{"id":396303,"date":"2025-09-04T13:28:12","date_gmt":"2025-09-04T13:28:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396303\/"},"modified":"2025-09-04T13:28:12","modified_gmt":"2025-09-04T13:28:12","slug":"herr-broenner-sucht-das-glueck-in-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396303\/","title":{"rendered":"Herr Br\u00f6nner sucht das Gl\u00fcck \u2013 in Italien"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">Und die Jazz-Puristen, die Br\u00f6nner wegen seiner Mainstream-Tauglichkeit seit jeher \u00fcberkritisch be\u00e4ugen, m\u00f6gen ihm den Gasts\u00e4nger Giovanni Zarrella gro\u00dfz\u00fcgig verzeihen. Was macht eigentlich Till Br\u00f6nner? Das haben sich die Fans des Trompeters seit der Platte \u201eOn Vacation\u201c (2021) mehr als vier Jahre gefragt. Vielleicht h\u00e4tten sie sein Kochbuch \u201eCiao Roma\u201c (2024) als Hinweis verstehen sollen, wohin die Reise geht. Nach Italien, ins Land, wo nicht nur die Zitronen bl\u00fchen, sondern auch die Canzoni.<\/p>\n<p>Canzoni haben Europa gepr\u00e4gt<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Lieder mit Schmelz haben in den 60er, 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in ganz Europa Generationen musikalisch sozialisiert. Alan Sorrenti, Drupi, Lucio Dalla, Adriano Celentano, Fabrizio De Andr\u00e9, Umberto Tozzi und viele andere haben von leichter Hand dutzendweise Evergreens komponiert. Zu der Zeit traten Milva, Alice und Toto Cutugno als Stammg\u00e4ste in den deutschen Samstagabendshows auf. Der Sound aus Italien war so stilbildend, dass \u201eTu sei l\u2019unica donna per me\u201c kurzum umgetextet wurde in \u201eAlles was ich brauche bist Du\u201c.<\/p>\n<p>Bekannte Hits in Deutschland<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Bei den genannten K\u00fcnstlern hat sich Br\u00f6nner nicht bedient. \u201eDas Album enth\u00e4lt viele bekannte Hits, zumindest aus deutscher Perspektive. Aber es gibt eben auch \u00dcberraschungen. Nichts ist langweiliger als ein Album, bei dem man vom ersten Ton an wei\u00df, wie es klingt\u201c, sagt der 54-J\u00e4hrige \u00fcber \u201eItalia\u201c. Die Mischung stimmt in der Tat. \u201eViva la Felicit\u00e0\u201c, den Titelsong der Zeichentrickserie \u201eHerr Rossi sucht das Gl\u00fcck\u201c, singt Br\u00f6nner auf Italienisch. Paolo Contes Klassiker &#8222;Via con me&#8220; hat der Jazzmusiker mit seinem Produzenten Nicola Conte ein kr\u00e4ftiges Latin-Jazz-Arrangement mit Bossa-Nova-Rhythmen verpasst. Und wer k\u00f6nnte das St\u00fcck besser singen als Mario Biondi, der italienische Barry White?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"fp-lazyload lazyload\" height=\"768\" width=\"1024\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/00fce7d4-19a3-419b-be1b-a35cfbefeb4d.jpg\"  data- alt=\"Das Cover des Albums &quot;Italia&quot; von Till Br\u00f6nner.\"\/>Das Cover des Albums &#8222;Italia&#8220; von Till Br\u00f6nner. Foto: LabelKonzert am 6. April in Bielefeld<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dem in Rom und Bari eingespielten Album \u2013 so viel Italianit\u00e0 muss sein \u2013 h\u00f6rt man den Aufwand an. Das Repertoire deckt 20 Jahre italienische Musik ab. \u201eLa Donna Invisibile\u201c von Ennio Morricone klingt nach 60er, w\u00e4hrend die Titelnummer des Films \u201eIl Trucido e lo Sbirro\u201c den Sound der 70er abbildet. Und \u201eCosa vuoi\u201c h\u00e4tte dem Herb Alpert der 80er gut zu Gesicht gestanden. Die im besten Sinne unvermeidlichen \u201eParole Parole\u201c und \u201eQuando Quando Quando\u201c komplettieren mit \u201eIn Alto Mare\u201c, \u201eAmarsi un po\u2018\u201c und \u201eL\u2019appuntamento\u201c eine fulminante Platte. Till Br\u00f6nner sagt \u00fcber \u201eItalia\u201c: \u201eManche Alben entstehen aus einem Gef\u00fchl. Dieses hier aus purer Liebe.\u201c Das darf man ihm glauben und live erleben. Am 6. April spielt er die Platte in der Bielefelder Oetkerhalle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Und die Jazz-Puristen, die Br\u00f6nner wegen seiner Mainstream-Tauglichkeit seit jeher \u00fcberkritisch be\u00e4ugen, m\u00f6gen ihm den Gasts\u00e4nger Giovanni Zarrella&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":396304,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-396303","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115146268102675885","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396303"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396303\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/396304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}