{"id":395790,"date":"2025-09-04T08:53:11","date_gmt":"2025-09-04T08:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/395790\/"},"modified":"2025-09-04T08:53:11","modified_gmt":"2025-09-04T08:53:11","slug":"forschungsstark-exzellent-vernetzt-berlin-ai-square-e-health-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/395790\/","title":{"rendered":"Forschungsstark &#038; exzellent vernetzt: Berlin AI Square: E-HEALTH-COM"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey informiert sich \u00fcber den KI-Forschungs- und Innovationsstandort am Salzufer in Charlottenburg <\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen ihrer diesj\u00e4hrigen Sommertour besuchte die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey am 3. September 2025 das Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD) an der TU Berlin, um sich \u00fcber die Weiterentwicklung des Institutes und vor allem dessen erfolgreichen Kooperationen mit\u00a0<br \/>der Berliner Wirtschaft zu informieren. BIFOLD Co-Direktor Prof. Dr. Klaus-Robert M\u00fcller nutzte die Gelegenheit, um die Senatorin \u00fcber wesentliche Forschungsschwerpunkte und -erfolge des Instituts zu informieren und stellte ihr einige BIFOLD-Ausgr\u00fcndungen sowie BIFOLD-Kooperationspartner aus der Berliner Wirtschaft vor. Der zweite Teil der Veranstaltung war dem \u201eBerlin AI Square\u201c am Salzufer gewidmet: Mit BIFOLD, dem DFKI, dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und weiteren KI-Forschungseinrichtungen entsteht hier auf engstem Raum eine relevante und sich gegenseitig erg\u00e4nzende Ansammlung von KISpitzenforschung \u2013 bestens vernetzt mit Transfereinrichtungen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Ausgr\u00fcndungen, sowie den zahlreichen KI-Industrie-Unternehmen, die sich in Berlin <br \/>angesiedelt haben. \u201eIn Berlin tragen die St\u00e4rke, Vielfalt und das internationale Renommee der KI-Forschung unmittelbar zur Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Stadt bei\u201c, so die Senatorin. <\/p>\n<p>Seit 2022 ist BIFOLD von 87 Mitarbeiter:innen auf aktuell fast 240 Personen gewachsen, darunter 92 Doktorand:innen. In der gleichen Zeit wurden f\u00fcnf neue Professuren eingerichtet (vier an der TU Berlin, eine an der Charit\u00e9 Universit\u00e4tsmedizin), drei weitere Professuren sollen in 2026 folgen (zwei an der TU Berlin, eine an der Charit\u00e9). \u201eW\u00e4hrend noch in den 2010er Jahren maximal 60 Studierende in unseren Vorlesungen sa\u00dfen, besuchen heute bis zu 1000 Studierende einzelne der insgesamt \u00fcber 50 verschiedenen Kursangebote von BIFOLD-Wissenschaftler:innen\u201c, berichtete Klaus-Robert M\u00fcller: \u201eDamit tr\u00e4gt BIFOLD ganz wesentlich dazu bei, die dringend ben\u00f6tigen KI-Expert:innen f\u00fcr den deutschen und insbesondere den Berliner Arbeitsmarkt auszubilden.\u201c Die Bedeutung einer starken Forschungslandschaft f\u00fcr entsprechende Industrieansiedlungen betonten auch die beiden anwesenden Vertreter der Unternehmen Snowflake und <br \/>Databricks, bedeutende amerikanische Tech-Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Niederlassungen in Berlin er\u00f6ffnet haben. <\/p>\n<p>Daneben kann BIFOLD auch bereits auf erfolgreiche Ausgr\u00fcndungen verweisen: Die anwesenden Startups Aignostics und X-Cardiac sind nur zwei Beispiele. Aignostics konzentriert sich auf die Entwicklung der digitalen Pathologie f\u00fcr Forschung, klinische Studien, Begleitdiagnostik und klinische Routine. Es gilt laut Newsweek als eine der \u201eWorld&#8217;s Best Digital Health Companies 2024\u201c. X-Cardiac wurde gegr\u00fcndet von Charit\u00e9-Professor und BIFOLD-Forschungsgruppenleiter Prof. Dr. Alexander Meyer und hat sich als Vorreiter im Bereich KI-basierter Medizinprodukte zur Vorhersage postoperativer Komplikationen nach herzchirurgischen Eingriffen etabliert. Dass BIFOLD keine Elfenbeinturmforschung betreibt, wurde auch aus den pr\u00e4sentierten Demonstratoren deutlich. Die KI-basierten L\u00f6sungen setzen nicht nur neue Standards in der Patientensicherheit. Auch die Automobilindustrie interessiert sich inzwischen f\u00fcr die KI-basierte Auswertung von Vitaldaten, wie die neu eingerichtete Kooperation mit BMW unter Beweis stellt.