{"id":394784,"date":"2025-09-03T23:08:19","date_gmt":"2025-09-03T23:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394784\/"},"modified":"2025-09-03T23:08:19","modified_gmt":"2025-09-03T23:08:19","slug":"massenzelte-werden-abgebaut-doch-neue-container-warten-schon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394784\/","title":{"rendered":"Massenzelte werden abgebaut \u2013 doch neue Container warten schon"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die ersten Betten sind schon verschwunden, pl\u00f6tzlich wirken die gewaltigen Hallen gr\u00f6\u00dfer als je zuvor. Wo monatelang mehr als 5000 Menschen Schulter an Schulter lebten, bleibt jetzt vor allem: Leere. Stimmen hallen, Schritte klingen nach, und zwischen den verbliebenen Metallgestellen leben nur noch 1814 Fl\u00fcchtlinge. Aktuell sind hier 2958 Betten frei. Sie werden nach und nach abgebaut.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Bis Jahresende soll alles vorbei sein. Dann, so die Planung, wird das Ankunftszentrum nicht mehr existieren, nur noch als Fu\u00dfnote in den Akten der Verwaltung \u2013 und in den Erinnerungen derer, die hier ihre erste Zeit in Deutschland verbrachten. Die Gefl\u00fcchteten sollen k\u00fcnftig dezentral untergebracht werden, \u00fcber die ganze Stadt verteilt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">W\u00e4hrend die Hallen sich leeren, entsteht andernorts Neues: Auf Baustellen in Randlagen der Stadt entstehen weiter <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/fluechtlinge-in-berlin-senat-scheitert-an-containerdoerfern-regierender-fordert-harte-migrationslinie-li.2334088\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Containerd\u00f6rfer<\/a>. Zweckbauten mit wei\u00dfen W\u00e4nden, Doppelstockbetten, schmalen Fluren. Provisorien, die l\u00e4ngst Teil des urbanen Dauerinventars geworden sind \u2013 und doch als \u00dcbergangsl\u00f6sung deklariert bleiben.<\/p>\n<p>Eine Transsexuelle hat vier Betten f\u00fcr sich allein<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\"><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/tegel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tegel<\/a> \u2013 ein Name, der \u00fcber Jahre hinweg Schlagzeilen machte. Ein Ort, der zum Synonym wurde f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Fl\u00fcchtlingsghetto der Republik, f\u00fcr gescheiterte Konzepte und explodierende Kosten, die sich auf bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr summierten. Berichte \u00fcber ruppige Security-Mitarbeiter machten ebenso die Runde wie Klagen \u00fcber die totale Abwesenheit von Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Heute wohnt Dina Golovkov allein in einer Zelle mit vier Betten. Die Transsexuelle aus Kiew hat ihre Sachen bereits gepackt. Mitte September wird sie umziehen. An den Columbiadamm in eine neue Unterkunft. Sie guckt das auf dem Handy nach. Ein altes Modell, f\u00fcr das sie sich entschuldigt. Zwei neuere Handys seien ihr geklaut worden: \u201eIn der Ukraine gibt es viele Diebe\u201c.<\/p>\n<p><img alt=\"Auf gepackten Koffern: Dina Golovkov in ihrem Vier-Bett-Zimmer\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/683b0c73-8446-411e-bb5c-e965ee9e5add.