{"id":396720,"date":"2025-09-04T17:19:11","date_gmt":"2025-09-04T17:19:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396720\/"},"modified":"2025-09-04T17:19:11","modified_gmt":"2025-09-04T17:19:11","slug":"nachfolger-von-3i-atlas-raumsonde-koennte-interstellarem-kometen-besuchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396720\/","title":{"rendered":"Nachfolger von 3I\/ATLAS: Raumsonde k\u00f6nnte interstellarem Kometen besuchen"},"content":{"rendered":"<p>Ein Forschungsteam aus den USA hat nach eigener Aussage das Konzept f\u00fcr eine Weltraumsonde ausgearbeitet, die einen interstellaren Kometen wie 3I\/ATLAS beim Durchflug durch das Sonnensystem besuchen k\u00f6nnte. Ausgearbeitet wurde das Design demnach am Southwest Research Institute (SwRI), Details hat die Forschungseinrichtung aber nicht publik gemacht. Stattdessen hei\u00dft es in der Bekanntmachung nur, dass die inklusive der Forschungsinstrumente ausgearbeitete Mission den aktuell durchs Sonnensystem rasenden interstellaren Kometen h\u00e4tte besuchen k\u00f6nnen. Damit meinen sie einen Vorbeiflug an dem Himmelsk\u00f6rper. F\u00fcr das Einschwenken in eine Umlaufbahn w\u00fcrde die aktuell zur Verf\u00fcgung stehende Technik nicht ausreichen.<\/p>\n<p>Vorbeiflug ja, Orbit nein<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/3\/0\/9\/5\/3\/3i-atlas-d27b5fc2656c2f5b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Zwei Aufnahmen der Kometen, darunter eine Zeichnung verschiedener Orbits\" height=\"2614\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2614 \/ 2614; object-fit: cover;\" width=\"2614\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Oben 3I\/ATLAS und der Halley&#8217;sche Komet, darunter die Flugbahn der vorgeschlagenen Mission<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Courtesy of NASA\/ESA\/UCLA\/MPS)\n    <\/p>\n<p>Die Bahn von 3I\/ATLAS sei im abfangbaren Bereich der ausgearbeiteten Mission, <a href=\"https:\/\/www.swri.org\/newsroom\/press-releases\/swri-proposed-mission-could-encounter-explore-future-interstellar-comet-3i-atlas-close\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rt Matthew Freeman vom SwRI<\/a>. In dem Fall w\u00fcrde die vorgeschlagene Raumsonde auf die Umlaufbahn des Mars beschleunigt werden und dann direkt von vorn auf den interstellaren Kometen zurasen. Bei dem Vorbeiflug k\u00f6nnte dann eine gro\u00dfe Menge an Daten gesammelt werden, die noch nie dagewesene Einblicke in die Zusammensetzung, die Struktur und andere Eigenschaften solch eines Himmelsk\u00f6rpers liefern k\u00f6nnten. Das w\u00fcrde etwa verraten, wie sie in anderen Planetensystemen entstehen. Laut der Forschungseinrichtung wurde das Missionsdesign bereits vor der Entdeckung von 3I\/ATLAS entworfen. Es sei ermutigend, dass die Raumsonde den Kometen h\u00e4tte besuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>3I\/ATLAS wurde Anfang Juli mit dem Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) in Chile <a href=\"http:\/\/entdeckt.es\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">entdeckt<\/a>. Der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Jetzt-bestaetigt-Zum-dritten-Mal-interstellarer-Himmelskoerper-im-Sonnensystem-10473308.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interstellare Komet ist \u00fcberhaupt nur der dritte Besucher in unserem Sonnensystem<\/a>, der w\u00e4hrend des Durchflugs entdeckt wurde. Wenn 3I\/ATLAS im Herbst seinen sonnenn\u00e4chsten Punkt erreicht und dabei besonders viel Material verliert, werden Analysen von der Erde aus wegen seiner Position extrem schwer oder unm\u00f6glich. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Interstellarer-Komet-Weltraumsonden-muessen-Erforschung-von-3I-ATLAS-stemmen-10584544.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deshalb hat ein Forschungsteam bereits daf\u00fcr pl\u00e4diert<\/a>, im Sonnensystem verteilte Weltraumsonden f\u00fcr Beobachtungen zu nutzen. Die jetzt nicht selbst publik gemachte Arbeit des SwRI macht nun deutlich, dass eine Erforschung solch eines Himmelsk\u00f6rpers k\u00fcnftig auch direkt m\u00f6glich w\u00e4re \u2013 die richtige Vorbereitung vorausgesetzt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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