{"id":396928,"date":"2025-09-04T19:15:19","date_gmt":"2025-09-04T19:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396928\/"},"modified":"2025-09-04T19:15:19","modified_gmt":"2025-09-04T19:15:19","slug":"beratungsfirma-deloitte-europa-kann-china-bei-batterieproduktion-bald-nicht-mehr-einholen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/396928\/","title":{"rendered":"Beratungsfirma Deloitte: Europa kann China bei Batterieproduktion bald nicht mehr einholen"},"content":{"rendered":"<p>                    Nachteil f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen<br \/>\n                Studie: Chinesische Batterieproduktion ist bald uneinholbar<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.09.2025, 19:55 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>70 Prozent aller E-Auto-Batterien werden in China hergestellt. Mit nur einem Hersteller sei die EU nahezu wettbewerbsunf\u00e4hig, alarmieren Deloitte-Wirtschaftspr\u00fcfer und warnen, dass der Vorsprung von China bald uneinholbar sei.<\/strong><\/p>\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit von E-Auto-Batterien aus China gef\u00e4hrdet nach Einsch\u00e4tzung der Unternehmensberatung Deloitte sowohl die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t als auch die Versorgungssicherheit europ\u00e4ischer Hersteller. Laut Berechnungen stammten 2024 lediglich 13 Prozent der weltweit hergestellten Batterien aus europ\u00e4ischen Fabriken, doch dabei handelte es sich zu 97 Prozent um Zweigwerke chinesischer und s\u00fcdkoreanischer Hersteller. Lediglich ein einziger Hersteller in der EU produzierte laut Studie im begrenzten Umfang eigene Batterien. 70 Prozent der weltweit hergestellten E-Auto-Batterien kamen demnach aus China.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftspr\u00fcfer gehen davon aus, dass der Umsatz mit E-Auto-Batterien in Europa von 2024 bis 2030 von gut 16 auf 54 Milliarden Euro steigen k\u00f6nnte. Sofern Europa in den kommenden Jahren nicht aufhole, k\u00f6nnte das erwartete Wachstum des E-Auto-Markts die Abh\u00e4ngigkeit von Herstellern aus China und anderen asiatischen L\u00e4ndern noch zementieren, schreiben die Autofachleute des Unternehmens in ihrer wenige Tage vor Beginn der M\u00fcnchner Automesse IAA ver\u00f6ffentlichten Analyse.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn europ\u00e4ische Unternehmen bei der Batterieproduktion nicht massiv aufholen, zahlen sie einen hohen Preis&#8220;, sagte Studienautor Harald Proff. &#8222;Unsere Versorgungssicherheit und technologische Souver\u00e4nit\u00e4t sind in Gefahr.&#8220; Um eine mitbestimmende Rolle auf dem Weltmarkt zu spielen, m\u00fcsste der europ\u00e4ische Weltmarktanteil an der E-Auto-Batterie-Produktion nach Deloitte-Sch\u00e4tzung bei mindestens 40 Prozent liegen. &#8222;Als teuerste Komponente bestimmt die Batterie den Preis, die Fahrzeugleistung und die Reichweite.&#8220;<\/p>\n<p>Fehlende Batterieproduktion gro\u00dfer Nachteil<\/p>\n<p>Die Unternehmensberatung spricht von &#8222;regionaler Monopolisierung&#8220; des Weltmarkts durch asiatische Batterieproduzenten. Damit einhergehen k\u00f6nnte im schlechtesten Falle nach Deloitte-Einsch\u00e4tzung auch ein eingeschr\u00e4nkter Zugang zur jeweils modernsten Batterietechnologie. Die Autoren verweisen mit Sorge auf die zahlreichen gescheiterten oder verschobenen Baupl\u00e4ne europ\u00e4ischer Batteriefabriken. Prominentestes Beispiel in Deutschland ist die Pleite des schwedischen Herstellers Northvolt, der in Schleswig-Holstein bereits mit dem Bau einer gro\u00dfen Fabrik begonnen hatte.<\/p>\n<p>Die Industrie w\u00e4re, laut Studie, allein auf sich gestellt mit der Aufholjagd voraussichtlich \u00fcberfordert. Notwendig w\u00e4re nach Einsch\u00e4tzung der Berater eine Kombination koordinierter europ\u00e4ischer Industriepolitik mit Investitionen gro\u00dfen Ma\u00dfstabs und vermehrten Anstrengungen bei der Entwicklung der n\u00e4chsten Batteriegenerationen.<\/p>\n<p>Die Chefs der europ\u00e4ischen Batteriehersteller Power Co, Verkor und ACC forderten europ\u00e4ische Subventionen f\u00fcr die Branche nach dem Muster Chinas und der USA: eine Milliarde Euro f\u00fcr den Aufbau der Produktionskapazit\u00e4ten, 1,8 Milliarden f\u00fcr die ersten drei Produktionsjahre und weitere Zusch\u00fcsse von 2028 bis 2030 zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Ein Teil dieser Gelder ist demnach von der EU zwar eingeplant, aber die Unternehmen h\u00e4tten gern mehr. &#8222;Dies ist nicht nur industriell, es ist geopolitisch&#8220;, hie\u00df es in dem Appell.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachteil f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen Studie: Chinesische Batterieproduktion ist bald uneinholbar 04.09.2025, 19:55 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":396929,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,26334,227,1728,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,13413,55],"class_list":{"0":"post-396928","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-batteriezellen","11":"tag-china","12":"tag-elektroautos","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-studien","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115147631862681873","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/396929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}