{"id":394802,"date":"2025-09-03T23:18:11","date_gmt":"2025-09-03T23:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394802\/"},"modified":"2025-09-03T23:18:11","modified_gmt":"2025-09-03T23:18:11","slug":"latente-uebersaeuerung-steigert-das-schmerzempfinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/394802\/","title":{"rendered":"Latente \u00dcbers\u00e4uerung steigert das Schmerzempfinden"},"content":{"rendered":"<p>Denn ist das Schmerzempfinden infolge einer latenten \u00dcbers\u00e4uerung gesteigert, kann eine basische Ern\u00e4hrung die Symptomatik deutlich verbessern. Die Schmerzreduktion erm\u00f6glicht es, den Fokus auf die urs\u00e4chliche Behandlung zu richten und f\u00f6rdert damit nicht nur die Compliance, sondern vor allem das ganzheitliche Wohlbefinden von R\u00fcckenschmerz-geplagten Patientinnen und Patienten.<\/p>\n<p>Schmerzen sind laut Daten der Statista Consumer Insight das Gesundheitsproblem Nummer eins in Deutschland.1 Eine der h\u00e4ufigsten Lokalisationen ist der R\u00fccken. Gem\u00e4\u00df einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2021 berichteten 61,3 % der 5.009 befragten Erwachsenen, in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten R\u00fcckenschmerzen gehabt zu haben.2 Gerade bei chronischen und rezidivierenden Verl\u00e4ufen suchen viele Betroffene Rat und Unterst\u00fctzung in der alternativen Medizin. Kein Wunder, denn Schmerzmittel und Spritzen helfen zwar im Akutfall, jedoch kann eine symptomatische Behandlung nur kurzfristig Linderung verschaffen. Integrative Behandlungsans\u00e4tze mit multidisziplin\u00e4ren Teams sind nachhaltiger, aber auch kostspielig \u2013 und kommen h\u00e4ufig erst zum Tragen, wenn die Schmerzen schon chronifiziert sind. Die enorme Pr\u00e4valenz von R\u00fcckenschmerzen und ihren Folgen verleihen dem Beschwerdebild eine volkswirtschaftliche Relevanz: Im Jahr 2020 entfielen laut\u00a0Krankheitskostenstatistik 11,6 Milliarden Euro auf R\u00fcckenschmerzen. 3 2023 waren hochgerechnet mehr, als 29 Millionen Fehltage allein auf die Diagnose zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 und die Tendenz ist steigend.4<\/p>\n<p><strong>Urs\u00e4chliche Behandlung mit alternativen Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Mit hohen Erwartungen und gro\u00dfen Hoffnungen suchen viele Betroffene Rat und Unterst\u00fctzung bei Heilpraktikern und Osteopathen. Tats\u00e4chlich verzeichnen viele alternative Ans\u00e4tze wie manuelle Therapie, Osteopathie und Akupunktur au\u00dferordentlich gute Erfolge. Allein die Intensit\u00e4t, mit der Behandelnde sich den Patientinnen und Patienten und ihren individuellen Beschwerdebildern widmen, bewirkt oft wahre Wunder. Nat\u00fcrlich steht und f\u00e4llt der Erfolg mit der Mitarbeit der Betroffenen. Und wer kennt es nicht: Solange Schmerzen sp\u00fcrbar sind, ist die Motivation gro\u00df \u2013 mit Besserung der Beschwerden tritt die gesamte Thematik in den Hintergrund. Doch selbst bei fortdauerndem Engagement ist es mitunter schwer, die Schmerzen effektiv zu lindern. Anhaltende starke Beanspruchung der Wirbels\u00e4ule und des gesamten Halteapparates \u2013 sei es durch den Beruf oder infolge pers\u00f6nlicher Herausforderungen \u2013 ist nur in Teilen kompensierbar, und auch die eigene Konstitution ist nur bedingt ver\u00e4nderbar. R\u00fcckenschmerzen sind ein komplexes Beschwerdebild, das auch f\u00fcr die Behandelnden immer wieder eine Herausforderung darstellt.<\/p>\n<p><strong>Neue Erkenntnisse aus der Forschung<\/strong><\/p>\n<p>Bei muskuloskelettalen Erkrankungen liegt es nahe, sich auf den Ausgleich muskul\u00e4rer Dysbalancen, Haltungskorrekturen und ergonomische Alltagsgestaltung zu fokussieren. Neue Erkenntnisse aus der Schmerzforschung lenken den Blick jedoch auf ein anderes, ebenso essenzielles Thema: die Ern\u00e4hrung. Denn im Rahmen eines Versuchs unter japanischen Studenten fand man heraus, dass auch eine \u00dcbers\u00e4uerung als Ursache f\u00fcr Schmerzen in Betracht kommt. Den gesunden Probanden wurde Kochsalz-L\u00f6sungen mit unterschiedlichen pH-Werte unter die Haut gespritzt, was zu messbaren Schmerzempfindungen f\u00fchrte.5 Bereits geringf\u00fcgige pH-Wert-\u00c4nderungen f\u00fchrten zu einer signifikanten Erh\u00f6hung der Schmerzempfindung. Der Hintergrund: In den Nozizeptoren befinden sich s\u00e4ureempfindliche Natriumkan\u00e4le (acid-sensing ion channels, ASICs).6 Sinkt der pH-Wert im Gewebe unter 7,4, \u00f6ffnen die Kan\u00e4le und l\u00f6sen ein Schmerzsignal aus. Anders ausgedr\u00fcckt: St\u00f6rungen im S\u00e4ure-Basen-Haushalt steigern das Schmerzempfinden.