{"id":397373,"date":"2025-09-04T23:20:13","date_gmt":"2025-09-04T23:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397373\/"},"modified":"2025-09-04T23:20:13","modified_gmt":"2025-09-04T23:20:13","slug":"von-den-usa-nach-grossbritannien-zurueckhaltung-statt-plauderei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397373\/","title":{"rendered":"Von den USA nach Grossbritannien: Zur\u00fcckhaltung statt Plauderei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Der Umzug von Chicago nach London f\u00fchrt bei unserem Korrespondenten zu Irritationen. Er hat sich in den USA daran gew\u00f6hnt, dauernd in Smalltalk verwickelt zu werden. Nun empfindet er die Briten als schweigsam bis abweisend.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Nicht dass die Briten unh\u00f6flich w\u00e4ren. Aber sie achten die Privatsph\u00e4re und meiden den Blickkontakt. Bild: Angestellte auf dem Weg zur Arbeit im Zentrum Londons.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2558\" height=\"1705\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/c9a34a6c-99fe-46ed-96d9-96f79d8fe3a8.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Nicht dass die Briten unh\u00f6flich w\u00e4ren. Aber sie achten die Privatsph\u00e4re und meiden den Blickkontakt. Bild: Angestellte auf dem Weg zur Arbeit im Zentrum Londons. <\/p>\n<p>Daniel Berehulak \/ Getty<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j38qaa9s1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Wie zur\u00fcckhaltend die Leute sind! Das ist das Erste, was auff\u00e4llt, wenn man von den USA nach Grossbritannien kommt. In Amerika wird keine Gelegenheit zum Smalltalk ausgelassen, sei es im Lift, an der Kasse oder in einer Warteschlange. Was besonders charmant ist: Oft er\u00f6ffnet man die Konversation mit einem Kompliment. Wildfremde Leute sagen im Vorbeigehen: \u00abSch\u00f6ne Schuhe\u00bb oder \u00abIch mag Ihren Hut\u00bb. Dazu geh\u00f6rt auch die Hilfsbereitschaft. Blickt man \u2013 offensichtlich desorientiert \u2013 in einer amerikanischen Stadt abwechslungsweise auf die Strassenschilder und das Handy, dauert es nicht lange, bis jemand fragt: \u00abSuchen Sie etwas?\u00bb<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3nttt8e1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In Grossbritannien wird der Plauderei eher aus dem Weg gegangen; so jedenfalls der erste Eindruck. In der U-Bahn zum Beispiel vermeidet man den Blickkontakt; gr\u00fcsst man in der Nachbarschaft Leute, erntet man befremdete Blicke.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3o39pj40\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">W\u00fcrde ein Wildfremder in London seine Schuhe loben, w\u00e4re sein erster Gedanke, dass er sie vielleicht stehlen wolle, erkl\u00e4rt ein Brite beim Gespr\u00e4ch \u00fcber diese Unterschiede. Oder dass er ihn ablenke, damit sie sein Kumpel stibitzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Bloss niemandem zu nahe treten<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3959udr1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In dieser Hinsicht \u00e4hnelt die Schweiz wohl eher Grossbritannien als Amerika. Nicht dass die Menschen unfreundlich w\u00e4ren. Sie sind h\u00f6flich, aber vielleicht sch\u00fcchtern. Sie wollen niemandem zu nahe treten, die Privatsph\u00e4re missachten oder aufdringlich wirken. Verlegenheit bei einem unvorhergesehenen Kontakt scheint verbreitet zu sein, und wahrscheinlich ist es r\u00fccksichtsvoll, den andern vor diesem peinlichen Gef\u00fchl zu bewahren, das man selbst so gut kennt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597fu0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In den USA \u00fcberh\u00e4uft man sich gegenseitig mit Lob, preist sich aber auch selbst gerne an. In Grossbritannien kommt das schlecht an. Man \u00fcbt sich in Understatement. Bloss nicht als Bluffer wirken. Entsprechend ist den Briten der Enthusiasmus fremd, der in den USA selbst dann ausbricht, wenn es die Tochter schafft, heil die Rutschbahn herunterzukommen. \u00abAwesome!\u00bb, schreien dann alle.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3nu2alm1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Unterschied zeigt sich auch beim Umgang mit Dimensionen. W\u00e4hrend in den USA \u00absize matters\u00bb gilt und alles, selbst die K\u00fchlschr\u00e4nke und die Milchpackungen, riesig ist, gilt in Grossbritannien eher \u00absmall is beautiful\u00bb. Die breitspurigen SUV und Pick-ups, in Amerika so beliebt, findet man in London kaum.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g01\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In den USA werden viel zu grosse Portionen serviert. Daf\u00fcr kann man dann einen \u00abdoggy bag\u00bb verlangen und den Rest nach Hause nehmen. Der \u00abrefill\u00bb ist in London nicht \u00fcblich, w\u00e4hrend man sich in den USA vielerorts den Cola-Becher mit ganz viel Eis so oft auff\u00fcllen lassen kann, wie man m\u00f6chte. Was in Grossbritannien \u00fcbrigens als \u00abregular coke\u00bb gilt, w\u00e4re in den USA das \u00absmall coke\u00bb im Kindermenu.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Paradoxerweise sind die Portionen in Grossbritannien zwar kleiner, daf\u00fcr kann man l\u00e4nger sitzen bleiben. Dazu passt, dass nicht alle mit einem Kaffeebecher durch die Strassen rennen. Man trinkt Tee, im Sitzen. Denn \u00abtea time\u00bb bedeutet auch \u00abcalm down\u00bb \u2013 sich beruhigen, sich Zeit nehmen. Angesichts der britischen Ess- und Trinksitten ist es nur logisch, dass auch \u00abdrive-thru\u00bb-Restaurants im Vereinigten K\u00f6nigreich kaum verbreitet sind.