{"id":397646,"date":"2025-09-05T02:07:10","date_gmt":"2025-09-05T02:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397646\/"},"modified":"2025-09-05T02:07:10","modified_gmt":"2025-09-05T02:07:10","slug":"kosten-bei-den-krankenkassen-steigen-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397646\/","title":{"rendered":"Kosten bei den Krankenkassen steigen deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Die Ausgaben der Krankenkassen steigen ungebrochen weiter. Im ersten Halbjahr gaben die rund 90 gesetzlichen Krankenkassen 166,1 Milliarden Euro f\u00fcr ihre Leistungen aus. Das ist ein Plus von 7,95 Prozent gegen\u00fcber dem gleichen Vorjahreszeitraum, wie aus neuen Kennzahlen ihres GKV-Spitzenverbands hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. An diesem Freitag will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) \u00fcber die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im ersten Halbjahr informieren.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist der auf 2,8 Milliarden Euro gestiegene \u00dcberschuss der Krankenkassen. Nach Rekorddefiziten im Jahr 2024 war bis Ende M\u00e4rz bereits ein \u00dcberschuss von 1,8\u00a0Milliarden Euro entstanden.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abAber das sollte niemanden beruhigen\u00bb, sagte der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, der dpa. \u00abDie Ausgabendynamik ist im ersten Halbjahr ungebrochen.\u00bb Der \u00dcberschuss sei dringend notwendig, um die gesetzliche Mindestreserve der Kassen wieder aufzuf\u00fcllen. In den vergangenen Jahren hatte es einen R\u00fccklagen-Abbau gegeben. \u00abGerade mit Blick auf die dynamische Ausgabenentwicklung ist aber noch offen, ob das gelingen kann\u00bb, sagte Blatt.<\/p>\n<p>Anstieg gr\u00f6\u00dfer als vergangenes Jahr<\/p>\n<p>Allein beim gr\u00f6\u00dften Kostenblock, den Krankenhausbehandlungen, \u00fcbertraf das Plus mit 9,6 Prozent noch das des ersten Halbjahres 2024 (7,9\u00a0Prozent). 54,5 Milliarden Euro flossen nun zu den Kliniken. Die Ausgaben f\u00fcr \u00c4rzte stiegen um 7,8 Prozent auf 27,0 Milliarden, die f\u00fcr Arzneimittel um 6 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Blatt sagte: \u00abSo kann es nicht weitergehen, solche Steigerungsraten h\u00e4lt kein Gesundheitssystem der Welt auf Dauer aus.\u00bb<\/p>\n<p>Kurzfristige und langfristige Schritte<\/p>\n<p>Blatt forderte ein Ausgabenmoratorium und Strukturreformen. Diese sollten f\u00fcr die Versicherten im Alltag sp\u00fcrbar werden &#8211; zum Beispiel durch schnellere Arzttermine. Langfristig will Blatt aber auch verhindern, dass die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen weiter auseinanderklafft, und \u00abwieder zu stabilen Finanzen kommen\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die Ausgaben der Krankenkassen steigen ungebrochen weiter. Im ersten Halbjahr gaben die rund 90 gesetzlichen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":397647,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,1721,30,141,1109,1188,8970,1209],"class_list":{"0":"post-397646","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-finanzen","11":"tag-germany","12":"tag-gesundheit","13":"tag-haushalt","14":"tag-krankenversicherung","15":"tag-muenster","16":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115149251763832934","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=397646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/397647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=397646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=397646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=397646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}