{"id":392697,"date":"2025-09-03T04:04:09","date_gmt":"2025-09-03T04:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/392697\/"},"modified":"2025-09-03T04:04:09","modified_gmt":"2025-09-03T04:04:09","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-du-siehst-aus-wie-ich-mich-fuehle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/392697\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Du siehst aus, wie ich mich f\u00fchle"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">zu<br \/>\nden wichtigeren Terminen im politischen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> geh\u00f6rt die<br \/>\nLandespressekonferenz \u2013 eine Veranstaltung, die genauso hei\u00dft wie die<br \/>\nInstitution, die sie ausrichtet: Landespressekonferenz. Nach den Sitzungen des<br \/>\nSenats stellen die Senatorinnen und Senatoren, Staatsr\u00e4tinnen und -r\u00e4te und<br \/>\nandere Menschen aus dem politischen Betrieb die relevanten Entscheidungen des<br \/>\nTages vor und stellen sich den Fragen der Hamburger Presse. Seit der Pandemie<br \/>\nwerden die Landespressekonferenzen auch online \u00fcbertragen, was f\u00fcr das<br \/>\npolitische Leben in Hamburg eine so wesentliche Errungenschaft ist, wie zuvor<br \/>\nwahrscheinlich der Bau des Rathauses (ja, Sie d\u00fcrfen das gern \u00fcbertrieben<br \/>\nfinden, ich bleibe dabei).\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\nder gestrigen Landespressekonferenz ging es um die beiden gr\u00f6\u00dften, vision\u00e4rsten<br \/>\nund umstrittensten Projekte, die sich der Senat vorgenommen hat, in beiden<br \/>\nF\u00e4llen liegt die Verwirklichung weit nach dem Ende der laufenden Legislatur<br \/>\n(wenn \u00fcberhaupt): die Olympia-Bewerbung und der Neubau der Hamburgischen<br \/>\nStaatsoper. Was es dabei konkret Neues gibt, lesen Sie weiter unten in den<br \/>\nNachrichten; die Pr\u00e4sentation und Diskussion beider Themen durch \u2013 unter<br \/>\nanderem \u2013 insgesamt vier Senatoren dauerte knapp drei Stunden, und als nach<br \/>\ndiesen drei Stunden ein gesch\u00e4tzter Kollege auch noch eine Frage zum Elbtower<br \/>\nstellte, hatten selbst die redefreudigsten Teilnehmer der Sitzung erkennbar<br \/>\nkeine Lust mehr (beim Elbtower aber steht immerhin schon der Rohbau, verglichen<br \/>\nmit den beiden anderen Projekten ist er also quasi bezugsfertig).\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als<br \/>\ndie <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/olympische-spiele\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olympischen Spiele<\/a> vorbei waren und der Neubau der Oper beginnen sollte, wurde im<br \/>\nRathaus eine kurze L\u00fcftungspause n\u00f6tig. Ich, der ich die Sitzung neben meinem<br \/>\nge\u00f6ffneten B\u00fcrofenster verfolgt hatte, stie\u00df in dieser Pause auf einen Beitrag<br \/>\n\u00fcber ein U-Boot der kaiserlichen Marine, das vor 106 Jahren vor der Insel<br \/>\nScharh\u00f6rn in der Nordsee gesunken war. Das 57 Meter lange Boot, 1911 in Kiel<br \/>\ngebaut, war 1919 auf der Auslieferungsfahrt nach Gro\u00dfbritannien gesunken, man<br \/>\nvermutet: versenkt von der eigenen Mannschaft. Nun sollte ein Schwimmbagger<br \/>\nnamens Matador 3 das Wrack bergen, aber das gelang nur zur H\u00e4lfte: Das Boot<br \/>\nzerbrach, die H\u00e4lfte liegt noch auf dem Meeresgrund. Die andere H\u00e4lfte aber<br \/>\nwurde Anfang der Woche auf einem Ponton nach Cuxhaven geschleppt. Ein Riesenhaufen<br \/>\nSchrott, \u00fcberhaupt nicht mehr erkennbar als das, was es einmal gewesen war.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Staunend<br \/>\nbetrachtete ich die Bilder des Wracks. Dann wurde die Sitzung fortgesetzt, und<br \/>\nfalls Sie sich nun fragen, was der Schrotthaufen mit der Olympia-Bewerbung oder<br \/>\ndem neuen Opernhaus zu tun hat:\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gar<br \/>\nnichts nat\u00fcrlich.