{"id":396341,"date":"2025-09-04T13:47:11","date_gmt":"2025-09-04T13:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396341\/"},"modified":"2025-09-04T13:47:11","modified_gmt":"2025-09-04T13:47:11","slug":"bis-zu-1000-e-bussgeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396341\/","title":{"rendered":"Bis zu 1000 \u20ac\u00a0 Bu\u00dfgeld"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Nach D\u00fcsseldorf, Neuss, Meerbusch und Krefeld erl\u00e4sst nun auch die Stadt Duisburg ein eigenes Badeverbot f\u00fcr den Rhein \u2013 per Dringlichkeitsbeschluss durch Oberb\u00fcrgermeister S\u00f6ren Link (SPD). Die neue ordnungsbeh\u00f6rdliche Verordnung gilt ab Samstag, 6. September, \u00fcberall dort in Duisburg, wo das Baden bislang noch nicht durch eine Verordnung der Wasserstra\u00dfen- und\u00a0Schifffahrtsverwaltung\u00a0verboten war. Wer sich nicht an die Regelung h\u00e4lt, muss mit einer Geldbu\u00dfe von bis zu 1000 Euro rechnen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dazu muss man wissen: In Duisburg gilt \u2013 anders als in D\u00fcsseldorf oder Krefeld \u2013 wegen der vielen Hafen- und Industrieanlagen bereits seit 1972 ein Badeverbot f\u00fcr etwa 75 Prozent des Uferverlaufs. Grundlage ist die \u201eVerordnung \u00fcber das Baden in den Bundeswasserstra\u00dfen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Duisburg\u201c (BadeVRhein-Kleve). Demnach ist das Baden auf den Stromabschnitten zwischen den Rheinkilometern 769,3 bis 794,6 seit 50 Jahren schon offiziell untersagt. Diese\u00a0Verbotszone\u00a0gilt etwa vom\u00a0H\u00fcttenwerk Krupp Mannesmann (HKM)\u00a0im S\u00fcden bis hinter die\u00a0Walsumer F\u00e4hre im Norden.<\/p>\n<p>  Erg\u00e4nzendes Badeverbot in Duisburg gilt zum Beispiel in M\u00fcndelheim<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Duisburger Stadtverwaltung hatte nach den Verboten in den Nachbarst\u00e4dten in den vergangenen Wochen gepr\u00fcft, ob ein erg\u00e4nzendes kommunales Badeverbot auch in Duisburg m\u00f6glich ist. Ein solches <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/duisburg\/article409765858\/duisburg-ob-kandidatin-linn-cdu-fordert-badeverbot-fuer-rhein.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/duisburg\/\" data-paid-status=\"default\" data-article-publish-date=\"1755437306\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hatte auch Oberb\u00fcrgermeister-Kandidatin Sylvia Linn (CDU) gefordert.<\/a> Die Verwaltung erkl\u00e4rt nun: Nach der Rechtsauffassung des nordrhein-westf\u00e4lischen Innenministeriums enth\u00e4lt das h\u00f6herrangige Recht, insbesondere die BadeVRhein-Kleve, \u201ekeine abschlie\u00dfende Spezialregelung, die einem kommunalen Verbot entgegenst\u00fcnde\u201c.<\/p>\n<p>    Lesen Sie auch diese Artikel \u00fcber Badeunf\u00e4lle in Duisburg:<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Stadtverwaltung begr\u00fcndet den Entschluss in der Vorlage f\u00fcr die Ratssitzung am 9. Oktober so: Da in Duisburg rechtsrheinisch \u201edie Bereiche von Rheinkilometer 759,7 bis 769,3 sowie von 794,6 und km 797,5 und linksrheinisch der Abschnitt von km 767,1 bis km 769,3 nicht vom Badeverbot der BadeVRhein-Kleve erfasst sind, k\u00f6nnten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger [&#8230;] f\u00e4lschlicherweise davon ausgehen, dass in diesen Bereichen das Schwimmen gefahrlos m\u00f6glich sei und sich somit erst recht in diesen Bereichen aufhalten und sich dadurch in Lebensgefahr begeben.\u201c Zudem m\u00fcssten sich immer wieder Rettungskr\u00e4fte in Gefahr bringen, um Personen aus dem Rhein zu retten. Dies f\u00fchre dazu, dass diese Einsatzkr\u00e4fte bei anderen Notf\u00e4llen nicht zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Somit ist ab Samstag auch das Planschen, Baden und Schwimmen im Rhein bei Friemersheim und M\u00fcndelheim verboten. Hier gibt es im S\u00fcden zwischen den H\u00fcttenwerken Krupp-Mannesmann und D\u00fcsseldorf-Wittlaer mehrere beliebte Stellen, an denen sich Menschen im Sommer abk\u00fchlen. In der Vergangenheit <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/staedte\/duisburg\/article4977642\/badeunfall-mit-zwei-kindern-im-rhein.html\" data-category-full-path=\"\/staedte\/duisburg\/\" data-paid-status=\"default\" data-article-publish-date=\"1313764421\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">kamen dabei auch in M\u00fcndelheim mehrere Menschen ums Leben. <\/a><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Duisburg hat auch die Verbotsdefinition aus den Nachbarst\u00e4dten \u00fcbernommen. \u201eBaden\u201c bedeutet laut Verordnung: \u201edas planm\u00e4\u00dfige Verweilen mit dem K\u00f6rper in mehr als jeweils kn\u00f6cheltiefem Wasser des Rheines, insbesondere zu Erholungs-, Sport- oder Freizeitzwecken.\u201c Stadtsprecher Maximilian B\u00f6ttner erkl\u00e4rt: \u201eWer sich mehr als kn\u00f6cheltief im Wasser aufh\u00e4lt, gilt als badend \u2013 egal ob schwimmend, planschend oder stehend. Erlaubt bleibt zum Beispiel weiterhin das kurze Ein- und Aussteigen beim An- oder Ablegen von Booten sowie das Zuwasserlassen oder Herausziehen von Wasserfahrzeugen an den daf\u00fcr vorgesehenen Stellen.\u201c<\/p>\n<p>   Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/services\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die neue Ordnungswidrigkeit will die Stadt mit einer Geldbu\u00dfe bis zu 1000 Euro ahnden. Voraussetzung daf\u00fcr sind Kontrollen des st\u00e4dtischen Au\u00dfendienstes (SAD) in den Bereichen im S\u00fcden und Norden der Stadt, in denen das erg\u00e4nzende kommunale Badeverbot gilt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach D\u00fcsseldorf, Neuss, Meerbusch und Krefeld erl\u00e4sst nun auch die Stadt Duisburg ein eigenes Badeverbot f\u00fcr den Rhein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":396342,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[3364,29,3715,30,1209],"class_list":{"0":"post-396341","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duisburg","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115146341969570676","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396341"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396341\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/396342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}