{"id":397757,"date":"2025-09-05T03:13:16","date_gmt":"2025-09-05T03:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397757\/"},"modified":"2025-09-05T03:13:16","modified_gmt":"2025-09-05T03:13:16","slug":"ayuso-schlaegt-romo-im-spanischen-ausreisserduell-denz-sechster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397757\/","title":{"rendered":"Ayuso schl\u00e4gt Romo im spanischen Ausrei\u00dferduell, Denz Sechster"},"content":{"rendered":"<p>        Vingegaard bei der Vuelta weiter in Rot<br \/>\n                  <a href=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/\/files\/fotos\/1757000982_1_max.jpg\" class=\"example-image-link\" data-lightbox=\"example-set\" data-title=\"Juan Ayoso (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) hat die 12. Vuelta-Etappe gewonnen. | Foto: Cor Vos \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">          <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1757000982_1_gross.jpg\" class=\"StartPhoto\" alt=\"Foto zu dem Text &quot;Ayuso schl\u00e4gt Romo im spanischen Ausrei\u00dferduell, Denz Sechster&quot;\"\/><\/a><br \/>Juan Ayoso (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) hat die 12. Vuelta-Etappe gewonnen. | Foto: Cor Vos <\/p>\n<p class=\"text\">04.09.2025 \u00a0|\u00a0 (rsn) \u2013 Juan Ayuso (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) hat sich in Les Corrales De Buena auf der 12. Etappe seinen zweiten Tageserfolg bei der 80. Vuelta a Espana (2.UWT) gesichert. Der Spanier setzte sich nach 144,9 Kilometern im Duell zweier Ausrei\u00dfer gegen seinen Landsmann Javier Romo (Movistar) durch. 13 Sekunden dahinter kam der 22-j\u00e4hrige Franzose Brieuc Rolland (Groupama \u2013 FDJ) als Etappendritter an.<\/p>\n<p class=\"text\">An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Verschiebungen. Die Podiumskandidaten erreichten das Tagesziel gemeinsam im Hauptfeld mehr als sechs Minuten nach Etappensieger Ayuso, der im Sieger-Interview verriet: &#8222;Ich habe hier vor einigen Jahren ein Juniorenrennen gewonnen und habe hier auch viele Freunde und schon mal Urlaub gemacht. Darum ist es toll, dass ich gewonnen habe. Ich mag diesen Ort!&#8220;&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Der 22-J\u00e4hrige und der vier Jahre \u00e4ltere Romo hatten sich am letzten Anstieg des Tages knapp 26 Kilometer vor dem Ziel aus der zwischenzeitlich 53 Mann umfassenden Ausrei\u00dfergruppe abgesetzt und anschlie\u00dfend zu Zweit durchgezogen \u2013 wenn auch am Ende nicht mehr ganz mit demselben Kraftaufwand bei den F\u00fchrungsabl\u00f6sungen, wie Ayuso offen zugab.&#13;\n<\/p>\n<p>Romo beklagt mangelnde Zusammenarbeit <\/p>\n<p class=\"text\">&#8222;Nach so einem schweren Tag, wei\u00df man nie, wie der Sprint laufen wird. Ich war ein wenig nerv\u00f6s und musste meine Karten gut ausspielen. Ich habe ihm im letzten Kilometer gesagt, dass ich schon eine Etappe gewonnen hatte und er mehr machen muss, wenn er vorn bleiben will. Die Anweisung das so zu tun, kam aus dem Auto. So fahre ich nicht gern, aber manchmal muss man schlau sein und das habe ich im Finale probiert&#8220;, sagte er.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">&#13;<br \/>\nDen Sprint dann zog er knapp 200 Meter vor dem Zielstrich an und fuhr sofort an Romo vorbei zum souver\u00e4nen Sieg, w\u00e4hrend der Movistar-Profi hinter ihm ver\u00e4rgert auf den Lenker schlug. &#8222;Ich bin nat\u00fcrlich etwas entt\u00e4uscht. Ich wollte den Sieg und meine Mannschaft war super. Ich wurde im Finale aus dem Teamfahrzeug perfekt gecoacht&#8220;, sagte der Etappenzweite und \u00e4u\u00dferte sich auch zum Verhalten von Ayuso: &#8222;Jeder hat es im Finale gesehen: Er arbeitete nicht mehr richtig mit.&#8220;&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\"><a href=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/checkout.htm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1756982361_2_max.jpg\" class=\"FotoTrenner\"\/> <\/a><\/p>\n<p class=\"text\">Rolland verpasste den Anschluss an das spanische Duo am Berg um etwa 15 Sekunden und hielt diesen R\u00fcckstand auf den letzten 23 Kilometern bergab und flach ins Ziel konstant, konnte aber bis zum Schlusskilometer aber auch nicht mehr n\u00e4herkommen.