{"id":395934,"date":"2025-09-04T10:11:25","date_gmt":"2025-09-04T10:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/395934\/"},"modified":"2025-09-04T10:11:25","modified_gmt":"2025-09-04T10:11:25","slug":"hauptbahnhof-hamburg-ein-ort-der-alles-ist-zwischen-moloch-und-ersatz-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/395934\/","title":{"rendered":"Hauptbahnhof Hamburg: Ein Ort, der alles ist \u2013 zwischen Moloch und Ersatz-Zuhause"},"content":{"rendered":"<p>Der Hamburger Hauptbahnhof war einst kaiserlicher Prachtbau, heute ist er Nadel\u00f6hr des Nordens. T\u00e4glich dr\u00e4ngen sich 550.000 Menschen zwischen Glamour und Elend. Helmut Schmidt kaufte hier Rosen f\u00fcr Loki. F\u00fcr viele ist die Wandelhalle nur notwendiges \u00dcbel. Und manchmal wird sie zur Heimat.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Kaiser findet den ersten Entwurf \u201escheu\u00dflich\u201c. Als oberster Bauherr des Reiches setzt er seine Idee durch: eine pomp\u00f6se Fassade im Stil der Neo-<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article255609738\/Mode-Kunst-Influencer-Die-Renaissance-erlebt-eine-Wiedergeburt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article255609738\/Mode-Kunst-Influencer-Die-Renaissance-erlebt-eine-Wiedergeburt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Renaissance<\/a>. Dahinter entsteht eine monumentale Haupthalle, freitragend, eine technische Sensation aus Glas und Stahl. 150 Meter lang, 114 Meter breit, 37 Meter hoch. Ein Geb\u00e4ude wie ein Donnerschlag, eine Machtdemonstration. Zur Er\u00f6ffnungsfeier am 6. Dezember 1906 kommen Tausende Schaulustige.<\/p>\n<p>Der Hamburger Hauptbahnhof, l\u00e4ngst unter <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/denkmalschutz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/denkmalschutz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Denkmalschutz<\/a>, hat heute viele Bedeutungen, je nach Betrachtungsweise. F\u00fcr die einen gleicht er einem verschlingenden Moloch, be\u00e4ngstigend. F\u00fcr andere ist er ein Treffpunkt, ein <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/service\/article242859411\/Erfolg-im-Job-Leistung-Aussehen-Glueck-Was-die-Karriere-beeinflusst.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/service\/article242859411\/Erfolg-im-Job-Leistung-Aussehen-Glueck-Was-die-Karriere-beeinflusst.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsplatz<\/a>, eine St\u00e4tte der Begegnung. Und ein Ort des Wiedersehens, manchmal nach vielen Jahren. Oder des Abschieds, manchmal f\u00fcr immer. F\u00fcr wieder andere ist der Platz nichts weiter als eine t\u00e4gliche Durchgangsstation, ein notwendiges \u00dcbel: einsteigen, aussteigen, umsteigen, basta. Nichts wie weg.<\/p>\n<p>F\u00fcr Peter O\u2018Hanlon bedeutet der Bahnhof Heimat. Der Mittf\u00fcnfziger mit dem gelben Pullover kommt fast t\u00e4glich hierher, zieht einen schwarzen Rollkoffer hinter sich her, als w\u00fcrde er jeden Augenblick in einen Fernzug steigen und weit wegfahren. Aber er will nicht weg, der Bahnhof ist sein Ziel. \u201eHier f\u00fchle ich mich zu Hause\u201c, sagt er. Er streift durch die G\u00e4nge, durch Hallen und Nebenkorridore, trinkt einen<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/article68a2dd9a1db4b74f803ce5d3\/Welchen-Einfluss-die-Tasse-Kaffee-am-Morgen-auf-unsere-Stimmung-hat.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/article68a2dd9a1db4b74f803ce5d3\/Welchen-Einfluss-die-Tasse-Kaffee-am-Morgen-auf-unsere-Stimmung-hat.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Kaffee<\/a> bei der Bahnhofsmission, immer auf der Suche nach Bekannten, die am Bahnhof ihre Tage verbringen wie er selbst. <\/p>\n<p>O\u2018Hanlon stammt aus Irland, hat die Insel aber schon lange verlassen, spricht perfekt Deutsch mit leichtem Akzent. