{"id":394373,"date":"2025-09-03T19:13:12","date_gmt":"2025-09-03T19:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394373\/"},"modified":"2025-09-03T19:13:12","modified_gmt":"2025-09-03T19:13:12","slug":"koalitionsausschuss-union-und-spd-wollen-harmonisch-den-neustart-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394373\/","title":{"rendered":"Koalitionsausschuss: Union und SPD wollen harmonisch den Neustart wagen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.09.2025 20:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Harmonie statt Gez\u00e4nk &#8211; nach den Gespr\u00e4chen im Koalitionsausschuss geben sich Union und SPD zuversichtlich. Man werde nach vorne schauen und die Probleme des Landes angehen. Geplant sind ein Stahl- und ein Autogipfel.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeskanzler Friedrich Merz l\u00e4dt die angeschlagene Stahlindustrie zu einem Gipfel ins Kanzleramt ein. Das ist eins der Ergebnisse der Gespr\u00e4che zwischen CDU, CSU und SPD. Das Ziel laute, dass auf Dauer Stahlproduktion in Deutschland erhalten werde, sagte der Kanzler. &#8222;Wie wir dieses Ziel erreichen k\u00f6nnen, das wollen wir mit den Erzeugern und auch mit den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern besprechen&#8220;, sagte der CDU-Chef.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie deutsche Stahlindustrie stehe aktuell gleich von zwei Seiten unter Druck, sagte Merz: Durch Z\u00f6lle, die sie in den USA bezahlen m\u00fcssten und durch Dumping-Angebote aus China. Auch die schwache Nachfrage im Inland mache den Unternehmen zu schaffen, genau wie hohe Energiepreise. Die Rohstahlproduktion im Inland ging nach Angaben der Vereinigung Stahl im ersten halben Jahr um knapp 12 Prozent auf 17,1 Millionen Tonnen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>    Koalition will mit Autoindustrie beraten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch ein Treffen mit Vertretern der Autobranche sei geplant. Er werde zu einem industriepolitischen Dialog zur Zukunft der Automobilindustrie einladen, k\u00fcndigte Merz an. Nicht nur die gro\u00dfen Hersteller, auch die Zulieferindustrie leide im Augenblick stark, sagte er. &#8222;Deswegen lege ich Wert darauf, dass hier auch die Zulieferindustrie &#8211; und das sind ja zum Teil mittelst\u00e4ndische Unternehmen &#8211; dabei sind und mit uns diese Diskussion f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCDU-Chef Markus S\u00f6der betonte, man sei nicht bereit, Chinesen oder anderen Automobilm\u00e4rkten die Zukunft zu \u00fcberlassen. &#8222;Jeder muss wissen: Ohne Auto wird Deutschland industriell nicht funktionieren&#8220;, betonte er.\u00a0<\/p>\n<p>    Union und SPD \u00e4u\u00dfern sich optimistisch \u00fcber k\u00fcnftige Zusammenarbeit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGleichzeitig \u00e4u\u00dferten sich Union und SPD optimistisch \u00fcber die gemeinsame Arbeit. Man werde weitreichende Reformen anpacken, sagte der Kanzler. Der CDU-Vorsitzende betonte die Gemeinsamkeiten bei anstehenden Reformen des Sozialstaats. Alle drei Parteien seien sich einig, dass der Sozialstaat erhalten werden solle. Er solle nicht abgeschafft, geschliffen oder gek\u00fcrzt werden, sagte er bei dem gemeinsamen Auftritt mit den SPD-Vorsitzenden B\u00e4rbel Bas und Lars Klingbeil sowie CSU-Chef S\u00f6der.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir wollen ihn in seinen wichtigsten Funktionen erhalten. Und das hei\u00dft, wir m\u00fcssen ihn reformieren&#8220;, sagte der Bundeskanzler. Der Koalitionsausschuss habe die ersten Punkte gemeinsam besprochen, auch die Reform des B\u00fcrgergeldes. Die solle bis Jahresende auf den Weg gebracht werden. \u00c4hnlich klang die SPD-Vorsitzende Bas. Sie sei in dieser Frage einer Meinung mit dem Bundeskanzler, der Sozialstaat sei reformbed\u00fcrftig.<\/p>\n<p>    Priorit\u00e4t Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wirtschaft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie anstehenden Aufgaben wolle die Koalition gemeinsam l\u00f6sen, so Merz. &#8222;Dazu z\u00e4hlt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft, dazu z\u00e4hlt die Zukunftsf\u00e4higkeit der sozialen Sicherungssysteme und wir sind entschlossen, dieses Land wieder gemeinsam voranzubringen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBas f\u00fcgte hinzu, Priorit\u00e4t sei es, Arbeitspl\u00e4tze zu erhalten und neue zu schaffen. Die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/sozialstaatskommission-sozialleistungen-100.html\" title=\"Wie der Sozialstaat vereinfacht werden soll\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sozialstaatskommission<\/a> werde nun &#8222;relativ schnell auch \u00fcber alle staatlichen Leistungen gehen&#8220;. Ziel sei es, die Leistungen treffsicher, effektiver und b\u00fcrokratie\u00e4rmer zu gestalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Bas betonte die positive Stimmung bei den Gespr\u00e4chen und forderte ein Ende der \u00f6ffentlichen Auseinandersetzungen in der Regierungskoalition. Nach wochenlangen Diskussionen sei es nun an der Zeit, wieder nach vorne zu gucken: &#8222;Ich bin froh, dass wir uns jetzt wieder konzentrieren auf die gemeinsamen Ziele, die wir wirklich haben&#8220;, so Bas.<\/p>\n<p>    Koalition laut S\u00f6der vor entscheidenden Wochen und Monaten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCSU-Chef S\u00f6der sieht die schwarz-rote Koalition und Deutschland insgesamt vor entscheidenden Wochen und Monaten. Die Parteivorsitzenden h\u00e4tten aber mehr denn je ein Grundverst\u00e4ndnis dar\u00fcber, dass sie in einer unglaublichen Verantwortung st\u00fcnden. Die Koalition sei handlungsf\u00e4hig und handlungswillig, betonte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVizekanzler und SPD-Chef Klingbeil erg\u00e4nzte, er sei zuversichtlich, dass die Koalition besser aus dem Sommer herauskomme, als sie hineingegangen sei. Die Regierung k\u00f6nne sich aber nun nicht zur\u00fccklehnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.09.2025 20:29 Uhr Harmonie statt Gez\u00e4nk &#8211; nach den Gespr\u00e4chen im Koalitionsausschuss geben sich Union und SPD&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":394374,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[1173,31,774,29,30,13,44,52784,14,15,12,184,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-394373","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-cdu","10":"tag-csu","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-koalition","15":"tag-koalitionsausschuss","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-spd","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115141961669390615","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/394373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=394373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/394373\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/394374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=394373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=394373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=394373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}