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Hinter ihm holte am Ende aber eine 17-k\u00f6pfige weitere Gruppe Meter um Meter auf, die mit noch einer Minute R\u00fcckstand auf die letzten 13 Kilometer kam. Aus ihr heraus wurde Victor Campenaerts (Visma \u2013 Lease a Bike) mit einer sp\u00e4ten Attacke 17 Sekunden hinter Ayuso Etappenvierter vor Mads Pedersen (Lidl \u2013 Trek \/ + 0:17) und Nico Denz (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe \/ + 0:17). Neben Denz war mit Michel He\u00dfmann (Movistar \/ + 0:17) noch ein zweiter Deutscher in der Gruppe des Tages. Er kam als 14. ins Tagesziel.&#13;\n<\/p>\n<p>Vor der Angliru-Etappe sparen die Favoriten Kr\u00e4fte<\/p>\n<p class=\"text\">Unter den Gesamtwertungs-Aspiranten blieb ein Kampf um Zeitgewinne am Tag vor der gef\u00fcrchteten Bergankunft am Alto de L&#8217;Angliru aus. Sie kamen alle zusammen im Hauptfeld mit 6:22 Minuten R\u00fcckstand auf Etappensieger Ayuso an. Das bedeutete auch, dass der Etappen-17. Bruno Armirail (Decathlon \u2013 AG2R) einen Sprung um neun Pl\u00e4tze auf den sechsten Gesamtplatz machen konnte.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Vingegaard hat weiterhin 50 Sekunden Vorsprung auf Joao Almeida (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) sowie 56 auf Tom Pidcock (Q36.5), 1:06 Minuten auf Torstein Traeen (Bahrain Victorious), 2:17 auf Felix Gall (Decathlon \u2013 AG2R) und 2:23 auf Armirail. Hinter Matteo Jorgenson (Visma \u2013 Lease a Bike \/ + 2:26) sowie Jai Hindley (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe \/ + 2:30) und Giulio Ciccone (Lidl \u2013 Trek \/ + 2:3) komplettiert Giulio Pellizzari (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe \/ + 2:44) die Top Ten der Gesamtwertung.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Mads Pedersen (Lidl \u2013 Trek) sicherte sich als Teil der gro\u00dfen Ausrei\u00dfergruppe den Zwischensprint des Tages und stockte sein Punktekonto auch mit Etappenrang f\u00fcnf weiter auf, sodass der D\u00e4ne mit nun 172 Punkten weiterhin das Gr\u00fcne Trikot tr\u00e4gt \u2013 61 Punkte vor Ethan Vernon (Israel \u2013 Premier Tech) sowie 67 vor Vingegaard. Pellizzari behielt das Wei\u00dfe Trikot des besten Nachwuchsfahrers, Jay Vine (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) das Bergtrikot und UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG baute seinen Vorsprung in der Teamwertung weiter aus.<\/p>\n<p class=\"text\">&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p>\n<p>So lief die 12. Etappe der Vuelta a Espana:<\/p>\n<p class=\"text\">Nach dem Start um 14:00 Uhr im K\u00fcstenort Laredo wurde auf den ersten Kilometern immer wieder attackiert, doch es dauerte bis Kilometer 25, ehe sich eine Gruppe von 18 Mann um Michel He\u00dfmann (Movistar) etwas absetzen konnte. Sie bekamen auf dem Weg zum Fu\u00df des Puerto de Alisas (2. Kat. \/ 8,6 km bei 5,9%), der nach 33 Rennkilometern begann, noch Begleitung von vier weiteren Fahrern, darunter Denz, brachten aber trotzdem nur rund 20 Sekunden Vorsprung mit in den ersten der zwei kategorisierten Anstiege des Tages.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Bergauf schrumpfte die L\u00fccke zun\u00e4chst nochmal etwas zusammen, sodass weitere Fahrer um Ayuso noch nach vorne sprangen. Dann aber gaben vor allem Marc Soler (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG), Mads Pedersen (Lidl \u2013 Trek), Stefan K\u00fcng (Groupama \u2013 FDJ), He\u00dfmann und Michal Kwiatkowski sowie Magnus Sheffield (beide Ineos Grenadiers) Vollgas und sorgten so mit der Brechstange daf\u00fcr, dass das Hauptfeld wieder weiter distanziert wurde. Dort \u00fcbernahm gleichzeitig Visma \u2013 Lease a Bike das Zepter und es kehrte Ruhe ein. &#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1756982361_3_max.jpg\" class=\"FotoTrenner\"\/>Das Streckenprofil der 12. Etappe der Vuelta a Espana. | Grafik: Unipublic \/ ASO&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Mit gut einer Minute Vorsprung kamen die nun 40 Spitzenreiter \u00fcber den Gipfel, den sich Soler sicherte, um das Bergtrikot von Teamkollege Vine abzusichern. Durch die Abfahrt und anschlie\u00dfend in der Ebene wuchs der Vorsprung auf zwei Minuten an, dann aber blieb er erstmal konstant. Dabei kamen noch 13 weitere Ausrei\u00dfer im Flachen zur Spitze vor, so dass die Gruppe des Tages schlie\u00dflich nicht weniger als 53 Fahrer umfasste.