{"id":397874,"date":"2025-09-05T04:21:12","date_gmt":"2025-09-05T04:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397874\/"},"modified":"2025-09-05T04:21:12","modified_gmt":"2025-09-05T04:21:12","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-kaputt-aeh-das-war-schon-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/397874\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Kaputt? \u00c4h, das war schon so"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">vor der Insel Scharh\u00f6rn<br \/>\nwurde nun auch die zweite H\u00e4lfte des U-Boots geborgen, das dort seit 106 Jahren<br \/>\nauf dem Meeresgrund lag.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei einem ersten Bergungsversuch<br \/>\nAnfang der Woche war das Wrack auseinandergebrochen; die eine H\u00e4lfte zog der<br \/>\nSchwimmbagger Matador 3 auf einem Ponton nach Cuxhaven, die andere<br \/>\nH\u00e4lfte blieb im Wasser. Jetzt ist das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/tauchboot\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">U-Boot<\/a> vollst\u00e4ndig auf dem Trockenen \u2013<br \/>\nimmer noch kaputt nat\u00fcrlich, nun im besten Sinne also: vollst\u00e4ndig kaputt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die misslungene Bergung<br \/>\nhatte im Wochenverlauf f\u00fcr Diskussionen gesorgt. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburgs<\/a> Landesarch\u00e4ologe<br \/>\nRainer-Maria Weiss nannte das Vorgehen &#8222;st\u00fcmperhaft&#8220; und sprach von einer<br \/>\n&#8222;illegalen Hauruck-Aktion&#8220;. Der Bergungsort liege auf Hamburger Hoheitsgebiet,<br \/>\n&#8222;damit sind f\u00fcr alle Bodendenkmale rund um Scharh\u00f6rn wir zust\u00e4ndig.&#8220; Er<br \/>\nbezeichnete das Vorgehen als &#8222;grobe Missachtung jeglicher Regularien&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ich bin ein bisschen<br \/>\nsprachlos und kann auch nicht wirklich verstehen, wie man dazu gekommen ist,<br \/>\ndas so zu machen&#8220;, sagt der Sprecher der Kommission f\u00fcr Unterwasser- und<br \/>\nFeuchtbodenarch\u00e4ologie im Verband der L\u00e4ndesarch\u00e4ologien, Jens Auer. &#8222;Aus<br \/>\nfachlicher Sicht ist das absolut inakzeptabel.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Veranlasst hatte die<br \/>\nBergung die Generaldirektion Wasserstra\u00dfen und Schifffahrt. &#8222;Das Wrack ist seit<br \/>\n1960 bekannt&#8220;, sagte ein Sprecher. Seitdem habe niemand Anspr\u00fcche angemeldet.<br \/>\nAls Denkmal sei das U-Boot auch nicht eingetragen gewesen. Es h\u00e4tte aber leicht<br \/>\nzu einer Gefahr f\u00fcr Containerschiffe werden k\u00f6nnen, man habe deshalb handeln<br \/>\nm\u00fcssen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dem kontert wiederum der<br \/>\nHamburger Landesarch\u00e4ologe: Statt es zu bergen, h\u00e4tte man das U-Boot ein wenig<br \/>\nanheben und ein paar Meter weiter wieder ins Wasser legen k\u00f6nnen. Jetzt, da das<br \/>\nWrack geborgen ist, geht das nat\u00fcrlich nicht mehr \u2013 man kann ein Denkmal ja<br \/>\nnicht einfach in die Nordsee werfen, auch wenn es jahrelang genau dort lag.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Generaldirektion<br \/>\nWasserstra\u00dfen und Schifffahrt wollte die \u00dcberreste eigentlich verschrotten<br \/>\nlassen. Nun aber hat das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven Interesse<br \/>\nangemeldet \u2013 aber, Achtung, nur an der H\u00e4lfte. Das ganze Wrack museal<br \/>\naufzubereiten und fachgerecht zu konservieren, sei zu teuer. Was mit der<br \/>\nzweiten H\u00e4lfte geschieht: Warten wir\u2019s ab.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Erstmals versenkt wurde das<br \/>\nU-Boot, das zur Flotte der kaiserlichen Marine geh\u00f6rte, nach dem verlorenen<br \/>\n<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/erster-weltkrieg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ersten Weltkrieg<\/a> auf der Auslieferungsfahrt nach Gro\u00dfbritannien, mutma\u00dflich von<br \/>\nder Besatzung selbst.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Falls es noch eines<br \/>\nBeweises bedurft h\u00e4tte, dass man etwas, das kaputt ist, noch kaputter machen<br \/>\nkann: Hier ist er.