{"id":397392,"date":"2025-09-04T23:33:22","date_gmt":"2025-09-04T23:33:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397392\/"},"modified":"2025-09-04T23:33:22","modified_gmt":"2025-09-04T23:33:22","slug":"duisburg-stadt-verhaengt-komplettes-badeverbot-im-rhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397392\/","title":{"rendered":"Duisburg: Stadt verh\u00e4ngt komplettes Badeverbot im Rhein"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> untersagt das Baden im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rhein\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rhein<\/a> nun komplett. Das teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. Zwar galt bereits seit 1972 f\u00fcr etwa drei Viertel des Rheinabschnitts im Duisburger Stadtgebiet ein Badeverbot, allerdings waren die Ausl\u00e4ufer an den Ufern etwa auf der linken Rheinseite in Richtung Krefeld und im S\u00fcden vom M\u00fcndelheimer Rheinbogen bis zur Stadtgrenze D\u00fcsseldorf nicht davon eingeschlossen. Das \u00e4ndert sich nun.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Laut Mitteilung erl\u00e4sst die Stadt Duisburg jetzt ein erg\u00e4nzendes Badeverbot f\u00fcr die Uferabschnitte, die bisher nicht von der \u201eVerordnung \u00fcber das Baden in den Bundeswasserstra\u00dfen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Duisburg\u201c erfasst waren. Die Verbotszone in Duisburg reichte bisher etwa vom Gel\u00e4nde rund um HKM im S\u00fcden bis zur F\u00e4hre Walsum-Orsoy im Norden. Gelten soll das erg\u00e4nzende Verbot bereits ab Samstag, 6. September. Wer dagegen verst\u00f6\u00dft, kann mit einer Geldbu\u00dfe in H\u00f6he von 1000 Euro rechnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das bedeutet: Wer sich mehr als kn\u00f6cheltief im Wasser des Flusses aufh\u00e4lt, gilt laut Stadt als badend \u2013 \u201eegal ob schwimmend, planschend oder stehend.\u201c Wer beim An- und Ablegen von Booten kurz ein- oder aussteigen will, kann das allerdings weiterhin tun.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/soeren-link\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00f6ren Link<\/a> \u00e4u\u00dfert sich erleichtert: \u201eDas Baden im Rhein ist lebensgef\u00e4hrlich. Die Str\u00f6mung ist t\u00fcckisch und wird selbst von ge\u00fcbten Schwimmerinnen und Schwimmern oft untersch\u00e4tzt. Mit dem st\u00e4dtischen Badeverbot setzen wir alles daran, Menschenleben zu sch\u00fctzen.\u201c Zudem weist die Stadt darauf hin, weiterhin auf ihren Kommunikationskan\u00e4len immer wieder auf die Gefahren des Badens im Rhein hinweisen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An vielen Stellen des Rheines deuteten Schilder auf mehreren Sprachen auf die Gefahren der Str\u00f6mung und des Badens im Rhein hin. Zuletzt hatte die Polizei Duisburg noch mit drastischen Ma\u00dfnahmen versucht, die Menschen am Baden im Rhein zu hindern. Schockbilder mit der Aufschrift \u201eHier spielte Emma \u2013 vor drei Tagen\u201c oder \u201eSeine Story ging noch Online. Er bleibt jetzt offline. F\u00fcr Immer!\u201c sollten Menschen davon abhalten, ins Wasser zu steigen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jedes Jahr verungl\u00fcckten Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rhein, sagte die Polizei. In diesem Jahr seien das laut DLRG bis Ende Juli zehn Menschen. Im gesamten Vorjahr waren es 14, die h\u00f6chste Zahl seit Jahren. Der Rhein sei f\u00fcr Schwimmer eines der gef\u00e4hrlichsten Gew\u00e4sser in Deutschland, hei\u00dft es. In mehreren St\u00e4dten wurde das Badeverbot diskutiert und umgesetzt, etwa in D\u00fcsseldorf, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/neuss\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuss<\/a> und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/meerbusch\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Meerbusch<\/a>. So nun auch in Duisburg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt hatte sich in der Debatte lange zur\u00fcckgehalten \u2013 anders als die Nachbarst\u00e4dte. Begr\u00fcndet hatte dies Stadtsprecher Maximilian B\u00f6ttner zuletzt so: \u201eIn D\u00fcsseldorf stellt sich die Situation etwas anders dar, da es dort weniger (industriell genutzte) Hafenbereiche gibt.\u201c Nach mehreren Vorf\u00e4llen und Badetoten in D\u00fcsseldorf setzte die Stadt aber eine Pr\u00fcfung eines solchen kommunalen Verbots auf die Agenda.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zu einem der schlimmsten Badeungl\u00fccke in Duisburg kam es im Sommer 2021. Damals waren drei M\u00e4dchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren im Rhein ertrunken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die DLRG f\u00fchrt Ungl\u00fccke zum Teil auch auf gef\u00e4hrlichen Leichtsinn zur\u00fcck. Die Gefahr in den Gew\u00e4ssern werde h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt, hei\u00dft es. Gerade das Schwimmen in Fl\u00fcssen wie dem Rhein sei extrem gef\u00e4hrlich. Demnach besteht eine gro\u00dfe Gefahr durch vorbeifahrende Schiffe, die einen Sog erzeugen k\u00f6nnen, in den man geraten kann. Dar\u00fcber hinaus bildeten sich durch die Steinaufsch\u00fcttungen im Rhein immer wieder strudelartige Str\u00f6mungen. Laut DLRG besteht keine Chance, gegen die Str\u00f6mung anzuschwimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Duisburg untersagt das Baden im Rhein nun komplett. Das teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. 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