{"id":393298,"date":"2025-09-03T09:40:13","date_gmt":"2025-09-03T09:40:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/393298\/"},"modified":"2025-09-03T09:40:13","modified_gmt":"2025-09-03T09:40:13","slug":"meine-brust-gehoert-mir-in-dem-roman-haus-des-fluessigen-goldes-stellt-christian-berger-die-frage-nach-der-bedeutung-von-muttermilch-literaturkritik-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/393298\/","title":{"rendered":"Meine Brust geh\u00f6rt mir! &#8211; In dem Roman \u201eHaus des fl\u00fcssigen Goldes\u201c stellt Christian Berger die Frage nach der Bedeutung von Muttermilch : literaturkritik.de"},"content":{"rendered":"<p>In dem Roman \u201eHaus des fl\u00fcssigen Goldes\u201c stellt Christian Berger die Frage nach der Bedeutung von Muttermilch<br \/>\nVon <a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/public\/mitarbeiterinfo.php?rez_id=4800\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Miriam Seidler<\/a><a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/rss\/ma\/4800\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"16\" border=\"0\" alt=\"RSS-Newsfeed neuer Artikel von Miriam Seidler\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rss.gif\" style=\"vertical-align:bottom;margin-left:5px;\"\/><\/a><br \/>\n <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vgw-img\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/e723b69f25fb49f1bc61b51448dd786c.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\n<a class=\"icon\" href=\"#biblio\">Besprochene B\u00fccher \/ Literaturhinweise<\/a><\/p>\n<p class=\"rez\">W\u00e4hrend der Corona-Pandemie wurde das Toilettenpapier knapp, da in den privaten Haushalten wesentlich mehr verbraucht wurde, als das in normalen Zeiten der Fall ist. Der Lieferengpass weckte zumindest kurzfristig das Bewusstsein daf\u00fcr, dass wir in unserem Alltag von Firmen und deren Logistik abh\u00e4ngig sind. Was, so fragt Christian Berger in seinem Roman Haus des fl\u00fcssigen Goldes wenn nicht das Toilettenpapier ausgeht, sondern ein Grundnahrungsmittel f\u00fcr eine Bev\u00f6lkerungsgruppe, die wie keine andere aufgrund ihrer Hilflosigkeit auf Unterst\u00fctzung angewiesen ist? Was, wenn kein Milchpulver f\u00fcr Babynahrung verf\u00fcgbar ist?&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Das ist der Ausgangspunkt des satirischen, aber in seiner kritischen Reflexion durchaus ernst zu nehmenden Romans Haus des fl\u00fcssigen Goldes. In einem Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft gibt es aufgrund einer Verunreinigung der Anlagen beim gr\u00f6\u00dften Hersteller von Babynahrung einen Lieferengpass. Die Regale sind leer. M\u00fctter, die nicht stillen k\u00f6nnen oder wollen, sind verzweifelt. Ihre Babys hungern. Da richten sich alle Augen in den sozialen Medien auf ein Gesch\u00e4ftsmodell, f\u00fcr das sich bislang wenige interessiert haben: Im Haus des fl\u00fcssigen Goldes pumpen junge Frauen ihre Muttermilch ab, die zu horrenden Preisen verkauft wird. Reiche Paare decken sich hier mit zertifizierter Muttermilch ein und sorgen somit f\u00fcr einen guten Start f\u00fcr ihren Nachwuchs ins Leben. Aber auch Bodybuilder glauben daran, dass Muttermilch sie beim Muskelaufbau unterst\u00fctzt und kaufen diese zu hohen Preisen ein. Die modernen Ammen verdienen gut. Clarissa, die Erfinderin dieses Erfolgsmodells, bietet ihnen und ihrem Nachwuchs ein Rundum-Sorglos-Paket: Ern\u00e4hrung, Fitnessprogramm und Kinderbetreuung werden im Haus des fl\u00fcssigen Goldes ebenso zur Verf\u00fcgung gestellt, wie eigene R\u00e4ume, in denen die Frauen sich einrichten k\u00f6nnen, um ihre Milch abzupumpen.&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Doch mit dem Engpass in der Lieferung von Milchpulver nimmt die Kritik zu. Vor dem Haus demonstrieren aufgebrachte Menschen, die sich um die Ern\u00e4hrung ihrer Kinder sorgen, weil hier Milch nicht kostenfrei abgegeben wird. In Zeiten der Not, so ihre Argumentation, muss die Gesellschaft zusammenhalten. Der Appell an die M\u00fctter wird kontrovers diskutiert. In ihrem Selbstverst\u00e4ndnis sind die jungen M\u00fctter Unternehmerinnen und es bleibt ihnen \u2013 \u00e4hnlich wie einem Sportler, der ebenso das Potential seines K\u00f6rpers nutzt \u2013 nur wenig Zeit, um mit ihrer Muttermilch Geld zu verdienen und sich somit ein Polster f\u00fcr sp\u00e4ter anzulegen. Als Gegenmodell wird die liebende Mutter aufgerufen, die sich und ihre Milch selbstlos weitergibt.