\u00a0\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nur wie oft, ist noch offen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr Florian Zinnecker<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen,<br \/>\nwissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail<br \/>\nan <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-09\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0David Hammersen\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gut f\u00fcnf Wochen <strong>vor den anstehenden<br \/>\nVolksentscheiden am 12. Oktober beginnt der Versand der Abstimmungsunterlagen<\/strong><br \/>\nf\u00fcr die rund 1,3 Millionen Stimmberechtigten. Der &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220;<br \/>\nwill erreichen, dass die Stadt bereits bis 2040 klimaneutral wird \u2013 f\u00fcnf Jahre<br \/>\nfr\u00fcher als vom rot-gr\u00fcnen Senat geplant. Beim <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/volksentscheid\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volksentscheid<\/a> &#8222;Hamburg testet<br \/>\nGrundeinkommen&#8220; wird dar\u00fcber abgestimmt, ob rund 2.000 Hamburger versuchsweise<br \/>\ndrei Jahre lang ein Grundeinkommen erhalten sollen. Abweichend zu Wahlen m\u00fcssen<br \/>\nB\u00fcrger f\u00fcr die Volksabstimmungen keine Briefwahl beantragen. Der<br \/>\nAbstimmungsbrief kann portofrei mit der Post versandt oder bei einem Bezirksamt<br \/>\nabgegeben werden. Am 12. Oktober haben zudem 185 Abstimmungsstellen ge\u00f6ffnet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <strong>Zahl unerledigter F\u00e4lle bei der Hamburger<br \/>\nStaatsanwaltschaft w\u00e4chst weiter<\/strong> \u2013 und zwar st\u00e4rker als in den<br \/>\nStrafverfolgungsbeh\u00f6rden anderer Bundesl\u00e4nder. So haben sich die offenen<br \/>\nVerfahren in der Hansestadt seit 2021 fast verdreifacht, wie aus einer Umfrage<br \/>\nder Deutschen Richterzeitung hervorgeht. Der Deutsche Richterbund nannte die<br \/>\nEntwicklung &#8222;dramatisch&#8220;. So waren Ende des zweiten Quartals den Angaben zufolge<br \/>\n64.404 Verfahren offen. Ende 2021 waren es noch 22.900. Die Zahl der bei der<br \/>\nStaatsanwaltschaft neu eingegangenen Verfahren belief sich zuletzt auf \u00fcber<br \/>\n94.000. Im vergangenen Jahr hatten unerledigte F\u00e4lle vor allem in den<br \/>\nDeliktbereichen Diebstahl und Unterschlagung, Kinderpornografie und Geldw\u00e4sche<br \/>\ndie Aktenberge wachsen lassen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor dem Hamburger Landgericht hat der Prozess gegen<br \/>\nzwei mutma\u00dfliche Mitglieder einer internationalen Bande von Luxusautodieben<br \/>\nbegonnen. Den 25 und 44 Jahre alten M\u00e4nnern wird vorgeworfen, <strong>mehr als 20<br \/>\nLandrover-SUVs von Jaguar und 911er-Porsche-Modelle gestohlen<\/strong> oder<br \/>\nmanipuliert zu haben. Der Zeitwert der Wagen lag meist bei 100.000 Euro, teils<br \/>\nauch deutlich dar\u00fcber. Insgesamt geht die Staatsanwaltschaft von einem Schaden<br \/>\nin H\u00f6he von rund zwei Millionen Euro aus.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Beim Baden in<br \/>\nder Alster ist <strong>ein Mann ertrunken<\/strong>. Laut Zeugen hat sich der Mann am<br \/>\nDonnerstag gegen 11.50 Uhr entkleidet, ist in die Alster zum Baden gestiegen<br \/>\nund sp\u00e4ter untergegangen. Gegen 12.20 Uhr wurde er leblos aus dem Wasser<br \/>\ngezogen <strong>\u2022<\/strong> In der Elbe ist am Donnerstag auf H\u00f6he des Falkensteiner Ufers<br \/>\n<strong>eine leblose Person im Wasser entdeckt<\/strong> worden. Ob es sich um den seit<br \/>\nSonntag vermissten Schwimmer handelt, ist noch nicht bekannt <strong>\u2022<\/strong> <strong>Die<br \/>\nL\u00f6win Tembesi<\/strong>, die seit April 2005 im L\u00f6wen-Revier bei Hagenbeck zu Hause<br \/>\nwar, ist eingeschl\u00e4fert worden. Der Tierpark Hagenbeck teilte mit, dass die<br \/>\nL\u00f6win in den letzten Wochen kaum fressen oder laufen konnte <strong>\u2022<\/strong> Ein<br \/>\n21-j\u00e4hriger Patient hat in der Nacht zu Donnerstag in der Asklepios Klinik<br \/>\nAltona <strong>eine Krankenschwester mit einem Messer verletzt<\/strong> und zwei<br \/>\nPolizisten angegriffen\n<\/p>\n<p>                        AUS DER HAMBURG-AUSGABE            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Zivanai Matangi<\/p>\n<p>        Bewegt euch mal!        