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr Florian Zinnecker<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen,<br \/>\nwissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail<br \/>\nan <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-09\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Christian Charisius\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ob der geplante Neubau<br \/>\nder Staatsoper in der HafenCity tats\u00e4chlich realisiert wird, k\u00f6nnte <strong>sich<br \/>\nerst im ersten Quartal 2028 entscheiden.<\/strong> Nach den aktuellen Pl\u00e4nen des<br \/>\nSenats, die Kultursenator Carsten Brosda, Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein<br \/>\nund Finanzsenator Andreas Dressel (alle SPD) am Dienstag vorstellten, soll bis<br \/>\ndahin eine finale Kostensch\u00e4tzung vorliegen, auf deren Basis die K\u00fchne-Stiftung<br \/>\nals Finanzier des Projekts dann die endg\u00fcltige Entscheidung f\u00fcr oder gegen das<br \/>\nProjekt trifft. Wie die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/oper\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oper<\/a> aussehen wird, soll nach einem<br \/>\nArchitektenwettbewerb noch in diesem Jahr feststehen. L\u00e4uft dann alles nach den<br \/>\nPl\u00e4nen des Senats, w\u00e4re mit einer Er\u00f6ffnung fr\u00fchestens zur Saison 2034\/35 zu<br \/>\nrechnen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der neue Leiter der<br \/>\nOlympia-Projektgruppe, Steffen R\u00fclke, <strong>sieht Hamburg als aussichtsreichsten<br \/>\ndeutschen Bewerber<\/strong> f\u00fcr die Ausrichtung der Spiele. Das Hamburger Konzept<br \/>\nsei f\u00fcr ihn das kl\u00fcgste und professionellste, sagte R\u00fclke bei seiner Vorstellung<br \/>\ndurch Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote im Rathaus.\u00a0Als fr\u00fcherer<br \/>\nAbteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium habe er einen bundesweiten<br \/>\n\u00dcberblick gewinnen k\u00f6nnen. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/olympische-spiele\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olympia<\/a> sei f\u00fcr ihn ein &#8222;absolutes<br \/>\nLeidenschaftsthema&#8220; und weit mehr als &#8222;nur eine Sportveranstaltung&#8220;.\n<\/p>\n<p>                        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Patrick Pleul\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Das Hamburger<br \/>\nHousing-First-Projekt wird dauerhaft weitergef\u00fchrt.<\/strong> Seit dem 1. September ist das zuvor befristete Modell in ein regul\u00e4res<br \/>\nHilfsangebot \u00fcbergegangen, wie die Sozialbeh\u00f6rde best\u00e4tigte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Bilanz der Pilotphase f\u00e4llt positiv aus: Statt der vorgesehenen 30<br \/>\nkonnten seit dem Start im Jahr 2022 bereits 39 obdachlose Menschen in eigenen<br \/>\nWohnungen untergebracht werden. Bislang war das Projekt an eine gedeckelte<br \/>\nF\u00f6rdersumme der Stadt gebunden, die Zahl der Vermittlungen daher begrenzt.<br \/>\nK\u00fcnftig werden die inbegriffenen Leistungen aber nach dem Sozialgesetzbuch<br \/>\nabgerechnet \u2013 damit w\u00e4re theoretisch mehr Spielraum f\u00fcr zus\u00e4tzliche Wohnungsvermittlungen<br \/>\ngegeben. Wie viele Wohnungen es am Ende sein werden, h\u00e4ngt jedoch davon ab, ob<br \/>\ndie sozialen Tr\u00e4ger auf dem angespannten Hamburger Markt \u00fcberhaupt freie<br \/>\nWohnungen finden. Die Stadt selbst will keine Wohnungen anmieten oder ankaufen,<br \/>\nbetonte die Sozialbeh\u00f6rde gegen\u00fcber der ZEIT; die Akquise bleibe Aufgabe freier<br \/>\nTr\u00e4ger.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Housing First bedeutet, dass<br \/>\nobdachlose Menschen bedingungslos eine eigene Wohnung erhalten, die Miete<br \/>\n\u00fcbernimmt anfangs in der Regel das Sozialamt oder das Jobcenter. Die<br \/>\nObdachlosen werden nach dem Einzug von Sozialarbeitern betreut. Bisher k\u00fcmmert<br \/>\nsich ein Tr\u00e4gerverbund aus der Benno und Inge Behrens-Stiftung, der Diakonie<br \/>\nHamburg und dem evangelischen Kirchenkreis Hamburg-Ost um die Vermittlung. Nun<br \/>\n\u00f6ffnet die Sozialbeh\u00f6rde das Programm: Auch andere Tr\u00e4ger k\u00f6nnen k\u00fcnftig<br \/>\nWohnungen nach dem Housing-First-Prinzip anbieten. Nach Aussage der Beh\u00f6rde<br \/>\nlaufen dazu bislang noch keine Gespr\u00e4che. Die Evaluation des Modellprojekts sei<br \/>\nabgeschlossen, der Abschlussbericht aber noch in Arbeit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Annika Lasarzik\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Bei der 10.