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Gemeinsam schraubten sie ihren Vorsprung anschlie\u00dfend bis auf 4:20 Minuten weiter hoch, bevor erst Garcia Cortina sowie anschlie\u00dfend Romo in einer nicht kategorisierten Steigung gut 50 Kilometer vor dem Ziel versuchten, sich jeweils allein abzusetzen. Beide Movistar-Profis wurden aber schnell wieder eingeholt.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Den Zwischensprint sicherte sich 41 Kilometer vor dem Ziel im Ort Barros der D\u00e4ne Pedersen, wie erwartet, und danach setzten sich sechs Mann um He\u00dfmann, Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers), James Shaw (EF Education &#8211; EasyPost), Finlay Pickering (Bahrain Victorious), Rolland und Victor Guernalec (Ark\u00e9a &#8211; B&amp;B Hotels) aus der Spitzengruppe ab.&#13;\n<\/p>\n<p>Keine Angriffe unter den Gesamtsiegskandidaten<\/p>\n<p class=\"text\">Sie fuhren mit 40 Sekunden Vorsprung in den sieben Kilometer langen und 7,9 Prozent steilen Kategorie-1-Anstieg zum Collada de Brenes hinein. Dort aber schlug Soler bei den Verfolgern ein hohes Tempo an und brachte Ayuso Meter um Meter wieder n\u00e4her an die Spitze heran, bis die L\u00fccke drei Kilometer vor dem Gipfel geschlossen war und Ayuso dann seine erwartete Attacke setzte. <\/p>\n<p class=\"text\">&#13;<br \/>\nZun\u00e4chst konnte dem Spanier niemand folgen, doch 500 Meter sp\u00e4ter schloss Romo nochmal zum UAE-Profi auf. Zu zweit kamen sie 23 Kilometer vor dem Ziel mit 35 Sekunden Vorsprung vor Rolland und etwa 45 Sekunden vor einem Septett um Landa, Castrillo und Soler \u00fcber den Bergpreis, den sich genau wie den dort ebenfalls wartenden Bonussprint Romo sicherte.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Im Hauptfeld, das nun bereits 5:45 Minuten zur\u00fccklag, blieben Angriffe auf die Gesamtwertung aus. Vingegaard, Almeida &amp; Co. fuhren gemeinsam hinter den Visma-Helfern \u00fcber den Gipfel und anschlie\u00dfend dem Ziel entgegen.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">In der Abfahrt schlossen weitere Fahrer, darunter Bruno Armirail (Decathlon \u2013 AG2R La Mondiale) und Pedersen, zum Verfolgerseptett auf, das zehn Kilometer vor Schluss aber bereits eine Minute R\u00fcckstand auf Ayuso und Romo hatte. Dazwischen lag noch Rolland, der allein mit etwa 15 Sekunden R\u00fcckstand unterwegs war \u2013 ohne TV-Kamera in seiner N\u00e4he.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Schon f\u00fcnf Kilometer vor dem Ziel begann Ayuso mit Psychospielchen, indem er nicht mehr ganz so konsequent mitf\u00fchrte, wie Romo. Der \u00e4rgerte sich dar\u00fcber und f\u00fchrte das Duo schlie\u00dflich auf den Schlusskilometer. Dort sprintete Ayuso dann knapp 200 Meter vor Schluss vorbei und sicherte sich den Sieg, w\u00e4hrend sein geschlagener Kontrahent ver\u00e4rgert auf den Lenker schlug. <\/p>\n<p class=\"text\">&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Results powered by <a href=\"https:\/\/firstcycling.com\/race.php?r=23&amp;y=2025&amp;s=12\" title=\"FirstCycling.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FirstCycling.com<\/a><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1757041996_293_newscnt\" height=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/sport\/1\" width=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/sport\/1\"\/>      <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vingegaard bei der Vuelta weiter in Rot Juan Ayoso (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG) hat die 12. 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