{"id":39803,"date":"2025-04-17T19:07:12","date_gmt":"2025-04-17T19:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39803\/"},"modified":"2025-04-17T19:07:12","modified_gmt":"2025-04-17T19:07:12","slug":"treffen-mit-meloni-trump-erwartet-einigung-im-zollstreit-mit-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39803\/","title":{"rendered":"Treffen mit Meloni: Trump erwartet Einigung im Zollstreit mit der EU"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.04.2025 21:02 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Meloni betrachtet sich als Br\u00fcckenbauerin zwischen dem US-Pr\u00e4sidenten und der EU. Bei einem Treffen mit Trump in Washington schlugen beide nun vers\u00f6hnliche T\u00f6ne im Zollstreit an.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nItaliens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni ist zu Gespr\u00e4chen nach Washington gereist. Bei einem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump ging es auch um den Zollstreit zwischen den USA und der EU. Dabei gab sich Trump \u00fcberzeugt, dass es zu &#8222;100 Prozent&#8220; eine Einigung geben werde. Denn die EU, so der US-Pr\u00e4sident, wolle &#8222;unbedingt&#8220; einen Deal machen. Er rechne fest mit einem Abkommen, &#8222;aber es wird ein faires Abkommen sein&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMeloni \u00e4u\u00dferte sich ebenfalls optimistisch \u00fcber eine L\u00f6sung und nannte die USA einen &#8222;verl\u00e4sslichen Partner&#8220;. Das Ziel sei, einen Mittelweg zu finden, aber sie sei &#8222;sicher, dass wir einen Deal machen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Meloni.<\/p>\n<p>    Meloni sieht sich als &#8222;Br\u00fcckenbauerin&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie viele andere europ\u00e4ische Regierungschefs hatte Meloni Trumps Ank\u00fcndigung neuer Strafz\u00f6lle kritisiert. Zugleich bem\u00fcht sie sich um ein gutes Verh\u00e4ltnis zum US-Pr\u00e4sidenten und bot sich als &#8222;Br\u00fcckenbauerin&#8220; an.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMeloni sagte, sie wolle Trump nach Italien einladen und M\u00f6glichkeiten ausloten, ein Treffen mit anderen Europ\u00e4ern zu organisieren. Au\u00dferdem will die italienische Ministerpr\u00e4sidentin nach ihrer R\u00fcckkehr aus Washington am Freitag den US-Vizepr\u00e4sidenten JD Vance in Rom empfangen.<\/p>\n<p>    Italien bekennt sich zu Zwei-Prozent-Ziel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Zukunft der NATO geh\u00f6rte zu den Themen des Treffens. Meloni bekr\u00e4ftigte Trump gegen\u00fcber das Zwei-Prozent-Ziel ihres Landes. In Europa sei man dazu entschlossen, mehr zu tun.\u00a0Etwas sp\u00e4ter wiederholte der italienische Finanzminister Giorgetti dieses Versprechen vor dem Parlament in Rom.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nItalien werde nach aktuellen Berechnungen noch dieses Jahr zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) f\u00fcr &#8222;Ausgaben f\u00fcr die Verteidigung und ganz allgemein f\u00fcr die Sicherheit des Landes&#8220; ausgeben, so Giorgetti. Das NATO-Gr\u00fcndungsmitglied geh\u00f6rt zu den L\u00e4ndern, die mit der Umsetzung der 2014 vereinbarten Marke in Verzug sind. 2024 lagen die Verteidigungsausgaben Italiens nach NATO-Sch\u00e4tzungen bei 1,49 Prozent.<\/p>\n<p>    Lob aus dem Wei\u00dfen Haus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump war voll des Lobes f\u00fcr den Gast aus Italien: &#8222;Sie ist eine gro\u00dfartige Ministerpr\u00e4sidentin. Ich finde, sie macht einen fantastischen Job in Italien. Wir sind sehr stolz auf sie.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter den europ\u00e4ischen Regierungschefs gilt Meloni als eine der bevorzugten Ansprechpartnerinnen Trumps. Die Vorsitzende der rechten Partei Fratelli d\u2019Italia (Br\u00fcder Italiens) hatte im Januar an Trumps Amtseinf\u00fchrung teilgenommen und war zuvor <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-meloni-treffen-100.html\" title=\"Trump empf\u00e4ngt Italiens Regierungschefin Meloni in Mar-a-Lago\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auch in dessen Residenz Mar-a-Lago in Florida zu Gast<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump \u00e4u\u00dferte sich nicht zu der Frage, ob er EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen treffen will, die im Namen der Mitgliedsl\u00e4nder \u00fcber die Z\u00f6lle verhandelt.\u00a0Er sagte aber: &#8222;Wir werden kaum Probleme haben, ein Abkommen mit Europa oder irgendjemand anderem zu schlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>    IWF-Chefin warnt vor Folgen der aggressiven Zollpolitik<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrumps Zollpolitik hatte auch an den Aktien- und Finanzm\u00e4rkten f\u00fcr Verunsicherung gesorgt. Vor dem Beginn der Fr\u00fchlingstagung von Internationalem W\u00e4hrungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington \u00e4u\u00dferte sich IWF-Chefin Kristalina Georgiewa deshalb besorgt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Unsicherheit sei &#8222;buchst\u00e4blich durch die Decke gegangen&#8220;, so Georgiewa. Der eskalierende Handelsstreit habe das Vertrauen in das internationale Wirtschaftssystem ersch\u00fcttert und belaste nicht nur kleinere Volkswirtschaften, sondern auch gro\u00dfe Handelspartner.<\/p>\n<p>    Zollpaket vorerst auf Eis<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte Anfang April hohe Z\u00f6lle gegen zahlreiche L\u00e4nder verh\u00e4ngt. F\u00fcr die EU war ein Aufschlag von 20 Prozent vorgesehen. Vergangene Woche hatte der US-Pr\u00e4sident nach gro\u00dfen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzm\u00e4rkten dann \u00fcberraschend entschieden, vielen Staaten &#8211; darunter auch die EU &#8211; <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/zollstreit-100.html\" title=\"USA setzen neue Z\u00f6lle aus - aber weitere Aufschl\u00e4ge f\u00fcr China\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">90 Tage lang eine Pause von bestimmten Z\u00f6llen zu gew\u00e4hren. <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDabei geht es um Strafabgaben, die sich am Handelsdefizit der jeweiligen L\u00e4nder orientieren. Ausgenommen ist China. Damit legte der US-Pr\u00e4sident einen Teil seines gewaltigen Zollpakets vorerst auf Eis. Die EU hatte ebenfalls angek\u00fcndigt,<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/eu-usa-zoelle-112.html\" title=\"EU setzt Gegenz\u00f6lle auf US-Waren f\u00fcr 90 Tage aus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> geplante Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte vorerst f\u00fcr 90 Tage auszusetzen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.04.2025 21:02 Uhr Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Meloni betrachtet sich als Br\u00fcckenbauerin zwischen dem US-Pr\u00e4sidenten und der EU. 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