<br \/>\nAusgabe der <strong>Hamburg Cruise Days<\/strong> werden in der kommenden Woche acht<br \/>\nKreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen anlegen. F\u00fcnf von ihnen werden an einer<br \/>\ngro\u00dfen Parade am Samstagabend teilnehmen, wie der Veranstalter in Hamburg<br \/>\nmitteilte. Am Abend wird der Hafen wieder blau beleuchtet <strong>\u2022<\/strong> Ein Mann,<br \/>\nder am Montag im d\u00e4nischen Odense eine <strong>54-j\u00e4hrige Frau erschossen<\/strong> haben<br \/>\nsoll, ist wenige Stunden sp\u00e4ter am Hamburger Flughafen festgenommen worden <strong>\u2022<\/strong><br \/>\nDrei M\u00e4nner haben im Stadtteil Ei\u00dfendorf einen <strong>80 Jahre alten Mann in seiner<br \/>\nWohnung \u00fcberfallen<\/strong> und ausgeraubt\u00a0\u00a0\n<\/p>\n<p>        AUS DER HAMBURG-AUSGABE            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Co Merz<\/p>\n<p>        &#8222;Viele sagten: Hamburg? Hier k\u00f6nnt ihr\u2019s vergessen&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach 17 Jahren<br \/>\nbeim Ensemble Resonanz geht dessen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tobias Rempe als Intendant<br \/>\nan das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Was nimmt er aus Hamburg mit? Lesen<br \/>\nSie hier einen Ausschnitt aus dem Interview von ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Florian<br \/>\nZinnecker.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>DIE ZEIT:<\/strong> In ein paar Tagen beginnt Ihre erste Saison als<br \/>\nIntendant des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt \u2013 ein Riesentanker im<br \/>\nVergleich zum <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ensemble\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ensemble<\/a> Resonanz in Hamburg, das Sie vorher geleitet haben. Wie<br \/>\noft haben Sie schon \u00fcber die komplizierteren Strukturen geflucht?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Tobias Rempe:<\/strong> Ach, so schlimm ist es nicht. Aber es stimmt<br \/>\nschon, im neuen Job ist alles zehnmal so gro\u00df.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Ihre Berufung an eines der wichtigsten H\u00e4user der<br \/>\nKlassikwelt zeigt, dass Sie in Hamburg einiges richtig gemacht haben \u2013 oder?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Rempe:<\/strong> (lacht) In Hamburg ist in den letzten<br \/>\nJahren wahrscheinlich insgesamt einiges richtig gemacht worden. Und ich glaube<br \/>\nschon, dass man von einem Start-up der freien Szene viel an ein gro\u00dfes Haus<br \/>\nmitnehmen kann. Etwa, wie man eine Stadtgesellschaft erreichen kann, die l\u00e4ngst<br \/>\nnicht mehr nur aus Menschen besteht, die seit Generationen in der klassischen<br \/>\nMusik verwurzelt sind.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Sie geh\u00f6rten zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des<br \/>\nEnsembles Resonanz, sp\u00e4ter waren Sie dessen Manager. Wof\u00fcr steht das Ensemble?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Rempe:<\/strong> Das Ensemble Resonanz will klassische Musik als<br \/>\nzeitgen\u00f6ssische Kunstform pr\u00e4sentieren, aber \u2013 und das war zum Zeitpunkt der<br \/>\nGr\u00fcndung ein tats\u00e4chlich neuer Gedanke \u2013 ohne sich auf eine Epoche zu<br \/>\nspezialisieren. Gespielt wird alles, egal ob Barock, Klassik, Romantik oder 20.<br \/>\nJahrhundert, aber immer mit Bezug zur Gegenwart. Altes steht also neben Neuem,<br \/>\njedes Werk bekommt so noch einmal eine ganz eigene Aussage.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Wie kam es zur<br \/>\nGr\u00fcndung?