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Auf gepackten Koffern: Dina Golovkov in ihrem Vier-Bett-ZimmerMaurice Weiss\/Ostkreuz<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Erwartungen an den Umzug? Golovkov sch\u00fcttelt nur leicht den Kopf, zieht die Schultern hoch und l\u00e4chelt verlegen, als wolle sie sich f\u00fcr ihre eigene Gleichg\u00fcltigkeit entschuldigen. Hoffnung klingt anders. Hier im Lager ist diese Mischung aus Schicksalsergebenheit und Lethargie l\u00e4ngst zur Grundhaltung geworden. Viele scheinen verlernt zu haben, sich noch etwas zu erhoffen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Manche von ihnen leben seit Jahren hier, gefangen in einer Warteschleife. Sie verlassen das Gel\u00e4nde nur selten, erz\u00e4hlen Bewohner. Zu viel Zeit zum Gr\u00fcbeln, zu viele Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen. Viele, sagt eine Ukrainerin, lebten l\u00e4ngst mehr in ihrer Vergangenheit als in der Gegenwart. Wenn sie \u00fcberhaupt hinausgingen, dann meist nur bis zum n\u00e4chsten <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/supermarkt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Supermarkt<\/a> \u2013 einem Discounter, der gleich hinter den Mauern des Flughafengel\u00e4ndes liegt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Tegel wirkt wie eine eigene Stadt. Mit Stra\u00dfennamen, Kantine, Sicherheitskontrollen \u2013 und sogar einer Buslinie. Wer in die Zeltstadt will, steigt an der S-Bahn-Station Jungfernheide ein. Eine ganz normale Haltestelle, doch der Bus, der dort h\u00e4lt, ist alles andere als normal: Nummer und Abfahrtszeiten sind handschriftlich auf einen Zettel gekritzelt. Es hat etwas von Geheimt\u00fcr, von \u00dcbergang in eine andere Welt \u2013 wie das Gleis 9\u00be in den \u201e<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/harry-potter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Harry Potter<\/a>\u201c-Romanen. Nur dass die Welt dahinter keine Zauberwelt ist, sondern eine aus Containern und Leichtbauhallen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Bus bringt die Passagiere durch alle Sicherheitsschleusen direkt vor die Ankunftshalle in der Zeltstadt. Bei dieser Halle handelt sich um einen Erweiterungsbau, der, als der Flughafen noch in Betrieb war, f\u00fcr Air Berlin errichtet wurde. Sp\u00e4ter starteten und landeten hier vor allem Billigfl\u00fcge von Easy Jet. Der Sicherheitscheck ist heute so \u00e4hnlich wie damals: Taschen werden durchleuchtet, es gibt Metalldetektoren. Es gibt hier auch ein Caf\u00e9. Der Kaffee ist deutlich g\u00fcnstiger als zu Flughafenzeiten. Einen Euro kostet der Becher.<\/p>\n<p><img alt=\"Vor allem bleibt Leere: Wachh\u00e4uschen auf dem Gel\u00e4nde der Unterkunft\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/b9a17dd5-b684-47a5-b818-bf6b38a299ef.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Vor allem bleibt Leere: Wachh\u00e4uschen auf dem Gel\u00e4nde der UnterkunftMaurice Weiss\/Ostkreuz<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auf dem zugewucherten Rollfeld vor der Ankunftshalle steht Natalija Gonak (73) in der Sonne. Sie lacht, hat keinerlei Beschwerden vorzubringen. Findet auch nichts besonders toll. Gefl\u00fcchtet ist sie aus Uschgorod, einer Stadt mit gut 100.000 Einwohnern im S\u00fcdwesten der Ukraine, die vom Krieg bisher weitgehend verschont geblieben ist. Auch sie wird demn\u00e4chst umziehen. Ziel noch unbekannt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Dass die Fl\u00fcchtlinge \u00fcber die Stadt verteilt werden, l\u00e4uft seit Monaten. Vergangenes Jahr zogen bereits viele in das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/besuch-in-lichtenbergs-grossunterkunft-fuer-gefluechtete-will-keiner-arbeiten-im-city-hotel-berlin-east-li.2292695\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">City-Hotel Berlin East an der Landsberger Allee<\/a>, dort gibt es allein 1200 Pl\u00e4tze. Die Zimmer sind komfortabel, allerdings hapert es an der Beschulung der Kinder.