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Warum<br \/>\nes in der Hamburger Kulturszene so schwierig ist, etwas wirklich Neues zu<br \/>\nprobieren \u2013 und warum man es trotzdem unbedingt tun sollte. Lesen Sie hier<br \/>\neinen Auszug aus dem Gastbeitrag der T\u00e4nzerin und Choreografin Jessica Nupen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als ich zusagte, diesen<br \/>\nText zu schreiben, ahnte ich nicht, wie sehr mich die Sache aufw\u00fchlen w\u00fcrde:<br \/>\neine Auseinandersetzung mit der Stadt, die mich und mein k\u00fcnstlerisches und<br \/>\nberufliches Werden gepr\u00e4gt hat, die mir N\u00e4hrboden und Pr\u00fcfstein zugleich war.<br \/>\nSeit fast zwei Jahrzehnten lebe und arbeite ich in Hamburg. Und beobachte mal<br \/>\nmit Bewunderung, mal mit Ern\u00fcchterung, in welchem Verh\u00e4ltnis die Stadt zu ihrer<br \/>\neigenen kulturellen Identit\u00e4t steht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Von den Ateliers in den<br \/>\nSzenevierteln bis hin zur Oper und den Konzerts\u00e4len, von improvisierten B\u00fchnen<br \/>\nin alten Lagerhallen bis zu Festivals in Fabriken, G\u00e4rten oder Docks: Hamburg<br \/>\nversteht sich gern als vibrierende Kulturmetropole. Mit ihren Ausbildungsst\u00e4tten,<br \/>\nder &#8222;Kunstmeile&#8220; und zuletzt auch mit verst\u00e4rkten Initiativen f\u00fcr Kunst im<br \/>\n\u00f6ffentlichen Raum schm\u00fcckt sich die Stadt mit dem Anspruch, Theater, Musik und<br \/>\nbildende Kunst seien hier keine blo\u00dfen Zierden, sondern Teil des Alltags. Eine<br \/>\nStadt, die von ihren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern hochgesch\u00e4tzt wird und sich selbst<br \/>\nhohe Ma\u00dfst\u00e4be setzt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Deutschland und weit<br \/>\ndar\u00fcber hinaus ist die Stadt damit ein Ausnahmefall. \u00dcberall steht das<br \/>\nVerh\u00e4ltnis zur Kunst gerade mehr denn je auf der Probe. K\u00fcrzungen und<br \/>\nSchlie\u00dfungen bringen Probenr\u00e4ume, Ateliers und Galerien in Existenznot \u2013 im<br \/>\nganzen Land wird gespart. In Hamburg hingegen w\u00e4chst der Kulturetat, ein privat<br \/>\nfinanziertes Opernhaus ist in Planung, und mehrere traditionsreiche<br \/>\nInstitutionen bereiten sich auf einen Generationswechsel vor.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hinter diesem gl\u00e4nzenden Ruf aber verbirgt<br \/>\nsich eine dr\u00e4ngende Frage: Wird die Stadt den Mut haben, ihre Chancen zu nutzen<br \/>\nund den Aufbruch in eine tats\u00e4chlich transformierende Kulturlandschaft wagen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Welche Chancen und Herausforderungen Jessica Nupen f\u00fcr<br \/>\ndie Zukunft der Hamburger<br \/>\nKulturszene sieht, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/37\/kulturszene-hamburg-kunst-image-innovation?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Robert Kiehn<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ich habe \u00fcber die Jahre unz\u00e4hlige selbst gemalte Bilder von Sch\u00fcttiman<br \/>\nbekommen \u2013 einige h\u00e4ngen gerahmt bei uns zu Hause \u00fcber der Treppe. Manche<br \/>\nKinder haben sogar eigene Geschichten geschrieben.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Hamburger<br \/>\nGrundschullehrer Heiko Sch\u00fctt hat f\u00fcr sich eine neue Identit\u00e4t erfunden \u2013 als Superheld<br \/>\n&#8222;Sch\u00fcttiman&#8220;. Nun ist er sogar im Kino zu sehen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-08\/schauspiel-mathelehrer-grundschule-versprechen-kino?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Viola Diem hat ihn getroffen<\/a>.