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Rempe:<\/strong> Den Eigene-Band-Moment hatte das Ensemble in<br \/>\neinem Kammerorchesterkurs der Jungen Deutschen Philharmonie, in der die Musiker<br \/>\nim Studium zusammen gespielt haben. Danach ging es einfach weiter. Und als um<br \/>\ndie Jahrtausendwende die Entscheidung anstand, ob der eigene Weg in ein<br \/>\nOrchester f\u00fchrt, in eine Lehrt\u00e4tigkeit oder wohin sonst, haben sich die Musiker<br \/>\nentschieden, das Ensemble zu ihrem Beruf zu machen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Also: volles Risiko?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Rempe:<\/strong> Exakt. Die ersten Jahre waren dann wirklich hart.<br \/>\nMindestens zehn Jahre lang haben die Musiker so getan, als sei das Ensemble ihr<br \/>\nHauptberuf, mussten ihr Geld aber woanders verdienen. Dadurch wurden sie<br \/>\nk\u00fcnstlerisch pr\u00e4zise und kompromisslos.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie eng das Schicksal des Ensembles mit der<br \/>\nElbphilharmonie zusammenh\u00e4ngt und warum Rempe die letzten Jahre dennoch nicht<br \/>\nuneingeschr\u00e4nkt als Erfolgsgeschichte versteht, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/37\/tobias-rempe-intendant-berliner-konzerthaus-ensemble-resonanz-hamburg?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Normalerweise spreche ich zweimal 45 Minuten. Heute soll es schneller<br \/>\ngehen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit diesem Scherz begann der ehemalige<br \/>\nSportmoderator Gerhard Delling am Dienstag seine Aussage im Prozess gegen seine<br \/>\nLebensgef\u00e4hrtin Christina Block \u2013 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-09\/gerhard-delling-christina-block-prozess-entfuehrung-kinder?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die ZEIT-Reporterin Anne Kunze berichtet hier \u00fcber den Fall<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das <a href=\"https:\/\/www.indiecon-festival.com\/events\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Independent Publishing Festival &#8222;Indiecon&#8220;<\/a><br \/>\nbietet im Oberhafen kostenlose Einblicke in die Welt der Medien, Kultur und<br \/>\nKreativwirtschaft. Das Motto in diesem Jahr lautet &#8222;Where do we go from<br \/>\nhere?&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Indiecon&#8220;, 5.\u20137. September, Gleishalle Oberhafen,<br \/>\nStockmeyerstra\u00dfe 43; <a href=\"https:\/\/www.indiecon-festival.com\/events\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">das Programm<br \/>\nfinden Sie hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Feierabend             \u00a9\u00a0Hilke Suhr<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Neulich im Supermarkt: Der Sommer ist noch nicht<br \/>\nvorbei, und doch t\u00fcrmt sich bereits ein riesiges Sortiment weihnachtlicher<br \/>\nLebkuchen in \u00fcberquellenden K\u00f6rben. Kommentiert ein \u00e4lterer Herr vergn\u00fcgt: &#8222;Die<br \/>\nmachen das f\u00fcr Leute wie mich, die schon \u00fcber 90 sind und Weihnachten<br \/>\nvielleicht nicht mehr erleben.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von Matias Boem\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, zu den wichtigeren Terminen im politischen Hamburg geh\u00f6rt die Landespressekonferenz \u2013 eine Veranstaltung, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":392698,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[33107,9936,29,2016,26382,30,551,692,91209,7292,104422,105175,105311],"class_list":["post-392697","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-andreas-dressel","tag-carsten-brosda","tag-deutschland","tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","tag-florian-zinnecker","tag-germany","tag-grossbritannien","tag-hamburg","tag-karin-pein","tag-nordsee","tag-scharhoern","tag-steffen-ruelke","tag-tobias-rempe"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115138387332472350","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/392697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=392697"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/392697\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/392698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=392697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=392697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=392697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}