&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Der Roman beginnt mit einer Aufsehen erregenden Geste: Die junge Mutter Maya kommt mit ihrer Tochter am Haus des fl\u00fcssigen Goldes an. Ihr Job gibt ihr Selbstbewusstsein und so nimmt sie nicht den Hintereingang, sondern schreitet mit ihrer Tochter durch die demonstrierende Menge. Kurzbevor sie das Haus erreicht, werden die Rufe lauter. Sie richten sich nicht an Maya, sondern an ihre Tochter: \u201eDeine Mutter ist eine Schande f\u00fcr alle M\u00fctter.\u201c Ganz abgesehen davon, dass hier ein Anspruch formuliert wird, der der Frau das Recht entzieht, \u00fcber ihren eigenen K\u00f6rper zu entscheiden, wehrt sich Maya nun, indem sie der Menge mit einer Geste ihre Meinung kundtut, die wenig sp\u00e4ter viral geht:&#13;<\/p>\n<blockquote><p>&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Da stand ich, Maya, im schwarzen Trainingsanzug, mit knallgelben Turnschuhen, eine Sonnenbrille im Gesicht, mit meiner Tochter, deren Gesicht man zum Gl\u00fcck nicht sehen konnte, auf dem Arm, vor dem Eingang zum Haus des fl\u00fcssigen Goldes, hinter mir zwei grimmige Sicherheitsm\u00e4nner, neben meinem rechten Turnschuh eine gro\u00dfe K\u00fchlbox \u2013 und streckte formvollendet meinen Mittelfinger in die Luft. Ich sah weder ver\u00e4rgert noch w\u00fctend aus. Ich hatte ein leises L\u00e4cheln um die Mundwinkel.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"rez\">Mayas Instagram Account wird in den n\u00e4chsten Stunden vor allem mit Hassbotschaften geflutet. Ihre Adresse kursiert im Netz und sie muss im gut gesicherten Haus des fl\u00fcssigen Goldes bleiben. Am n\u00e4chsten Tag nehmen auch hier die Proteste zu und Maya ger\u00e4t wieder ins Rampenlicht. Als eine Mutter ihr hungriges Kind vor dem Haus ablegt, geht sie hinaus und stillt das schreiende Kind vor den Augen der \u00d6ffentlichkeit. Der Impuls, dem Kind zu helfen, wird ihr nun im Haus des fl\u00fcssigen Goldes als Versto\u00df gegen ihren Vertrag ausgelegt:&#13;<\/p>\n<blockquote><p>&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Ich, die siebzig Liter der nahrhaftesten Muttermilch pro Woche abpumpte, ich, die mit Abstand die besten Werte hatte, mich gesund ern\u00e4hrte, sportlich und fit war, [\u2026] ich, Maya, die einem hilflosen Gesch\u00f6pf wieder Kraft eingefl\u00f6\u00dft hatte, ich, die pumpte und pumpte, abf\u00fcllte und abf\u00fcllte, K\u00fchlschr\u00e4nke und Eisschr\u00e4nke voller Milchfl\u00e4schchen und Milchpackungen, ich, die gab und gab und sich keinen Augenblick beklagt hatte, ich, die erstmals kurz davor war, Goldene des Monats zu werden \u2013 ich, Maya, sollte gestohlen haben?!&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Von uns? Von einem Wir, in dem ich schon nicht mehr enthalten war? Von einem Wir, an dem ich beharrlich gearbeitet hatte, wenn es b\u00f6ses Blut zwischen den Goldenen gegeben, wenn sich eine zur\u00fcckgesetzt, \u00fcbersehen gef\u00fchlt hatte? [\u2026]&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Unser Vertrag sagte, dass au\u00dfer der Milch, die f\u00fcr mein Kind war, alle Milch, die ich produzierte, dem Haus des fl\u00fcssigen Goldes geh\u00f6rte. In diesem Moment war dieses Kind mein Kind gewesen. Unser Kind. Unser aller Kind, von denen drinnen und denen drau\u00dfen. Ich war ma\u00dflos entt\u00e4uscht von Clarissa. Wir, Mia und ich, waren ma\u00dflos entt\u00e4uscht von ihr.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"rez\">Mayas Selbstbild changiert hier zwischen der hingebungsvollen Frau und Mutter, die ihren K\u00f6rper ausbeutet, um anderen zu helfen. Andererseits ist sie auch alleinerziehende Mutter, die um jeden Preis f\u00fcr sich und ihre Tochter sorgen muss und das angenehme Leben, das sie im Haus des fl\u00fcssigen Goldes lebt, nicht aufgeben m\u00f6chte. Ihre Wehklage hilft ihr nicht: Sie muss das Haus mit ihrer kleinen Tochter verlassen und Clemens Berger legt schonungslos die Widerspr\u00fcchlichkeit im Handeln seiner Figur offen.&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Die junge Mutter wird mit ihrem Kind im Folgenden von einem zum anderen gereicht. Alle wollen ihr helfen \u2013 wobei es vor allem darum geht, aus der Situation finanziellen Gewinn zu schlagen. Sei es der Fu\u00dfballprofi, der sie als Amme f\u00fcr seine Kinder gewinnen will, oder die Influencerin, die mit dem gemeinsamen Auftritt f\u00fcr Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken sorgt, oder der Konzern, der mit ihr Werbung f\u00fcr sein Milchpulver machen m\u00f6chte \u2013 jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Maya muss sich dar\u00fcber klar werden, wie sie sich positionieren will. Wobei f\u00fcr sie auch die Frage im Fokus steht, wie sie die Lage gewinnbringend f\u00fcr sich und ihre Tochter nutzen kann.