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus204082232\/Dating-Ab-60-ist-die-Partnersuche-wieder-leichter.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus204082232\/Dating-Ab-60-ist-die-Partnersuche-wieder-leichter.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ledig<\/a>, keine Kinder. Sehr allein. Eigentlich sei er Fotograf, erz\u00e4hlt er. Doch die Konkurrenz sei gro\u00df. Er beziehe <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/buergergeld\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/buergergeld\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcrgergeld<\/a>, leider. Irgendwo au\u00dferhalb habe er ein winziges B\u00fcro, dort schlafe er auch. Tags\u00fcber brauche er jedoch Menschen um sich herum, Leben. Was er eigentlich sucht, sind Leute, mit denen er reden kann, ihm zuh\u00f6ren, Leute, die ihm ihre Zeit schenken.\u00a0<\/p>\n<p>Mit mehr als 550.000 Fahrg\u00e4sten t\u00e4glich ist der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article688f0e5139d8f1690ea08250\/Hamburg-Hauptbahnhof-Jetzt-wird-zusaetzlich-das-Umsteigen-schwieriger.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article688f0e5139d8f1690ea08250\/Hamburg-Hauptbahnhof-Jetzt-wird-zusaetzlich-das-Umsteigen-schwieriger.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburger Hauptbahnhof<\/a> der am meisten frequentierte Bahnhof Deutschlands, der zweitgr\u00f6\u00dfte Europas. Nur der Gare du Nord in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article252590450\/Foodie-Destination-Ist-Paris-noch-das-globale-Zentrum-der-Kulinarik.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article252590450\/Foodie-Destination-Ist-Paris-noch-das-globale-Zentrum-der-Kulinarik.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paris<\/a> ist gr\u00f6\u00dfer. Pro Tag fahren oben auf 14 Gleisen rund 800 Fern- und Regionalz\u00fcge ein und aus sowie 1200 U- und S-Bahnen. Tief unten, im Bauch des Verkehrsmonsters, verlaufen weitere Gleise f\u00fcr den Nahverkehr. Gedr\u00e4nge auf den Rolltreppen, Gedr\u00e4nge auf den Bahnsteigen, Gedr\u00e4nge vor den Fahrkartenautomaten. Es wird geschubst und gesto\u00dfen, manchmal auch gep\u00f6belt. Der Einzelne wird von der Masse verschluckt.<\/p>\n<p>Vor dem Ausgang Ost steht an diesem Dienstag ein kleiner Mensch mit einer roten Kapuze. Geb\u00fcckt, den Blick starr nach unten gerichtet. Eingeh\u00fcllt in einen wei\u00dfen Umhang, wohl eine alte Bettdecke. Die Hand umklammert einen Pappbecher, der den Passanten entgegengestreckt wird. Manchmal taumelt der kleine Mensch, h\u00e4lt sich am Papierkorb fest. Polizisten gehen vorbei, sich gegenseitig frotzelnd. Rucksackreisende, laut. Ein einbeiniger Rollstuhlfahrer in zerrissenen Klamotten, mit einem St.-Pauli-Sticker auf seinem Gef\u00e4hrt. Drei M\u00e4nner vom Reinigungsdienst in orangefarbenen Schutzwesten. Niemand schaut hin.<\/p>\n<p>Bahnsteig 7\/8. Die Menschen haben es schrecklich eilig. Die wei\u00dfhaarige Frau im gr\u00fcnen Anorak, die einen Rollator schiebt und hinter ihrer Tochter herhetzt. Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/article238378321\/Muetter-Sieben-ueberraschende-Fakten-aus-der-Wissenschaft.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/article238378321\/Muetter-Sieben-ueberraschende-Fakten-aus-der-Wissenschaft.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mutter<\/a>, die einen Doppelkinderwagen durch die Wartenden steuert. Der junge Schwarze in kurzen Hosen, der beim Laufen in ein Sandwich bei\u00dft. Die Frau mit dem Blumenstrau\u00df, die \u00fcber einen Koffer stolpert, sich aufrappelt, weiterrennt. <\/p>\n<p>Die Lautsprecheransagen bremsen die Eiligen aus. \u201eDer ICE nach<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/article250741110\/Brothers-in-Muenchen-Dreisternekoch-Christian-Bau-ueber-ein-grandioses-Mahl.