<\/p>\n<p>Der zweite Teil des Besuchs f\u00fchrte in das Forum Digitale Technologien, einer Vernetzungsplattform von DFKI, Fraunhofer HHI und VDI\/VDE. Hier wurde besonders deutlich, wie effizient die Kooperation der komplement\u00e4r aufgestellten Berliner KIForschungsgruppen ist. Das leistungsstarke Innovationscluster des Berlin AI Square, <br \/>bestehend aus BIFOLD, Fraunhofer HHI, DFKI, PTB und Partnern wie UNITE oder Talentik, zeigte die Fr\u00fcchte seiner bisherigen Kooperation anhand von ausgew\u00e4hlten KI-Demonstratoren: Erfolgreiche Projekte aus den Themenfeldern KI-Qualit\u00e4t und -Sicherheit, KI und Medizin, KI und Medien, KI und Erdbeobachtung \u2013 allesamt Bereiche, f\u00fcr die sich Berlin in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat. In der begleitenden Diskussion unterstrichen die Partner das gro\u00dfe Potenzial solcher Kooperationen an einem gemeinsamen Standort. <\/p>\n<p>So zeigte das Fraunhofer HHI unter anderem, wie neuronale Netze mithilfe von Layer-wise Relevance Propagation (LRP) transparent gemacht werden k\u00f6nnen \u2013 ein zentraler Beitrag f\u00fcr vertrauensw\u00fcrdige KI in sensiblen Anwendungsfeldern wie Medizin und Industrie. Erg\u00e4nzt wurde dies durch KI-Systeme, die Daten nicht nur erfassen, sondern deren Bedeutung intelligent interpretieren und kommunizieren, etwa f\u00fcr autonome Fahrzeuge oder smarte Sensorik. Ralf Sch\u00e4fer, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer HHI, betonte: \u201eUnsere KI-Forschung verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praktischer Relevanz, sei es in der Medizin, der Industrie oder der digitalen Kommunikation.\u201c <\/p>\n<p>\u201eDas DFKI tr\u00e4gt mit seiner anwendungsorientierten Forschung ma\u00dfgeblich dazu bei, den Transfer von KI in die Berliner Wirtschaft zu bef\u00f6rdern. Unsere Forschung schafft die Grundlage f\u00fcr erfolgreiche Ausgr\u00fcndungen, st\u00e4rkt den Mittelstand ebenso wie Gro\u00dfunternehmen. Das DFKI-Spin-Off \u201aGretchen.AI\u2018, das wir hier vorstellen, ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr\u201c, so Prof. Dr. Sebastian M\u00f6ller, Sprecher des DFKI-Projektb\u00fcro Berlin.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Tobias Sch\u00e4ffter, Leiter des Berliner Institut der PTB: \u201eIn Kooperationsprojekten mit den anwesenden Forschungszentren und der Industrie sorgen wir f\u00fcr verl\u00e4ssliche Qualit\u00e4t von Daten und KI. Das ist eine essenzielle Voraussetzung f\u00fcr vertrauensvolle KI-Systeme in der industriellen Fertigung, in der Medizintechnik bis hin zum autonomen Fahren.\u201c<\/p>\n<p>Alle Forschungsinstitutionen liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Sie bilden das Herzst\u00fcck des Berlin AI Squares und stellen sicher, dass Talente und Technologien schneller zusammenfinden und Innovationen direkt in die Anwendung gelangen. Durch die enge Zusammenarbeit der Akteure wird hier zuk\u00fcnftig die komplette KI-Innovationspipeline abgebildet: Von der Ausbildung hochqualifizierter Fachkr\u00e4fte \u00fcber den Technologietransfer bis hin zur Ansiedlung neuer Unternehmen und der St\u00e4rkung des Innovationsstandortes.<\/p>\n<p>Die Senatorin zeigte sich beeindruckt von der Dynamik des Technologietransfers und der gelebten Vernetzung zwischen Forschung, F\u00f6rderung und Wirtschaft, die den Berlin AI Square auszeichnet und die nicht nur einzelne Projekte voranbringt, sondern die wirtschaftliche Entwicklung von Berlin pr\u00e4gt. &#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zitat Senatorin:<\/p>\n<p>\u201eExzellente Forschung ist das Fundament f\u00fcr wirtschaftlichen Erfolg. Ein Blick auf f\u00fchrende KI-Standorte wie die San-Francisco-Bay-Area, Toronto, London oder Boston macht das deutlich. Auch in Berlin tragen die St\u00e4rke, Vielfalt und das internationale Renommee der KI-Forschung unmittelbar zur Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Stadt bei. K\u00fcnstliche Intelligenz ist eine Querschnittstechnologie und zugleich ein zentraler Treiber in Zukunftsfeldern wie FinTech, BioTech, GreenTech oder GovTech \u2013 deshalb spielt sie auch in unserer Innovationsstrategie eine Schl\u00fcsselrolle. Als Berliner Wirtschaftssenatorin werde ich besonders die Themen Reallabore und leistungsf\u00e4hige Recheninfrastruktur als Basis f\u00fcr KI-Innovationen gezielt voranbringen.\u201c &#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Quelle: Fraunhofer HHI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey informiert sich \u00fcber den KI-Forschungs- und Innovationsstandort am Salzufer in Charlottenburg Im Rahmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":395791,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,36655,2249,1940,15,1938,55],"class_list":{"0":"post-395790","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gesundheitstelematik","15":"tag-meldungen","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115145185921100705","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/395790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=395790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/395790\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/395791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=395790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=395790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=395790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}