{"id":396527,"date":"2025-09-04T15:32:11","date_gmt":"2025-09-04T15:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396527\/"},"modified":"2025-09-04T15:32:11","modified_gmt":"2025-09-04T15:32:11","slug":"neue-strategie-gegen-crack-im-bahnhofsviertel-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396527\/","title":{"rendered":"Neue Strategie gegen Crack im Bahnhofsviertel vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Frankfurter Weg 2.0&#8220; <\/p>\n<p>Stadt Frankfurt stellt neue Crack-Strategie vor<\/p>\n<p>04.09.2025 &#8211; 16:33 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2024\/11\/hWxnvawME53H\/0x118:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/billig-und-gefaehrlich-crack-verschafft-einen-schnellen-rausch-symbolbild.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/billig-und-gefaehrlich-crack-verschafft-einen-schnellen-rausch-symbolbild.jpg\" alt=\"Frankfurter Bahnhofsviertel\" title=\"Frankfurter Bahnhofsviertel\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/frankfurt.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Crack-S\u00fcchtiger beim Konsum der Droge (Symbolbild): Die Droge ist seit langem dominant im Frankfurter Bahnhofsviertel. (Quelle: Boris Roessler\/dpa\/dpa-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Frankfurt richtet seine Drogenpolitik neu aus \u2013 mit einem Schwerpunkt auf Crack. In einem Strategiepapier fordert die Verwaltung unter anderem eine kontrollierte Kokain-Abgabe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Stadt Frankfurt hat am Donnerstag eine neue Drogenstrategie vorgestellt. Sie solle gezielt die Crack-Problematik in der Stadt bek\u00e4mpfen, wie Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl (Gr\u00fcne) mitteilte. &#8222;Die Verbreitung von Crack erfordert v\u00f6llig neue Antworten von Drogenpolitik und Drogenhilfe&#8220;, sagte Voitl. Das Konzept wurde von Voitl und dem Drogenreferat in Zusammenarbeit mit \u00c4mtern und der Polizei erarbeitet. Demnach konsumieren in den Drogenkonsumr\u00e4umen rund 53 Prozent Crack; auf der Stra\u00dfe seien es etwa 80 Prozent der Abh\u00e4ngigen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zentraler Baustein der Strategie sei das geplante Crack-Suchthilfezentrum am Rande des Bahnhofsviertels in der Niddastra\u00dfe 76. Die Stadt strebt eine Er\u00f6ffnung bis Ende 2026 an. Es soll Hilfsangebote wie Konsumr\u00e4ume mit Rauchpl\u00e4tzen, medizinische Versorgung, psychiatrische Angebote, R\u00fcckzugszonen sowie einen eigenen Frauenbereich unter einem Dach b\u00fcndeln. Polizei und Ordnungsamt sollen ein Umfeld- und Sicherheitskonzept umsetzen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Stadt richtet zudem eine Reihe von Forderungen an die Landes- und Bundesregierung. Dabei zentral: Neue Modellprojekte gegen die Cracksucht. W\u00e4hrend es f\u00fcr Heroinsucht seit langem Programme mit Ersatzstoffen gibt, mangelt es f\u00fcr Crackabh\u00e4ngige noch an einer etablierten Behandlung mit Ersatzmedikamenten. Gefordert seien Studien zu Medikamenten wie Lisdexamphetamin oder Modafinil. Auch medizinisches Cannabis solle erprobt werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Stadt schl\u00e4gt au\u00dferdem vor, Kokain kontrolliert und in geringen Mengen an Cracks\u00fcchtige abzugeben. Das soll wissenschaftlich begleitet werden. Die H\u00e4ufigkeit des Konsums der S\u00fcchtigen solle so verringert werden. Demnach sollen die Menschen perspektivisch in Hilfsangebote gebracht werden, um sie aus der Szene zu holen. Crack wird aus Kokain hergestellt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Wir m\u00fcssen drogenabh\u00e4ngige Menschen so fr\u00fch wie m\u00f6glich in medizinische Behandlung bringen \u2013 und d\u00fcrfen nicht warten, bis ihr Gesundheitszustand erst auf ein menschenunw\u00fcrdiges Niveau gesunken ist&#8220;, betonte Voitl zudem. Als messbare Ziele nennt die Stadt weniger Stra\u00dfenkonsum und mehr Vermittlungen in weiterf\u00fchrende Hilfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">K\u00fcnftig soll es in der Drogenhilfe in Frankfurt mehr Rauchpl\u00e4tze in bestehenden Konsumr\u00e4umen geben, zus\u00e4tzliche Streetwork-Teams auf der Stra\u00dfe sowie mobile medizinische und psychiatrische Angebote. Im bestehenden Suchthilfezentrum an der Niddastra\u00dfe 49 sollen die Rauchpl\u00e4tze bis Ende des Jahres auf bis zu 20 ausgebaut werden. Auch die Zahl der Notschlafpl\u00e4tze und Safer-Use-Utensilien werde erh\u00f6ht. Derzeit seien 143 Notschlafpl\u00e4tze verf\u00fcgbar. Zudem setze die Stadt auf Mikroapartments als Br\u00fccke in weiterf\u00fchrende Hilfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der &#8222;Frankfurter Weg&#8220; gilt seit den 1990er-Jahren als international beachteter Ansatz: Er setzt auf Hilfe statt Strafe, mit Konsumr\u00e4umen, Substitution und sozialarbeiterischer Begleitung. Die Zahl der Drogentoten ging dadurch deutlich zur\u00fcck. W\u00e4hrend in den 1990er-Jahren Heroin die Drogenszene dominierte, ist nach Angaben der Stadt seit 2012 Crack die am meisten verbreitete Droge. 200\u2013250 Personen seien dauerhaft in der offenen Drogenszene unterwegs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Frankfurter Weg 2.0&#8220; Stadt Frankfurt stellt neue Crack-Strategie vor 04.09.2025 &#8211; 16:33 UhrLesedauer: 2 Min. Crack-S\u00fcchtiger beim Konsum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161651,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1829],"tags":[6027,3092,1173,29,7028,106035,7026,2050,2051,7029,30,3118,2052,1346,121,106034],"class_list":["post-396527","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankfurt-am-main","tag-ordnungsamt","tag-3092","tag-bundesregierung","tag-deutschland","tag-drogenpolitik","tag-drogenstrategie","tag-elke-voitl","tag-frankfurt","tag-frankfurt-am-main","tag-frankfurt-bahnhofsviertel","tag-germany","tag-heroin","tag-hessen","tag-kokain","tag-polizei","tag-strategiepapier"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115146754978725728","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396527","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396527"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396527\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}