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/article250741110\/Brothers-in-Muenchen-Dreisternekoch-Christian-Bau-ueber-ein-grandioses-Mahl.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> M\u00fcnchen <\/a>Hauptbahnhof f\u00e4llt aus.\u201c \u201eDer ICE nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article255419918\/Borchardt-in-Berlin-Ein-oeffentlicher-Ort-ist-oft-das-beste-Versteck.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article255419918\/Borchardt-in-Berlin-Ein-oeffentlicher-Ort-ist-oft-das-beste-Versteck.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> hat 23 Minuten Versp\u00e4tung. Wir bitten um Entschuldigung.\u201c So geht das im Minutentakt: \u201eWir bitten um Entschuldigung!\u201c Im fast leeren Warteraum telefoniert eine Asiatin laut. <\/p>\n<p>800 Tauben, acht Tonnen Dreck<\/p>\n<p>Danach postiert sie ihr Handy auf der Sitzbank, stellt sich in Positur f\u00fcr ein Ganzk\u00f6rper-Selfie. Pl\u00f6tzlich ein ohrenbet\u00e4ubender Knall, ein greller Blitz. Wei\u00dfer Rauch. Schreie. Dann Stille. Die Asiatin h\u00e4lt die H\u00e4nde vors Gesicht. Ein Terroranschlag? Sicherheitsleute geben nach ein paar Minuten Entwarnung. Eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article256172204\/Brainrot-Das-ist-ein-Ueberfall-du-Penner-stellen-die-Pinguine-klar.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article256172204\/Brainrot-Das-ist-ein-Ueberfall-du-Penner-stellen-die-Pinguine-klar.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Taube<\/a> ist in die unter rund 15.000 Volt stehende Oberleitung geflogen, hat einen Kurzschluss ausgel\u00f6st. \u201eWas ist mit der Taube?\u201c, will ein Neugieriger wissen. \u201eDie ist fr\u00f6hlich davongeflogen\u201c, antwortet ein Security-Mann. <\/p>\n<p>Rund 800 Tauben leben im und um den Bahnhof. Sausen \u00fcber die Bahnsteige, sitzen auf den Tischen von Gastst\u00e4tten und B\u00e4ckereien, picken Nahrungsreste, bevorzugt aus <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article247464438\/Die-besten-Pommes-der-Welt-kommen-aus-Frankreich.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article247464438\/Die-besten-Pommes-der-Welt-kommen-aus-Frankreich.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pommes<\/a>-T\u00fcten. Ihre kalkhaltigen Hinterlassenschaften, acht Tonnen pro Jahr, ver\u00e4tzen und verschmutzen B\u00f6den und W\u00e4nde, m\u00fcssen konstant beseitigt werden. Tauben f\u00fcttern ist streng verboten. Vieles andere auch. Rauchen. Waffen. E-Roller. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article68a2f106f3b3300719845157\/vermuellung-der-staedte-tests-mit-muelleimern-fuer-pizzakartons-weil-viele-nutzer-nicht-faehig-sind-zu-knicken.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/trends\/article68a2f106f3b3300719845157\/vermuellung-der-staedte-tests-mit-muelleimern-fuer-pizzakartons-weil-viele-nutzer-nicht-faehig-sind-zu-knicken.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fclleimer <\/a>durchw\u00fchlen. Betteln.