{"id":394649,"date":"2025-09-03T21:49:14","date_gmt":"2025-09-03T21:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394649\/"},"modified":"2025-09-03T21:49:14","modified_gmt":"2025-09-03T21:49:14","slug":"raoul-schrott-praesentiert-atlas-der-sternenhimmel-im-lueneburger-literaturbuero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394649\/","title":{"rendered":"Raoul Schrott pr\u00e4sentiert &#8222;Atlas der Sternenhimmel&#8220; im L\u00fcneburger Literaturb\u00fcro"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">L\u00fcneburg. Raoul Schrott er\u00f6ffnet nach der Sommerpause die neue Saison im L\u00fcneburger Literaturb\u00fcro: heute, Mittwoch, 19.30 Uhr im Heinrich-Heine-Haus. In der Reihe \u201eausgew\u00e4hlt\u201c pr\u00e4sentiert er seinen Titel \u201eAtlas der Sternenhimmel und Sch\u00f6pfungsmythen der Menschheit\u201c. Allein vier Termine bietet das Literaturb\u00fcro im September.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Raoul Schrott, 1964 in Landeck (Tirol) geboren, ist Literaturwissenschaftler, Lyrik- und Prosa-Autor sowie Komparatist. Komparatistik ist die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, die Literatur und andere Medien in ihren internationalen und interdisziplin\u00e4ren Bez\u00fcgen untersucht. Das passt zu seinem aktuellen Buch: \u201eIn einer Zeit vor der Schrift war unser Sternenhimmel ein Kino der Nacht\u201c, sagt Schrott.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfe Wagen als g\u00f6ttlicher Papagei und einbeiniger Gott<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Schrott wuchs in Landeck, Tunis und Z\u00fcrich auf. 1986\/1987 studierte er an der Pariser Sorbonne und war zugleich Sekret\u00e4r des franz\u00f6sischen Surrealisten und Autors Philippe Soupault. Als Dissertation legte er 1988 an der Universit\u00e4t Innsbruck die Arbeit Dada 1921\u20131922 in Tirol vor. 1989\/1990 studierte er mit einem Postgraduiertenstipendium des DAAD Semiotik und Komparatistik an der TU Berlin und der FU Berlin. 1996 habilitierte er sich am Institut f\u00fcr Komparatistik der Universit\u00e4t Innsbruck mit der Arbeit Fragmente einer Sprache der Dichtung \u2013 Poetische Strukturen von der griechischen Antike bis zum Dadaismus.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mit ihrer ungeheuren Einbildungskraft haben die Menschen in den Sternen ihre \u00e4ltesten Kunstwerke geschaffen und dadurch ihre Kulturen dargestellt. Raoul Schrotts Atlas versammelt 17 Sternenhimmel von allen Kontinenten: von den Alten \u00c4gyptern bis zu den australischen Aborigines, aus China, Indien und Tahiti, von den Inuit, Buschleuten und den Tuareg. Unser Gro\u00dfer Wagen war f\u00fcr die Maya ein g\u00f6ttlicher Papagei, f\u00fcr die Inka der einbeinige Gott des Gewitters, f\u00fcr die Inuit ein Elch, f\u00fcr die Araber eine Totenbahre. Raoul Schrott f\u00fcgt diese Sternsagen zu einem Epos der Menschheitsgeschichte. <\/p>\n<p>Mit der Schwebebahn durch Nachkriegsdeutschland<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"> \u25b6 Mittwoch, 17. September, Heinrich-Heine-Haus, 19.30 Uhr: Hanns-Josef Ortheil liest aus \u201eSchwebebahnen\u201c. Ortheil erz\u00e4hlt in seinem Roman vom inneren und \u00e4u\u00dferen Wiederaufbau im westlichen Nachkriegsdeutschland. Es ist die Geschichte eines anf\u00e4nglich autistischen Jungen, der seine eigenen, von Musik getragenen Fantasiewelten entdeckt. Zugleich ist es das Panorama einer zutiefst traumatisierten Gesellschaft, in der die Menschen ein stilles und vom zweiten Weltkrieg gezeichnetes Leben f\u00fchren und angesichts eines wiederum drohenden Krieges angstvoll agieren. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Hanns-Josef Ortheil, 1951 in K\u00f6ln geboren, ist Schriftsteller, Pianist und Professor f\u00fcr Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universit\u00e4t Hildesheim. Seit vielen Jahren geh\u00f6rt er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u25b6 Montag, 22. September, Utopia L\u00fcneburg (Katzenstra\u00dfe), 19.30 Uhr: \u201eMann am Steuer\u201c \u2013 eine Veranstaltung im Rahmen der Europ\u00e4ischen Mobilit\u00e4tswoche. M\u00e4nner beherrschen die Stra\u00dfe. Mit \u00fcberdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautst\u00e4rke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines gr\u00f6\u00dferen Problems. Starre und m\u00e4chtige Netzwerke in Politik, Beh\u00f6rden, Verb\u00e4nden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von M\u00e4nnern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsf\u00e4higen Mobilit\u00e4t f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Autor Boris von Heesen zeigt, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilit\u00e4t pr\u00e4gen und so die Verkehrswende blockieren. Boris von Heesen, geboren 1969, ist Wirtschaftswissenschaftler und Gr\u00fcnder eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als M\u00e4nnerberater und gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand eines Jugendhilfetr\u00e4gers.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Tandem-Lesung zweier Heine-Stipendiatinnen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u25b6 Dienstag, 30. September, Heinrich-Heine-Haus, 19.30 Uhr: Tandemlesung mit der aktuellen Heine-Stipendiatin Tamar Noort und ihrer Vorg\u00e4ngerin aus dem Jahre 2015, Nina Bu\u00dfmann. Tamar Noort liest aus ihrem neuen Roman \u201eDer Schlaf der Anderen\u201c, Nina Bu\u00dfmann pr\u00e4sentiert \u201eDrei Wochen im August\u201c. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Als Nachtwache im Schlaflabor bringt Janis Fremde ins Bett und schaut ihnen beim Schlafen zu. Der Tag-Nacht-Rhythmus, der anderen Menschen eine nat\u00fcrliche Struktur gibt, gilt f\u00fcr sie nicht. Sina ist Lehrerin und hat einen geregelten Alltag. Doch allm\u00e4hlich entgleitet ihr die Kontrolle: \u00fcber ihre Familie, ihre Arbeit, ihr ganzes Leben. Als sie Janis kennenlernt, l\u00e4sst sie einmal die Krisen los, die zu Hause auf sie warten. Janis und Sina begeben sich auf eine Reise durch die Nacht, in der auf einmal alles auf dem Spiel steht \u2013 und nichts mehr bleibt, wie es war.<\/p>\n<p>Abgelegenes Ferienhaus an der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Tamar Noort, geboren 1976, lebt in Bleckede. Sie studierte Kunst- und Medienwissenschaften sowie Anglistik in Oldenburg und Newcastle upon Tyne. Seit 2009 macht sie Dokumentationen f\u00fcr ZDF, Arte und 3sat mit dem Schwerpunkt Wissenschaft.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nina Bu\u00dfmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, studierte Komparatistik und Philosophie in Berlin und Warschau. Sie lebt in Berlin und im Wendland. F\u00fcr ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Alfred-D\u00f6blin-Stipendium 2022. Der Plot f\u00fchrt in ein abgelegenes Ferienhaus an der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste. Hier will Elena mit ihren Kindern drei unbeschwerte Wochen verbringen. Ihr Mann ist zu Hause in Deutschland geblieben, die Ehe l\u00e4uft nicht gut. Daf\u00fcr hat Elena die Babysitterin Eve und eine Freundin der dreizehnj\u00e4hrigen Tochter mitgenommen. Doch was als entspannte Auszeit beginnt, wird immer st\u00e4rker bedroht, von au\u00dfen wie auch von innen.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LZ\/WA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"L\u00fcneburg. 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