<\/p>\n<p>In den Ostbezirken entstehen seit Jahren die meisten Unterk\u00fcnfte<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Als das City-East-Hotel zur Unterkunft f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge umgewidmet werden sollte, regte sich in der Nachbarschaft heftiger Widerstand. Viele Ost-Berliner empfanden es als erneute Zumutung, dass gerade in den \u00f6stlichen Bezirken seit Jahren die meisten Unterk\u00fcnfte entstehen. Ein unausgesprochener Groll, gespeist aus dem Gef\u00fchl der einseitigen Belastung. Nicht der einzige Unmut in der Stadt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Demn\u00e4chst werden neue Unterk\u00fcnfte in der Gr\u00fcnauer und der Potsdamer Stra\u00dfe in Betrieb gehen. Auch auf einen Parkplatz am Britzer Garten sollen, trotz Protesten der Anwohner, Container f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge gestellt werden.\u00a0 Wom\u00f6glich wird Berlin auch noch von einem Gro\u00dfprojekt \u00fcberrascht werden, hei\u00dft es geheimniskr\u00e4merisch aus der Senatsverwaltung. Alle \u00fcbrigen Fl\u00fcchtlinge aus Tegel sollen auf freie Pl\u00e4tze in den 125 Unterk\u00fcnften verteilt werden, die es in Berlin gibt. Eine besondere Herausforderung ist der hohe Anteil von Rollstuhlfahrern oder Leuten, die auf Rollatoren angewiesen sind. Jeder Vierte braucht eine barrierefreie oder wenigstens barrierearme Wohnung.<\/p>\n<p><img alt=\"War Projektmanager in der Stadtverwaltung: Dmytrii (26) aus Chernihiv.\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1ddf40eb-74ae-49a0-a524-81fdf0fdf3df.jpeg\"\/><\/p>\n<p>War Projektmanager in der Stadtverwaltung: Dmytrii (26) aus Chernihiv.Maurice Weiss\/Ostkreuz<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Containerd\u00f6rfer sind daf\u00fcr gut. Eines steht am Columbiadamm. Das liegt auf dem Gel\u00e4nde des fr\u00fcheren Flughafens Tempelhof. Es ist die neue Bleibe f\u00fcr die Transsexuelle Golovkov, die gerade in Tegel ihre Koffer gepackt hat.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">In den vergangenen Tagen gab es in Tegel auch noch einige Neuank\u00f6mmlinge, darunter ein paar Dutzend junge M\u00e4nner aus der Ukraine. Neuerdings d\u00fcrfen auch Wehrpflichtige ausreisen. Nicht jeder taugt zum Kriegshelden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">In einem Zelt, das f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten bereitsteht, zockt ein junger Ukrainer an seinem Laptop. Dmytrii hei\u00dft er, ist 26 Jahre alt und vor sechs Wochen angekommen. Er lernt Deutsch und wartet auf seine Dokumente. Die Bearbeitung von Antr\u00e4gen soll hier fixer gehen als au\u00dferhalb der Zeltstadt, hat er geh\u00f6rt. Darum wartet er nun erst mal ab.<\/p>\n<p>Dmytrii hat ein realistisches Bild vom Arbeitsmarkt, das ist eher die Ausnahme<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Vor seiner Flucht war er Projektmanager in der Stadtverwaltung von Chernihiv. Diese Stadt im Nordosten ist heute <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ueberall-nur-verbrannte-erde-ukraine-cherson-krieg-russland-li.286769\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eindeutig Kriegsgebiet<\/a>. Dmytrii wird in Deutschland nicht in seinem fr\u00fcheren Job arbeiten k\u00f6nnen, da ist er realistisch. Bleiben will er dennoch.  Mit seiner N\u00fcchternheit steht er in Tegel allerdings eher allein. Viele andere halten an gl\u00e4nzenden Vorstellungen fest, malen sich das Leben in Deutschland noch immer in den sch\u00f6nsten Farben aus. Sie tr\u00e4umen von ruhigen B\u00fcroarbeiten, von Selbstst\u00e4ndigkeit, von Selbstverwirklichung \u2013 Bilder, die mit der Realit\u00e4t des hiesigen Arbeitsmarkts oft nur wenig gemein haben.