<\/p>\n<p>Rund 200 \u00dcberwachungskameras sind die Antwort auf das Reizthema Nummer eins: die Sicherheit. Seit Jahren sorgen die Zust\u00e4nde am Hamburger Hauptbahnhof f\u00fcr Zoff zwischen den Parteien, sind immer wieder Wahlkampfthema. Und sind Gradmesser f\u00fcr die Zufriedenheit der B\u00fcrger mit den Regierenden. Allein 2023 wurden am Bahnhof 4153 Straftaten registriert \u2013 eine Zahl, die Angst macht. <\/p>\n<p>Der Zorn \u00fcber die offene Drogenszene rund um den Bahnhof f\u00fchrte bei den B\u00fcrgerschaftswahlen 2001 mit zum Aufstieg des Rechtspopulisten Ronald Schill, der damals mit der CDU und der FDP eine Regierung bildete und den rot-gr\u00fcnen Senat abl\u00f6ste. Danach regierte der CDU-Politiker <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article255926556\/Ole-von-Beust-wird-70-Der-Mann-der-in-der-CDU-auch-Grossstadtpolitik-konnte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article255926556\/Ole-von-Beust-wird-70-Der-Mann-der-in-der-CDU-auch-Grossstadtpolitik-konnte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ole von Beust<\/a> fast zehn Jahre lang. <\/p>\n<p>Rot-Gr\u00fcn setzte vor der Wahl 2025 auf die \u201eAllianz sicherer Hauptbahnhof\u201c. Auch Hamburgs Regierender B\u00fcrgermeister <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/peter-tschentscher\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/peter-tschentscher\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peter Tschentscher<\/a> (SPD) hatte die Entwicklung rund um den Bahnhof als \u201eernstes Problem\u201c erkannt. Seitdem hat sich einiges ge\u00e4ndert. Neben der bestehenden Polizeiwache wird gerade eine zweite gebaut. Die Hamburger Stadtpolizei, die Bundespolizei sowie Sicherheitskr\u00e4fte der Bundesbahn und der Hochbahnwache arbeiten nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam. <\/p>\n<p>Mitarbeiter sind Tag und Nacht in Vierergruppen unterwegs, den sogenannten \u201eQuattro-Streifen\u201c. Uniformierte M\u00e4nner und Frauen kontrollieren zu viert Ausweise, sprechen Platzverbote aus, packen zu, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt. Schon kurz nach Einf\u00fchrung der Streifen verk\u00fcndete die Allianz erste Erfolgszahlen: \u201e3500 Personen \u00fcberpr\u00fcft, 243 Strafanzeigen gestellt. \u00dcber 1000 Mal das Hausrecht durchgesetzt und Platzverbote erteilt.\u201c<\/p>\n<p>Das Elend der Drogens\u00fcchtigen pr\u00e4gt nicht l\u00e4nger das Bild. Die S\u00fcchtigen fixen jetzt am nahegelegenen Busbahnhof oder ein paar hundert Meter weiter auf dem eingez\u00e4unten Areal der Drogenberatungsstelle \u201eDrob Inn\u201c, unsichtbar f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Auch die Trinker haben sich verzogen, die meisten hocken zwischen den B\u00e4umen eines angrenzenden Parkplatzes. <\/p>\n<p>Zwar wurde auch 2024 mehrfach mit Messern zugestochen, doch die \u00fcbrige Gewaltkriminalit\u00e4t \u2013 Schl\u00e4gereien, Raub\u00fcberf\u00e4lle, sexuelle \u00dcbergriffe \u2013 ging um 25 Prozent zur\u00fcck. Der Bahnhof geriet ein wenig aus den Schlagzeilen. Bis zum 23. Mai 2025, einem Freitag.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich stach sie zu<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr sticht die 39-j\u00e4hrige Lydia S. auf dem Bahnsteig von Gleis 13\/14 mit einem Messer wahllos auf Wartende ein. Wieder und wieder. 18 Menschen werden zum Teil schwer verletzt, sie sind zwischen 19 und 85 Jahre alt. Ein Syrer und ein Tschetschene k\u00f6nnen die Angreiferin schlie\u00dflich stoppen, sie zu Boden werfen, ihr das Messer entrei\u00dfen. <\/p>\n<p>Minuten sp\u00e4ter f\u00fchrt eine Quattro-Streife die Frau ab. Lydia S., psychisch krank, fiel schon \u00f6fter wegen Gewalttaten auf. Nur einen Tag vor ihrem Amoklauf wurde sie aus einer Psychiatrie entlassen. Dort sitzt sie jetzt wieder, in einer geschlossenen Abteilung. Die Frage, warum sie freikam, wird beim Verfahren gegen sie eine gro\u00dfe Rolle spielen.