte, das von seinen SS-Gener\u00e4len, Besatzungs- und Umvolkungsmanagern begonnene Mordprogramm auf die Gesamtheit der europ\u00e4ischen Juden auszuweiten, um das Volk auf den \u201eEndsieg\u201c einschw\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Ein rechtsradikaler deutscher Theoretiker hatte allerdings bereits 1923 aus dem Genozid an den Armeniern geschlossen, \u201edass die Reinigung eines Volkes im gr\u00f6\u00dften Stil von Fremdk\u00f6rpern jeder Art sehr wohl m\u00f6glich ist\u201c, worauf Aly am Anfang seines Buches hinweist.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\">Die Ermordung der Juden, von Menschen mit Behinderung, von sowjetischen und polnischen Zivilisten und Kriegsgefangenen erzeugten laut Aly die mafiose Schweige-Gemeinschaft von Volk und F\u00fchrung, die das Weitermachen bis zum Schluss erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"21\">Er betont jedoch, dass es erstens die Nazi-Ideologie nicht gab, sondern situativ der Lage angepasste Programme, und zweitens sich der Mord an den Juden nicht ausschlie\u00dflich aus antisemitischem Hass, Irrationalismus oder \u201eWahn\u201c erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Er weist aber selbst darauf hin, dass das Regime politisch umsetzte, was etwa am ersten Lehrstuhl f\u00fcr Rassenhygiene an der M\u00fcnchener LMU oder am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut f\u00fcr Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, wo Dr. Dr. Josef Mengele studierte, vorgedacht wurde. Alys barsche Zur\u00fcckweisung des Begriffs der Ideologie liest sich daher arg polemisch. Werden Menschen erst als \u201elebensunwert\u201c oder \u201eUntermenschen\u201c gezeichnet, ist ihre potenzielle Vernichtung mitgedacht.<\/p>\n<p>      Bessere Menschen, denen die Zukunft geh\u00f6rte<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"23\">Wo aber fing das \u00dcbel an? Aufstieg und Macht\u00fcbernahme der NSDAP k\u00f6nnten nicht allein dem rechten Lager zur Last gelegt werden, die Weimarer Republik sei nicht nur am verlorenen Krieg, dem Versailler Diktat, Wirtschaftskrisen, rechten Beamten, Richtern und Milit\u00e4rs gescheitert, argumentiert Aly. Die Kommunisten hatten die Republik genauso vehement bek\u00e4mpft wie die Nazis. Der Historiker richtet den Blick auf die vielen jungen und protestantischen W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler, die bei zwei Wahlen im Jahr 1932 die NSDAP zur st\u00e4rksten Fraktion im Reichstag machten. Bei beiden Wahlen errangen Parteien, die ein Ende der Republik anstrebten, \u00fcber 50 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"24\">Bald habe sich der Nationalsozialismus als identit\u00e4re Massenbewegung pr\u00e4sentiert, \u201edie f\u00fcr das Ende erlittener Dem\u00fctigungen eintrat, Denkm\u00e4ler st\u00fcrzte, Stra\u00dfen umbenannte und ihre Anh\u00e4nger als per se bessere Menschen qualifizierte, denen die Zukunft geh\u00f6rte\u201c. Das erscheint Aly \u201enicht unaktuell\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"25\">Eine der Lehren, die sich seiner Meinung nach aus dieser Analyse ziehen lie\u00dfen, lautet, \u201edass \u00e4hnlich agierende, auf st\u00e4ndigen Aktionismus und Daueraggression setzende politische Regime fr\u00fchzeitig in ihren Bewegungsm\u00f6glichkeiten gestoppt, zumindest deutlich abgebremst werden m\u00fcssen\u201c. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Buch-ueber-Strategien-von-AfD-und-Putin\/!6068257\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wenn man sich derzeit in der Welt umsieht<\/a>, scheint das allerdings leichter gesagt als getan. Allen, die aber verstehen wollen, \u201ewie das geschehen konnte\u201c, weil es wieder geschehen kann, sei Alys Buch zur Lekt\u00fcre empfohlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie konnte das geschehen? 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