&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Christian Berger hat mit dem rasant erz\u00e4hlten Buch Haus des fl\u00fcssigen Goldes einen Roman \u00fcber ein Leben in Zeiten von Social Media geschrieben. Wer wann wo was postet, ist ebenso von Interesse, wie die Anzahl der Follower, Klicks und Kommentare. In dem er seine Protagonistin in die Welt von Stars und Sternchen katapultiert, wird eindrucksvoll illustriert, wie es den Menschen hinter diesen Zahlen geht. Sie leben abgeschottet, umgeben von Luxus. Dieses einsame Leben m\u00f6chte Maya ebenso wenig f\u00fchren, wie es sie unber\u00fchrt l\u00e4sst, dass Menschen in der \u00d6ffentlichkeit Negatives \u00fcber sie berichten. Sie verliert schnell das Interesse an der \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit und m\u00f6chte dieser entkommen.&#13;<\/p>\n<p class=\"rez\">Daneben steht aber eine weitere, ebenso zentrale Frage im Zentrum des Romans: Was macht eine gute Mutter aus? Das ist ein Thema, das Autorinnen und Autoren in den vergangenen Jahren immer wieder umtreibt. Hat Maren Wuster in ihrem geschickt kombinierten Doppelroman Eine beil\u00e4ufige Entscheidung die Geschichte einer Mutter erz\u00e4hlt, die, von der Mutterrolle v\u00f6llig \u00fcberfordert, Mann und Kind verl\u00e4sst und von ihren schmerzenden, mit Muttermilch gef\u00fcllten Br\u00fcste daran erinnert wird, was sie hinter sich gelassen hat , so hat Verena Kessler in ihrem Roman Eva in Anlehnung an die Birthstrike-Bewegung die Frage gestellt, ob es in Zeiten des Klimawandels verantwortungsbewussten Menschen noch m\u00f6glich ist, sich bewusst f\u00fcr ein Kind zu entscheiden. An die komplexen Strukturen dieser beiden Romane reicht der linear erz\u00e4hlte Text von Clemens Berger nicht heran. Dennoch f\u00fcgt er dem Mutterbild eine neue, wichtige Facette hinzu, indem er seine Leserinnen und Leser mit zahlreichen Fragen konfrontiert: Darf Maya als moderne Amme ihre Milch an andere verkaufen? Ist das Selbstbild als Unternehmerin, die mit der Muttermilch ein Produkt verkauft, nicht ein zu kapitalistischer Blick auf den K\u00f6rper der Frau? Schadet sie ihrer Tochter, wenn sie ihre \u00fcbersch\u00fcssige Milch zu Geld macht, oder tut sie ihr nicht vielmehr etwas Gutes, in dem sie f\u00fcr ihre Zukunft vorsorgt? H\u00f6rt das Selbstbestimmungsrecht der Mutter auf, nachdem sie ein Kind geboren hat, weil dieses nun das Anrecht auf die aufopferungsvolle Pflege der Mutter hat? Berger kn\u00fcpft damit an Fragen an, die auch rund um das Thema Abtreibung und Care-Arbeit von Frauen immer wieder gestellt werden. Er entwirft damit ein ebenso unterhaltsames wie eindrucksvolles Pl\u00e4doyer f\u00fcr das Selbstbestimmungsrecht der Frau \u2013 ohne dabei die Not der M\u00fctter aus dem Blick zu verlieren, die ihr Kind nicht stillen k\u00f6nnen oder wollen. Ist doch gerade der Stillzwang ein Mittel, um Frauen zu unterdr\u00fccken. Meine Brust geh\u00f6rt mir \u2013 so k\u00f6nnte dieser Roman auch \u00fcberschrieben sein. Und es ist beruhigend, dass dieses Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Selbstbestimmung der Frau von einem Mann verfasst wurde.<\/p>\n<p><a name=\"biblio\"\/><\/p>\n<tr>\n<td height=\"1\" bgcolor=\"#FF9900\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/spacer.gif\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td height=\"1\" bgcolor=\"#FF9900\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/spacer.gif\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\"\/><\/td>\n<\/tr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In dem Roman \u201eHaus des fl\u00fcssigen Goldes\u201c stellt Christian Berger die Frage nach der Bedeutung von Muttermilch Von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":393299,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-393298","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115139708572760533","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/393298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=393298"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/393298\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/393299"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=393298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=393298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=393298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}