<\/p>\n<p>Genug ist nicht genug<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g11\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Amerika \u00fcbertreibt gerne. Es ist nie genug. Kaffee mit Milch und Zucker reicht nicht; es braucht weitere Zus\u00e4tze, sei es Pumpkin-Spice, Caramel, Vanille, Peppermint oder Amaretto. Dasselbe beim Bier. Nichts mit Reinheitsgebot. Es wird hemmungslos mit Passionsfrucht, Orange, Guave oder noch Ausgefallenerem versetzt. In einem Diner oder einer Bar, die etwas auf sich halten, muss laute Musik laufen und der Fernseher, am besten verschiedene Programme auf mehreren Bildschirmen. Damit nur ja keine Langeweile aufkommt. Grossbritannien pflegt auch in dieser Hinsicht das Understatement: \u00abKeep it simple.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g20\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Kehrseite der britischen Zur\u00fcckhaltung und H\u00f6flichkeit ist eine gewisse Umst\u00e4ndlichkeit, die zu Unklarheiten und Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren kann. Wenn jemand sagt: \u00abDas war nicht schlecht\u00bb, meint er dann, in typischer Zur\u00fcckhaltung, dass es super war? Oder ist es eine h\u00f6fliche Umschreibung f\u00fcr \u00abDas war wirklich schrecklich\u00bb? Da ist die hemds\u00e4rmelige Direktheit der Amerikaner doch erfrischend klar.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3fv2i260\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Erschwerend kommt in Grossbritannien die allgegenw\u00e4rtige Frage der Klassenzugeh\u00f6rigkeit hinzu. Jede Schicht hat ihren eigenen Akzent, ihre eigenen Codes und Regeln. In den USA ist es oft schwierig, aufgrund des \u00c4usseren und der Sprache zu erraten, wo auf der sozialen Leiter jemand steht. In Grossbritannien verr\u00e4t der Akzent die Herkunft, denn man wird ihn, unabh\u00e4ngig von Bildung und Verdienst, im Lauf des Lebens kaum los, vergleichbar mit dem Dialekt in der Schweiz.<\/p>\n<p>Lebensrettung ja, aber nicht \u00fcberst\u00fcrzt<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g30\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das alles hat auch mit dem historischen Erbe zu tun, das in den USA weniger schwer wiegt. Vielleicht sind es diese Last der Geschichte sowie das dauernde Bedachtsein auf die Klassenzugeh\u00f6rigkeit, die zu einer gewissen Steifheit und Kompliziertheit f\u00fchren k\u00f6nnen. Vermutlich umfasst nirgendwo sonst ein Mietvertrag \u00fcber vierzig Seiten, wobei einem der Makler noch zus\u00e4tzliche Details erkl\u00e4rt wie zum Beispiel, dass man den Grill nur unter gewissen Umst\u00e4nden benutzen d\u00fcrfe. Oder dass es besser sei, den Vermieter nicht zu fragen, ob man im Garten rauchen d\u00fcrfe. Das Leben als Eiertanz. Vielleicht erkl\u00e4rt diese Verkrampftheit auch, warum Briten mehr Alkohol brauchen als Amerikaner, um sich zu lockern.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39597g40\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Un\u00fcbertroffen sind die \u00abEmergency Throwbags\u00bb entlang der Themse, eine Art Boje mit Wurfleine. Wenn man jemanden ertrinken sieht und es zuf\u00e4llig einen Throwbag in der N\u00e4he gibt, dann muss man laut den Anweisungen auf der Tafel Folgendes tun: Man w\u00e4hlt 999, fragt nach dem Fire-Service, und wird mit der zust\u00e4ndigen Person verbunden. Ihr teilt man dann den Ortscode mit, den man unten links findet, also zum Beispiel LDN35. Darauf erh\u00e4lt man einen weiteren Code, mit dem man die Box \u00f6ffnen kann. Eine Anweisung in acht Punkten erl\u00e4utert die n\u00e4chsten Schritte. Dazwischen erf\u00e4hrt man, dass man sich vom Wasser fernhalten soll und schwimmen zu einem K\u00e4lteschock f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein \u00abThrowbag\u00bb mit Erl\u00e4uterungen am Flussufer in Kingston upon Thames.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4032\" height=\"3024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Ein \u00abThrowbag\u00bb mit Erl\u00e4uterungen am Flussufer in Kingston upon Thames. <\/p>\n<p>dai.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j395e6b01\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ob auch erwartet wird, dass man die Ansprechperson beim Notruf zuerst h\u00f6flich begr\u00fcsst, sich nach ihrem Befinden erkundigt, eine launige Bemerkung zum Wetter macht und sich f\u00fcr die St\u00f6rung entschuldigt? Wahrscheinlich darf man am Ende des Gespr\u00e4chs auch nicht vergessen, sich zu bedanken und einen sch\u00f6nen Tag zu w\u00fcnschen. Falls der Ertrinkende dann noch lebt, sollte man wohl nachfragen, ob er sich nicht bel\u00e4stigt f\u00fchlt, wenn man ihm die Boje zuwirft, und ob er \u00fcberhaupt eine Rettung w\u00fcnscht.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3nvjbkm1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ein Amerikaner \u2013 und selbst ein Schweizer \u2013 fragt sich, warum es nicht einfach, wie anderswo, Rettungsringe gibt, die man ohne grosses Hin und Her ins Wasser werfen kann. Aber diese Frage w\u00e4re in Grossbritannien m\u00f6glicherweise zu direkt, also unangemessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Umzug von Chicago nach London f\u00fchrt bei unserem Korrespondenten zu Irritationen. 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