<\/p>\n<p><strong>Voller Therapieerfolg dank basischer Mineralstoffe<\/strong><\/p>\n<p>Klar ist, dass eine endogene S\u00e4ureproduktion unvermeidbar ist. Ebenfalls bekannt ist, dass die Ern\u00e4hrung \u2013 und hier vor allem hoher Proteingehalt \u2013 vielfach zu einer gesteigerten S\u00e4ureproduktion beitr\u00e4gt, denn bei der Verstoffwechselung der schwefelhaltigen Aminos\u00e4uren Methionin und Cystein entsteht Schwefels\u00e4ure, die neutralisiert und abgebaut werden muss. Sind zu wenig basische Mineralstoffe vorhanden, kann dies langfristig zu einer latenten \u00dcbers\u00e4uerung f\u00fchren. Wenn diese \u00dcbers\u00e4uerung Schmerzen ausl\u00f6sen kann, liegt die Frage nahe, ob ein Ausgleich des S\u00e4ure-Basen-Verh\u00e4ltnisses im Umkehrschluss die Schmerzen reduzieren kann. Tats\u00e4chlich konnte bei Patienten mit chronischen R\u00fcckenschmerzen durch die Zufuhr einer basischen Mineralstoffmischung als Begleittherapie eine klinisch relevante Reduktion der R\u00fcckenschmerzsymptomatik beobachtet werden. Mehr als 90 % der Studiengruppe berichtete \u00fcber eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptomatik und damit einhergehend einem R\u00fcckgang des Schmerzmittelbedarfs.7 Diese Erkenntnis bietet vor allem in Kombination mit anderen Heilverfahren eine M\u00f6glichkeit, Patientinnen und Patienten mit chronischen R\u00fcckenschmerzen suffizient und nachhaltig zu therapieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm__c_Basica_Core_Range_ccdf616ca6.jpg\" alt=\"Packshots Basica \" longdesc=\"\" title=\"\"\/>\u00a9 PROTINA PHARMAZEUTISCHE GmbH<\/p>\n<p><strong>Ein ausgeglichener S\u00e4ure-Basen-Haushalt reduziert Schmerzen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr einen ganzheitlichen Behandlungsansatz ist ein Blick auf die Ern\u00e4hrung essenziell. W\u00e4hrend der Fokus hierbei vielfach auf Gewichtsmanagement, dem Ausgleich von Vitamin- und Mineralstoffm\u00e4ngeln oder der Aufkl\u00e4rung von Unvertr\u00e4glichkeiten liegt, ergibt sich aus den neuen Erkenntnissen jetzt ein weiterer Schwerpunkt: die Reduzierung s\u00e4urebildender Nahrungsmittel sowie die Versorgung mit ausreichend basischen Mineralstoffen. Insbesondere letzteres ist f\u00fcr alle Betroffenen eine gute Nachricht, denn sie ist durch eine Nahrungserg\u00e4nzung mit hochwertigen basischen Mineralstoffen, wie Basica\u00ae (Apotheke) schnell und unkompliziert zu gew\u00e4hrleisten. So kann der Ausgleich des S\u00e4ure-Basen-Haushalts effizient sichergestellt werden, w\u00e4hrend eine dauerhafte Umstellung der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten behutsam in die Wege geleitet wird. Denn chronische R\u00fcckenschmerzen entstehen nicht \u00fcber Nacht und ihre Behandlung erfordert viel Motivation und Ausdauer. Mithilfe eines holistischen Behandlungsansatzes und eines ausgeglichenen S\u00e4ure-Basen-Haushalts kann eine optimale Versorgung sichergestellt werden.<\/p>\n<p class=\"pflichtangaben\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"pflichtangaben\">1 Statista (o.\u202fJ.). Umfrage zur H\u00e4ufigkeit medizinischer Symptome in Deutschland.<br \/>2 von der Lippe, E., et al. (2021). Pr\u00e4valenz von R\u00fccken- und Nackenschmerzen in Deutschland. Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020, 6, S. 2\u201314.<br \/>3 Statistisches Bundesamt (2022). Pressemitteilung Nr. 316 vom Juli 2022.<br \/>4 AOK-Bundesverband (o.\u202fJ.). Gesundheitsatlas R\u00fcckenschmerz.<br \/>5 Hung, C. H., et al. (2023). Acidosis-related pain and its receptors as targets for chronic pain. Pharmacology &amp; Therapeutics, 247, 108444.<br \/>6 Ugawa, S., et al. (2002). Amiloride-blockable acid-sensing ion channels are leading acid sensors expressed in human nociceptors. Journal of Clinical Investigation, 110(8), 1185\u20131190.<br \/>7 Vormann, J., et al. (2001). Supplementation with alkaline minerals reduces symptoms in patients with chronic low back pain. Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, 15(2\u20133), 179\u2013183.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Denn ist das Schmerzempfinden infolge einer latenten \u00dcbers\u00e4uerung gesteigert, kann eine basische Ern\u00e4hrung die Symptomatik deutlich verbessern. 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