\n<\/p>\n<p>        MAHLZEIT \u2013 Die Gastrokritik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Lange Zeit litt Hamburg<br \/>\nMangel an guten Weinbars. Jetzt, so scheint es, macht alle paar Wochen irgendwo<br \/>\neine neu auf. Das <strong>Kimdo<\/strong> in Winterhude ist trotzdem einzigartig. Denn<br \/>\nhier bekommt man zum Wein koreanische und japanische Speisen. Und das nicht,<br \/>\nweil das Betreiberehepaar originell sein will, sondern schlicht weil es die<br \/>\nVoraussetzungen mitbringt. Moon-Jung Kim, die K\u00f6chin, hat sich einige Snacks<br \/>\nausgedacht, die keine starken Aromen wie Chili oder Knoblauch brauchen: ein<br \/>\nminimalistisches Bibimbap aus Reis, einem rohen Eigelb und viel Masago. Eine<br \/>\nh\u00fcbsch angerichtete Handrolle von der Jakobsmuschel. Oder gute Tempura von<br \/>\nverbl\u00fcffend gro\u00dfen Garnelen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die von Martin Dobner ausgew\u00e4hlten Weine<br \/>\nstammen vornehmlich aus Deutschland, Frankreich und \u00d6sterreich. Alle sind mit<br \/>\nKennerschaft ausgew\u00e4hlt, wenn auch noch nicht ersichtlich ist, was sie sonst<br \/>\ngemeinsam haben. Er probiere noch ein wenig herum, was bei der Laufkundschaft<br \/>\nankomme, sagt Dobner.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die findet sich jetzt,<br \/>\nnach kaum zwei Wochen, schon reichlich ein im kleinen Lokal in der Gertigstra\u00dfe<br \/>\n\u2013 sicher auch weil man drau\u00dfen sitzen kann. Wer hier einkehrt, sollte Zeit<br \/>\nmitbringen; Dobner ist im Service allein. Daf\u00fcr kommt man so in den Genuss<br \/>\nseiner liebenswert altmodischen, herzlichen Gastfreundschaft.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.kimdowein.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kimdo<\/a>,<br \/>\nGertigstra\u00dfe 23, Winterhude. Tel. 0151 \u2013 53417567\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute und morgen k\u00f6nnen<br \/>\nSie beim &#8222;Walk@Talk&#8220; die Vielfalt der Hamburger Galerien entdecken. 32<br \/>\nHamburger Galerien zeigen ihr Programm, von Werken aus dem 20. Jahrhundert bis<br \/>\nzur zeitgen\u00f6ssischen Kunst. Der Eintritt ist frei. Es gibt auch gef\u00fchrte<br \/>\nRundg\u00e4nge in unterschiedlichen Stadtteilen, f\u00fcr die man sich anmelden sollte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Walk@Talk&#8220;; 5. und 6. September, die <a href=\"https:\/\/walktalk.galerien-in-hamburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">teilnehmenden Galerien und Rundg\u00e4nge finden Sie hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Fischauktionshalle am Morgen            \u00a9\u00a0Eva Klock<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Caf\u00e9 sitzen<br \/>\ndrei um die 80-j\u00e4hrige Damen, schick angezogen, bei Kaffee und Kuchen. Eine<br \/>\nerz\u00e4hlt genervt von einem Cabrio, das im Schneckentempo vor ihr gefahren ist. &#8222;Und<br \/>\ndann geht an der Kreuzung das Verdeck auf, und ich sehe den Fahrer. Das war so<br \/>\nein Opa mit Kappe und Sonnenbrille!&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von Marcella<br \/>\nVoigtl\u00e4nder\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, vor der Insel Scharh\u00f6rn wurde nun auch die zweite H\u00e4lfte des U-Boots geborgen, das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":397875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[27353,29,2016,26382,30,551,692,106288,106289,7292,106287,104422,7638],"class_list":{"0":"post-397874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-cuxhaven","9":"tag-deutschland","10":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","11":"tag-florian-zinnecker","12":"tag-germany","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-hamburg","15":"tag-jens-auer","16":"tag-jessica-nupen","17":"tag-nordsee","18":"tag-rainer-maria-weiss","19":"tag-scharhoern","20":"tag-wilhelmshaven"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115149778748231000","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=397874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/397875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=397874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=397874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=397874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}