{"id":397448,"date":"2025-09-05T00:10:15","date_gmt":"2025-09-05T00:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397448\/"},"modified":"2025-09-05T00:10:15","modified_gmt":"2025-09-05T00:10:15","slug":"tesla-kommt-nach-koepenick-was-sich-der-bezirk-davon-verspricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397448\/","title":{"rendered":"Tesla kommt nach K\u00f6penick \u2013 Was sich der Bezirk davon verspricht"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Es ist eine Nachricht, die f\u00fcr m\u00e4chtig Wirbel sorgt. Der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/tesla-berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">US-Elektroautohersteller Tesla<\/a> hat am Mittwoch verk\u00fcndet, nach der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409550047\/tesla-in-gruenheide-streit-ums-wasser-eskaliert-wieder.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1752925651\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gigafactory in Gr\u00fcnheide<\/a> nun ein neues Entwicklungszentrum im <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/treptow-koepenick\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bezirk Treptow-K\u00f6penick<\/a> zu errichten. Wie es hei\u00dft, soll daf\u00fcr eine alte Fabrikanlage mit einer Fl\u00e4che von rund 20.000 Quadratmetern renoviert werden.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Zun\u00e4chst sollen demnach rund 130 Ingenieure nach K\u00f6penick umziehen, die bisher noch im Werk in Gr\u00fcnheide sowie an kleineren Standorten in Berlin arbeiten. In den kommenden Jahren soll das neue Zentrum auf rund 250 Besch\u00e4ftigte wachsen. Das Unternehmen hatte ein europ\u00e4isches Entwicklungszentrum bereits bei der Ank\u00fcndigung des Fabrikneubaus in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/brandenburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Brandenburg<\/a> in Aussicht gestellt.<\/p>\n<p>Tesla: Standort f\u00fcr Entwicklungszentrum in K\u00f6penick wird nicht kommentiert<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das Bezirksamt Treptow-K\u00f6penick teilte am Donnerstag mit, auf Wunsch des Unternehmens den genauen Standort nicht \u00f6ffentlich bekannt zu geben, sondern dies Tesla selbst zu \u00fcberlassen. \u201eDas Bezirksamt wird auch keine Spekulationen \u00fcber den m\u00f6glichen Standort kommentieren oder best\u00e4tigen\u201c, so eine Stellungnahme. W\u00e4hrenddessen wird in den sozialen Medien bereits eifrig spekuliert. \u201eIch nehme schon mal Wetten darauf an, dass es das Objekt <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article239885529\/Milliarden-Projekt-Behrens-Ufer-startet-in-die-naechste-Phase.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1698251387\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Behrens-Ufer<\/a> in Obersch\u00f6neweide sein wird\u201c, schrieb dort jemand. Die Spatzen h\u00e4tten dies angeblich schon seit L\u00e4ngerem von den D\u00e4chern gepfiffen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Nach Angaben des Bezirksamts fanden seit Oktober 2024 \u201eintensive und vertrauliche Gespr\u00e4che\u201c zwischen Berlin Partner, Wirtschaftssenatorin <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/franziska-giffey\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Franziska Giffey (SPD)<\/a>, Baustadtr\u00e4tin Claudia Leistner (Gr\u00fcne) mit ihren \u00c4mtern sowie B\u00fcrgermeister Oliver Igel (SPD) mit Tesla \u00fcber die Ansiedlung statt. Die \u201ekonsequent gewahrte Vertraulichkeit\u201c sei ein wichtiger Faktor f\u00fcr die erfolgreiche Standortentscheidung zugunsten K\u00f6penicks gewesen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">In eine andere Richtung weist ein Bericht des \u201eTagesspiegels\u201c. Demnach soll das Zentrum auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Kabelwerks K\u00f6penick an der Friedrichshagener Stra\u00dfe entstehen. Eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr gibt es nicht.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das geplante Entwicklungszentrum wird auf die Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen, insbesondere Batterietechnologien und Ladeinfrastruktur, spezialisiert sein. Tesla plant einen z\u00fcgigen Bauablauf. Sollte der Baustart im Jahr 2026 erfolgen, k\u00f6nnte das Zentrum bereits ein Jahr sp\u00e4ter in Betrieb gehen.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Oliver Igel sieht gro\u00dfe Vorteile f\u00fcr Treptow-K\u00f6penick<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201eDer Standort K\u00f6penick bietet ideale Voraussetzungen: die gute Verkehrsanbindung an Gr\u00fcnheide, die langj\u00e4hrige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen sowie die enge Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Das st\u00e4rkt nicht nur unseren Bezirk, sondern auch den Produktionsstandort Gr\u00fcnheide. Gleichzeitig machen wir Treptow-K\u00f6penick f\u00fcr andere innovative Unternehmen noch attraktiver\u201c, freut sich Treptow-K\u00f6penicks B\u00fcrgermeister Oliver Igel.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Weitere Themen aus Treptow-K\u00f6penick:<\/strong><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Mit dem neuen Entwicklungszentrum werde ein weiterer Schritt getan, um Elektromobilit\u00e4t umweltfreundlicher, effizienter und breiter verf\u00fcgbar zu machen. Dies sei ein Gewinn f\u00fcr die gesamte Region Berlin-Brandenburg. Im Gespr\u00e4ch mit der Berliner Morgenpost \u00e4u\u00dferte sich Oliver Igel so: \u201eWarum gestern Tesla den genauen Standort nicht bekanntgegeben hat, wei\u00df ich nicht. Aber ich werde dann diese Vertraulichkeit nicht brechen, indem ich das pl\u00f6tzlich sage. Sie werden irgendwelche Gr\u00fcnde haben.\u201c Vielleicht sei dazu auch noch eine gr\u00f6\u00dfere Aktion geplant.<\/p>\n<p>  Deutliche Kritik an Unternehmenschef Elon Musik<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">W\u00e4hrend Igel die Ansiedelung als Gewinn f\u00fcr K\u00f6penick einsch\u00e4tzt, sind andere Politiker bez\u00fcglich der Ansiedelung anderer Meinung. Seine Parteikollegen Dunja Wolff sieht das Unternehmen gerade wegen seines Chefs <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/elon-musk\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Elon Musk<\/a> \u00e4u\u00dferst kritisch. \u201eFirmeninhaber Elon Musk ist alles andere als ein uns zugewandter Unternehmer. Eine extrem zu verwechselnde Geste wurde weder von ihm aufgekl\u00e4rt, noch hat er sich klar dazu ge\u00e4u\u00dfert. Meiner Meinung nach darf er die Fabrik hier weder er\u00f6ffnen noch wir uns mit ihm r\u00fchmen, solange er sich nicht entschuldigt hat und es aufkl\u00e4rt\u201c, schrieb die SPD-Abgeordnete bei Instagram.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Innovation und Entwicklung in der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article409696374\/deutsche-kaufen-e-autos-aber-vor-allem-unter-einer-bedingung.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1754679600\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elektromobilit\u00e4t<\/a> seien stark Elon Musk zuzuschreiben. \u201eWenn die notwendige Entwicklung durch ihn bef\u00f6rdert und bei uns fortgeschrieben werden soll, dann bitte unter der klaren Haltung und mit dem notwendigen Respekt gegen\u00fcber unseren Werten\u201c, erkl\u00e4rte Dunja Wolff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eine Nachricht, die f\u00fcr m\u00e4chtig Wirbel sorgt. 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