<\/p>\n<blockquote class=\"c-citation__body\">\n<p class=\"c-citation__text\">Eine Katastrophe. Kaum haben wir einen besseren Ruf, kommt so ein Tiefschlag<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Erneut wird seitdem der Bahnhof als Kriminalit\u00e4tshochburg wahrgenommen, als bedrohlicher Ort, verbunden mit Gefahren f\u00fcr Leib und Leben. \u201eEine Katastrophe\u201c, dachte Bahnhofsmanager Michael Dominidiato, als er von der Tat erfuhr. \u201eKaum haben wir einen besseren Ruf, kommt so ein Tiefschlag.\u201c Immerhin sei er heilfroh, dass niemand gestorben ist. Dominidiato, ein 1,90-Meter-H\u00fcne, residiert in der sogenannten Keksdose, dem Verwaltungstrakt der Deutschen Bahn gleich neben dem Hauptgeb\u00e4ude. Ein Bahner \u201edurch und durch\u201c, wie er von sich selbst sagt, seit 46 Jahren. <\/p>\n<p>Seit elf Jahren ist er f\u00fcr so ziemlich alles verantwortlich, was schieflaufen kann. Klemmt ein Aufzug? Ist eine Rolltreppe stehen geblieben? Tropft es schon wieder durchs Hallendach? Mit rund 220 Mitarbeitern der DB InfraGO muss sich der Manager um rund 2000 technische Anlagen k\u00fcmmern, dazu um Wartungen von Brandmeldern, um die Leerung von M\u00fclltonnen und um den Einsatz von Security-Leuten.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus255955202\/Alkohol-Mein-Mann-trinkt-so-viel-dass-es-mich-ekelt-muss-ich-das-aushalten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus255955202\/Alkohol-Mein-Mann-trinkt-so-viel-dass-es-mich-ekelt-muss-ich-das-aushalten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alkohol<\/a> darf am Hauptbahnhof nur in Gastst\u00e4tten getrunken werden. Davon gibt es Dutzende. Zu den kleinsten geh\u00f6rt die Bierbar \u201eSmall-Talk\u201c \u00fcber den Gleisen 7\/8. Sie ist nicht viel gr\u00f6\u00dfer als ein Bahnabteil. Die G\u00e4ste quetschen sich auf zehn Quadratmetern, auf Barhockern und einer schmalen Bank um die Theke. Zehn Leute passen bequem herein. Bier und Hochprozentiges gibt es hier schon zum Fr\u00fchst\u00fcck. Die meisten G\u00e4ste haben Zeit. Das schnelle Glas zwischen zwei Z\u00fcgen ist die Ausnahme. \u201eViele bleiben stundenlang sitzen\u201c, sagt Marlies, eine freundliche Frau um die 70, seit 26 Jahren hinter dem Tresen. <\/p>\n<p>Fr\u00fcher dreimal die Woche, inzwischen nur noch donnerstags. Die meisten G\u00e4ste kenne sie seit Jahren. \u201eHier redet jeder mit jedem\u201c, schw\u00e4rmt der Mann mit der hohen Stirn, der hier oft nach der Sp\u00e4tschicht den Feierabend verbringt, \u201eArme, Reiche, sogar Prominente\u201c. Neben ihm sitzt B\u00e4rbel, 81, bestellt ein weiteres Bier. <\/p>\n<p>Zweimal pro Woche gehe sie aus. Das stehe ihr doch wohl zu nach 46 Jahren Berufsleben, oder? Sie sei alleinstehend, kinderlos, die Menschen, die sie hier treffe, seien ihre <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus246638522\/Freunde-Warum-Freundschaften-die-wirklich-wichtigen-Beziehungen-sind.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/partnerschaft\/plus246638522\/Freunde-Warum-Freundschaften-die-wirklich-wichtigen-Beziehungen-sind.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freunde<\/a>. Der gut gelaunte Zocker, winziger Ohrring, Hawaiihemd l\u00e4ssig \u00fcber der Hose, steht am Daddel-Automat und plaudert aus dem Gl\u00fccksspiel-Alltag. Theoretisch k\u00f6nne man an diesem verdammten Ding Tausende gewinnen, erkl\u00e4rt er, theoretisch. \u201eAber meistens verliert man.\u201c<\/p>\n<p>Nicht weit weg, nur durch zwei Ecken getrennt, weht ein Hauch von Sylt. \u201eWir sind das einzige Bahnhofslokal, in dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/plus242959541\/Das-grosse-Prickeln-So-abwechslungsreich-und-tiefgruendig-kann-Champagner-sein.