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Diese Traumwelten sind \u00dcberlebenshilfe im eint\u00f6nigen Lageralltag \u2013 und zugleich Symptom einer Fehlkonstruktion, die l\u00e4ngst als solche erkannt ist. Statt Gefl\u00fcchtete so rasch wie m\u00f6glich in Arbeit zu bringen, zwingt das System sie zun\u00e4chst in endlose Sprachkurse. Erst ein bestandener Test er\u00f6ffnet die Aussicht auf einfache Hilfst\u00e4tigkeiten. Eine H\u00fcrde, die viele f\u00fcr v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssig halten.<\/p>\n<p><img alt=\"Halle mit entferntem Bodenbelag am Rande der Massenunterkunft\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/15e12ccc-8d9a-41c2-97cb-708a9fe10454.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Halle mit entferntem Bodenbelag am Rande der MassenunterkunftMaurice Weiss\/Ostkreuz<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ein Teufelskreis: W\u00e4hrend sich die Leute in Sprachkursen herumqu\u00e4len, gew\u00f6hnen sie sich an die Vorz\u00fcge der Grundversorgung. Der Tatendrang, mit dem sie angekommen sind, versiegt. Die Gr\u00fcbelei f\u00e4ngt an, eine Integration r\u00fcckt in immer weitere Ferne. Dass diese Herangehensweise falsch ist, ist mittlerweile Konsens. Politische Konsequenzen lassen noch auf sich warten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">An diesem Nachmittag wirkt Jewgenija (34) m\u00fcde, fast gereizt. Ihr neun Monate alter Sohn Sachar hingegen strahlt, so als wolle er mit seinem Lachen die Schwere seiner Mutter \u00fcberspielen. Vor gut einem Monat sind die beiden aus Kiew geflohen, seither leben sie in Tegel. Bis Dezember, sch\u00e4tzt Jewgenija, werden sie hierbleiben \u2013 vielleicht auch k\u00fcrzer, vielleicht l\u00e4nger. Es ist ihr ziemlich egal.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">F\u00fcr das Leben in der Zeltstadt hat sie nur wenige Worte: \u201eDas Essen ist nicht so gut.\u201c Und: \u201eAlle Leute sind verschieden.\u201c Mehr muss sie nicht sagen, um die st\u00e4ndige Reibung im Zusammenleben zu beschreiben \u2013 die Enge, die Unruhe, das Fehlen jeder Privatsph\u00e4re. Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft? Keine. Sie zuckt mit den Schultern. Dann sammelt sie sich, richtet sich auf und sagt den Satz, den hier fast alle sagen: \u201eDeutsch lernen, um zu arbeiten.\u201c Als was? \u201eOffice Manager\u201c, antwortet sie knapp.<\/p>\n<p>Die Zelte sollen in Tegel durch Container f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge ersetzt werden<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Dass Tegel bald schlie\u00dft, ber\u00fchrt sie kaum. F\u00fcr die Stadt ist es das Ende eines Provisoriums, das nie f\u00fcr Jahre gedacht war. F\u00fcr Jewgenija ist es nur eine weitere Station in einem Leben, das l\u00e4ngst aus \u00dcberg\u00e4ngen besteht. W\u00e4hrend Berlin Abschied nimmt von einem Lager, das in den Schlagzeilen ber\u00fcchtigt wurde, bleibt f\u00fcr sie entscheidend, was danach kommt \u2013 und das wei\u00df sie selbst noch nicht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">Aus der Welt ist die Massenunterkunft allerdings nicht. Auch im kommenden Jahr sollen Gefl\u00fcchtete weiter auf dem Rollfeld von Tegel untergebracht werden \u2013 diesmal in einem Containerdorf. Doch nur vor\u00fcbergehend, so das Versprechen. Geplant ist ein Verteilzentrum, ein Drehkreuz, das Menschen aufnehmen und rasch weiterleiten soll. Genau so hatte es im M\u00e4rz 2022 begonnen: mit provisorischen Schaltern im sechseckigen Terminal, wo Ankommende registriert und anschlie\u00dfend in Bussen durchs Land geschickt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die ersten Betten sind schon verschwunden, pl\u00f6tzlich wirken die gewaltigen Hallen gr\u00f6\u00dfer als je zuvor. 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