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/plus242959541\/Das-grosse-Prickeln-So-abwechslungsreich-und-tiefgruendig-kann-Champagner-sein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Champagner <\/a>ausgeschenkt wird\u201c, berichtet Christian Prigge, \u201eund der wird auch viel getrunken\u201c. Prigge, grau melierter Herr, ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fischrestaurants Gosch, einer Filiale des bekannten Sylter Stammhauses. Sein Lokal liegt in der \u00a0\u201eWandelhalle\u201c. Sie gleicht einer Insel, die den St\u00fcrmen von Hektik, Ungeduld und Armut ringsum trotzt. <\/p>\n<p>Sie ist das Aush\u00e4ngeschild des Bahnhofs, eine Welt f\u00fcr sich mit noblen Gesch\u00e4ften und eigenem Sicherheitsdienst, der Obdachlose, S\u00fcchtige und Bettler schnell verscheucht. Die spezielle Gourmetstation bietet 19 internationale Geschmacksrichtungen. Es gibt Sushi und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article253274318\/Wurst-selbst-machen-Schmeckt-das-wirklich-besser.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article253274318\/Wurst-selbst-machen-Schmeckt-das-wirklich-besser.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wei\u00dfw\u00fcrste<\/a>, Falafel und Lasagne. Und die Delikatessen von Gosch. \u201eUnsere Matjesbr\u00f6tchen sind der Renner\u201c, sagt Prigge, \u201edie gehen weg wie nichts sonst\u201c. Auch die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article254612562\/Austern-Mehr-als-ein-Snack-fuer-Snobs-der-neue-Kult-um-Austern.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article254612562\/Austern-Mehr-als-ein-Snack-fuer-Snobs-der-neue-Kult-um-Austern.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Austern<\/a>, St\u00fcck 3,80 Euro, und die Garnelen w\u00fcrden sehr gesch\u00e4tzt. Es g\u00e4be Familien, die k\u00e4men bereits in der dritten Generation zum Essen. Keine Kofferreisenden, die machten nur 40 Prozent der G\u00e4ste aus.\u00a0<\/p>\n<p>Martina Lepell verkauft seit fast 40 Jahren Blumen am Hauptbahnhof. Es muss immer schnell gehen. \u201eMein Zug f\u00e4hrt in f\u00fcnf Minuten.\u201c Ein typischer Spruch ihrer Kunden, sagt die gelernte Floristin. \u201eSie verstehen nicht, dass Blumenbinden ein Handwerk ist, das Zeit braucht.\u201c Prominente hat sie bedient, immer mal wieder, darunter, unvergesslich, Ex-Kanzler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article252150332\/Politische-Fuehrung-Manche-Menschen-hoffen-Helmut-Schmidt-koenne-Wiederauferstehung-feiern.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article252150332\/Politische-Fuehrung-Manche-Menschen-hoffen-Helmut-Schmidt-koenne-Wiederauferstehung-feiern.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Helmut Schmidt<\/a>. \u201eDer hat Rosen gekauft, f\u00fcr seine Loki.\u201c Kurz vor Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine habe Vitali Klitschko vorbeigeschaut, der B\u00fcrgermeister von Kiew. \u201eDer wollte auch Rosen.\u201c<\/p>\n<p>Der Hamburger Hauptbahnhof. Ein Ort, der Geschichten und Geschichte schreibt. Und sich weiterentwickelt. Trotz seiner Gr\u00f6\u00dfe gilt er als \u201eNadel\u00f6hr des Nordens\u201c, als heillos \u00fcberlastet. Umfangreiche Erweiterungen sind geplant, neue U- und S-Bahnsch\u00e4chte, weitere Tunnel. Bahnsteige sollen verl\u00e4ngert und gro\u00dfz\u00fcgiger ausgebaut werden. <\/p>\n<p>Als Baubeginn wird 2030 angepeilt, die Bauzeit sch\u00e4tzen Optimisten auf zehn Jahre. Prunkst\u00fcck soll eine neue S\u00fcdhalle werden mit gl\u00e4serner \u00dcberdachung und angrenzender Passage. Der Entwurf des Hamburger B\u00fcros Bof Architekten ist eindrucksvoll. Bisher hat ihn noch niemand als \u201escheu\u00dflich\u201c bezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Hamburger Hauptbahnhof war einst kaiserlicher Prachtbau, heute ist er Nadel\u00f6hr des Nordens. 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